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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2025

Viele Zeitsprünge

Apartment 5B
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Die Autorin ist mir bereits durch den Titel „Die treue Freundin“ bekannt und deshalb war ich sehr gespannt auf ihren neuen Thriller. Die Inhaltsangabe klang vielversprechend und ich erwartete einen atemberaubenden ...

Die Autorin ist mir bereits durch den Titel „Die treue Freundin“ bekannt und deshalb war ich sehr gespannt auf ihren neuen Thriller. Die Inhaltsangabe klang vielversprechend und ich erwartete einen atemberaubenden Spannungsthriller. Ein junges Paar erbt überraschend eine Luxuswohnung in einem historischen Gebäude. Aufgrund des knappen Geldbudget ein wahrer Segen und der Umzug erfolgt umgehend. Doch schon kurz nach dem Einzug beschleicht Rosie ein beklemmendes Gefühl, denn nicht nur die Nachbarn und der hauseigene Butler erscheinen ihr seltsam sondern auch die vielen Kameras, die überall zu finden sind. Als dann auch noch Gerüchte über mysteriöse Todesfälle bekannt wurden und kurz darauf eine Leiche gefunden wird, muss Rosie die Wahrheit über das „Windermere“ herausfinden, denn auch sie gerät so nach und nach in tödliche Gefahr….Mit einem schlichten Cover und Aufmachung erhalten wir ein Taschenbuch, welches auf 486 Seiten diese Story erzählt. Erzählt wird die Story, die in vier Akte unterteilt ist, aus Sicht der Protagonistin Rosie; welche ich auch direkt sympathisch fand. Dazwischen gibt es auch Kapitel aus der Perspektive von Willa, die im Jahr 1963 in dem Apartment 5B gewohnt hatte. Die unterschiedlichen Zeitebenen wurde klar durch Betitelung der Kapitel deklariert. Lisa Ungers Schreibstil ist bildhaft und flüssig, wodurch ich der Story soweit auch gut folgen konnte. Die Nebendarsteller wie Chad, die Nachbarn oder auch der Hausdiener blieben mir allerdings fremd was sicher aber von der Autorin auch so gewünscht war. Die Story wurde aufgrund der Rückblicke und auftauchenden Erscheinungen irgendwann mystisch und für mich unrealistisch. Die anfangs gute Spannung lies dadurch schnell nach. Erst im letzten Viertel nahm die Spannung nochmals Fahrt auf und konnte mit einem guten Ende überzeugen. „Apartment 5B“ wäre ein Thriller mit viel Potenzial, konnte aber aufgrund fehlender Spannung mich nicht ganz überzeugen

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Hätte mehr Thrill vertragen können.

Die Schanze
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Inhaltsangabe und die Gestaltung des Covers mit dem Blick in den Abgrund der Schanze haben mich sehr angesprochen und ich erwartete einen spannungsgeladenen Thriller. Ein Mann wird mit einem elektrischen ...

Inhaltsangabe und die Gestaltung des Covers mit dem Blick in den Abgrund der Schanze haben mich sehr angesprochen und ich erwartete einen spannungsgeladenen Thriller. Ein Mann wird mit einem elektrischen Viehtreiber zu einer Schanze getrieben und am höchsten Punkt mit einem Seil um Hals hinabgestoßen. Doch nach diesem schockierenden Prolog war der Beginn allerdings etwas ruhiger und die Spannungssteigerung ließ etwas auf sich warten. So lernten wir intensiv erstmal die Protagonisten kennen, vor allem Ellen, die nach Jahren wieder an den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht und der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Sicher kein Zufall, denn Ellen hat wohl das stärkste Motiv das Opfer zu töten. Die Story an sich fand ich gut allerdings fehlte es mir an der Umsetzung. Die Darstellung der Protagonisten war zum Teil etwas kühl und die meisten blieben mir ziemlich fremd. Ich hätte mir auch Überschriften bei den Kapiteln gewünscht, denn so hätte ich den besseren Durchblick gehabt. Der Schreibstil war flüssig und das Setting bildlich gut dargestellt. Allerdings zog sich der Plot und somit der Fall in die Länge und erst auf den letzten Seiten kam nochmal so richtig Fahrt auf. Alles in allem ein solider Thriller mit einer guten Idee, der allerdings bei der Umsetzung noch deutlich mehr Spannung und Thrill gebraucht hätte.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Spannung hat etwas gefehlt!

Flutnacht – Eine Familie. Eine Nacht. Ein tödliches Geheimnis.
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Alice Feeney ist mir bekannt durch ihren Thriller „Schere, Stein, Papier“ und konnte mich 2023 damit auch komplett überzeugen. Umso gespannter war ich gespannt auf diesen Thriller, der mit einem spannenden ...

Alice Feeney ist mir bekannt durch ihren Thriller „Schere, Stein, Papier“ und konnte mich 2023 damit auch komplett überzeugen. Umso gespannter war ich gespannt auf diesen Thriller, der mit einem spannenden Klappentext meine Neugierde weckte. Es geht um ein Familientreffen zum 80. Geburtstag in einem Haus auf einer Klippe in Cornwall, zu dem man nur bei Ebbe gelangt. Wenn die Flut kommt, ist man acht Stunden lang von der Außenwelt abgeschnitten und nicht jeder überlebt diese Nacht! Zu Beginn hatte mich die Geschichte gut abgeholt, ich mochte den Schreibstil und auch die geordnete Gliederung der Kapitel. Allerdings triftet diese Familienstory dann doch schnell ab und zog sich zäh in die Länge. Unnahbare und unsympathische Protagonisten trugen zu diesem Familiendrama bei. Es gab meiner Meinung nach zu viele Rückblicke, die immer mehr für Desinteresse meinerseits sorgten. Doch ich wollte einfach nicht aufgeben und hoffte auf die überraschende Wendung. Und tatsächlich kam am Ende doch nochmal etwas Spannung auf und es folgte eine überraschende Wendung. Diese Wendung erinnerte mich stark einen Film, in dessen Trailer der Slogan „… mach die Augen auf“ für Gänsehaut sorgte. Den Titel möchte ich hier nicht verraten, denn dann wäre die Spannung für alle Leser vorweg genommen. Hat mich überrascht, schade nur dass der Weg bis zu dieser tollen Wendung leider zu zäh und langatmig waren.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Für mich etwas schwächer als seinige vorigen Werke

Die Liebe an miesen Tagen
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Ewald Arenz ist bekannt für seine tiefgründigen und zum Nachdenken anregenden Bücher. Ich mag auch die Optik der Bücher, die für mich mit ihrer schlichten und dennoch neugierig machenden Coverauswahl sich ...

Ewald Arenz ist bekannt für seine tiefgründigen und zum Nachdenken anregenden Bücher. Ich mag auch die Optik der Bücher, die für mich mit ihrer schlichten und dennoch neugierig machenden Coverauswahl sich auch gut im Bücherregal einreihen. Wie von den anderen bekannten Werken ist Arenz Schreibstil sehr bildhaft und flüssig. Aus der Erzählperspektive erleben wir die Liebesgeschichte der Fotografin Clara und des zehn Jahre jüngeren Schauspielers Elias. Beide haben schon einiges im Leben erlebt und neben den auferweckten Frühlingsgefühlen erfahren wir auch einiges aus ihrer Vergangenheit. Die „frische“ Liebe wird allerdings auf die Probe gestellt und so erleben wir neben tiefen Gefühlen auch eine dramatische Wendung. Mit den beiden Protagonisten hat der Autor tiefgründige und nahbare Charaktere geschaffen, zu denen ich direkt eine Verbindung aufbauen konnte. Doch auch die Nebencharaktere passte stimmig in die Geschichte. Doch meine Erwartung wurde leider nicht so erfüllt wie erhofft, irgendwie fehlte mir die emotionale Bindung, Arenz „Message“ an den Leser konnte ich nicht greifen und dann war für auch alles vorhersehbar. „Die Liebe an miesen Tagen“ ist ein sehr gefühlvolles Buch mit Tiefgang, welches jedoch für mich bisher das schwächste Buch von ihm ist.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Mir fehlte etwas der Thrill!

Die Villa
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Mit einem toll gestalteten Cover und der Ankündigung auf der Buchrückseite hatte ich mit einem spannenden und fesselnden Thriller gerechnet. Aus unterschiedlichen Perspektiven und stetigen Rückblicken ...

Mit einem toll gestalteten Cover und der Ankündigung auf der Buchrückseite hatte ich mit einem spannenden und fesselnden Thriller gerechnet. Aus unterschiedlichen Perspektiven und stetigen Rückblicken zum damaligen Ereignis erzählt uns die Autorin die erneute Reise der Freundinnen zum Ort des Geschehens. Der damalige Junggesellinnenabschied endete für die Braut Aoife tödlich. Besonders Dani leidet unter der damaligen Tragödie und versucht dies durch die erneute Rückkehr zu verarbeiten um endlich damit abschließen zu können. Die Einteilung der Kapitel und der Schreibstil sind stimmig und sehr angenehm, so dass ein schneller Lesefluss garantiert ist. Auch die bildliche Darstellung der Protagonisten und des Settings fand ich gut gelungen. Allerdings fehlte mir bei jeder der Damen eine gewisse Sympathie und deshalb blieben für mich alle etwas blass zurück. Die Story startete verheißungsvoll allerdings ließ die Spannung doch schnell nach und ich musste mich ziemlich konzentrieren hier nicht den „Flow“ zu verlieren. Zum Ende hin, kam nochmal ein kleiner Twist, den ich so nicht erwartet hatte. Alles in allem aber eher ein Spannungsroman, dem mehr „Thrill“ nicht geschadet hätten.

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