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Veröffentlicht am 10.03.2025

Konnte den Handlungsstrang nicht greifen

Fairiegolden Town – Die Prinzessin der Diebe
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Ich habe mich dabei auf eine schöne und spannende Fantasy Story gefreut. Nachdem ich aber ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Ich habe mich dabei auf eine schöne und spannende Fantasy Story gefreut. Nachdem ich aber angefangen hatte zu lesen, musste ich schnell feststellen, dass ich den Handlungsstrang nicht richtig greifen konnte. Man lernt am Anfang Bria kennen. Sie ist die Tochter der "Königin der Diebe" und somit eine Prinzessin. Doch im Volk der Diebe nimmt sie niemand ernst. Sie steht immer im Schatten ihrer Mutter, die übervorsorglich ist und Bria auf keinen großen Diebischen Raubzug schickt. Doch Bria möchte das ändern. Sie möchte einen Siegelring stehlen. Aber nicht nur einen, es muss der Siegelring des gefährlichsten Clans sein. Sie kommt in eine Spirale der Intrigen, Geheimnisse und Macht. Gleichzeitig verliert die ihr Herz an denjenigen, bei dem es eigentlich unmöglich erscheint.

Man liest bei dieser Story gleich aus fünf Perspektiven. Dabei sollte eigentlich Bria die Hauptperspektive sein. Man lernt neben ihr auch noch die Heilerin Kayleigh, Clanführer Samuel, Seemann Aiven und die Fee Rory kennen. Am Anfang hat man dadurch auch fünf Handlungsstränge, die sich irgendwann zusammen finden. Genau das konnte ich nicht greifen. Man lernt die Charakter auch nur kurz kennen, bevor die Story dann fahrt aufnimmt. Durch die Charakter wie Kayleigh oder Rory bekommt man auch einen Hauch von Fantasy. Alles andere erschien mir wie aus einer normalen Welt. Am meisten tritt hervor wer Macht besitzt und auch das war für mich sehr verwirrend. Ich konnte nicht richtig einordnen wer der Clanführer ist, würde es nicht jedesmal erwähnt würden. Die Mission von Bria stand auch nicht mehr klar im Mittelpunkt. Dazu haben sich noch andere Missionen der Charakter dazu gesellt.

Der Schreibstil war auch nicht leicht zu lesen. Es war flüssig, kann ich nicht bestreiten. Doch hatte es teils eine wirklich böse Sprache. Ich konnte mich einfach nicht in die Story hineinversetzen und habe mich durch das Buch gekämpft. Es gab noch die ein oder andere Überraschung und etwas Spice. Aber selbst der Spicy Teil schien mir einfach nur dahin geschrieben. Das Setting konnte ich auch nicht ganz greifen. Es wurde nur kurz beschrieben und mehr nicht. Ebenfalls die Hintergrund Informationen, die man gebraucht hat, wurden nur kurz erwähnt und dann fallen gelassen. Mir hat da einbisschen viel gefehlt. Die Story hat aber eigentlich Potenzial, würde man die Sichtweisen etwas minimieren und den Handlungsstrang auf eine oder zwei Handlungen legen. Für mich war es leider ein Flop, der trotzdem noch für die überraschende Wendungen, 3 Herzchen bekommt.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Hat Potenzial

Frontrunners - Liebe auf der Überholspur
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"Front Runners" hat mich durch seinen Klappentext sehr angesprochen. Ich bin eigentlich eine die Formel 1 absolut meidet. Aber trotzdem bin ich wahnsinnig neugierig was hinter dem ganzen steckt. Also bin ...

"Front Runners" hat mich durch seinen Klappentext sehr angesprochen. Ich bin eigentlich eine die Formel 1 absolut meidet. Aber trotzdem bin ich wahnsinnig neugierig was hinter dem ganzen steckt. Also bin ich mit Vorfreude in die Story eingetaucht. Ja, was soll ich sagen. Ich habe das Buch zwar an einem Tag gelesen, aber an manchen Stellen habe ich mich gefragt was ich da lese. Man lernt Phaedra und Cosmib kennen. Cosmin ist ein Star Formel 1 Fahrer und wurde für Emerald angeheuert. An seiner Seite und damit ebenfalls eine wichtige Person ist Phaedra, die Renningenieurin ist und sich in dem Beruf beweisen muss. Eigentlich gehört ihrem Vater Emerald und trotzdem will sie nicht die Vorteile nutzen. Phaedra kann Cosmin auch gar nicht leiden, was zu hitzigen Diskussionen führt. Sie werden gezwungen Zeit mit einander zu verbringen und lernen sich so besser kennen. Es knistert gewaltig, doch eine Regelung besagt, das im Team nichts derartiges stattfinden darf. So sind sie gezwungen ihren Spaß Geheim zu halten. Doch ihre Gefühle sprechen eine andere Sprache.

Phaedra war mir sympathisch. Sie ist klug, schlagfertig, ehrgeizig, macht ihren Job mit Leidenschaft und ist frech. Einbisschen zu frech für meinen Geschmack. Bissige Kommentare waren bei ihr an der Tagesordnung. Mir gingen einige Kommentare doch etwas auf die Nerven. Ich habe allgemein den Eindruck gehabt, das Phaedra eher emotionslos war. Sie hat Gefühle zugelassen, aber andere Gefühle haben bei ihr gefehlt.
Cosmin war mir auch sympathisch, obwohl es etwas gedauert hat. Sein Ruf eilt ihm voraus, dabei steckt mehr in ihm. Er liebt das Fahren und auch bei ihm merkt man das da viel Leidenschaft dahintersteckt. Viorica, seine Schwester, ist ihm das wichtigste im Leben. Aber beide haben auch eine schlimme Vergangenheit hinter sich. Leider erfährt man nicht viel davon, wobei es die Story interessanter gemacht hätte. Nur etwas aus Vioricas Vergangenheit bekommt man mit. Cosmin war aber der einzige bei dem ich etwas mehr Emotionen gespürt habe.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Phaedra und Cosmin. Man bekommt auch einiges hinter den Kulissen der Formel 1 mit. Allerdings haben mich diese Zeitsprünge und Standortwechsel gestört. Es wurden Rennen auch nur kurz beschrieben. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Auch die Schimpfwörter waren massenweise vorhanden. Liegt aber eher an Phaedra. Cosmin hat öfters Rumänische Sätze fallen lassen, die mal übersetzt wurden und Mal nicht. Mir hat sich die Bedeutung mancher Sätze nicht ganz erschlossen. Allgemein treffen hier einige Kulturen aufeinander, die eher plump rüberkommen. Es ging mir auch mit Cosmin und Phaedra etwas zu schnell. Anfangs wollen beide nur Spaß im Bett, doch später kämpft keiner so wirklich für die Liebe und behaaren auf die Klausel. Fand ich sehr Schade. Erst am Ende kommt das erhoffe Happy End, wofür Phaedra erstmal einen Segen brauchte. Das Setting wurde auch immer nur kurz beschrieben, auch da hätte ich mehr gewünscht. Was aber wirklich toll beschrieben war, war der Einblick hinter den Kulissen der Formel 1. Da war wirklich jedes Detail beschrieben. Das Buch an sich hat aufjedenfall Potential, wenn man von den fehlenden Emotionen und Phaedras Sprachverhalten absieht. Gefühlt besteht Phaedra nur aus Auseinandersetzung und bissigen Kommentare. Es war also nicht ganz, was ich mir erhofft habe.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Charakter waren nicht so greifbar

A Touch of Snow
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Als ich das Buch gesehen hatte, war ich gespannt auf eine neue Story von Tracy Wolff. Ich kenne schon ihre "Die Katmere Academy Chroniken" und habe ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Als ich das Buch gesehen hatte, war ich gespannt auf eine neue Story von Tracy Wolff. Ich kenne schon ihre "Die Katmere Academy Chroniken" und habe die Reihe gerne gelesen. Jetzt geht es mit einer Sports Romance weiter. Ich muss aber tatsächlich zugeben, dass mir das Buch nicht ganz so gefallen hat. Einerseits war es interessant da es ums Snowboarden geht, andererseits geht es schon gleich am Anfang um das eine und manche Begriffe habe ich nicht ganz zuordnen können. Man lernt Z kennen, der ein Profi Snowboarder ist. Alle Frauen liegen ihm zu Füßen und er lässt auch nichts anbrennen. Allerdings kann er nicht mehr als ein One Night Stand bieten. Da lernt er die neue Barfrau Ophelia kennen. Sie hat kein Interesse an ihm und lässt es ihn spüren. Das weckt sein Interesse an ihr umso mehr. Sie haben aber eine Sache gemeinsam. Ihre Vergangenheit war traumatisch und hat beide geprägt. Das bringt beide näher und irgendwann können sie sich der Anziehungskraft nicht mehr entziehen.

Ich fange mal mit Z an. Mit ihm bin ich nicht so warm geworden. Er wusste wie er auf Frauen wirkte und hat demnach sein Charme spielen lassen. Meistens war er aber eher am Trübsal Blasen und unausstehlich, wie ich finde. Wird er mit etwas konfrontiert, verletzt er sich absichtlich selbst beim Snowboard fahren. Dabei kennt er die Gefahren. Das hat ihn in meinen Augen nicht so sympathisch gemacht.
Ophelia war das genau Gegenteil. Anfangs hat man nichts gemerkt über ihre Vergangenheit. Sie hat es zwar erwähnt, war aber überwiegend freundlich und schlagfertig. Wie sie mit Männer wie Z umgehen muss, wusste sie ganz genau. Sie war mir deutlich authentischer und ich konnte mit ihr mitfühlen.
Neben den zwei gibt es noch die Freunde von Z. Diese waren ziemlich aufdringlich. Sie wollten Z den Rücken stärken, sind aber meiner Meinung nach über die Grenze hinaus getreten. Ich fand es aber schön, wie sie Ophelia in Schutz genommen haben. Außer die beste Freundin von Z, die konnte ich von Anfang an nicht ausstehen.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Es fallen immer mal wieder Snowboard Begriffe die ich nicht verstanden hatte. Erst später werden ein paar der Begriffe erklärt. Man liest das Buch abwechselnd aus der Sicht von Ophelia und Z. Dadurch erfährt man viel von den Inneren Konflikte. Überwiegend dreht sich das Buch zu Anfang um Snowboard und das eine. Fand ich tatsächlich etwas zu viel. Irgendwann gewinnt die Story dann doch etwas an Tiefe, aber man muss durchhalten. Ab und an kommt es auch vor, dass es sich in die Länge zieht. Das Ende konnte mich auch nicht so zufrieden stellen. Obwohl es ein Happy End war, hat mir doch ein großer Teil gefehlt. Es gab eine Diskussion und auf einmal war alles wieder gut. Pluspunkt konnte sich das Setting aber holen. Es war bildgewaltig beschrieben und hat mir gleich winterliche Stimmung gebracht. Also das Buch insgesamt war nicht meins. Ich hätte mir das mehr vorgestellt. Auch mehr davon wie Ophelia ihn einfach abblitzen lässt.

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Veröffentlicht am 01.06.2024

Nette Idee

Flat-Out Love
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Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut, da mir schon das Buch "180 Seconds - Und Welt ist deine" aus der Feder von Jessica Park gefallen hat. Ich muss aber gestehen, das ich schwer in die Story ...

Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut, da mir schon das Buch "180 Seconds - Und Welt ist deine" aus der Feder von Jessica Park gefallen hat. Ich muss aber gestehen, das ich schwer in die Story reingekommen bin. Zu Anfang lernt man Julie kennen, die nach Boston zieht um dort zu studieren. Dort angekommen erwartet sie eine böse Überraschung. Ihre reservierte Wohnung stellt sich als Fake heraus und nicht nur das, ihr fehlt das Geld um eine neue Wohnung zu suchen. Ihre Mutter hilft ihr aus der Patsche und so muss Julie kurzerhand zu der besten Freundin ihrer Mutter ziehen, die sich selbst schon sehr lange nicht mehr gesehen haben. Julie muss schnell feststellen, das die Watkins nicht ganz normal sind. Matt ist ein Nerd, der immer wieder die Fragen von Julie ausweicht. Finn, der ältere Bruder von Matt, ist auf Weltreise. Celeste, die kleine Schwester, verhält sich total komisch und geht ohne ihre Lebensgroße Pappfigur von Finn nicht aus dem Haus. Irgendetwas stimmt in der Familie nicht und Julie möchte herausfinden, was es ist.

Julie war mir nicht wirklich sympathisch. Deswegen fiel mir der Einstieg auch nicht wirklich leicht. Ihre Gedanken konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Innerlich hat sie sich vorallem über Matt und Celeste lustig gemacht, kommt aber wegen den E-Mails von Finn zum schwärmen. Sie hat ihn nie real kennengelernt und wird es auch nicht wirklich. Eine Heimkehr von Finn steht dabei absolut in den Sternen. Die Handlungen von ihr konnte ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Anstatt dankbar zu sein, das Matt sich die Mühe macht mit ihr eine Wohnung zu suchen, kommt sie eher mit Vorwürfen um die Ecke. Julie war Naiv, ignorant und übergriffig.

Der Schreibstil von der Autorin war ich so nicht gewohnt. Sie schreibt aus der dritten Perspektive und da hat mir eindeutig die nähe zu den Charakter gefehlt. Es wird einem auch schnell klar, was in der Familie Watkins nicht stimmt. Die Autorin hat es aber dennoch geschafft, traurige und berührende Momente mit einzufügen. Das hat mich etwas milde gestimmt. Dennoch muss ich zugeben, das ich mich durch das Buch gequält habe. Die gesamte Story war für mich einfach nicht greifbar. Mir hat mehr Emotionen gefehlt, mehr Einfühlsamkeit und Verständnis. Das Ende hat mich dann auch nicht wirklich überrascht. Julie als Protagonistin entwickelt sich keineswegs weiter und das merkt man auch am Ende. Das Buch bekommt dennoch drei Herzchen von mir, da ich die Idee dahinter gut finde und die traurigen Momente doch gut rübergekommen sind.

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Veröffentlicht am 19.01.2024

Reality TV Gefühle

All The Right Reasons
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Der Klappentext hat mich bei diesem Buch sehr angesprochen und vorallem sollte es ein Forbidden Love Vibe haben. Leider wurde ich dahingehend sehr ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Der Klappentext hat mich bei diesem Buch sehr angesprochen und vorallem sollte es ein Forbidden Love Vibe haben. Leider wurde ich dahingehend sehr enttäuscht. Es hatte eher mehr mit einer Mutter Tochter Beziehung zu tun. Cara und ihre Mutter werden zu einer Show eingeladen. Dabei geht es um eine Dating-Show, bei denen die Kinder dabei sind und auch ihre beste Seite zeigen sollen. Julia, die Mutter von Cara, muss sich dann für einen Mann mit Kind entscheiden. So trifft Cara auf Connor. Vom ersten Moment an spürt sie eine Anziehungskraft, aber diese Anziehung ist verboten, sollte Connor's Vater gewinnen und dementsprechend Cara's Stiefvater werden.

Cara war mir ein sympathischer Charakter. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck, ist freundlich, hilfsbereit und nimmt auch gleichzeitig kein Blatt vor dem Mund. Allerdings muss ich auch zugeben daß sie sich zwischendurch wie ein kleines Kind verhalten hat. Es gab ein paar Szenen an denen ich nicht mehr dran gedacht habe, das Cara 17 Jahre ist, sondern das sie wesentlich jünger ist. Es hat sich angefühlt als wäre sie ein bockiges, naives Kind, das nicht für sich selbst entscheiden konnte.
Von Connor bekommt man leider nicht so viel mit. Er war ein Nebencharakter, trotzdem sympathisch durch seine freundliche Art.
Dann gibt es noch Julia, die Mutter von Cara. Sie war mir auch sympathisch, hat sich aber zu sehr beeinflussen lassen und an ihre eigene Entscheidungen gezweifelt. Eigentlich geht es in der Story auch hauptsächlich um sie, obwohl die Story aus Cara's Sicht erzählt wird.

Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Die Story hatte definitiv Reality TV Qualität, da sie ja auch die Show drehen. Es wird viel hinter den Kulissen preisgegeben und wie unecht tatsächlich so eine Show sein kann. Das dadurch die Mutter Tochter Beziehung leidet, bringt ein wenig Dramatik mit. Eine Lovestory mit Happy End ist es, wobei zu wenig Lovestory bei der Protagonistin auftaucht. Das einzige was mich wirklich in den Bann gezogen hat, war die Storyline der Dating-Show. Ich hätte echt mehr von Cara und Connor gelesen, die ihren ersten Kuss auch kurz vor dem Ende haben. Ansonsten war es ein Buch, welches ich doch tatsächlich gerne gelesen habe und mich total in diesen Reality TV Vibe fallen lassen konnte.

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