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Veröffentlicht am 03.02.2025

tunesische vegane Rezepte

Tunesisch vegan
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Das Buch bietet neben den veganen landestypische Rezepten auch eine kurze Einführung in die Geschichte und die kulturellen, kulinarischen Einflüsse auf die tunesische Küche, außerdem werden typische Grundzutaten ...

Das Buch bietet neben den veganen landestypische Rezepten auch eine kurze Einführung in die Geschichte und die kulturellen, kulinarischen Einflüsse auf die tunesische Küche, außerdem werden typische Grundzutaten vorgestellt. Die Fotos im Buch sind sehr ansprechend, auch der sympathische Autor ist öfters abgelichtet.

Die 58 Rezepte sind in die folgenden Kapitel eingeteilt:

Frühstück /Brot geht immer / Vorspeisen, Salate und Suppen / Hauptspeisen / Schakschuka in allen Farben / Leser unterwegs / Getränke / Süsses /

Das Buch schließt mit einem Register nach Themen und einem Rezeptregister nach A-Z, so dass mann leicht etwas auffinden kann, ohne lange zu suchen.

Die Rezepte sind gelingsicher und die Zutaten sind problemlos im Handel erhältlich. Die Zubereitung ist nachvollziehbar erklärt und kann gut nachgearbeitet werden. Einige Rezepte werden durch Tipps zum Abwandeln oder Ergänzen erweitert.

Wir haben bisher 12 Gerichte nachgekocht und sind mit den Resultaten sehr zufrieden, es hat gut geschmeckt und sicherlich nochmals gekocht werden.

Leider habe ich ein paar kleine Kritikpunkte: Es gibt nicht zu jedem Gericht ein Foto, stattdessen findet sich dort eine leere farbige Seite mit stilisiertem Gemüse. Das finde ich schade. Es ist immer schön zu sehen, wie das Gericht letztendlich aussehen soll. Eventuell hätte man dann lieber auf die Fotos der Getränke (verschiedene Tees u. Kaffee) verzichten können. Das es hierzu ganzseitige Anleitungen gab, fand ich etwas übertrieben, da hätte man gut etwas zusammenfassen können. Auf die Angaben von Nährwerten wurde durchweg verzichtet, ebenso auf die Angaben der kompletten Zubereitungszeit.

Schöne Geschmacksreise durch Tunesien.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Intrigen am Kaiserhof

The Remarried Empress 1
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Navier wurde von seit ihrer Geburt auf ein privilegiertes Leben am Kaiserhof vorbereitet. Ihre Rolle als künftige Kaiserin stand früh fest, sie wuchs gemeinsam mit ihrem Zukünftigen Sovieshu auf und zum ...

Navier wurde von seit ihrer Geburt auf ein privilegiertes Leben am Kaiserhof vorbereitet. Ihre Rolle als künftige Kaiserin stand früh fest, sie wuchs gemeinsam mit ihrem Zukünftigen Sovieshu auf und zum Glück verstanden sie sich gut. Die Geschichte beginnt mit der Scheidung der beiden. Es wird als Affront empfunden, dass die Kaiserin der Scheidung nur zustimmt, wenn sie erneut heiraten darf, denn der Auserwählte wird als besondere Provokation wahrgenommen. Ist es eine Retourkutsche oder Liebe? So schnell werden wir das nicht erfahren, denn zunächst wechselt das Geschehen in die Vergangenheit, um zu berichten, wie es zu dieser Entwicklung kam. Der Kaiser bringt das Mädchen Rashta mit an den Hof, er macht sie zu seiner Konkubine und ordnet ihren Wünschen alles unter. Intrigen erschweren das Leben der Kaiserin und sie ist verzweifelt, da sie sich in ihrer Position sehr alleine fühlt. Ein geheimnisvoller Vogel, der auch Botschaften transportiert, spendet ihr Trost und ein Prinz aus einem anderen Reich scheint sie zu verstehen. Magie spielt zunehmen eine Rolle, das ist gut in die Handlung eingeflochten. Die Situation am Hof spitzt sich zu und Rashta ist wohl nicht ganz so naiv, wie sie alle glauben macht. Das Buch endet mit einem guten Cliffhanger, der neugierig auf den Fortgang der Geschichte macht.

Eine fesselnde Geschichte, die durch die Magie, die Intrigen bei Hof und die Liebesgeschichten einen Interessanten Mix bietet. Für mich war es der erste Manhwa, den ich gelesen habe und er hat mir gut gefallen. Die Bilder sind durchgehend farbig und die unterschiedlichen Personen sind gut zu erkennen, ihre Emotionen werden gut transportiert. Das Hofleben und die opulenten Kleider und Frisuren werden glaubhaft dargestellt. Die Bilder unterstreichen die Charaktere aber auch das Geschehen.

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Wie konnte der gebildete Kaiser sich so schnell von dem angeblich dummen kleine Mädchen so schnell umkrempeln lassen, dass er allen Anstand vergisst. Welche Magie schlummert noch im Verborgenen und welche Ziele verfolgt das westliche Königreich.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

bewegend

Der gefrorene Fluss
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Dieser Roman beruht auf wahren Begebenheiten, entnommen aus dem Tagebuch der Hebamme Martha Ballard, die die Autorin in diese fiktive Geschichte eingebettet hat. In einem Nachwort erläutert die Autorin ...

Dieser Roman beruht auf wahren Begebenheiten, entnommen aus dem Tagebuch der Hebamme Martha Ballard, die die Autorin in diese fiktive Geschichte eingebettet hat. In einem Nachwort erläutert die Autorin ihre Recherche und trennt Tatsachen von Fiktionen.

Martha Ballard war eine beeindruckende Frau, die sich liebevoll und engagiert ihren Aufgaben als Hebamme gewidmet hat und die beherzt gegen Ungerechtigkeiten eingetreten ist. Sie war ihrer Zeit voraus hinsichtlich ihrer Bildung, ihres Gerechtigkeitssinns und dem Mut für etwas einzustehen, das sie als richtig empfand.

Martha soll einen Leichnam untersuchen, der aus dem zugefrorenen Fluss geborgen wurde. Sie stellt schlimme Verletzungen fest, die der Mann erlitten hat, bevor er aufgehängt wurde, bis der Tod eintrat. Sie gibt Mord als Todesursache an. Der Tote hatte einen zweifelhaften Ruf und war Angeklagter in einem Vergewaltigungsprozess. Der neue Arzt im Ort verfügt über wenig Erfahrung und Praxis, er hat aber studiert und ist ein Mann. Als er einen Unfall als Todesursache angibt, hat sein Wort mehr Gewicht. Martha macht sich unbeliebt, als sie ihre Meinung ins Protokoll aufnehmen lässt. Der Richter, der für diesen Fall zuständig ist, ist gleichzeitig Mitangeklagter im Falle der Vergewaltigung. Eine prekäre Situation.

Die Autorin lässt den Ort und ihre Bewohner, natürlich im Besonderen Martha und ihre Familie, lebendig werden. Es wird ein genaues Bild der Lebensumstände gezeichnet. Jeden Abend macht Martha einen Tagebucheintrag, der den Tag nochmals zusammenfasst. Wir lernen neben ihren Kindern und ihrem Mann auch zahlreiche Frauen kennen, die Martha betreut, u.a. das Vergewaltigungsopfer. Aber auch andere Hebammen, der Arzt, ein Geschäftsmann und Dorfbewohner haben wichtige Rollen. Der Fall der Vergewaltigung wird ebenso wie der Todesfall an höhere Gerichte weitergereicht, so dass man einiges über die Gerichtsbarkeit der Zeit erfährt. Auch gegen Martha Sohn wird in dem Mordfall Anklage erhoben. Sie ist daher bestrebt die Geschehnisse aufzuklären. Zudem wird das Leben im Dorf von Intrigen um Land überschattet.

Die Geschichte ist ein historischer Roman in dem einige Handlungsstränge einem Krimi gleichkommen, ein unterhaltsamer Mix. Die Schilderung der Zeit und der Lebensumstände steht im Vordergrund und ist gut gelungen. Das harte und oft ungerechte Leben wird von der Natur geprägt und von Männern bestimmt, die Frauen haben kaum Rechte. Die Handlung verläuft teilweise sehr ruhig, aber über die atmosphärischen Schilderungen und die interessanten Figuren ist es interessant, einige Spannungsspitzen setzen Akzente.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Übersetzung schien mir an einigen Stellen nicht ganz gelungen und durch ein paar Wiederholungen gab es ein zwei Längen, das ist aber gelitten auf hohem Niveau. Wer gerne historische Roman bzw. historische Krimis liest kann hier bedenkenlos zugreifen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Die Milch macht’s

Schwarzwaldmilch
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Dieses Milchkochbuch überrascht mit 70 besonderen kulinarischen Rezepten und viel Wissenswertem rund um die Milchwirtschaft.

Das Cover und die Bilder sind ein Träumchen, es macht immer wieder Spaß in ...

Dieses Milchkochbuch überrascht mit 70 besonderen kulinarischen Rezepten und viel Wissenswertem rund um die Milchwirtschaft.

Das Cover und die Bilder sind ein Träumchen, es macht immer wieder Spaß in dem Buch zu blättern und Neues zu entdecken. Sowohl die Informationsseiten über die Menschen und Kühe im Schwarzwald, die verschiedenen Milchprodukte, eine Roadstory u.v.a als auch die Rezepte sind super in Szene gesetzt. Diese Kombination ist eine Liebeserklärung an die Region.

In den 70 Rezepten wird immer auch ein Milchprodukt verwendet. Die meisten Zutaten können problemlos besorgt werden. Die Unterteilung Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Vesper, Desserts und Drinks ist klassisch und bietet für jeden und jede Tageszeit etwas. (Veganer sind aufgrund der Milchprodukte natürlich außen vor.) Viele Gerichte sind sehr edel kreiert und teils auch etwas aufwendiger. Auf Nährwertangaben wurde verzichtet, aber die Zubereitungsbeschreibung und die Zutatenlisten sind sehr übersichtlich und nachvollziehbar. Die Zubereitungszeiten werden genannt und i.d.R. sind die Angaben jeweils für 4 Personen vorgesehen. Was wir ausprobiert haben, hat einwandfrei geklappt. Frischkäse-Mousse mit Pfifferlingen und Aprikosen hätte ich nicht ohne weiteres kombiniert, aber das Ergebnis war sehr lecker. Der Bibbeleskäs war da eine einfachere Anwendung, die es öfter geben wird, ebenso wie die Pinsa nach Schwarzwälder Art.

Ein gelungenes empfehlenswertes Kochbuch.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Süße Kreationen

Für mein süßes Ich
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Die Autorin stellt in diesem Buch süße Kreationen aus Kalabrien, Albanien und den Alpen vor. Es gibt verschiedenes an Gebäck und Desserts aus den Regionen und immer ein paar Worte die in Richtung Selbstliebe ...

Die Autorin stellt in diesem Buch süße Kreationen aus Kalabrien, Albanien und den Alpen vor. Es gibt verschiedenes an Gebäck und Desserts aus den Regionen und immer ein paar Worte die in Richtung Selbstliebe bzw. -akzeptanz zielen. Aus der Einleitung erfährt man einiges zum Lebenslauf der Autorin, daraus erklären sich die liebevollen kleinen Botschaften, die über das Buch verteilt sind.

Das Buch ist hochwertig gestaltet, die Bilder sind sehr gelungen und machen direkt Lust aufs Ausprobieren. Für jedes Rezept gibt es eine Doppelseite, wobei das Foto zum Rezept immer eine vollständige Seite einnimmt, die Anleitung die andere. Ein Pinkes Lesebändchen hilft beim Auffinden der herausgesuchten Rezepte. Auf Nährwertangaben wurde verzichtet. Die Zubereitungsschritte sind nachvollziehbar und die Rezepte lassen sich gut umsetzen, allerdings bleiben die Angaben manchmal etwas vage hinsichtlich der genauen Zutaten und der benötigten Formen. Somit eignet sich das Buch für Anfänger nur bedingt.

Eine sehr gelungene Sammlung von süßen regionalen Rezepten und eine sympathische Vorstellung der lebensfrohen Autorin. Empfehlenswert.

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