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Veröffentlicht am 06.02.2025

Solider New Adult-Roman

British Player
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Seit dem Tod ihres Mannes ist Bridget alleinerziehnde Mutter ihres wunderbaren Sohnes Ben. Der 8jährige ist ihr Ein und Alles. Sie denkt nicht daran, sich neu zu verlieben. Bis die Krankenschwesterin in ...

Seit dem Tod ihres Mannes ist Bridget alleinerziehnde Mutter ihres wunderbaren Sohnes Ben. Der 8jährige ist ihr Ein und Alles. Sie denkt nicht daran, sich neu zu verlieben. Bis die Krankenschwesterin in der Notaufnahme eines fremden Krankenhauses landet, dank eines Unfalls. Sie hat einen Angelhaken in ihrem Gesäß. Es ist ausgerechnet der attraktive Assistenzarzt Dr. Simon Hogue, der sich ihrer annimmt. Vom ersten Moment an haut dieser Mann Bridget um, ihr ist der ganze Vorfall jedoch einfach nur peinlich. Sie ist froh, die Notaufnahme nach der Behandlung verlassen zu können.
3 Monate später- Bridget möchte eine Einliegerwohnung ihres Hauses vermieten, um finanziell besser über die Runden zu kommen. Ihr neuer Untermieter ist kein geringerer als Dr. Hogue. Auch dieser erinnert sich auf positive Weise an Bridget und die Anziehungskraft zwischen den Beiden wird immer stärker. Aber Simon ist kein Mann für eine feste Beziehung. Und Bridget kann sich aufgrund ihres Sohnes nur auf eine Beziehung mit Sinn und Zukunft einlassen. Aber dann verlieben sie sich ineinander und beide stehen vor einer schweren Entscheidung. Denn immerhin wird Simon bald die Staaten wieder verlassen, um in seine Heimar Großbritannien zurück zu kehren.

Okay, fangen wir mal mit dem Schreibstil an. Das Buch konnte mich definitiv fesseln und ich habe Bridget, Simon und auch Ben schnell in mein Herz geschlossen. Die Liebesgeschichte erwärmt mein Herz und ich habe gehofft, dass sie zueinander finden. Allerdings hätten sich die Autorinnen das letzte Viertel des Buches sparen können. Für mich war der Plot irgendwann abgeschlossen, jedoch wurde er weiter ausgeschmückt und wurde für mich zu langatmig. So wurde für mich das Paar Bridget & Simon ein wenig zu Tode erzählt, schade. Dabei hat die Handlung mich echt begeistert. Trotzdem lese ich in nächster Zeit einen weiteren Roman der beiden Schrifstellerinnen.

Als Bewertung kann ich daher solide 3,5 von 5 Sternchen geben:)

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Vielversprechender Auftakt

The Great Library Of Tomorrow
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Mit „The Great Library Of Tomorrow“ eröffnet Rosalia Aguilar Solace die neue Buchreihe „Das Buch der Weisheit“. Diese Trilogie basiert auf dem beliebten, weltbekannten „Tomorrowland“-Festival.

Tomorrowland ...

Mit „The Great Library Of Tomorrow“ eröffnet Rosalia Aguilar Solace die neue Buchreihe „Das Buch der Weisheit“. Diese Trilogie basiert auf dem beliebten, weltbekannten „Tomorrowland“-Festival.

Tomorrowland meets High Fantasy!

In der Papierwelt gibt es eine große Gefahr: der Aschenmann verbreitet Angst und Schrecken, dnn er will jegliches Licht auslöschen und alle Welten leiden lassen. Doch da sind noch die Weisen der Großen Bibliothek von Morgen- und zu ihnen gehört Helia. Sie will den Aschenmann stoppen und ist die Einzige, welche die Kraft dazu hat. Um sein Vorhaben zu vereiteln, muss Helia eine verlorene Erinnerung finden und geht dafür auf eine intensive, gefährliche reisen. Mit dieser Erinnerung ist die Bibliothek in der Lage, den Aschenmann und seine Zerstörungswut zu bekämpfen. Für diese Aufgabe muss Helia ganz tief in die Writen der Papierwelt eintauchen und muss die legendäre, mysteriöse ewige Stadt erreichen. Auf diesem Weg liegen viele Gefahren für Helia. Doch sie ist nicht allein. Sie findet echte Freunde und ihre wirkliche Bestimmung. Schafft sie es, die Erinnerung zu finden und der Bilbiothek somit die Kraft zu geben, die sie braucht, um den Aschenmann zu besiegen?

Ich muss zugeben, ich kenne die Welt von Tomorrowland nicht. Aber ich fand den Klappentext zu „The Great Library Of Tomorrow“ sehr vielversprechend, das Cover beeindruckend. Allerdings habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in die Welt einzutauchen. Das liegt am Schreibstil, der mich nicht sofort mitgerissen hat und am komplexen Wordbuilding. Das Buch hat großes Potenzial und ja, es gibt sehr starke fantastische Momente, die mich beeindrucken konnten. Aber ich hatte so meine Probleme mit der Welt. Jedoch freue ich mich auf weitere Bände der Trilogie. Der Schreibstil ist komplex, aber auch interessant und mal ganz anders.

Die Papierwelt gefällt mir gut, Helia mag ich. Sie ist stark und neugierig, nur manchmal fehlt mir bei ihr etwas.

Letzten Endes ist „The Great Library Of Tomorrow“ ein interessanter Auftakt einer High Fantasy- Trilogie, die ich so noch nicht gelesen habe. Mit viel Potential, mit einer düsteren Atomsphäre und ja, ich habe noch lange über den Storyplott nachgedacht.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Die Geschichte einer starken Frau

Die Mondtänzerin
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Fasziniert euch die Welt des Zirkus ebenfalls so wie mich? Dann möchte ich euch mit „Die Mondtänzerin“ einen historischen Roman rund um einen legendären Zirkus ans Herz legen…

Pipa ist einst in einer ...

Fasziniert euch die Welt des Zirkus ebenfalls so wie mich? Dann möchte ich euch mit „Die Mondtänzerin“ einen historischen Roman rund um einen legendären Zirkus ans Herz legen…

Pipa ist einst in einer bitterkalten Nacht als Findelind in einem Eisenbahnwagen zur Welt gekommen. Doch sie bleibt nicht auf sich allein gestellt: Rosalia, eine recht maskuline Frau, nimmt sie auf und zieht sie mit Gewichtestemmer Antonio groß wie ihre eigene Tochter. Die Zieheltern gehören zur Gruppe „Menagerie Continental“, der Vorreiter des heute legendären Zurkus Krone. Und Pipas Weg ist ebenfalls vorbestimmt. Sie wird eine umjubelte Artistin. Aber sie erkennt bald, dass sie ihre wahre Herkunft wissen möchte. Sie ist irgendwie heimatlos. Und da ist noch Henry, die Liebe ihres Lebens. Eines Tages bricht der zweite Weltkrieg aus- und trennt Pipa von Henry und der Zirkus steht vor dem Aus…

Ich habe wirklich Zirkusluft geschnuppert. Die Geschichte geht zu Herzen, ist sehr vielschichtig und hat mich voll überzeugt. Das Findelkind Pipa wird zu einer gefeierten Artistin, sie liebt das Publikum und die Höhe. Und trotzdem stellt sie sich immer wieder die Frage, woher sie wirklich kommt. Ich mag die Liebesgeschichte zu Henry sehr, die Autorin schildert diese intensiv und berührend. Umso tragischer ist das Schicksal, welches das Paar bald auseinander treibt. Einen Einblick in die Gründung des Zirkus Krone zu erhalten, hat mir großen Spass bereitet. Denn es ist eine ganz andere, spezielle Welt voller skurriler Menschen und Künstler. Auch diese Atmosphäre hat die Autorin wunderbar transportiert. Ihr Schreibstil ist sensibel, aber auch bildgewaltig und gut verständlich.

Eine Geschichte einer starken jungen Frau in den Wirren des zweiten Weltkriegs, inmitten von Liebe und Zirkustreibe und auf der Suche nach ihrer Herkunft.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Bedrückend & heilsam zugleich

Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt
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Marlen Hobrach, die Autorin, muss sich nach dem Tot ihrer Mutter, mit deren Nachlass beschäftigen. Doch dieser besteht nicht aus Geld oder Immobilien, auch nicht aus Schätzen. Nein, es geht um Dinge, welche ...

Marlen Hobrach, die Autorin, muss sich nach dem Tot ihrer Mutter, mit deren Nachlass beschäftigen. Doch dieser besteht nicht aus Geld oder Immobilien, auch nicht aus Schätzen. Nein, es geht um Dinge, welche ihre Mutter angesammelt hat: Nahrungsergänzungsmittel, Putzkram, Decken, Fotos. Und einen Haufen Schulden.

Die Autorin hat einen Bericht über die Entdeckung der Geschichten ihrer Mutter verfasst, der überraschend und schonungslos ehrlich ist und mit einigen Tabus bricht. Es geht um die tiefgründigsten Gedanken und Geheimnisse ihrer Mutter, um gesellschaftliche Fragen, ums Leben. Ihre Mutter hat Dinge gehortet, aber was steckte dahinter? Hat sie den nutzlosen Besitz gebraucht, um etwas zu kompensieren? Sind Menschen so? Verstricken sie sich heillos in Besitz, um ihre Probleme irgendwie akzeptieren zu können?

Mir gefällt die ungeschönte und ehrliche Art der Autorin sehr. Sie analysiert die Geschichten ihrer Mutter und übt gleichzeitig Kritik an unserer Gesellschaft aus. Brauchen wir Konsum, um uns besser zu fühlen? Stellen wir uns unseren Problemen nicht, sondern häufen lieber Besitz an? Eine sehr präzise und interessante Frage, die mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.

Ein kluges Buch, welches Impulse schenkt, die wirklich gut tun. Man überdenkt das eigene Handeln, Verhalten, sein Verhältnis zur Mutter sogar und kann sich selbst die eine oder andere Frage beantworten.

Scharfsinnig, direkt, sehr ehrlich und motivierend. Aber auch bereichernd und authentisch.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Ein Roman der besonderen Art

Sehnsucht nach Licht
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Ein Roman, der sich rund um den Bergbau dreht? Noch nie gelesen, ich auch nicht… aber das habe ich geändert. Mit „Sehnsucht nach Licht“ von Kati Naumann.

Luisa ist Bergfrau. Sie arbeitet unter Tage im ...

Ein Roman, der sich rund um den Bergbau dreht? Noch nie gelesen, ich auch nicht… aber das habe ich geändert. Mit „Sehnsucht nach Licht“ von Kati Naumann.

Luisa ist Bergfrau. Sie arbeitet unter Tage im Schlematal, in Erzgebirge. Oft sieht sie den ganzen Tag über keinen Sonnenstrahl, kein Licht. Doch sie liebt ihre Arbeit sehr und das Ganze wurde ihr durch die Familie in die Wiege gelegt. Alle Vorfahren haben im Bergbau gearbeitet. Ihr Familie war voller Hoffnung und voller Liebe und Bewusstsein. Sie haben jede Minute im Licht sozusagen genossen. Doch manchmal ist jemand von ihnen nicht von der Arbeit im Berg zurück gekerht. Und Luisa beginnt, Nachforschungen zu betreiben. Was ist mit ihrem Großvater passiert, der seit langer Zeit verschollen ist? Es eröffnen sich einige Geheimnisse und Rätsel… und Kati erkennt: es war die Hoffnung auf Licht, die ihre Familie am Leben gehalten hat… aber was hat es mit dem Verschwinden des Großvaters wirklich auf sich?

Ein Roman, der mich sehr bewegt hat! Das Thema ist für mich bisher unbekannt, aber hat mich wirklich gut unterhalten. Die Familiengeschichte von Luisa zu erfahren, war beeindruckend. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der fast schon poetisch auf mich wirkt. Trotzdem ist er sehr gut verständlich und gefühlvoll. Sie schafft es, eine vielschichtige Familienproblematik mit tiefgründigen Themen zu verbinden. Es geht um Geheimnisse, um Rätsel und um die Hoffnung auf Licht- sprichwörtlich und tatsächlich. Ich finde die Schilderungen rund um Luisas Arbeit im Berg sehr interessant und gelungen. Ich mag das sehr und hatte großartige Lesestunden.

Stark!

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