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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2025

Das Lektorat ist bei dem Preis eine absolute Katastrophe!

Was wir zu erzählen haben
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Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und ein echter Blickfang. Wenn man den Schutzumschlag abmacht, entfaltet sich eine niedliche Überraschung. Innen ist der Buchdeckel voll mit englischen Notizen ...

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und ein echter Blickfang. Wenn man den Schutzumschlag abmacht, entfaltet sich eine niedliche Überraschung. Innen ist der Buchdeckel voll mit englischen Notizen von Joanna. Zum Glück muss man das nicht lesen, denn ich finde, sie hat eine Krakelschrift. Das Buch hat 11 Kapitel und die Überschriften sind in Pink gehalten, ebenso das Lesebändchen. Außerdem endet jedes Kapitel mit einer pinken Doppelseite und einem bedeutsamen Zitat aus eben jenem. Joanna Gaines hat explizit erklärt, dass es sich um keine Biografie handelt, und doch schafft sie es immer wieder, mit kleinen Anekdoten den verschiedenen Themen Leben einzuhauchen. Was auch daran liegt, wie ich sie in ihren Sendungen von Fixer Upper wahrgenommen habe: als liebevolle Mutter, Ehefrau, Freundin und Geschäftsfrau. Ihr Schreibstil ist sehr lebendig und sie schafft es, dass man sich selbst mit seinem Leben auseinandersetzen will. Dass jedem Ereignis, ob gut oder schlecht, eine neue Erfahrung folgt und es Wert ist, aufgeschrieben zu werden. Leider wird der Lesefluss massiv gestört und das liegt vor allem an dem miserablen Lektorat. Die Satzbildung ist merkwürdig, Satzzeichen an den falschen Stellen, die Rechtschreibung sehr oft fehlerhaft. Bei dem Preis ist das eine Frechheit und sollte dringendst überarbeitet werden, sonst empfehle ich jedem, das Buch definitiv im Original zu lesen.

Was wir zu erzählen haben ist kein typischer Ratgeber über das Leben. Joanna Gaines beschäftigt sich intensiv mit ihren Lebenserfahrungen und wie diese sie über die Jahre geprägt und welchen Einfluss sie auf ihr Leben haben. Ich kann sie für ihren bisherigen Weg nur bewundern und sie ermutigt einen, sich mit seinem Leben selbst auseinanderzusetzen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Leichte Campingküche mit wenigen Zutaten

Yes we camp – Das Camping-Kochbuch
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Die Aufmachung des Kochbuches ist ansprechend. Die Liste für das Equipment beim Camping ist hilfreich und kann jederzeit ergänzt werden. Des Weiteren gibt es eine kleine Einführung, wie man am besten beim ...

Die Aufmachung des Kochbuches ist ansprechend. Die Liste für das Equipment beim Camping ist hilfreich und kann jederzeit ergänzt werden. Des Weiteren gibt es eine kleine Einführung, wie man am besten beim Camping kocht, ob Grill oder Gaskocher, hier kommt jeder auf seine kosten. Eines haben alle Rezepte gemeinsam, sie sind einfach zuzubereiten und benötigen nur wenige Zutaten. Die Bilder der einzelnen Rezepte sind schon mal sehr lecker und suggerieren eine einfache Zubereitung. Gerade die Dressings kann man wunderbar schon zu Hause vorbereiten. Jedes Rezept kann zudem individuell auf den eigenen Geschmack angepasst werden. Allerdings gibt es aber auch Rezepte, die ich fürs Camping ungeeignet finde. Speziell bei veganen Alternativen oder Fischspeisen sind doch eine Menge Zutaten nötig, die man bei einer Woche campen (ohne Wohnwagen oder Supermarkt in der Nähe) für utopisch halte. Viele dieser Zutaten muss man kühlen und gerade im Sommer in der freien Natur ist das doch eher schwierig. Trotzdem sind die Rezepte auch wunderbar für die Sommerzeit geeignet und bieten eine leichte Küche auch für zu Hause und ich werde sie definitiv bei unserem nächsten Campingurlaub ausprobieren.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Packender Auftakt mit kleinen Abstrichen

Wenn der Eukalyptus blüht
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Ich konnte mich wunderbar in die Geschichte fallen lassen. Die Beschreibungen der damaligen Zeit sind realistisch und bildhaft. Die Charaktere sind vielschichtig dargestellt. Dorothy ist ihrer Zeit voraus ...

Ich konnte mich wunderbar in die Geschichte fallen lassen. Die Beschreibungen der damaligen Zeit sind realistisch und bildhaft. Die Charaktere sind vielschichtig dargestellt. Dorothy ist ihrer Zeit voraus und sehr forsch, was ihren Willen und Lebensstil an geht. Damit stößt sie sowohl bei ihrer Familie, als auch Fremden sehr an. Die restlichen Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz und ihre Schicksale sind berührend. Trotzdem verwirrt mich die Zeitangabe. Das Buch spielt quasi innerhalb eines Jahres und trotzdem ist Ian in so kurzer Zeit zu einem kernigen Mann herangewachsen? Für mich passt das Aussehen der Protagonisten nicht immer zur Zeitangabe. Das Ende war mir persönlich zu dick aufgetragen und auch relativ schnell erzählt. Ohne näher darauf einzugehen, aber die Entscheidungen von Dorothy sind mir zu hektisch gefällt. Ich finde es erstaunlich, wie sich manche Themen in der heutigen Zeit widerspiegeln: Ich sage nur Meinungsfreiheit und die Rolle der Journalisten.

Wenn der Eukalyptus blüht, ist ein packender Auftakt der Australien-Saga. Die Handlung ist trotz kleinerer Makel schlüssig und realistisch erzählt. Das Interesse, wie es auf Eden House weiter geht, ist alle mal geweckt.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Emotional, zieht sich zum Ende hin aber drastisch in die Länge

A Pessimist's Guide to Love
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Die Handlung setzt genau beim Ende des ersten Bandes ein. Es wäre also ratsam, sich noch mal das letzte Kapitel vorzunehmen. In diesem Buch steht mehr Cal im Fokus. Er hat selbst eine Menge Probleme, die ...

Die Handlung setzt genau beim Ende des ersten Bandes ein. Es wäre also ratsam, sich noch mal das letzte Kapitel vorzunehmen. In diesem Buch steht mehr Cal im Fokus. Er hat selbst eine Menge Probleme, die er verarbeiten muss. Das ist aus seiner Sicht gut rübergekommen. Seine Ängste sind greifbar und nachvollziehbar. Insgesamt ist dieses Buch sehr emotional und melancholisch angehaucht. Es gibt kaum freudige Szenen und die Situationen wirken düster und teils hilflos. Lucy rückt in den Hintergrund und fungiert eher als Stütze. Ich finde trotzdem, dass ein Buch völlig ausgereicht hätte. Die Handlung hat sich oft gezogen und ab der Hälfte waren alle Probleme gelöst. Danach ist die Geschichte vor sich hin geplätschert, ohne Spannung, ohne Wendung. Des Weiteren wird Cals Suchtproblem quasi kaum erörtert, sondern je nach Umstand An und Aus gestellt. Das ist arg unrealistisch und etwas enttäuschend. Das Ende zog sich dermaßen, dass ich es stellenweise nur noch überflogen habe, so süß und zuckrig, wie es war.

A pessimist’s guide to love ist, wie der Titel schon andeutet, eine eher von depressiver Stimmung geprägte Fortsetzung. Zusammen genommen ist es eine gefühlvolle Geschichte, die sich mit ernsten Themen, wie Trauer und Süchten auseinandersetzt. Leider ist die Umsetzung mal tiefer, mal oberflächlicher. Ein komplettes Buch hätte genügt, da sich viele Gedanken wiederholen und die eigentlichen Probleme zu glatt und konstruiert bewältigt werden.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Süße Liebesgeschichte, die inhaltlich nicht ganz überzeugt

You Are My Hurricane
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Von dem Schreibstil bin ich positiv überrascht. Ich habe das Buch ruck zuck durchgelesen, da es flüssig und erfrischend ist. Die Beschreibungen sind realistisch und ich konnte mich gut in Maeve und Carter ...

Von dem Schreibstil bin ich positiv überrascht. Ich habe das Buch ruck zuck durchgelesen, da es flüssig und erfrischend ist. Die Beschreibungen sind realistisch und ich konnte mich gut in Maeve und Carter hineinversetzen. Besonders Carters Sichtweise hat mir sehr gefallen, weil American Football dadurch nahbar und für Leser, ohne Ahnung vom Sport, verständlich erklärt wurde. Die Geschichte an sich hat mir ebenfalls gefallen. Die Chemie zwischen Maeve und Carter hat gestimmt, allerdings ging mir Maeves Wandlung der Einzelgängerin zur Freundin von ... zu schnell. Ihr Grundproblem wurde nur am Rande gelöst und hätte durchaus intensiver dargestellt werden können. Es sind letztlich zu viele Fragen bei ihrer Person offengeblieben. Ich finde gut, dass es kein unnötiges Drama gibt und insbesondere Carters Familiensituation ist berührend erzählt. Leider fehlt mir am Ende dann doch irgendeine Wendung. Die Geschichte folgt einer allzu vorhersehbaren, konstruierten Linie ohne Überraschungen. Das Championship Game wird zu kitschig und unprofessionell dargestellt. Das Ende ist dann das erwartete Topping. Insgesamt gibt es inhaltlich Kleinigkeiten, die mich einfach gestört haben.

You are my hurricane ist eine unterhaltsame Liebesgeschichte. Die Protagonisten sind charismatisch und es gibt romantische Szenen. Maeve ist für mich eher blass geblieben, während der Fokus doch eher auf Carter und seiner Karriere liegt. Dabei gab es auch in ihrer Vergangenheit potenzial für mehr.

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