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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2025

Einfach schön...

Saras Gespür für die Liebe
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Das Buch beginnt im Jahr 1910. Sara Glikman besitzt eine Gabe, die kein anderer Mensch hat: sie erkennt Seelenverwandte. Als Kind hat sie so für die eine oder andere Ehe gesorgt.
Damit haben die tradtionellen ...

Das Buch beginnt im Jahr 1910. Sara Glikman besitzt eine Gabe, die kein anderer Mensch hat: sie erkennt Seelenverwandte. Als Kind hat sie so für die eine oder andere Ehe gesorgt.
Damit haben die tradtionellen jüdischen Heiratsvermittler ein großes Problem! Sie verdienen ihr Geld mit der Kuppelei und durch Saras Talent bedroht sie ihren Umsatz natürlich enorm. Sie legen Sara fortan Steine in den Weg und tun alles, damit sie ihre Gabe nicht mehr einsetzt.

Auf einer weiteren Zeitebene lernen wir Abby kennen, sie ist Saras Enkelin. Ihre Eltern ließen sich scheiden, daher glaubt Abby nicht an die Liebe und hat einen passenden Job gewählt: sie ist erfolgreiche Scheidungsanwältin. Doch in ihrem Erbe der lieben Großmutter findet sie deren Aufzeichnungen und beginnt, die Botschaften darin zu entschlüsseln. Und damit dreht sich Abbys Bild von der Liebe komplett. Ist eine Scheidung wirklich die letzte Option für die Paare, die sie vertretet? Und dann erkennt Abby, dass sie selbst die besondere Gabe ihrer Oma geerbt hat…

Was für ein wunderbarer Storyplott. Mich hat die Geschichte von Sara enorm berührt. Sie bringt Menschen zusammen, die zusammen gehören. Ihre eigentlich rationale Enkelin Abby erbt diese Gabe von ihr- was mit ihrer Arbeit als Scheidungsanwältin gehörig kolidiert. Sie hat bisher nicht an die Liebe geglaubt. Doch die Geschichte ihrer Großmutter ändert ihre Sicht auf die Dinge komplett. Sie begreift, was Liebe wirklich ist und lernt nach und nach, was diese Gabe ausmacht.

Der Roman ist einfach toll. Er stand auf der Liste von New York Post • People • BuzzFeed der Bücher des Jahres- und das hat es auch verdient. Es ist einfach wundervoll.
Sara ist eine Protagonistin, die mein Herz berührt hat. Der Storyplott ist irgendwie magisch, aber auch emotional. Der Schreibstil passt perfekt dazu. Einfühlsam, bildhaft und zu Herzen gehend. Allerdings ist dieses Buch nicht flach und kitschig, sondern einfach angenehm gefühlvoll.

Das Cover finde ich an sich ganz schön, nur wirkt es ein wenig zu kitschig für die wirkliche Qualität des Romans.

4,5/5 *

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Sexy und atemberaubend

Never touch your Boss
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Sarah Saxx steht für spannende Liebesromane mit tollem Spice. Mit der „New York Boss“-Reihe veröffentlicht sie eine Reihe von Romanen, die sich rund um die Liebe zwischen zwei Männern drehen.

Mit „Never ...

Sarah Saxx steht für spannende Liebesromane mit tollem Spice. Mit der „New York Boss“-Reihe veröffentlicht sie eine Reihe von Romanen, die sich rund um die Liebe zwischen zwei Männern drehen.

Mit „Never touch your boss“ ist der bereits sechste Band erschienen. Ich habe ihn gelesen und möchte ihn euch heute natürlich vorstellen.

Ashers Boss Blake Cunningham ist heiß- und er hat ihn auf einer Feier des Unternehmens geküsst. Er hat Angst, deswegen seinen Job zu verlieren. Blake selbst behandelt ihn sehr kühl. Asher bereut den Kuss. Was er nicht weiß: er hat Blakes Grundsätze damit ins Wanken gebracht. Der CEO steht doch eigentlich auf Frauen. Und mit dem Kuss hat Asher in ihm etwas hervorgerufen, was ihn verwirrt und iritiert. Aber er hat auch Gefühle in ihm ausgelöst, gegen die er nicht lange ankämpfen kann. Doch wie soll er sich auf seinen Mitarbeiter einlassen können? Er hat einen Ruf zu verlieren und kann es sich nicht erlauben, seine Karriere zu gefährden. Aber sind die neuen Gefühle stärker als das Business, stärker als Macht und Karriere?

Auf der einen Seite haben wir Asher. Er steht mitten im Leben, steht zu seiner Sexualität und geht offen damit um. Dann haben wir Blake, der von seinen Gefühlen durch den ersten gemeinsamen Kuss vollkommen überwältigt wird. Er erfüllt das Klischee des sexy CEOs, der alle Frauen haben kann. Und plötzlich muss er sich mit vollkommen anderer Liebe auseinander setzen.

Beide haben mit der Situation zu kämpfen und leiden darunter.

Das Buch sprüht vor Leidenschaft und Liebe. Der Schreibstil von Sarah Saxx ist wie gewohnt sehr flüssig, leidenschaftlich und mitreissend. Es gibt genau die richtige Portion Drama, Spannung, Liebe und Spice.

Ich mag auch, dass die Autorin jedem der Hauptprotagonisten eine gewisse Tiefe gegeben hat. Denn hinter der Fassade von Blake steckt z.B. so viel mehr, aber auch Asher entwickelt sich im Laufe des Buches noch mehr zu seinem Vorteil.

Die Dialoge sind leidenschaftlich und man spürt das Knistern regelrecht. Kurz gesagt: eine Gay Romance, die mein Herz erobert hat. Tolle Protagonisten, große Gefühle, Spice und ein Spannungsbogen, der perfekt zum Buch passt.

4,5/5 *

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Meine erste Graphic Novel

Berühre mich. Nicht.: Die Graphic Novel
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Die „Berühre mich.nicht“-Reihe von Laura Kneidl ist ein echter Klassiker im Genre New Adult. Die Romane sind sehr beliebt. Sie warten noch auf meinem SuB darauf, von mir gelesen zu werden. 2023 erschien ...

Die „Berühre mich.nicht“-Reihe von Laura Kneidl ist ein echter Klassiker im Genre New Adult. Die Romane sind sehr beliebt. Sie warten noch auf meinem SuB darauf, von mir gelesen zu werden. 2023 erschien „Berühre mich.nicht“- die Geschichte von Sage und Luca- als Graphic Novel, zumindest wurde der erste Band veröffentlicht. Ich bedanke mich beim Team Lyx, die mir kürzlich den zweiten Band zugesendet haben, der druckfrisch erschienen ist.

Die Graphiken stammen übrigens aus der Feder von Gabriella Bujdosó. Sie sind sehr gelungen und greifen die Geschichte der Bücher kompakt und wirklich emotional auf. Aber natürlich passt in eine Graphic Novel der Storyplott nicht ausführlich hinein. Trotzdem ist es ihr und Laura Kneidl gelungen, eine wunderbare Comicvariante des Erfolgsbuches zu erschaffen.

In Band 1 haben wir bereits Sage kennen gelernt. Die junge Frau ist vor ihrem traumatischen Leben geflohen und zieht nach Nevada. Sie hatte keine Wohnung, keinen Job und lernte April kennen. Während ihrer Arbeit in der Bibliothek am College, wo sie fortan studiert, trifft sie deren Bruder Luca. Ein Womanizer, der in ihr viel auslöst. Anfangs reine Panik. Denn Sage leidet an einer Angst- und Panikstörung und ihr Trauma ist noch ganz frisch. Wir haben miterlebt, wie sie langsam Vertrauen zu dem attraktiven Luca fasste und lernte, dass er keine Bedrohung für sie darstellt, sie näherten sich einander an.

In Band 2 geht es lückenlos weiter. Luca und Sage kommen sich noch näher, verbringen Zeit miteinander. Sie fängt an, an ein angstloses Leben zu glauben und es geht ihr ein wenig besser. Zwischen ihr und Luca hat es gefunkt, die Anziehungskraft ist groß, die Zuneigung wächst von Tag zu Tag. Sie hat gelernt, in seiner Anwesenheit keine Angst zu empfinden, sondern Sicherheit. Die Panik ist in seiner Gegenwart nicht vorhanden und sie fühlt sich sogar geborgen. Sie verliebt sich in Luca- und er erwidert diese Gefühle.
Aber dann wird Sage mit ihren Dämonen konfrontiert- oder sollte man sagen: mit einem gewissen Mensch gewordenen Dämon? Er setzt ihr so sehr zu, dass Sage wieder in Panik gerät und die Beziehung zu Luca nicht nur in Frage stellt…

Auch der zweite Band der Graphic Novel ist sehr emotional und sehr eindringlich. Ich habe mit Sage mitgelitten, deren Leben von Angst und Panik bestimmt sind, die misstrauisch gegenüber anderen Menschen ist. Und die in Luca und April die Leute findet, denen sie endlich wieder vertrauen kann. Die sich langsam aufbauende Lovestory mit Luca ist sehr berührend. Er schafft es, ihre Mauern langsam einzureissen und sie kann sich emotional und körperlich auf ihn einlassen. Das hat zuvor niemand geschafft. Ich habe in Band 2 eine Sage erlebt, die wieder „ja“ sagt zum Leben und sich ein Stück weit wieder öffnet. Natürlich geht es ohne den dramatischen Storyplott nicht weiter- und das Buch schließt natürlich auch mit einem für uns fiesen Cliffhanger ab 🙂

Es ist erneut logisch, dass die Tiefe des Buches nicht ganz erreicht werden kann. Wie denn auch? Das Buch kratzt relativ an der Oberfläche, trotzdem ist die Graphic Novel emotional und berührt mich sehr. Ich werde nun die Bücher dazu lesen und bin gespannt, wie mir diese gefallen werden.

4,5/5 *

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Ein wenig weird...

Zimmer 752
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Autorin A.S. Dowidat hat mit „Zimmer 752“ einen Roman verfasst, der meinen ersten Eindruck nicht bestätigen konnte. Denn wenn man sich das Cover anschaut, denkt man, das Buch gehört dem Genre „Thriller“ ...

Autorin A.S. Dowidat hat mit „Zimmer 752“ einen Roman verfasst, der meinen ersten Eindruck nicht bestätigen konnte. Denn wenn man sich das Cover anschaut, denkt man, das Buch gehört dem Genre „Thriller“ an. Aber das ist „Zimmer 752“ nicht. Es ist ein kurzer Roman, fast schon eher eine Novelle…

Bellaqui arbeitet als kleines Licht in einer öffentliche Behörde. Dann taucht ein neuer Kollege namens Sarafaki auf- und es passieren Dinge, die anders sind. Die Behörde ist im Begriff, aufgelöst zu werden, denn da ist ein großer Energiekonzern namens Aquasol, der die Behörde im bestehen bedroht. Und dann wird plötzlich in der Behörde ein sonst immer nicht besetztes Zimmer belegt. Der neue Kollege beginnt seinen Job. Aber was sind seine Aufgaben? Was führt er wirklich im Schilde? Sarafaki passt nicht rein in die Kollegschaft, er arbeitet gefühlt gegen sie- und gegen die Behörde. Bellaqui spürt ebenfalls eine Bedrohung von ihm ausgehen- oder ist Sarafaki gar nicht der skrupellose Kollege?

Wer hier Trivialliteratur erwartet, den muss ich enttäuschen. „Zimmer 752“ ist anspruchsvoll und lädt zum Nachdenken ein. Der Schreibstil der Autorin ist anders. Er ist ehrlich, recht nüchtern, aber genau auf den Punkt. Ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, aber habe mich recht schnell eingelesen.

Wer am Anfang ratlos ist, dem empfehle ich, einfach weiterzulesen. Nach und nach offenbart sich das Rätsel dieses Buches, die Kernaussage. Und die hat es in sich. Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt, was ihm Tiefe und bessere Verständlichkeit verleiht.

Ich bin ehrlich. „Zimmer 752“ war nicht sofort ein Highlight. Es ist ein vollkommen anderes Buch, welches nicht mit dem Mainstream mitschwimmt- und es ist einfach gut und sehr gelungen. Skurril, anders, aber mitreissend, auf den Punkt und sehr unterhaltsam.

Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin. Wenn du Interesse an anspruchsvollem Lesestoff hast, lege ich dir „Zimmer 752“ ans Herz. Dieses Buch hat seinen ganz eigenen Charakter und ich hatte ein großes Lesevergnügen, aber hatte auch viel zum Nachdenken.

Ein brillianter Schreibstil, ein sehr gelungener Roman, der fast schon eine Novelle ist.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Solider Fantasy-Band

Weltenamulett
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Mit „Weltenamulett: Geister der Vergangenheit“ hat Autorin Ann-Kathrin Karschnick den zweiten Band der „Weltenamlulett“ -Trilogie veröffentlicht. Damit ihr wisst, worum es in den Büchern geht, folgt hier ...

Mit „Weltenamulett: Geister der Vergangenheit“ hat Autorin Ann-Kathrin Karschnick den zweiten Band der „Weltenamlulett“ -Trilogie veröffentlicht. Damit ihr wisst, worum es in den Büchern geht, folgt hier der Klappentext zu Band 1 „Das Erbe der Trägerin“:

„Weltenreisen, Magie, Götter. All das liegt jenseits von Melissas Vorstellungskraft, bis sie an ihrem siebzehnten Geburtstag ein außergewöhnliches Amulett findet. Sie tritt damit ein dunkles Familienerbe an, das sie in die fremde Welt Traveste führt. Als der Königsberater Cerumak ihr eine scheinbar unlösbare Aufgabe stellt, gibt ihr der Gedanke in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter zu treten Kraft. Aber nicht jeder ist ihr gut gesinnt. Arionas, der geheimnisvolle Sohn eines Attentäters, entführt sie aus dem Palast und weckt Zweifel in ihr. Kann sie ihm vertrauen oder ist sie im Kampf um das Schicksal von Traveste auf sich allein gestellt?“

Melissa weilt wieder auf der Erde. Sie hat viel erlebt, aber zuhause wartet ihr Vater mit einem Geheimnis über ihre Mutter auf sie. Dies verleitet sie dazu, gemeinsam mti Arionas Hinweise zu suchen. Was hat ihre Mutter zuletzt getan, was war los mit ihr?

Gemeinsam müssen sie in die Welt der Mogmieds reisen, die über starke magische Kräfte verfügen und Melissa mit ihrem Wissen über ihre Mutter erpressen. Sie soll die Mogmieds beschützen oder wird niemals erfahren, was mit ihr passiert ist. Arionas ist noch immer in tiefster Trauer. Doch sie muss dem Wunsch der Mogmieds nachgeben und bleibt mit ihm gemeinsam dort. Um in Laufe der Zeit kommen Arionas und Melissa sich näher. Doch seine Trauer machen ihn zu einem schwierigen Zeitgenossen. Trotz aller Zuneigung.

Aber dann erfährt Melissa, was ihrer Mutter wirklich passiert ist. Und das verändert ihre Meinung zum Weltenamulett: kann sie ihm noch vertrauen? Oder wird sie einen Entschluss fassen, der sie zerstören könnte?

Ich habe mir vorab Band 1 bei Amazon bestellt. Denn ohne die Lektüre von Band 1 empfehle ich euch dieses Buch nicht. Das Buch baut auf die Ereignisse in Band 1 stark. Denn sonst versteht man die Ereignisse in Traveste nicht so gut,

Im zweiten Band steht die Suche nach dem Geheimnis rund um Melisss Mutter im Fokus. Sie möhte natürlich herausfinden, was es damit auf sich hat und geht dafür das eine oder andere Risiko ein.

Melissa ist für mich eine gut aufgebaute und erzählte Hautprotagonistin. Im ersten Band fand ich sie schon sehr stark, dass ändert sich nicht. Auch Arionas konnte mich überzeugen, auch wenn seine tiefe Trauer und die Art, mit Ereignissen umziugehen, ab und an befremdlich ist. Die Gefühle zwischen ihm und Melissa entstehen nach und nach, aber sie sind greifbar.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, fantasievoll und sehr angenehm. Er macht total Spaß und ist sehr flüssig.

Trotz der manchmal komplex wirkenden Orte, Charaktere und Intrigen, konnte ich dem Storyplott sehr gut folgen. Es gibt einen richtig guten Spannungsbogen und ich war beim Lesen wirklich gefesselt.

Eine großartige Fantasy-Reihe, die perfekt für meine Vorlieben geeignet ist. Natürlich wird auch Band 3 bald bei mir einziehen! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Ein mehr als solider, toller Fantasy-Band einer Trilogie, der mich vollkommen erzeugen konnte.

4,5/5 *

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