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Veröffentlicht am 17.02.2025

Für mehr Wildnis auf dem Teller

Wilde Pflanzen essen
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Hier werden kurz und knackig Infos aufgetischt. UND dies in fröhlicher „Surival Siglinde“- Manier mit treffsicheren Humor und tollen Illustrationen. Und letztere springen regelrecht ins Auge. Sie sind ...

Hier werden kurz und knackig Infos aufgetischt. UND dies in fröhlicher „Surival Siglinde“- Manier mit treffsicheren Humor und tollen Illustrationen. Und letztere springen regelrecht ins Auge. Sie sind in einem Cartoonartigem Stil- bunt, fröhlich, auffällig. Besonders die jüngere Generation werden diese wohl sehr gefallen und dadurch womöglich auch animiert werden mehr Wildnis in ihr Leben zu lassen. Oder auf den Teller. Oder beides.
Die Seiten sind so aufgebaut, dass jeder Pflanze eine gesamte Seite der Bestimmung gewidmet wurde. Die andere enthält eine kurze Vorstellung, Serviervorschläge, und was ich besonders toll finde, unter „Hirnfutter“ Informationen zum Geschmack, zu Inhaltsstoffen, Wirksamkeit und Vorkommen. „Richtige“, ausführlichere Rezepte befinden sich jedoch erst gegen Ende des Buches. Ich für mich, finde diese Aufteilung äußerst praktisch. Die Pflanzenportraits bleiben somit übersichtlich und wer dennoch mehr wissen möchte, schlägt hinten nach. Super!
Viel Vorwissen brachte ich noch nicht mit, aber ich stieß in diesem Buch dennoch auf das ein oder andere Vertraute, ABER (und das überwog gewaltig) auch auf sehr viel Neues! Auf Pflanzen, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie essbar sind und auch welche, von denen mehr Bestandteile nutzbar waren, als ich je zu träumen wagte. Geschmackstechnisch muss ich mich jedoch noch etwas gedulden, denn nun im Februar wächst noch nicht allzu viel. Aber mich reizt es gerade tierisch sofort loszuziehen. Und diese Euphorie verdanke ich diesem Buch! Ich will so vieles darin unbedingt testen, unbedingt selbst schmecken und erleben!

Tipp: Zum Buch zugehörig befinden sich auf der Kosmos App noch Fotografien der vorgestellten Pflanzen.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Immer und immer wieder

Our Infinite Fates
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Evelyn kann sich an viele ihrer Leben erinnern. Und in jedem ereilte sie das selbe Schicksal. Mit anstehender Volljährigkeit stirbt sie durch die Hand der immer gleichen Seele. Arden. Warum dies so ist ...

Evelyn kann sich an viele ihrer Leben erinnern. Und in jedem ereilte sie das selbe Schicksal. Mit anstehender Volljährigkeit stirbt sie durch die Hand der immer gleichen Seele. Arden. Warum dies so ist und was hinter dem Fluch und Ardens Taten steckt, weiß sie nicht- nur, dass sie sich auch und trotz allem zu ihm hingezogen fühlt.

Im Jahre 2022 aber steht für Evelyn, die in diesem Leben den Namen Branwen trägt, mehr auf dem Spiel. Ihre Schwester benötigt dringend eine Knochenmarkstransplantation, die nur mit Branwens Spende durchgeführt werden kann. Ein Lauf gegen die Zeit beginnt. Ob Branwen Arden rechtzeitig findet, dieses eine Mal dem Tode entgehen wird und ihre Schwester retten kann?

Ich habe dieses Buch mit keiner klaren Vorstellung vom Verlauf der Handlung begonnen, war aber vom Gedanken an einen immer wiederkehrenden Fluch und das Wissen um vergangene Leben fasziniert. So konnte ich mich unvoreingenommen der Geschichte widmen und merkte rasch, wie sie mich in ihren Bann schlug. Das Hauptgeschehen spielte im Jahre 2022 in Wales, doch wurde dieses immer wieder zu Gunsten früherer Leben unterbrochen. Und ich war überrascht, wie bereichernd, aber auch vielschichtig doch ein Schicksal mit wiederkehrenden Verlauf sein konnte. Alleinstehend waren diese sehr unterschiedliche Leben jedoch nicht, sondern fein mit der Handlung von 2022 verwebt. Auch bereitete es durch den Fokus einiger weniger Charaktere keine Probleme die, sich durch die verschiedenen Leben wechselnden Namen zuzuordnen. Und obwohl man mit jedem Leben tiefer eintaucht und das aktuelle Geschehen zeitgleich voranschreitet, bleibt das Geheimnis um das Warum sehr lange verschleiert, wodurch ich Ardens Taten erst gegen Ende wirklich begreifen konnte. Ein toller Schachzug, der zu einem wirklich beeindruckenden und sehr spannenden Ende führte, das es tatsächlich schaffte den Fluch schlüssig aufzuklären.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Immer und immer wieder

Our Infinite Fates
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Evelyn kann sich an viele ihrer Leben erinnern. Und in jedem ereilte sie das selbe Schicksal. Mit anstehender Volljährigkeit stirbt sie durch die Hand der immer gleichen Seele. Arden. Warum dies so ist ...

Evelyn kann sich an viele ihrer Leben erinnern. Und in jedem ereilte sie das selbe Schicksal. Mit anstehender Volljährigkeit stirbt sie durch die Hand der immer gleichen Seele. Arden. Warum dies so ist und was hinter dem Fluch und Ardens Taten steckt, weiß sie nicht- nur, dass sie sich auch und trotz allem zu ihm hingezogen fühlt.

Im Jahre 2022 aber steht für Evelyn, die in diesem Leben den Namen Branwen trägt, mehr auf dem Spiel. Ihre Schwester benötigt dringend eine Knochenmarkstransplantation, die nur mit Branwens Spende durchgeführt werden kann. Ein Lauf gegen die Zeit beginnt. Ob Branwen Arden rechtzeitig findet, dieses eine Mal dem Tode entgehen wird und ihre Schwester retten kann?

Ich habe dieses Buch mit keiner klaren Vorstellung vom Verlauf der Handlung begonnen, war aber vom Gedanken an einen immer wiederkehrenden Fluch und das Wissen um vergangene Leben fasziniert. So konnte ich mich unvoreingenommen der Geschichte widmen und merkte rasch, wie sie mich in ihren Bann schlug. Das Hauptgeschehen spielte im Jahre 2022 in Wales, doch wurde dieses immer wieder zu Gunsten früherer Leben unterbrochen. Und ich war überrascht, wie bereichernd, aber auch vielschichtig doch ein Schicksal mit wiederkehrenden Verlauf sein konnte. Alleinstehend waren diese sehr unterschiedliche Leben jedoch nicht, sondern fein mit der Handlung von 2022 verwebt. Auch bereitete es durch den Fokus einiger weniger Charaktere keine Probleme die, sich durch die verschiedenen Leben wechselnden Namen zuzuordnen. Und obwohl man mit jedem Leben tiefer eintaucht und das aktuelle Geschehen zeitgleich voranschreitet, bleibt das Geheimnis um das Warum sehr lange verschleiert, wodurch ich Ardens Taten erst gegen Ende wirklich begreifen konnte. Ein toller Schachzug, der zu einem wirklich beeindruckenden und sehr spannenden Ende führte, das es tatsächlich schaffte den Fluch schlüssig aufzuklären.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Herzlich und schön

Wonder und ich. Eine Freundschaftsgeschichte (Band 1)
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„Wonder und ich“ ist eine schöne, anrührende Abenteuergeschichte mit einer, an die Entwicklung von Kindern angelehnte Tiefe, einer emphatischen Schreibweise und Themen wie Freundschaft, Wertschätzung und ...

„Wonder und ich“ ist eine schöne, anrührende Abenteuergeschichte mit einer, an die Entwicklung von Kindern angelehnte Tiefe, einer emphatischen Schreibweise und Themen wie Freundschaft, Wertschätzung und Anderssein, zu Anfang jedoch auch Mobbing und Einsamkeit.
Ole ist ein Waisenkind, der sich in seiner Pflegefamilie überhaupt nicht wohl fühlt und dort ausgebeutet wird. Von seinem Vater blieb ihm nur dessen Cowboyhut, den er hütet wie ein Schatz. Dazu ist er ein eher ruhiger und introvertierter Junge, was auch seine Mitschüler dazu animiert ihn zu hänseln.
Doch das richtige Abenteuer startet erst mit Oles Vermittlung in eine neue Familie. Plötzlich sieht er, der zuvor nur die Stadt kannte, sich Tieren gegenüber, flüchtet vor einem wild gewordenen Truthahn (was hier für einige Lacher sorgte), erkennt in der ebenfalls neu eingetroffenen Stute Wonder eine verwandte Seele und nimmt sich ihrer an. Er blüht dabei richtiggehend auf, kommt in in seiner neuen Familie an und erfährt zum ersten Mal in seinem Leben was Wertschätzung und Zugehörigkeit bedeutet. Besonders Wonder ist ihm dabei eine tolle Lehrerin und dazu ein außergewöhnliches Pferd, das mehr versteht, als man annehmen mag.
So toll und abenteuerlich und teilweise auch lustig diese Geschichte geschrieben sein mag, ihre große Stärke sehe ich auch darin, dass jeder so sein darf, wie er ist und sich nicht zu verbiegen braucht um gesehen und angenommen zu werden. Egal ob Mensch oder Tier. Daraus resultierten Charaktere, die durch ihre Einzigartigkeit sehr liebevoll wirkten und harmonisch ins Geschehen integriert wurden.
„Wonder und ich“ sehe ich daher nicht als reines Pferdeabenteuer, sondern als ein Buch, das jedes Kind, unabhängig seiner sonstigen Interessen begeistern kann.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Buch und Hörbuch: eine Einheit

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser. Gefährliche Tiere
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Die Ravensburger „Wieso? Weshalb? Warum?“- Sparte ist nicht ohne Grund so beliebt. Alle diese Bücher haben gemein, dass sie sehr durchdacht sind, wissen auf interessante Weise vermitteln und dabei steht’s ...

Die Ravensburger „Wieso? Weshalb? Warum?“- Sparte ist nicht ohne Grund so beliebt. Alle diese Bücher haben gemein, dass sie sehr durchdacht sind, wissen auf interessante Weise vermitteln und dabei steht’s das Alter des Kindes, seine Interessen und den Entwicklungsstand im Blick behalten. Und dies lässt sich auch auf die Erstleser-Reihe übertragen. Die Texte und Rätsel sind darauf ausgerichtet, Kinder zum selbst Lesen zu animieren. Auch beim Hörbuch macht sich dies bemerkbar. Einer der drei KinderSprecher ist zuständig für die mit dem Buch übereinstimmenden Texte und lies diese in unterschiedlichen Geschwindigkeiten vor, so dass das Kind währenddessen mitlesen und den gesprochenen Text als Hilfe nutzen kann. Zwei weitere Kinder geben begleitend dazu noch weitere Infos zu den Tieren. Wie das Hörbuch jedoch genau funktioniert und wann Kinder zuhören, wann mitlesen sollten, wird zu Anfang ausführlich erklärt. Aber auch ohne begleitendes Buch funktioniert dieses Hörbuch sehr gut. Es fängt den Charakter der Bücher sehr gut ein und vermittelt das Wissen dank hervorragender Sprecher auf recht interessante und spannende Weise. Jedoch kommen auch eher ungewöhnliche Tiere darin vor, zu denen man nicht unbedingt sogleich ein Bild im Kopf hat. In Zeiten vom Handys sollte m eine kurze Recherche dazu aber kein Problem darstellen um diese Lücke auch ohne Buch rasch zu schließen.

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