Ein gelungener Fantasy-Standalone
Das Geheimnis der RabenblüterNach dem vielversprechenden Start von „Das Geheimnis der Rabenblüter“ war ich gespannt auf die Entwicklung von Sera und Valerian und wie sie sich gemeinsam in der brutalen Welt zurechtfinden. Dank der ...
Nach dem vielversprechenden Start von „Das Geheimnis der Rabenblüter“ war ich gespannt auf die Entwicklung von Sera und Valerian und wie sie sich gemeinsam in der brutalen Welt zurechtfinden. Dank der abwechselnden Perspektiven bekam ich auch schnell interessante Einblicke in die Wünsche der beiden sowie die Dämonen, mit denen die beiden zu kämpfen hatten. Beide Figuren wirkten anfangs sehr unterschiedlich auf mich, doch schnell sind mir beide ans Herz gewachsen und ich erkannte die Parallelen in ihnen. Ich mochte auch die Entwicklung ihrer Beziehung und das Tempo, mit dem sich beiden immer näher kamen.
Leider blieb jedoch für mich die Spannung etwas auf der Strecke. Es gab zwar durchaus spannende Momente und die ein oder andere Intrige, die zu unvorhersehbaren Wendungen führte. Dennoch fehlte mir ein wenig das Worldbuilding, um die Kulturen besser zu verstehen und ein wenig mehr Tiefe zu bekommen. Auch Valerians Familie kam mir leider etwas zu kurz. Sodass sich die Brüder für mich etwas zu eindimensional anfühlten.
Alles in allem war „Das Geheimnis der Rabenblüter“ eine lesenswerte Lektüre für zwischendurch. Ich war neugierig auf das große Geheimnis des namensgebenden Titels und wurde nicht enttäuscht.