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Veröffentlicht am 05.02.2025

Don’t LEAVE Me von Lena Kiefer

Don't LEAVE me
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Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 und 2 noch nicht gelesen habt.

Die neu gewonnene Liebe zwischen Kenzie und Lyall wird schnell auf die Probe gestellt, als Lyall des Mordes angeklagt ...

Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 und 2 noch nicht gelesen habt.

Die neu gewonnene Liebe zwischen Kenzie und Lyall wird schnell auf die Probe gestellt, als Lyall des Mordes angeklagt wird. Kenzie glaubt weiterhin an ihre große Liebe und ist nicht bereit aufzugeben. Doch die Beweise, die Lyall als Täter belasten, sind erdrückend und seine Gegner scheinen ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Lyall beginnt an allem zu zweifeln… selbst an seiner Beziehung zu Kenzie.

“Don't leave me“ ist der dritte und letzte Band der “Don't“-Reihe, welche mit diesem Buch einen wirklich gelungenen Abschluss findet. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es war etwas ganz anderes als das Hin und Her in Band eins und zwei und konnte mich aus diesem Grund vollkommen abholen. Lange habe ich mitgerätselt, was wirklich hinter all dem steckt und erst im letzten Drittel hatte ich einen leisen Verdacht. Dass mich das Ende dennoch überraschen konnte, zeugt für meinen Geschmack von einem gelungenen Handlungsaufbau.

Die Charaktere sind, wie in den vorrangegangenen Bänden wirklich großartig. Finlay und Edina sind weiterhin meine heimlichen Lieblinge. Ich kann einfach nicht anders, als die beiden zu lieben. Kenzie ist und bleibt eine tolle Persönlichkeit, die mit Leidenschaft und Überzeugung, für die die ihr wichtig sind, einsteht. Lyall hat es mir in diesem Buch leider nicht ganz so einfach gemacht. Ich kann es irgendwie nachvollziehen, dass es schwierig ist in seiner Situation positiv zu bleiben, aber am Ende fand ich seine Reaktion leider unnötig und die Handlung wäre auch ohne ausgekommen.

Der Schreibstil hat es mir wieder leicht gemacht, durch die Seiten zu fliegen. Es ist viel passiert und beim Lesen ist mir nie langweilig geworden. Ein wirklich schöner Abschluss für eine gelungene Reihe.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Crown and Bones – Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout

Crown and Bones – Liebe kennt keine Grenzen
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Achtung! Inhaltsangabe (erster Absatz) enthält Spoiler, falls ihr Band 1 & 2 noch nicht gelesen habt. Restliche Rezension ist spoilerfrei.

Dass Poppy nun tatsächlich ihre große Liebe gefunden hat, kann ...

Achtung! Inhaltsangabe (erster Absatz) enthält Spoiler, falls ihr Band 1 & 2 noch nicht gelesen habt. Restliche Rezension ist spoilerfrei.

Dass Poppy nun tatsächlich ihre große Liebe gefunden hat, kann sie selbst kaum glauben. Dass es dann auch noch Prinz Casteel ist, daran hätte sie im Traum nicht geglaubt. Doch leider bleibt den beiden keine Zeit ihre Liebe zu genießen, zu viel steht auf dem Spiel. Doch als sich die Blutkönigin erhebt, um Atlantia zu vernichten, müssen Poppy und Casteel sich entscheiden. Wie weit sind die beiden bereit zu gehen, um ihr Volk zu retten?

Nachdem mir der zweite Band gut gefallen hat, mich jedoch nicht so umgehauen hat wie Band eins, war ich gespannt, wie es weitergehen würde. Der Cliffhanger hatte mich auf jeden Fall extrem neugierig gemacht und ich kann euch direkt sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Von Beginn an herrschte eine Grundspannung, die sich über das gesamte Buch zog und mich komplett gefangen genommen hat. Es geht Schlag auf Schlag. Eine Enthüllung jagt die nächste und auch an Action fehlt es nicht. Die Atmosphäre in diesem Buch, ja eigentlich in der gesamten Reihe, ist unfassbar gelungen und ich liebe es immer wieder in die Welt einzutauchen.

Wie bereits in Band zwei fand ich die erotischen Szenen oft einfach unpassend und übertrieben. Ich persönlich brauche das nicht in einem solchen Umfang, konnte aber besser damit umgehen, weil ich ja nun wusste, was mich erwartet. Die Charaktere sind nach wie vor grandios und grade die Nebencharaktere stellen für mich das Tüpfelchen auf dem i da. Die Entwicklung, die vor allem Poppy durchläuft, hat mir sehr gut gefallen und ich kann es kaum erwarten sie in Band 4 erleben zu dürfen.

Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat, ist wirklich großartig und auch in Band drei schaffte sie es häufig mich zu überraschen und mit offenem Mund dastehen zu lassen. Das Ende ist einfach nur krass. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Ich glaube die neuen Protagonisten aus Band drei werden mir im nächsten Band viel Freude bereiten.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Der Knochensplitterpalast: Die Tochter von Andrea Stewart

Der Knochensplitterpalast
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Als ich das erste Mal den Klappentext von „Der Knochensplitterpalast“ gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich war unglaublich dankbar, als ich das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt ...

Als ich das erste Mal den Klappentext von „Der Knochensplitterpalast“ gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich war unglaublich dankbar, als ich das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. Und tatsächlich hat mich die Handlung auch direkt vom ersten Kapitel an gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. Als Leser landen wir direkt in der Geschichte ohne großartiges Vorgeplänkel.

Die Welt die Andrea Stewart erschaffen hat, ist definitiv einzigartig und anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Ich musste mich erst mal hineinfinden in diese neue Welt und verstehen, wie alles funktioniert. Die Knochensplitter-Magie ist super interessant und verstörend zugleich. Zu Beginn hat es mich überrascht, dass es verschiedene Perspektiven gibt, aus welcher die Handlung geschildert wird. Diese machen aber durchaus Sinn, da es viele Handlungsstränge gibt die, so vermute ich, nach und nach in den kommenden Bänden zusammenlaufen werden. Zu Beginn war ich davon etwas überfordert, aber als ich langsam, aber sicher verstanden habe wie die Welt zu funktionieren scheint, fand ich es einfach nur noch großartig und habe mich über jede einzelne Perspektive gefreut.

Die Charaktere sind alle durchweg gut durchdacht und detailliert ausgearbeitet. Lin und Jovis sind dabei die zwei Hauptprotagonisten und ich mag sie beide sehr gern. Mein liebster Charakter ist jedoch Mephi, den ich eigentlich sofort in mein Herz geschlossen habe. Alle Charaktere entwickeln sich schon im ersten Band weiter und ich bin gespannt, wo das noch hinführt. Ich hatte beim Lesen die wildesten Theorien im Kopf, wobei nur eine einzige sich am Ende bewahrheitet hat. Ein wirklich grandioser Auftakt und ich freue mich schon jetzt auf Band 2.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Mimik von Sebastian Fitzek

Mimik
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Es ist definitiv schon wieder viel zu lange her gewesen, dass ich ein Buch von Sebastian Fitzek gelesen habe. Umso mehr habe ich mich auf „Mimik“ gefreut. Meine Erwartungen waren hoch und wurden definitiv ...

Es ist definitiv schon wieder viel zu lange her gewesen, dass ich ein Buch von Sebastian Fitzek gelesen habe. Umso mehr habe ich mich auf „Mimik“ gefreut. Meine Erwartungen waren hoch und wurden definitiv nicht enttäuscht… eher im Gegenteil. Die meisten Bücher von Sebastian Fitzek haben mich bisher immer in die Irre geführt und am Ende war ich so überrascht, was in Wirklichkeit hinter der Geschichte steckt. Wer bereits Bücher von Sebastian Fitzek gelesen hat, weiß was ich meine. Dieses Buch war irgendwie anders… gradliniger. Natürlich gab es auch hier ein Rätsel zu lösen, aber es war von Beginn an klar, worum es ging. Die Frage nach dem „Warum?“ stand hier eher im Vordergrund. Ich muss zugeben, dass mir das viel besser gefallen hat als in den letzten Büchern, die ich von dem Autor gelesen habe.

Bevor ich zu den Charakteren übergehe, möchte ich kurz über das Ende sprechen… was war denn das bitte? Diese Frage möchte ich dem Autor gerne stellen. Damit habe ich nicht gerechnet und ich bin immer noch mehr als verwirrt. Ich möchte nicht verschweigen, dass ich wirklich kein Fan von offenen Enden bin… aber dieses Ende war nicht einfach nur offen. Die Tür war so weit offen, dass noch eine ganze Armee mit Blendgranaten bewaffnet hindurchgerannt ist. Ich war und bin nach wie vor schockiert.

Die zwei Hauptprotagonisten in diesem Buch waren Hannah und Blankenthal. Hannah war mir von Beginn an sehr sympathisch und ihr Fachgebiet der Mimikresonanz ist unglaublich faszinierend. Auch wenn sie als Charakter recht blass bleibt, hat mich das in diesem Fall nicht gestört. Auch Blankenthal konnte ich das ein oder andere abgewinnen, was ich in diesem Fall mal wieder selbst etwas komisch finde. Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist wie immer großartig und ich fliege bei jedem seiner Bücher nur so durch die Seiten.

Alles in allem mal wieder ein tolles Buch, wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist. Einzig und allein das Ende lässt mich etwas verzweifelt zurück und der fehlende halbe Stern zur vollen Punktzahl ist in diesem Fall wohl eher persönlicher Natur.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

A Breath of Winter von Carina Schnell

A Breath of Winter
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Der Klappentext von „A Breath of Winter” hat mich direkt angesprochen da ich ein großer Fan der nordischen Länder bin und somit auch Themen wie Sagen, Walküren und Hexen interessant finde. Was mich von ...

Der Klappentext von „A Breath of Winter” hat mich direkt angesprochen da ich ein großer Fan der nordischen Länder bin und somit auch Themen wie Sagen, Walküren und Hexen interessant finde. Was mich von Seite eins an umgehauen und begeistert hat, ist das Setting und die Atmosphäre. Wie frostig kann ein Setting eigentlich sein? A Breath of Winter: Brrr… Der Titel passt perfekt zum Buch und ich habe beim Lesen den frostigen Hauch in jeder Zeile gespürt und geliebt. Die Welt ist brutal, kalt und traurig und hat mich wirklich gefangen genommen.

Die Handlung ist super interessant und war für mich an keiner Stelle langweilig. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und war gefesselt von der Atmosphäre, der Spannung und den Charakteren. Die Protagonisten haben sich einer nach dem anderen in mein Herz geschlichen. Smilla war mir sofort sympathisch und auch Gent fand ich von Beginn an interessant. Die Mitglieder von Gents Söldnertruppe haben es mir anfangs nicht so leicht gemacht, aber nach und nach bin ich auch mit ihnen warm geworden. Vor allem Óinn hat es mir angetan und ich liebe seine Einstellung.

Was mich richtig umgehauen hat war das Ende. Ich sprang von einer Emotion zur nächsten und wusste gar nicht so recht was ich von all dem halten sollte. Anspannung, Schock, Abscheu, Verwunderung und Hoffnung durchfluteten mich. Für mich war das alles kaum vorhersehbar. Kurz vor den jeweiligen Offenbarungen habe ich es vermutet, aber vorher tappte ich im Dunkeln. Das Ende hat mich komplett verwirrt und ich bin so gespannt wie es im zweiten Band weitergehen wird.

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