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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2025

Vergangenheit trifft Gegenwart – fesselnd erzählt

Die Akte Schneeweiß
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Ich habe mich sehr gefreut, endlich wieder ein Buch von dieser Autorin zu lesen. Ihre Trilogie hat mir schon sehr gut gefallen, und auch dieses Buch konnte mich wieder voll überzeugen.

Der Schreibstil ...

Ich habe mich sehr gefreut, endlich wieder ein Buch von dieser Autorin zu lesen. Ihre Trilogie hat mir schon sehr gut gefallen, und auch dieses Buch konnte mich wieder voll überzeugen.

Der Schreibstil ist flüssig, gefühlvoll und gut verständlich. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gefällt mir, wie die Autorin zwei Zeitebenen miteinander verbindet – spannend, emotional und sehr gut aufgebaut.

Die Geschichte spielt in den Jahren 1936 und 1963.Katja wächst im Wirtschaftswunder auf und träumt davon, Ärztin zu werden. Doch als ihr geliebter Großvater spurlos verschwindet, beginnt viele Jahre später eine Suche nach der Wahrheit. In der Vergangenheit begleitet man Mathilde, die als Sprechstundenhilfe Frauen heimlich hilft – was sie in große Gefahr bringt. Die Abschnitte zur NS-Zeit sind eindrucksvoll und authentisch erzählt. Man spürt die Angst, aber auch den Mut, den die Menschen damals aufbringen mussten. Auch die 60er-Jahre mit all ihren Einschränkungen für Frauen und dem Alltag in der Krankenpflege werden sehr realistisch dargestellt.

Besonders mag ich an ihren Büchern, dass sie in einer Gegend spielen, die ich gut kenne. Viele Orte und Städte sind mir vertraut – das macht das Lesen für mich noch intensiver.

Ein berührender Roman über starke Frauen, Mut, Gerechtigkeit und ein lange verborgenes Familiengeheimnis. Sehr lesenswert.

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Veröffentlicht am 15.05.2025

Ein berührender Roman mit Tiefgang

Zypressensommer
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Ich lese die Bücher von Teresa Simon schon seit vielen Jahren – und auch ihr neues Buch hat mich wieder total überzeugt.

Schon der Anfang hat mich direkt in die Geschichte gezogen: Der Prolog und die ...

Ich lese die Bücher von Teresa Simon schon seit vielen Jahren – und auch ihr neues Buch hat mich wieder total überzeugt.

Schon der Anfang hat mich direkt in die Geschichte gezogen: Der Prolog und die ersten Szenen machen neugierig und werfen viele Fragen auf, die einen durchs ganze Buch begleiten. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und führt nach Italien, in die Toskana. In der Gegenwart begleiten wir Giulia, und in der Vergangenheit – in den 1940er-Jahren – lernen wir nach und nach die Geschichte von Gianni und Giulia kennen. Diese beiden Erzählstränge sind spannend miteinander verbunden und entfalten sich Stück für Stück.

Der Schreibstil ist – wie ich es von der Autorin kenne – leicht zu lesen, sehr klar und trotzdem emotional. Man ist schnell drin und fühlt mit den Figuren mit. Trotz der einfachen Sprache geht die Geschichte in die Tiefe, spricht ernste Themen an und regt zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken.

Ein wichtiger Teil des Buches ist auch der Zweite Weltkrieg – mit all seiner Grausamkeit. Besonders eindrücklich wird der Schrecken der Besatzer und die schwierige Zeit der Resistenza geschildert. Die Autorin zeigt, wie wichtig es ist, dass solche Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten. Was ich an ihren Büchern besonders mag: Ich entdecke beim Lesen immer wieder Neues, lerne etwas dazu – ganz nebenbei, ohne dass es wie Unterricht wirkt. Genau das macht ihre Geschichten für mich so besonders.

Dieses Buch hat mich sehr berührt, bewegt und beschäftigt mich auch nach dem Lesen noch. Es ist eine Geschichte, die im Kopf bleibt – gefühlvoll, ehrlich und menschlich. Auch das Nachwort hat mir gut gefallen und rundet das Buch schön ab.

Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle – und das nachwirkt und freue mich schon auf das nächste Buch.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Ein fesselnder und gut recherchierter Roman über die Französische Revolution.

Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre
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Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da mir die Hauptfigur, Éléonore Duplay, zuvor unbekannt war. Zudem hatte ich schon lange kein Buch mehr über die Französische Revolution gelesen. Umso mehr hat ...

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da mir die Hauptfigur, Éléonore Duplay, zuvor unbekannt war. Zudem hatte ich schon lange kein Buch mehr über die Französische Revolution gelesen. Umso mehr hat es mich gefreut, durch diesen Roman sowohl Bekanntes aufzufrischen als auch Neues über diese bewegende und prägende Epoche zu erfahren.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und ausdrucksstark, dabei aber stets verständlich und angenehm zu lesen. Besonders gut gelungen ist die Schilderung der Revolution mit all ihren politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen, insbesondere der dramatischen Terrorzeit – erschreckend eindringlich und intensiv beschrieben. Auch das Zusammentreffen von Robespierre und Élénore wurde sehr überzeugend dargestellt. Interessant fand ich zudem, dass Robespierre hier von einer anderen Seite gezeigt wird, als es oft der Fall ist. Die Charaktere wirken insgesamt sehr authentisch und lebendig, ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar und lassen die historische Zeit greifbar werden. Ebenso spannend war die Beschreibung der Malerei jener Zeit, über die ich einiges Neues erfahren konnte. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die Autorin versteht es, Geschichte mit persönlichen Schicksalen zu verknüpfen und eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Das Buchcover empfinde ich als sehr passend – es fügt sich gut in das Genre der Romanbiografie ein. Auch die sorgfältige Recherche der Autorin ist deutlich spürbar. Die Fülle an Informationen, das Glossar und das ausführliche Nachwort runden das Werk hervorragend ab.

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt, und ich werde die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen – gespannt darauf, was sie als Nächstes schreibt.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Eine Frau kämpft um ihr Volk - spannend und abenteuerlich

Die Tochter der Drachenkrone
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Ich habe mich sehr gefreut, ein neues Buch von Sabrina Qunaj zu lesen. Das Buchcover ist wunderschön gestaltet und sticht zwischen den vielen Neuerscheinungen sofort ins Auge. Wieder geht es nach Wales, ...

Ich habe mich sehr gefreut, ein neues Buch von Sabrina Qunaj zu lesen. Das Buchcover ist wunderschön gestaltet und sticht zwischen den vielen Neuerscheinungen sofort ins Auge. Wieder geht es nach Wales, wo wir die junge Fürstentochter Gwenllian begleiten, die für ihre Familie, ihr Volk und ihre Rechte kämpft.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und gut verständlich. Am Anfang dauert es jedoch ein wenig, bis man die politischen und familiären Verhältnisse durchschaut. Das Personenverzeichnis sowie das Kartenverzeichnis am Anfang des Buches sind dabei sehr hilfreich. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen, die die Geschichte spannend machen. Oft scheint es, als gäbe es keinen Ausweg mehr, doch dann nimmt die Handlung erneut eine überraschende Wendung.
Besonders gefällt mir, dass die Personen im Buch nicht einfach in ein Schema von Gut und Böse eingeordnet werden – Schwarz-Weiß-Denken bleibt aus. Der Kampf der Waliser gegen die Engländer bestimmt Gwenllians Leben und das ihrer Familie durchgehend.
Man bekommt viel von den Kämpfen mit, die in jener Zeit geführt werden, und erlebt, wie Gwenllian im Laufe der Geschichte zu einer reifen, erfahrenen Frau heranwächst. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und vielschichtig beschrieben, sodass man mit ihnen mitfiebert. Außerdem erhält man einen guten Einblick in die walisische Geschichte und taucht in die Zeit vom Ende des 12. bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts ein.
Am Ende des Buches, im Nachwort, wird vieles noch einmal erklärt. Die Autorin erwähnt, dass sie einiges kürzen musste, da die politischen Verhältnisse und Bündnisse noch komplexer und umfangreicher sind, als sie im Buch dargestellt werden konnten.
Das Buch kann ich allen empfehlen, die gerne historische Romane lesen und sich für die walisischen Kämpfe des 12. und 13. Jahrhunderts interessieren.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

eindrucksvoller Roman, der lange nachhallt – düster und atmosphärisch.

Die Schwarzgeherin
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Ich war sehr neugierig auf das Buch, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe, und habe mich gefreut, es als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Den Schreibstil von Regina Denk finde ich sehr schön ...

Ich war sehr neugierig auf das Buch, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe, und habe mich gefreut, es als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Den Schreibstil von Regina Denk finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. Er ist anders, bildhaft und ausdrucksstark. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend. Die Geschichte ist düster, aber auch atmosphärisch – genau nach meinem Geschmack. In dem Buch begleiten wir zwei Frauen, Theres und Maria – Mutter und Tochter.
Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitabschnitten und Zeitsträngen erzählt. Ich finde es schön, wie zwischen den Jahren hin- und hergewechselt wird. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtung kommt man dabei nicht durcheinander und kann der Handlung gut folgen. Das österreichische Dorf in den Alpen im 19. Jahrhundert wird sehr bildhaft und eindrucksvoll beschrieben, und die damalige Zeit wird sehr gut eingefangen. Besonders die Schwierigkeiten, die das Leben im 19. Jahrhundert für die Bewohner – und insbesondere für die Frauen – mit sich brachte, hat die Autorin sehr gut dargestellt. Viele Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen begleiten uns, und es geht viel um Freiheit und was sie bedeutet, besonders für Frauen in dieser Zeit. Auch das Zwischenspiel mit dem Adler und die damit verbundene Symbolik sind sehr gelungen. Dieses Buch ist ein Highlight, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Autorin werde ich definitiv weiter im Auge behalten. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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