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Veröffentlicht am 06.05.2025

Bin dieses Mal leider enttäuscht 😞

Leb wohl, Schwester
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

… weil ich die Thriller von Sabine Thiesler sehr mag, vor allem die, in denen Commissario Neri ermittelt. Zudem klingt der Klappentext doch wohl richtig gut, oder? ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

… weil ich die Thriller von Sabine Thiesler sehr mag, vor allem die, in denen Commissario Neri ermittelt. Zudem klingt der Klappentext doch wohl richtig gut, oder? ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Ein Liebespaarmörder und ein einsames toskanisches Frauenkloster - Commissario Neris schwerster Fall!
Ein kleines Zelt, idyllisch am Waldrand, mit herrlichem Blick über die Hügel der Toskana. Dort verbringt das junge deutsche Paar Anne und Michael wunderschöne Urlaubstage. Bis sie eines Nachts grausam ermordet werden. Commissario Neri ist entsetzt. Geht wieder ein Liebespaarmörder um, wie einst das Monster von Florenz? Tatsächlich schlägt der Täter schon kurz darauf wieder zu. Zum Glück hat Neri bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch eine neue junge Kollegin, Romina Roselli. Eine Spur führt die beiden schließlich in ein einsames Frauenkloster …

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Diese Rezension fällt mir wirklich schwer und tut mir fast ein wenig Leid, aber mir hat dieser Fall leider gar nicht gefallen. Erst einmal möchte ich sagen, dass ich finde, dass Sabine Thiesler schreiben kann. Zumindest mir gefällt das richtig gut. Dabei liebe ich ihre knackigen, kurzen Kapitel und auch ihre Fälle, die vor allem in letzter Zeit ganz schön heftig geworden sind. Neri, seine Frau und das toskanische Setting fühlen sich dabei wie Familie und Heimat an, auch wenn Neri gefühlt schon seit Jahren, kurz vor der Rente steht. Mir soll es recht sein.⁣
Kommen wir zu der Kritik.⁣
Zu Beginn war ich noch vollkommen begeistert. Da gab es einen Moment, der mich überrascht hat, und auch der eigentliche Fall versprach spannend zu werden, auch wenn man gleich schon wusste, wer die Täterin ist. Nachdem der zweite Teil begann (Seite 241) war es allerdings mit meiner Begeisterung vorbei. Da zog sich die Geschichte und es kamen auch keine neuen Erkenntnisse. Wie auch, die Täterin kannte man ja und man wusste auch relativ schnell warum. Wenn man unter den Umständen bedenkt, dass das Buch 620 Seiten hat, kann man sich sicherlich vorstellen, wie es mir die restlichen 380 Seiten ergangen ist. Zudem hatte ich meine Probleme mit Stefania. Ihre Handlungen und Denkweisen haben mich häufig die Augen verdrehen lassen. Kinnlade herunterklappen wäre mir lieber gewesen, stattdessen musste ich mich aber leider durch die Geschichte quälen. Ich finde es wirklich schade, weil ich Sabine Thieslers Thriller sonst sehr mag. Ich gehe davon aus, dass Neri vermutlich  noch lange nicht in seinem wohlverdienten Ruhestand entlassen wird, weswegen ich ihn beim nächsten Mal nochmal gerne begleiten würde. Einfach um zu schauen, ob der nächste Thriller wieder meinen Erwartungen entspricht. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Bin dieses Mal leider enttäuscht 😞 ⁣

2,5☆

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 21.04.2025

Hier fehlt es an Spannung

Ein Schrei, den niemand hört
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ich fand die Idee gut, traumatisierter Polizist in Auszeit, mit drei kleinen Kindern, wieder zu einem Einsatz zu schicken. In meinen Augen bietet es viel Potenzial ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ich fand die Idee gut, traumatisierter Polizist in Auszeit, mit drei kleinen Kindern, wieder zu einem Einsatz zu schicken. In meinen Augen bietet es viel Potenzial zum Mitfiebern. Und mit den Kindern, na ja, davon bin ich eh ein riesiger Fan. Zudem ist das ganze ein Reihenauftakt und vielleicht mag ich es ja. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Nach dem Verschwinden seiner Frau lässt Detective Inspector Robert Kett alles hinter sich und zieht mit seinen drei kleinen Töchtern von London ins Städtchen Norwich. Vierzehn Wochen sind seit Billies Entführung vergangen, aber noch immer gibt es keine Spur. Es soll eine Auszeit werden, denn seine Kinder brauchen ihn. Doch bei seiner Ankunft wird er mit einem weiteren Vermisstenfall konfrontiert: Die 11-jährige Maisie, die ihr Taschengeld mit Zeitungsaustragen aufbessert, ist von ihrer letzten Tour nicht zurückgekehrt. Kett hat schon einmal einen entführten Jungen gesund wieder nach Hause gebracht und nimmt trotz seiner Sorge um Billie und seine Töchter die Ermittlungen auf. Er ahnt nicht, dass er in einen der dunkelsten Fälle seiner Karriere hineingezogen wird.

⁣𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

An sich eine gute Idee für einen Reihenauftakt. Detektiv Chief Inspektor Kett, Vater von 3 kleinen Kindern, deren Mutter immer noch vermisst wird, wird trotz Auszeit zu einem Fall gerufen. So gut die Story auch anfing und so gut sie auch endete, hat es mir dazwischen aber an Spannung gefehlt. Obwohl das Buch nicht dick ist, gab es trotz dessen viele Längen. Interessant wurde es erst wieder 50 Seiten vor Schluss. Dazwischen musste eins der Kinder ständig aufs Klo. Klett, der zwischen der Vaterrolle und der Ermittlung an seine Grenzen kam und ein/zwei Verdächtige. All das wurde aber zu langweilig inszeniert, sodass bei mir der Lesespaß ein wenig auf der Strecke blieb. Auch, wenn mich natürlich interessiert, ob die Mama noch jemals gefunden wird, reizt mich persönlich der zweite Band nicht mehr so sehr. Schade! ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Nicht schlecht, aber ohne Spannung. Von Mitfiebern war hier keine Rede. Zumindest tröstet das Ende ein wenig und macht den ein oder anderen sogar neugierig.

2,5☆

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Hatte etwas anderes erwartet

Flusslinien
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Generationsgeschichten, vor allem der Kontrast zwischen Jung und Alt liebe ich sehr. Durch die 102 Jahre alte Margrit, die sich täglich von dem jungen Arthur in den ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Generationsgeschichten, vor allem der Kontrast zwischen Jung und Alt liebe ich sehr. Durch die 102 Jahre alte Margrit, die sich täglich von dem jungen Arthur in den römischen Garten kutschieren lässt und ihrer Enkelin Luzie erwarte ich hier eine berührende und wegweisende Lebensgeschichte.⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Margrit Raven ist hundertzwei und wartet auf den Tod. Früher war sie Stimmbildnerin, jetzt lebt sie in einer Seniorenresidenz an der Elbe. Jeden Tag lässt sie sich von dem jungen Fahrer Arthur in den Römischen Garten bringen. Dort, mit Blick auf den Fluss, erinnert sie sich: an ihre Kindheit, den Krieg, ihre Liebhaber und an das, was sie über die einstige Gärtnerin dieses Parks weiß, Else, die große Liebe ihrer Mutter.
Die Erinnerungen halten Margrit am Leben – und die Besuche ihrer zornigen Enkelin. Luzie hat sich kurz vor dem Abitur von der Schule abgemeldet und übernachtet nun allein in einer Hütte an der Elbe. Während sie Margrit, deren Mitbewohner und sich selbst im Keller der Seniorenresidenz tätowiert, versucht sie, Stich für Stich, ihre Kraft und ihr Leben zurückzugewinnen.
Und dann ist da noch Arthur. Wenn er gerade niemanden zur Dialyse fährt, sucht er mit einer Metallsonde den Strand ab, erfindet Sprachen, kämpft für gefährdete Arten und ringt mit einer Schuld.
Um nicht vom Strom der eigenen Erinnerungen fortgerissen zu werden, müssen sich die drei auf sich selbst besinnen. Und aufeinander einlassen.

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣

Der Einstieg und der Schreibstil gefielen mir gut. Eher ruhig erzählt die Autorin die Geschichte einer Großmutter, ihrer Enkelin und dem Fahrer eines Fahrdienstes, im Wechsel. Margrit und Luzie habe ich sofort gemocht. Bei Arthur hat es erst ein wenig gedauert. Sehr schnell habe ich gespürt, diese Geschichte wird besonders und tiefgründiger als erwartet. Lauert hier etwa ein neues Lieblingsbuch?⁣
Leider nein! Die anfängliche Euphorie ließ schnell nach. Schon ca. ab der Mitte war ich von Margrits Geschichte nicht mehr so angetan. Vielleicht lag es daran, dass ich nun doch mehr von Arthur und Luzie erfahren wollte. Ihre Dialoge mochte ich sehr. Auch die zwischen Margrit und ihrer Enkelin. Diese Kapitel vergingen viel zu schnell. Dagegen Margrits Vergangenheit, die mir zu detailliert beschrieben war. Dabei hatten deren Mutter und ein paar andere Nebencharaktere einen sehr großen Stellenwert bekommen, was mich persönlich aus der Begeisterung katapultiert hat. Ich wollte eher wissen, wie Margrit Luzie bei deren Trauma unterstützt oder was mit Arthurs Bruder passiert ist. Mir ist bewusst, dass "Flusslinien" natürlich aber nicht nur darauf ausgelegt ist. Eher auf Margrits Leben und deren Liebe zum römischen Garten, die durch die Freundschaft zwischen Margrits Mutter Johanna und der Gärtnerin Else Hoffa entstanden ist. Letztere gab es tatsächlich und war für die Gestaltung des römischen Gartens verantwortlich. Hier bekommt der/die Leser*in auch ein paar schöne Einblicke. Mir aber war das zu viel, weswegen ich bei besagten Szenen doch auch quergelesen habe.⁣
Das Ende war gut, für meinen Geschmack aber auch nicht besonders. Ihr merkt, ein wenig enttäuscht bin ich, da ich anfänglich ja noch dachte, ein neues Lieblingsbuch in den Händen zu halten.⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Hatte eine andere Erwartung an die Geschichte, die für manche bestimmt ganz toll ist, für mich war sie eher mittelmäßig.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Ein Auf und ein Ab...

Niemand wird ihr glauben
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Dieses Buch hat mir meine Freundin gezeigt und ich war sofort Feuer und Flamme. Ich meine, eine Mutter mit ihren zwei Kindern, allein zu Hause, draußen tobt ein Schneesturm ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Dieses Buch hat mir meine Freundin gezeigt und ich war sofort Feuer und Flamme. Ich meine, eine Mutter mit ihren zwei Kindern, allein zu Hause, draußen tobt ein Schneesturm und drinnen Schritte, offensichtlich von einer Person, die näher kommt. Atmosphärischer geht es kaum, oder? Wer steckt dahinter und was will die Person?⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Im zweiten Bild.⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣
Mit wenig Erwartung bin ich in die Story gestartet, weil gefühlt jeder in meiner Book-bubble das Buch nicht gut fand. Und wie sollte es anders sein, auch ich hatte gleich schon meine Probleme. Vor allem mit der Gegenwart, als Sie (ja, es gibt keine Namen in diesem Buch) mit Ihren Kindern, dem "Schattenmann" ausgesetzt sind. Allein die Tatsache, dass keiner namentlich benannt wurde, fühlte sich für mich nicht nur unnahbar, sondern auch befremdlich an. (Immer nur meine Tochter, mein Sohn, mein Mann, mein Schwiegervater, etc.)⁣
Dazu diese abstrusen, wirren Gedanken von ihr (Kursivschrift), die sie nicht nur ungreifbar machen, sondern auch an ihr zweifeln lassen. Sie wirkt einfach ständig, als stände sie unter Drogen. Ganz anders fühlte es sich an, als man Einblicke in die Vergangenheit bekam. Da war sie deutlich sympathischer und für mich auch nachvollziehbarer. Diese Szenen machten mir sogar Spaß. Allerdings muss ich sagen, dass ich dieses Buch in einer Leserunde gelesen habe, mit drei weiteren Leserinnen, denen es ähnlich erging. Und wir sind uns einig, ohne den anderen hätten wir vermutlich alle das Buch abgebrochen. Aber in dieser Runde hat es einfach Spaß gemacht. Gleich zu Anfang wurden schon Theorien aufgestellt und man war einfach neugierig, welche davon sich bestätigen. Plötzlich war ich sogar richtig euphorisch und habe mich immer auf den nächsten Leseabschnitt gefreut. Auf neue Dinge streuen und kurze spannende Momente, folgte aber leider nur das ewige Hinhalten, bis 30 Seiten vorm Ende. Noch immer waren wir kein Stück schlauer. Beim Showdown flammte auch nochmal Spannung auf, jedoch bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Das kam mir eher 08/15 vor. Dabei wollte ich so ein richtig raffiniertes Ende, bei dem mir die Kinnlade herunterklappt. Schließlich meint doch auch Chris Whitaker, dies sei eins der wenigen Bücher, die so scharfsinnig, clever und zutiefst furchteinflößend sind. Na ja!⁣
Eins jedenfalls hatte es, nämlich Höhen und Tiefen, aber in der Konstellation hat es mir auch richtig Spaß gemacht, so ehrlich muss ich sein.⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Ein Buch mit Höhen und Tiefen, mal war ich lost, mal voller Euphorie. Am Ende etwas enttäuscht, aber Spaß hat es dennoch gemacht.⁣

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Leider nicht ganz mein Geschmack

Haltlos
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Dieses Buch hat mir eine Freundin gezeigt, die fand, dass es gut klingt. Ehrlich gesagt, das finde ich auch und so haben wir es beide, fast zeitgleich gelesen. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣

Sie wurde getötet. Du ...

Dieses Buch hat mir eine Freundin gezeigt, die fand, dass es gut klingt. Ehrlich gesagt, das finde ich auch und so haben wir es beide, fast zeitgleich gelesen. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣

Sie wurde getötet. Du hast es gesehen. Doch du kannst dich nicht erinnern ... Emily führt in London seit Monaten das Leben einer Außenseiterin. Sie kann ihren Alltag nicht mehr bewältigen, musste ihr Studium aufgeben. Vor drei Monaten starb ihre Freundin Liv beim Sturz auf die U-Bahn-Gleise. Emily stand neben ihr, doch erinnern kann sie sich nicht. Das Trauma hat eine Amnesie ausgelöst. Während die Polizei von einem Unfall ausgeht, spürt Emily, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Sie muss einen Weg finden, um ihr Gedächtnis zurückzuholen. Doch warum reagieren alle, mit denen sie darüber spricht, so ausweichend? Und was, wenn etwas ans Licht käme, das sie selbst belasten würde? Emily beginnt nachzuforschen ― ohne zu ahnen, in welcher Gefahr sie bereits schwebt.⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Zu Beginn war ich noch ganz angetan von der Story. Ich meine, wie krass ist es, sich nicht erinnern zu können? Dabei begegnen einem Menschen, die durchaus alle Täter sein könnten. Das impliziert eine gewisse Spannung. Wer ist gut und wer böse? Das hatte diese Story! Aber sie war mir trotzdem zu reizlos. Ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich nicht mehr gerne zu dem Buch gegriffen und nur noch oberflächlich gelesen. Sie hatte zwar immer mal wieder auch gute Momente, wo ich dachte, jetzt geht es los, jetzt kommt unterschwellig mal Spannung auf oder es kommt auch mal ein Satz, der mich grübeln ließ. Mehr noch aber ist die Geschichte einfach vor sich hingeplätschert. Zumindest für mich.  Schade, war ich doch vom Klappentext noch so angetan. ⁣
Bei diesem Buch gibt es viele unterschiedliche Bewertungen. Einige, die es ähnlich empfunden haben, wie meine Freundin und ich, aber doch auch welche, die es richtig gut fanden. Dann hat es wohl einfach meinen Geschmack nur nicht getroffen. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Nicht ganz mein Geschmack. ⁣

2,5 ☆

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