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Veröffentlicht am 03.02.2025

Mimik von Sebastian Fitzek

Mimik
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Es ist definitiv schon wieder viel zu lange her gewesen, dass ich ein Buch von Sebastian Fitzek gelesen habe. Umso mehr habe ich mich auf „Mimik“ gefreut. Meine Erwartungen waren hoch und wurden definitiv ...

Es ist definitiv schon wieder viel zu lange her gewesen, dass ich ein Buch von Sebastian Fitzek gelesen habe. Umso mehr habe ich mich auf „Mimik“ gefreut. Meine Erwartungen waren hoch und wurden definitiv nicht enttäuscht… eher im Gegenteil. Die meisten Bücher von Sebastian Fitzek haben mich bisher immer in die Irre geführt und am Ende war ich so überrascht, was in Wirklichkeit hinter der Geschichte steckt. Wer bereits Bücher von Sebastian Fitzek gelesen hat, weiß was ich meine. Dieses Buch war irgendwie anders… gradliniger. Natürlich gab es auch hier ein Rätsel zu lösen, aber es war von Beginn an klar, worum es ging. Die Frage nach dem „Warum?“ stand hier eher im Vordergrund. Ich muss zugeben, dass mir das viel besser gefallen hat als in den letzten Büchern, die ich von dem Autor gelesen habe.

Bevor ich zu den Charakteren übergehe, möchte ich kurz über das Ende sprechen… was war denn das bitte? Diese Frage möchte ich dem Autor gerne stellen. Damit habe ich nicht gerechnet und ich bin immer noch mehr als verwirrt. Ich möchte nicht verschweigen, dass ich wirklich kein Fan von offenen Enden bin… aber dieses Ende war nicht einfach nur offen. Die Tür war so weit offen, dass noch eine ganze Armee mit Blendgranaten bewaffnet hindurchgerannt ist. Ich war und bin nach wie vor schockiert.

Die zwei Hauptprotagonisten in diesem Buch waren Hannah und Blankenthal. Hannah war mir von Beginn an sehr sympathisch und ihr Fachgebiet der Mimikresonanz ist unglaublich faszinierend. Auch wenn sie als Charakter recht blass bleibt, hat mich das in diesem Fall nicht gestört. Auch Blankenthal konnte ich das ein oder andere abgewinnen, was ich in diesem Fall mal wieder selbst etwas komisch finde. Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist wie immer großartig und ich fliege bei jedem seiner Bücher nur so durch die Seiten.

Alles in allem mal wieder ein tolles Buch, wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist. Einzig und allein das Ende lässt mich etwas verzweifelt zurück und der fehlende halbe Stern zur vollen Punktzahl ist in diesem Fall wohl eher persönlicher Natur.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

A Breath of Winter von Carina Schnell

A Breath of Winter
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Der Klappentext von „A Breath of Winter” hat mich direkt angesprochen da ich ein großer Fan der nordischen Länder bin und somit auch Themen wie Sagen, Walküren und Hexen interessant finde. Was mich von ...

Der Klappentext von „A Breath of Winter” hat mich direkt angesprochen da ich ein großer Fan der nordischen Länder bin und somit auch Themen wie Sagen, Walküren und Hexen interessant finde. Was mich von Seite eins an umgehauen und begeistert hat, ist das Setting und die Atmosphäre. Wie frostig kann ein Setting eigentlich sein? A Breath of Winter: Brrr… Der Titel passt perfekt zum Buch und ich habe beim Lesen den frostigen Hauch in jeder Zeile gespürt und geliebt. Die Welt ist brutal, kalt und traurig und hat mich wirklich gefangen genommen.

Die Handlung ist super interessant und war für mich an keiner Stelle langweilig. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und war gefesselt von der Atmosphäre, der Spannung und den Charakteren. Die Protagonisten haben sich einer nach dem anderen in mein Herz geschlichen. Smilla war mir sofort sympathisch und auch Gent fand ich von Beginn an interessant. Die Mitglieder von Gents Söldnertruppe haben es mir anfangs nicht so leicht gemacht, aber nach und nach bin ich auch mit ihnen warm geworden. Vor allem Óinn hat es mir angetan und ich liebe seine Einstellung.

Was mich richtig umgehauen hat war das Ende. Ich sprang von einer Emotion zur nächsten und wusste gar nicht so recht was ich von all dem halten sollte. Anspannung, Schock, Abscheu, Verwunderung und Hoffnung durchfluteten mich. Für mich war das alles kaum vorhersehbar. Kurz vor den jeweiligen Offenbarungen habe ich es vermutet, aber vorher tappte ich im Dunkeln. Das Ende hat mich komplett verwirrt und ich bin so gespannt wie es im zweiten Band weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt von Sarah J. Maas

Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt
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Wirklich lange ist es her, dass ich den ersten Band von Crescent City gelesen habe. Damals war das Buch ein wirkliches Highlight für mich und ich konnte es eigentlich kaum abwarten, dass der zweite Teil ...

Wirklich lange ist es her, dass ich den ersten Band von Crescent City gelesen habe. Damals war das Buch ein wirkliches Highlight für mich und ich konnte es eigentlich kaum abwarten, dass der zweite Teil erscheint. Trotzdem hat es 2,5 Jahre gedauert, bis ich die Geschichte weitergelesen habe, da ich lieber gleich auf Band drei gewartet habe.

Ich hatte zu Beginn wirklich ein wenig Respekt vor dem Buch, da Band eins sehr komplex war und ich einfach viele Informationen vergessen hatte. Der Beginn war daher ein wenig holprig, aber zum Glück kam ich dann doch unerwartet schnell wieder in die Handlung rein. Trotz allem hat sich die Handlung, genau wie im ersten Teil, sehr gezogen und zwischendurch habe ich mich gefragt, wo das alles noch hinführen soll. Zum Glück wurde es dann nach der Hälfte immer spannender und fesselnder. Was ich wirklich mochte, waren die vielen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wurde. Dadurch gab es natürlich ein ganz schönes Hin und Her, aber ich fand es wirklich gut und habe es genossen die Geschichte aus mehreren Perspektiven zu lesen. Die Charaktere in dem Buch sind nach wie vor großartig und ich muss gestehen, dass ich sie nach diesem Teil alle noch viel mehr in mein Herz geschlossen habe als zuvor.

Das Ende des Buches hat mich dann wirklich geflashed und es hat auch noch einmal einiges rausgerissen. Man erfährt so unfassbar viel, und ich habe nichts davon vorhersehen können. Die letzten Seiten haben mich dann sprachlos zurückgelassen. Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet und war vollkommen aus dem Häuschen. Ich war so unfassbar froh, dass ich direkt Band drei zur Hand nehmen konnte. Alles in Allem war Band zwei in meinen Augen nicht ganz so stark wie Band eins, ich habe aber dennoch jede einzelne Seite genossen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Black Bird Academy - Fürchte das Licht

Black Bird Academy - Fürchte das Licht
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Der erste Band der „Die Akademie der Exorzisten“-Reihe war letztes Jahr ein absolutes Highlight für mich und ich habe mich unfassbar auf Band zwei gefreut. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich ...

Der erste Band der „Die Akademie der Exorzisten“-Reihe war letztes Jahr ein absolutes Highlight für mich und ich habe mich unfassbar auf Band zwei gefreut. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich mich direkt auf das Buch gestürzt habe, als es bei mir eingetroffen ist. Wie in Band eins auch, beginnt jedes Kapitel mit einem kleinen Lehrbuchauszug. Der Inhalt dieser Auszüge bezieht sich meist auf die im Kapitel auftauchenden Themen, was ich sehr gelungen finde.

Der Schreibstil von Stella Tack ist erneut grandios. Ich liebe es wie sie schreibt und gezielt ihren Humor einfließen lässt, der mich beim Lesen tatsächlich immer wieder zum Lachen bringt. In diesem Buch gibt es vier Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. So erhält man einen guten Eindruck verschiedenster Charaktere. Die Protagonisten sind, wie schon in Band eins, großartig. Zero und Crain sind vermutlich nach wie vor meine absoluten Favoriten. Von Lore hatte ich mir irgendwie mehr erwartet muss ich gestehen. Leaf ist erneut großartig und entwickelt sich sehr stark weiter. Die Geschichte ist erneut super spannend und ich bin quasi nur so durch die Seiten geflogen.

Besonders war einmal mehr, dass es nicht nur die einfachen Kapitel im Buch gibt. Zusätzlich gibt es Chatverläufe und Berichte, die in die Geschichte mit einfließen. Die Plot Twists in diesem Buch haben mich immer wieder etwas schockiert und immer mehr in die Geschichte hineingesogen. Was mir im Vergleich zu Band eins tatsächlich ein wenig gefehlt hat, ist die ständige Interaktion zwischen Leaf und Lore. Ich bin gespannt, wie es hier im finalen und letzten Buch weiter gehen wird. Die Reihe ist wirklich eine Herzensreihe für mich und ich kann sie nur jedem wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Magic Study von Maria V. Snyder

Magic Study
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Genau wie bereits bei Poison Study gefällt mir das Cover von Magic Study richtig gut. Band eins hat mich bereits begeistert, weswegen ich es kaum erwarten konnte den zweiten Teil der Reihe in die Hand ...

Genau wie bereits bei Poison Study gefällt mir das Cover von Magic Study richtig gut. Band eins hat mich bereits begeistert, weswegen ich es kaum erwarten konnte den zweiten Teil der Reihe in die Hand zu bekommen. Der Schreibstil von Maria V. Snyder ist flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit Bilder vor Augen und konnte mir die Welt richtig gut vorstellen.

Das Buch wird erneut aus der Sicht von Yelena erzählt und ich mochte sie genau so sehr wie bereits in Band eins. In diesem Buch erfährt man mehr über die Welt und auch über das Magiesystem, was wirklich interessant gewesen ist. Weiterhin lernt man viele neue Charaktere kennen. Mir persönlich haben zu Beginn die Charaktere und deren Dynamiken aus Band eins gefehlt und ich habe es geliebt, als diese später wieder zur Geschichte hinzugestoßen sind. Ari und Janco liebe ich sehr. Um hier nicht zu spoilern, möchte ich ansonsten nicht allzu viel zu den Charakteren sagen.

Die Handlung beginnt kurz nach Ende des ersten Bandes. Die erste Hälfte des Buches war mir persönlich vielleicht ein wenig zu langsam und es gab manchmal unfassbar viele Informationen auf einmal. Dadurch war es hin und wieder schwer mit all den neuen Charakteren den Überblick zu behalten. Das hat sich aber schnell gelegt und die Sogwirkung des Buches hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Die Welt finde ich weiterhin unfassbar spannend und ich habe es geliebt in diesem Buch Neues zu erfahren. Die ganze Geschichte ist super spannend und die Wendungen waren für mich absolut nicht vorhersehbar. Was mich wirklich gefreut hat ist, dass der Cliffhanger am Ende des Buches nicht allzu schlimm war.

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