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Veröffentlicht am 09.02.2025

Mood Food für den Kopf

Nicht mein Zoo, nicht meine Zebras
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In ihrem Ratgeber „Nicht mein Zoo, nicht meine Zebras. Und 25 andere Sätze die Coach und Couch ersetzen“, stellt Doris Märtin 26 (An-)Sätze vor, mit denen man Ordnung und Leichtigkeit in seine Gedankenwelt ...

In ihrem Ratgeber „Nicht mein Zoo, nicht meine Zebras. Und 25 andere Sätze die Coach und Couch ersetzen“, stellt Doris Märtin 26 (An-)Sätze vor, mit denen man Ordnung und Leichtigkeit in seine Gedankenwelt bringen kann, wenn es mal nicht so gut läuft, wie man es sich wünscht.
Diese Glaubenssätze - auch Mood Food fürs Gehirn genannt - sind kurz und knackig formuliert und bringen das Problem oft direkt auf den Punkt. Anhand von Beispielen stellt die Autorin die einzelnen Sätze vor und erklärt, was sie bewirken können, wenn man sie verinnerlicht und zur passenden Situation abruft. Schon während des Lesens denkt man oft an eigene vergleichbare Szenen und hat Aha-Effekte, dass man sich das Leben doch oft selbst zu schwer und kompliziert macht. „Deine Firma liegt nicht nachts wach und denkt an dich“ gehört seit der Lektüre des Buches zu meinem Standard Repertoire, wenn ich abends überlege, was am nächsten Tag noch alles anliegt. Und wenn die Firma nicht an mich denkt, brauche ich das auch nicht und damit hört der innere Monolog auf und ich kann besser einschlafen.
Eine Buchempfehlung für alle, die ihren Gedanken etwas mehr Leichtigkeit und Freude am Leben verschaffen möchten.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Ein wunderschön illustriertes Buch über Japan

Japan
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Dieses wunderschön gestaltete Sachbuch über Japan ist ein absolutes Juwel im Bücherregal und das nicht nur für die eigentliche Zielgruppe von Kindern ab zehn Jahren und Familien. Jede Doppelseite ist einem ...

Dieses wunderschön gestaltete Sachbuch über Japan ist ein absolutes Juwel im Bücherregal und das nicht nur für die eigentliche Zielgruppe von Kindern ab zehn Jahren und Familien. Jede Doppelseite ist einem anderen Thema gewidmet, wo Christin Bohnke in kurzen, verständlichen Absätzen unter anderem über Geographie, Geschichte und Alltag in Japan schreibt. Wer sich schon länger mit Japan befasst, erfährt hier zwar nichts Neues, aber man erhält einen guten Querschnitt durch die japanische Kultur. Ergänzt werden die Texte durch die zauberhaft stimmigen Illustrationen von Josephine Pauluth. Ihr gelingt es hervorragend die einzelnen Themen in Bildern wiederzugeben, in denen man direkt die Liebe zu Japan spürt.
Dieses Länderbuch ist nicht nur für Kinder geeignet, sondern auch für alle, die mehr über Japan erfahren möchten oder ein weiteres wunderschönes Buch ihrer Japan-Sammlung hinzufügen wollen.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Eine absolut bezaubernde Lektüre

Die Katze, die nach Weisheit sucht
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In seiner Erzählung „Die Katze, die nach Weisheit sucht“, schickt James Norbury eine Katze auf dem Weg zu einer alten Kiefer, von der sie sich inneren Frieden und Erkenntnis erhofft. Unterwegs trifft sie ...

In seiner Erzählung „Die Katze, die nach Weisheit sucht“, schickt James Norbury eine Katze auf dem Weg zu einer alten Kiefer, von der sie sich inneren Frieden und Erkenntnis erhofft. Unterwegs trifft sie viele andere Tiere, denen sie mit guten Ratschlägen und Zen Geschichten weiterhilft, um am Ende durch ein kleines Kätzchen zu merken, was ihr selbst gefehlt hat. Der Bucheinband ist sehr hochwertig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet, was durch das bezaubernde Cover noch unterstrichen wird. Die Illustrationen im Buch sind sehr stimmig, klar und nie überladen. Oft habe ich über den Zeichenstil geschmunzelt, der immer treffend zur Geschichte ist. Die Zen Weisheiten werden entlang der Reise leichtfüßig (wie die Katze selbst) in die Handlung eingebunden und nach jeder neuen Begegnung mit einem anderen Tier habe ich gedacht „stimmt eigentlich“. Es ist eine reine Lesefreude, die Katze zu begleiten und ich weiß, dass ich dieses Buch noch oft zur Hand nehmen und lesen werde. Fazit: Dieses Buch ist nicht nur für Katzenliebhaber, sondern auch für alle, die ab und an einen Ratschlag brauchen, um sich auf sich selbst und ihre eigenen Werte zu besinnen.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Herrlich schwarzer Humor

May Morrigans mysteriöse Morde
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„May Morrigans mysteriöse Morde“ von Katherine Black punktet bereits mit dem Cover, von dem einen eine gut situierte ältere Damen mit Küchenmesser in der Hand entgegenblickt. Den Untertitel „Eine Buchhändlerin ...

„May Morrigans mysteriöse Morde“ von Katherine Black punktet bereits mit dem Cover, von dem einen eine gut situierte ältere Damen mit Küchenmesser in der Hand entgegenblickt. Den Untertitel „Eine Buchhändlerin greift durch“ finde ich persönlich nicht so passend, da May zwar eine kleine Buchhandlung besitzt, aber selbst dort gar nicht mehr arbeitet.
Neben dem eigentlichen Fall - das Verschwinden eine jungen Mädchens - wird auch nach und nach Mays Geschichte erzählt, die definitiv nicht so beschaulich ist wie man anfangs glaubt. Wie im Klappentext bereits erwähnt wird, räumt May unliebsame Mitmenschen aus dem Weg - für immer. Und das mit einer herrlichen Selbstverständlichkeit, als ob sie kein Wässerchen trüben könnte.
Was die Handlung so spannend macht, ist das sie aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Immer wenn man denkt, gleich kommt etwas wichtiges, schwenkt die Handlung erstmal zu einer anderen Person. Man rätselt lange mit, wer der Täter sein könnte, was ich für einen guten Krimi immer als wichtig empfinde.

Für Krimi-Leser, die dunklen Humor mögen, ist das Buch absolut empfehlenswert

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Krimi

Pagans - Ein Killer. Zwei Cops. Hunderte Götter
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Fantasy oder Krimi? James Alistair Henry verbindet in „Pagans. Ein Mörder. Zwei Cops. Hundert Götter“ gekonnt beide Genres zu einem witzigen und spannenden Buch.
In einer Welt, in der die Industrie-Revolution ...

Fantasy oder Krimi? James Alistair Henry verbindet in „Pagans. Ein Mörder. Zwei Cops. Hundert Götter“ gekonnt beide Genres zu einem witzigen und spannenden Buch.
In einer Welt, in der die Industrie-Revolution nicht von England ausging, ermitteln die beiden Polizisten Aedith aus London und der keltische Drustan im Mordfall an einem keltischen Delegierten. Dieser sollte an einem Kongress teilnehmen, der die einzelnen Gebiete der Insel vereinen soll. Zwischen mystischen Traditionen und unterschiedlichen Herangehensweisen stellt sich den beiden die Frage, ob der Kongress sabotiert werden soll oder noch etwas anderes im Gange ist.
Für mich macht die Mischung aus Fantasy und Krimi das Besondere dieses Buches aus. Die Story ist nicht ganz so rasant wie in Markus Heitz‘ „AERA“, wo auch ein Ermittler zwischen sämtlichen bekannten Glaubensrichtungen und Götter ermittelt. Dennoch entwickelt sich die Story nach und nach und nimmt zum Ende hin richtig Fahrt auf. Die Beschreibung der Alternativwelt auf den britischen Inseln, ebenso die Darstellung der Hauptfiguren. Die fortschrittlicher entwickelten Länder hätten mich noch interessiert - hierzu werden immer nur vage Andeutungen gemacht - aber da hoffe ich einfach mal auf einen Folgeband.
Fazit: für Fans von Markus Heitz‘ „AERA“ und alle, die gerne Fantasy und Krimi lesen.

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