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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2025

Spectacular von Stephanie Garber

Spectacular
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Spectacular ist der vierte Band der Caraval-Reihe und ich war sehr gespannt, was mich hier erwarten würde. Ausnahmsweise möchte ich als erstes gern etwas genauer auf die Gestaltung des Buches eingehen, ...

Spectacular ist der vierte Band der Caraval-Reihe und ich war sehr gespannt, was mich hier erwarten würde. Ausnahmsweise möchte ich als erstes gern etwas genauer auf die Gestaltung des Buches eingehen, da sich hier definitiv sehr viel Mühe gegeben wurde. Was diesen Aspekt angeht bin ich ehrlicherweise absolut verliebt. Alles ist mit so viel Liebe gestaltet, und ich habe mich gefreut auf beinahe jeder Seite etwas Neues entdecken zu können. Die Zeichnungen im Buch passen zu den entsprechenden Textpassagen und so hatte man neben der eigentlichen Geschichte auch seine schöne Visualisierung.

Was den Inhalt angeht bin ich mir leider nicht sicher, ob die Autorin der Reihe einen Gefallen getan hat. Zunächst war ich aber überrascht über die liebevollen, weihnachtlichen Beschreibungen zu Beginn des Buches. Die Autorin muss Weihnachten wirklich lieben und obwohl ich das Buch erst im Februar gelesen habe, hat mich die Beschreibung erneut komplett in die Welt und in ihren Bann gezogen. Das Buch wird durchgängig aus der Sicht von Donatella erzählt und ich muss sagen, dass ich überrascht war, wie unsicher und emotional von anderen abhängig sie war. Aus dem letzten Buch hatte ich eine andere Charakterentwicklung wahrgenommen, die mir deutlich besser gefallen hat.

Am meisten schockiert hat mich eine doch mehr als übergriffige Szene am Ende des Buches. Auch wenn es danach eine „Erklärung“ gab, welche die Situation vermutlich etwas abmildern sollte… bei mir blieb leider ein unangenehmer Beigeschmack.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Say You Swear von Meagan Brandy

Say you swear
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Habt ihr manchmal das Gefühl für das ein oder andere Buch zu alt zu sein?
Genauso ging es mir nämlich bei Say You Swear und ich muss gestehen, dass ich wirklich traurig darüber bin. Ich wollte dieses Buch ...

Habt ihr manchmal das Gefühl für das ein oder andere Buch zu alt zu sein?
Genauso ging es mir nämlich bei Say You Swear und ich muss gestehen, dass ich wirklich traurig darüber bin. Ich wollte dieses Buch wirklich lieben… habe alles versucht. Aber leider sollte es nicht so sein.

Zunächst war ich jedoch positiv überrascht. Schnell konnte ich mich in das Buch einfühlen und fand die Gruppendynamik rund um Ari, Cam, Mason, Chase, Brady und Noah richtig gelungen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und hat es mir leicht gemacht in der Story zu versinken. Auch die Liebesgeschichte hat mich tief berühren können. In diesem Buch geht es um ein Love Triangle und eigentlich bin ich nicht der größte Fan dieses Tropes. In diesem Fall kam es mir jedoch nicht wie das typische Love Triangle Klische vor, weswegen ich das Ganze in diesem Buch als sehr gelungen empfunden habe.

Ari ist die Hauptprotagonistin und ich mochte sie tatsächlich sehr gern. Ein Großteil des Buches ist aus ihrer Sicht geschrieben und erst später sind auch Szenen aus der Sich von Noah und Chase hinzukommen, was wirklich gut gepasst hat. In Noah habe ich mich wirklich schwer verliebt muss ich gestehen. Auch Aris beste Freundin Cam ist großartig und verkörpert alles, was man sich von einer besten Freundin wünschen kann.

Jetzt kommen wir zu den Charakteren, mit denen ich mich eher schwergetan habe. Mason ist Aris Bruder und auch wenn ich seinen Beschützerinstinkt in Teilen nachvollziehen kann, kam es mir oft beinahe toxisch vor, wie er sich in Aris Leben eingemischt hat. Und auch mit Chase hatte ich leider meine Probleme, die zum Ende hin immer stärker geworden sind. Brady ist, nach Noah, meine zweite große Liebe im Buch und ich hatte wirklich gehofft, dass er am Ende eine wichtige bzw. größere Rolle spielen würde. Leider blieb er konstant im Hintergrund, was mich sehr enttäuscht hat. Und auch die typische College Atmosphäre hat mich mit jedem Klischee mehr gestört. Essen von Papptellern, Aufläufe in Wegwerf-Alu-Formen, starker Alkoholkonsum usw. Einige Dinge im Buch waren sehr vorhersehbar, andere haben mich dagegen komplett überrascht. Zum Ende hin gab es dann immer mehr Dinge, die mich gestört haben, weswegen ich hier für mich persönlich, eher eine negative Bilanz ziehen muss. Ich habe aber auch schon viele sehr positive Meinungen zum Buch gelesen. Wer eine wirklich emotionale und tiefgründige Liebesgeschichte sucht, kombiniert mit typisch amerikanischen College Vibes, der wird dieses Buch definitiv lieben!

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Dunbridge Academy

Dunbridge Academy - Anymore
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht richtig weiß, womit ich anfangen soll… an sich war das Buch ok, aber so richtig gut war es tatsächlich nicht. Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: das Setting. ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht richtig weiß, womit ich anfangen soll… an sich war das Buch ok, aber so richtig gut war es tatsächlich nicht. Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: das Setting. Die Autorin schafft es sehr gut, die Dunbridge Academy lebendig werden zu lassen. Die Internatsatmosphäre kommt unglaublich gut rüber und genauso stelle ich mir persönlich das Internatsleben vor. Auch der Schreibstil war sehr angenehm und ich bin wirklich schnell durch die Geschichte gekommen.

Damit sind die positiven Dinge leider schon fast alle genannt. Emma mochte ich eigentlich gern. Ich kann sie ziemlich gut verstehen und viele ihrer Gedanken nachvollziehen. Auch Henry ist mir eigentlich sehr sympathisch, nur finde ich, dass er sich in Sachen Liebe nicht ganz korrekt verhält. Ich hätte mir gewünscht, dass er seine Angelegenheiten wesentlich früher regelt und moralisch nicht in einen solche Konflikt gerät. Leider konnte ich die Liebesgeschichte zwischen Emma und Henry nicht nachvollziehen und bei mir kam gefühlstechnisch nur wenig an. Dass Emma sich beim ersten Zusammentreffen bereits wünscht, an seiner Schulter einschlafen zu können und beide direkt hin und weg voneinander sind, hat es für mich gleich zu Beginn kaputt gemacht. Wirklich positiv ist mir Grace aufgefallen. Vor ihrem Umgang mit der ganzen Situation ziehe ich meinen Hut.

Henry und Emma sind beide 17 Jahre alt, benehmen sich in meinen Augen aber nicht immer ihrem Alter entsprechend. Auch die erste wirklich intime Szene finde ich von der Örtlichkeit her total unpassend. An dieser Stelle konnte ich nur den Kopf schütteln… aber es war ja „wirklich ziemlich perfekt“.

Den Hype um das Buch kann ich leider gar nicht nachvollziehen. Noch habe ich nicht entschieden, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Eigentlich gibt es zu viele gute Bücher…

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Whitestone Hospital - Drowning Souls

Whitestone Hospital - Drowning Souls
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Teil zwei der Whitestone Hospital-Reihe bin ich mit gemischten Gefühlen angegangen. Der erste Band konnte mich nur teilweise abholen und es gab einiges an Kritik von meiner Seite. Das größte Problem war, ...

Teil zwei der Whitestone Hospital-Reihe bin ich mit gemischten Gefühlen angegangen. Der erste Band konnte mich nur teilweise abholen und es gab einiges an Kritik von meiner Seite. Das größte Problem war, dass ich im ersten Teil keinerlei Bindung zu den Protagonisten aus dem zweiten Band aufgebaut hatte. Sierra und Mitch waren für mich zwei beinahe unbeschriebene Blätter und ich muss gestehen, dass ich ein wenig gehofft hatte, dass sich Band zwei um Ian drehen würde. Glücklicherweise konnte ich schnell eine Bindung zu beiden aufbauen und gerade Sierra fand ich, jetzt wo ich hinter ihre Fassade blicken konnte, als Charakter sehr interessant. Mitch ist eine wirklich gute Seele und ich habe ihn direkt in den ersten Kapiteln in mein Herz geschlossen. Überrascht hat mich, dass Sierra und Laura als sehr gute Freundinnen dargestellt werden. In Band eins haben sie sich zwar gut verstanden, aber von wirklich guten Freunden war das noch weit entfernt.

Ab einem gewissen Punkt hat mich Sierras Verhalten dann aber leider nur noch genervt. Erst stellt sie sich absolut queer und dann auf einmal geht alles ganz schnell. Zu schnell und zu tief für mein Empfinden. Hier hätte ich mir einen Mittelweg gewünscht. Ansonsten hat mir die Geschichte eigentlich gut gefallen, auch wenn es wenig gab, was abseits der Hauptstory geschehen ist. So lief das Geschehen wie ein roter Faden durch das Buch. Schade fand ich, dass es, bis auf das Ende, sehr vorhersehbar war.

Der Schreibstil ist wie in Band eins auch sehr angenehm und ich habe das Buch recht schnell lesen können. Wirklich kritisch sehe ich das Ende vom Buch. Hier kann sich natürlich jeder seine eigene Meinung bilden, für mich war es jedoch absolut aus der Luft gegriffen. Es gab mindestens drei Themen, die angeschnitten wurden und für ein potenzielles Ende nutzbar gewesen wären… und dann kam das. Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen, aber nur weil es im nächsten Band um Grant geht, den ich sehr ins Herz geschlossen habe.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia von Roseanne A. Brown

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia
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Im Königreich Sonande findet alle zehn Jahre das sogenannte Solstasia-Tunier statt, in welchem sich zuvor ausgewählte Champions drei unterschiedlichen Aufgaben stellen müssen. Königin Karina hat jedoch ...

Im Königreich Sonande findet alle zehn Jahre das sogenannte Solstasia-Tunier statt, in welchem sich zuvor ausgewählte Champions drei unterschiedlichen Aufgaben stellen müssen. Königin Karina hat jedoch nur ein Ziel im Sinn und auch die Champions sind nicht alle das, was sie vorgeben zu sein.

Es ist mir nicht leicht gefallen eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, da ich die Arbeit, die hinter dem Verfassen eines Buches steckt, wirklich zu schätzen weiß und mir negative Rezensionen immer im Herzen weh tun. Dennoch hatte ich einige Schwierigkeiten beim Lesen des Buches. Als erstes muss ich sagen, dass mir der offizielle Klappentext bereits unglaublich viel verraten hat und dadurch die ersten gut 100 Seiten für mich kaum noch spannende Elemente beinhalten haben. Die Charaktere haben mich gleich zu Beginn überrascht, da ich mit vollkommen anderen Persönlichkeiten gerechnet habe. Ob es an meiner Erwartung oder an etwas anderem lag, dass ich bis zum Ende nicht mit den Protagonisten warm werden konnte, vermag ich leider nicht zu sagen.

Die Idee hinter dem Buch hat mir wiederum unglaublich gut gefallen und auch die geschaffene Welt war komplex und einfallsreich. Ich finde es bewundernswert eine solche Welt zu erschaffen und diese dem Leser so bildlich zu vermitteln. Trotz allem habe ich mich leider etwas durch das Buch gequält, da mir die Spannung oft gefehlt hat. Auch Logik-Fehler haben mich beim Lesen zum Stolpern gebracht und auch wenn bei manchen später Erklärungen folgten, fühlte sich diese lediglich wie ein Lückenfüller an. Mir persönlich haben auch bei vielen Begrifflichkeiten die Erklärung gefehlt und so konnte ich bis zum Ende nicht mit allen Begriffen etwas anfangen. Ein Glossar hätte an dieser Stelle vermutlich Wunder bewirkt. Auch wenn es am Ende noch einmal spannend wurde, passierte auf einmal so unglaublich viel, dass ich das Gefühl hatte, kaum noch hinter zukommen. Für mich persönlich war das Buch leider nicht das richtige, doch wie bei allen Büchern gilt: Geschmäcker sind verschieden und jeder sollte sich eine eigene Meinung bilden.

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