Buchtitel: Statera
Autor/in: Steffi Kirchner
ISBN: 9783769305128
Verlag: BoD
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 11.02.2025
.
Inhalt:
"Eigentlich verlief das Leben von Esme schon seit einiger Zeit nicht ...
Buchtitel: Statera
Autor/in: Steffi Kirchner
ISBN: 9783769305128
Verlag: BoD
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 11.02.2025
.
Inhalt:
"Eigentlich verlief das Leben von Esme schon seit einiger Zeit nicht mehr nach Plan. Doch so langsam hatte sie gehofft ihr Medizinstudium, das Jobben im Ballettstudio und Sozialleben wieder im Griff zu haben. Doch wer konnte schon ahnen, dass gerade sie die Retterin der Welt der unsterblichen Avas sein soll? Dass von einem auf den anderen Tag ihr komplettes Leben Kopf steht und ihr eine Reise in eine unbekannte Welt zu grauenhaften Wesen, Drachen, mörderischen Kriegern aber auch ihrer großen Liebe bevorsteht?"
.
Meinung:
Das Cover dieses Buches und der Klappentext haben mich direkt gefangen. Die Grundidee fand ich direkt spannend und habe das auch bis zum Schluss. Ich finde die Welt, die erschaffen wurde, grandios und absolut einzigartig. Auch die Protagonisten finde ich durchaus gut gelungen. Zumindest charakterlich haben sie mit sehr zugesagt. Leider sind mir aber ein paar Dinge aufgefallen, welche mir persönlich nicht so zugesagt haben. Das ist aber durchaus subjektives Wahrnehmen. Zuerst finde ich, dass die Idee sogar so gut ist, dass sie eher in eine mehrteilige Reihe gepasst hätte. Die Handlung wirkt für mich sehr gedrungen und auf ein Buch zusammen gequetscht. Dann wäre in meinen Augen auch die Liebesgeschichte besser zur Geltung gekommen. Des Weiteren muss ich gestehen, dass mir auch das Format, in dem das Buch gedruckt wurde, etwas negativ aufgefallen ist. Mich hat es einfach leider zu sehr abgelenkt und im Lesefluss gestört, wenn mitten in einer wörtlichen Rede zum Beispiel auf einmal eine Leerzeile dazwischen war. Das ist aber ebenfalls einfach Geschmackssache. Dadurch kann ich für mich persönlich aber leider einfach keine fünf Sterne mehr geben.
.
Fazit:
Alles in allem ist es also von meiner Seite aus eine Empfehlung mit Vorbehalt. Wenn man sich zuvor auf das Alles einstellt, kann man das Buch durchaus genießen!
Buchtitel: Irrsinn
Autor/in: Dean Koontz
Verlag: Heyne
ISBN: 9783453020351
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 01.11.2007
.
Inhalt:
"Der Meister unserer dunkelsten Trädurc
Als Billy Wiles in einer ...
Buchtitel: Irrsinn
Autor/in: Dean Koontz
Verlag: Heyne
ISBN: 9783453020351
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 01.11.2007
.
Inhalt:
"Der Meister unserer dunkelsten Trädurc
Als Billy Wiles in einer obskuren Nachricht vor die Wahl gestellt wird, welcher von zwei Menschen ermordet werden soll, hält er das für einen makabren Scherz. In Wirklichkeit ist es der Auftakt zu dem irrsinnigen Feldzug eines psychopathischen Mörders."
.
Meinung:
Ich muss sagen, dass mich das Buch leider etwas enttäuscht hat. Ich hatte einen richtigen Thriller erwarten. Tatsächlich finde ich, dass das Buch eher als Krimi gelten sollte. Für mich kam die Spannung etwas zu kurz. An und für sich ist es jetzt kein schlechtes Buch und auch der Schreibstil ist angenehm. Jedoch habe ich einfach mehr erwartet als es im Endeffekt war. Denn die ersten 100 Seiten plätschert die Handlung eher dahin und nimmt erst gegen Mitte an Fahrt auf.
.
Fazit:
Dieses Werk würde ich also nicht unbedingt empfehlen. Man darf auf jeden Fall keinen spannenden Thriller erwarten!
Buchtitel: Deichfürst
Autor/in: Heike van Hoorn
Verlag: lübbe
ISBN: 9783404185306
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 25.02.2022
.
Inhalt:
"Der reiche Bauer Tadeus de Vries wird ermordet aufgefunden ...
Buchtitel: Deichfürst
Autor/in: Heike van Hoorn
Verlag: lübbe
ISBN: 9783404185306
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 25.02.2022
.
Inhalt:
"Der reiche Bauer Tadeus de Vries wird ermordet aufgefunden - jämmerlich erstickt in einem Holzsarg! Mögliche Täter gibt es einige, denn Tadeus hat sein Leben lang die Menschen um sich herum gedemütigt und schikaniert. Kein einfacher Fall für Stephan Möllenkamp, den neuen Hauptkommissar bei der Kripo Leer in Ostfriesland. Zum Glück stehen ihm seine patente Frau Maike und die resolute Lokalreporterin Gertrud Boekhoff bei den Ermittlungen tatkräftig zur Seite ..."
.
Meinung:
Das Cover und die Inhaltsangabe hatten mich direkt abgeholt, leider wurde ich inhaltlich doch etwas enttäuscht. Ich hatte irgendwie mehr Spannung erwartet. Viel mehr bekommt man eine langsam dahin plätschernde Ermittlung. Außerdem wird der Lesefluss auch etwas durch den Dialekt gestört, was ich bei einem Krimi nicht unbedingt toll finde. Dadurch geht ebenfalls einiges an Spannung verloren. Das Setting fand ich tatsächlich recht gut und darauf hatte ich mich auch echt gefreut. Auch die Protagonisten waren eigentlich gelungen.
.
Fazit:
Alles in allem gibt von mir an der Stelle keine Leseempfehlung. Ihr könnt euch jedoch gerne selbst ein Bild davon machen!
Buchtitel: Wasserstoff
Autor/in: Dieter Aurass
Verlag: Maximum Verlag
ISBN: 9783948346775
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 23.06. 2023
.
Meinung:
Direkt ins Auge ist mir das wunderschöne Cover gesprungen. ...
Buchtitel: Wasserstoff
Autor/in: Dieter Aurass
Verlag: Maximum Verlag
ISBN: 9783948346775
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 23.06. 2023
.
Meinung:
Direkt ins Auge ist mir das wunderschöne Cover gesprungen. Dieses ist richtig stimmig. Leider nicht so stimmig fand ich den Inhalt. Er ist zwar durchaus aktuell und spannend, jedoch gab es Punkte, die es mir unmöglich machen die volle Sternenanzahl zu geben. Zum einen hat es mich sehr gestört, dass ein ganz spezieller namenhafter Hersteller von Autos recht exzessiv genannt wurde. Es hätte für mich beinahe schon ein bisschen was von gewollte Werbung. Das hätte man bestimmt auch anders regeln können. Außerdem haben die Protagonisten nur so vor Klischees getrieft und das nicht gerade positiv. Dadurch haben sie auf mich sehr flach und wenig durchdacht gewirkt, bis auf den Kommissar. Wissenschaftlich ist es zwar auch sehr detailliert, jedoch habe ich das Gefühl, dass alles außer Wasserstoff sehr abwertend behandelt wird.
.
Fazit:
Von meiner Seite aus kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen. Jedoch würde ich auch niemanden direkt davon abhalten, das Buch zu lesen, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
Buchtitel: I'm Glad My Mom Died
Autor/in: Jennette McCurdy
Verlag: Simon & Schuster
ISBN: 9781982185824
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 09.08.2022
Inhalt:
"Jennette McCurdy erzählt herzergreifend und mit bitterem Humor von ihrem traumatischen Leben als ehemaliger Kinder-Star in »iCarly« und der krankhaften Beziehung zu ihrer Mutter
Seit sie denken kann, wird Jennette von ihrer Mutter beherrscht, emotional erpresst und psychisch wie körperlich missbraucht. Das einzige, was Debra sich für ihre Tochter – aber vor allem für sich selbst – wünscht, ist Jennettes Erfolg als Fernseh-Star. Es beginnt ein Kreislauf aus Castings, Angstattacken und Selbsthass.
Dann bekommt Jennette die Rolle als Sam Puckett in der Nickelodeon-Serie »iCarly« – eine Rolle, in der sie sich gedemütigt fühlt und Produzenten ausgesetzt ist, die ihre Macht missbrauchen.
Als Debra an Krebs stirbt ist der Kinder-Star 21 Jahre alt und hat das Zentrum ihres Lebens verloren.
Das einzige, worüber sie noch Kontrolle hat, ist ihr Essverhalten und die junge Frau stürzt ab in Essstörungen, Alkoholsucht und toxische Beziehungen.
Einzig eine wegen ihrer Bulimie angefangene Therapie erweist sich als Jennettes Weg in die Freiheit. Es kostet sie Jahre um zu erkennen, was ihre Mutter ihr ein Leben lang angetan hat."
Meinung:
Dieses Buch hat mich aufgrund meiner Kindheit mit Nickelodeon und iCarly absolut interessiert. Ich muss sagen, leider wurde ich etwas enttäuscht.
Doch fangen wir beim Anfang an. Das Cover ist wohl einem Titelblatt nachempfunden, was wahrscheinlich an ihre ganze Medienpräsenz angelehnt ist. Auch springt einem direkt die Farbe Pink entgegen, welche wohl die Lieblingsfarbe ihrer Mutter gewesen zu sein scheint. Für mich passt das irgendwie recht gut zum Inhalt.
Kommen wir nun aber auch schon zum schwierigen Part. Einerseits war das Buch nämlich richtig gut. Es hat super angefangen. Man hat sich direkt in sie hineinversetzen können und man hat mit ihr gelitten. Tatsächlich hat mir Jennette richtig leid getan und es hat auch alles sehr, sehr glaubwürdig gewirkt. Zumindest war das zu Beginn so. Leider nahm eben das alles auch recht stark ab. Ab ungefähr der Hälfte des Buches wusste ich nicht mehr, was ich Jennette wirklich glauben sollte. Schließlich hat sie doch selbst mehrfach erwähnt, gut ihm anderen etwas vorzuspielen zu sein. Sie war ja eine super Schauspielerin. Es fehlen mir auch leider viele wichtige Details wie ihre weitere Beziehung zu Miranda. Stattdessen bekommt man einige doch sehr unwichtig erscheinende Geschichten wie die mit ihrem biologischem Vater und so der Krankheit einer ihrer Exfreunde. Was mich persönlich trotz Triggerwarnung etwas gestört hat, war die Tatsache, dass das Buch ab einem gewissen Punkt in meinen Augen nur noch von ihrer Bulimie gehandelt hat. Ja, es war ein wichtiger Bestandteil von ihr und ich kann es durchaus verstehen, dass sie das Ganze verarbeiten wollte. Jedoch hätte ich mir gewünscht, nicht auf einer Seite mehrfach lesen zu müssen, welche Konsistenz denn die aus ihrem Mund schießenden Brocken haben. Das hätte bei Schlüsselszenen gereicht. Leider finde ich da den Titel etwas irreführend. Denn laut diesem und dem Klappentext geht es um ihre Beziehung zu ihrer Mutter und das, was diese ihr angetan hat. Gegen Ende des Buches hat eben diese Beziehung keinen Platz mehr. Stattdessen gibt es nur noch Raum für ihre Essstörung. Diese wird auch sehr gefährlich geschildert, in meinen Augen. Dass das Ganze nicht gesund ist und vor allem ihre persönliche Erkenntnis dazu, kommt definitiv zu kurz. Das kann für junge LeserInnen und Fans sehr gefährlich sein. Vor allem zweitere sind quasi dafür bekannt, dass sie gerne ihrem Idol nacheifern wollen. Hier hätte ich mir auch ein wenig Aufklärungsarbeit gewünscht, genauso wie mögliche Telefonnummern oder Anlaufstellen für Personen, die möglicherweise Ähnliches bezüglich Essverhalten und Co an den Tag legen. Der nächste Punkt, der mir sauer aufgestoßen ist, ist die gesamte Sache mit "Ich bin nicht nur Sam Puckett!". Einerseits erwähnt sie gefühlt tausendmal, dass sie nicht damit in Verbindung gebracht werden will, aber andererseits scheint sie ja das gesamte Buch genau mit dem einen Detail über sich selbst vermarkten zu wollen. Für mich ist das irgendwie nicht ganz logisch. Zumal ich allgemein sagen muss, dass ich auch den Anfang etwas kritisch sehen muss. Damit mache ich mich vermutlich unbeliebt, aber das ist mir in diesem Fall egal. Da es sich ja um eine Biographie handelt, liest man quasi nur Jennette's Sicht der Dinge. Ob damals alles wirklich so passiert ist, wie sie es schildert, werden wir alle wohl nie erfahren. Schließlich ist ihre Mutter tot und wird uns nie ihre Sicht der Dinge erzählen können. Ja, es mag sein, dass das alles, was Jennette schreibt, stimmt. Jedoch weiß ich nicht, ob ich das auch hundertprozentig für bare Münze nehmen möchte. Denn sie war bei vielem, was zu Lebzeiten ihrer Mutter passiert ist, noch ein Kind. Die Wahrnehmung von Kindern ist bekanntlich auch sehr selektiv und vor allem haben Kinder eine enorme Fantasie. Ich möchte ihr ihre Erfahrungen nicht absprechen, jedoch möchte ich anmerken, dass man sie trotzdem kritisch sehen darf und sollte.
Jetzt möchte ich aber auch etwas Positives sagen. Was mir nämlich selbst sehr gut gefallen hat, war der allgemeine Schreibstil. Ich fand diesen sehr angenehm und flüssig zu lesen, weswegen man doch recht schnell mit dem Werk voran kommt. Außerdem fand ich die Einteilung der Kapitel toll. Diese waren kurz und vor allem anfangs mit den wichtigsten Informationen gespickt. Leider hatte man jedoch gegen Ende auch hier das Gefühl, dass das für den eigenen Gunsten genutzt wurde. Denn es gab viele kurze Kapitel, die man eigentlich auch hätte weglassen können. Es hat einfach recht unstrukturiert gewirkt, als hätte sie einfach das aufgeschrieben, was ihr gerade durch den Kopf gegangen ist, ohne darüber nachzudenken, wie es denn eigentlich zum Rest des Buches passt. Das Gefühl hatte ich tatsächlich am Anfang nicht. Der war in meinen Augen durchaus gut strukturiert. Man hat gemerkt, dass Jennette sich hier wirklich Mühe gegeben hat, um den Lesenden einen genauen Einblick in ihre Gefühlswelt zu geben und die Person wirklich abzuholen.
Fazit:
Würde ich das Buch wieder lesen? Definitiv nicht! Bereue ich es, es gekauft zu haben? Ein wenig. Würde ich es weiterempfehlen? Nicht unbedingt. Leider finde ich, dass man das durchaus hätte besser machen können. Der Titel passt mir etwas zu wenig zum Inhalt, um wirklich eine Leseempfehlung aussprechen zu können. Hätte sie es direkt als Bulimie-Buch betitelt, wäre das auf jeden Fall weniger am Thema vorbei geschossen.