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Veröffentlicht am 08.02.2025

Lesenswerte Military-SF

Honor Harrington: Auf verlorenem Posten
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Honor, die Titelheldin, ist Captain der Royal Manticoran Navy. Sie ist strafversetzt und muss nun alles geben um sich zu beweisen und ihre Vorgesetzten von ihrem Können zu überzeugen.

Ok – das Buch ...




Honor, die Titelheldin, ist Captain der Royal Manticoran Navy. Sie ist strafversetzt und muss nun alles geben um sich zu beweisen und ihre Vorgesetzten von ihrem Können zu überzeugen.

Ok – das Buch um Honor Harrington und ihre Abenteuer sind jetzt keine „Weltliteratur“, aber sie bieten durchaus angenehme Unterhaltung. Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und bietet hinsichtlich Action und ruhigeren Abschnitten bis zum imposanten Finale gelungene Abwechslung.

Wer Space-Operas a la „Die verschollene Flotte“ oder "Heliosphere 2265" mag, kann mit dieser Serie eigentlich nichts falsch machen.


Veröffentlicht am 08.02.2025

Ein gelungener Serienteil

Die verschollene Flotte: Black Jack
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Das Buch ist der 2. Teil der „Die verschollene Flotte“ - Reihe von Jack Campbell und eine typische Military-SF-Serie.

Der besiedelte Weltraum ist alles andere als geeint. Es existieren zwei grundlegend ...




Das Buch ist der 2. Teil der „Die verschollene Flotte“ - Reihe von Jack Campbell und eine typische Military-SF-Serie.

Der besiedelte Weltraum ist alles andere als geeint. Es existieren zwei grundlegend unterschiedliche Bündnisse. Zum einen die Allianz mit ihren demokratischen Grundsätzen und zum anderen die Syndikatwelten mit ihrer diktatorischen Führung. Es kommt immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen, die nun aber durch das Eingreifen des legendären Captain Geary beigelegt werden sollen.

Sehr ausführlich und kompakt werden im Buch die Weltraumschlachten beschrieben. Dadurch wirken die Kämpfe auch sehr realistisch und das „Kopfkino“ setzt sich automatisch in Gang.

Alles in allem ein gelungener Serienteil mit einem interessanten Handlungsbogen und überzeugenden Figuren.


Veröffentlicht am 08.02.2025

packender Thriller

Die Villa
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Was geschah wirklich beim Junggesellinnenabschied vor drei Jahren, als ihre Freundin und zukünftige Braut Aoife starb? Gemeinsam und vor Ort in der Villa in Marbella will Dani mit der Hilfe von Tiffany, ...




Was geschah wirklich beim Junggesellinnenabschied vor drei Jahren, als ihre Freundin und zukünftige Braut Aoife starb? Gemeinsam und vor Ort in der Villa in Marbella will Dani mit der Hilfe von Tiffany, Celine und Beth das Rätsel um den Tod Aoifes lösen.

Aus den Perspektiven der einzelnen Freundinnen und aus Vergangenheit und Gegenwart wird dieser Psychothriller erzählt. Jede Beteiligte hat/hatte Geheimnisse, die eigentlich auch genau das bleiben sollten. Doch mit jeder Frage kommen Wahrheiten ans Licht, die plötzlich auch für genügend Konfliktpotenzial der vier untereinander sorgen. So ist man als Leser mitten im Geschehen und kann sich seine eigene Meinung bilden, bis eine neue Wendung genau diese Überlegungen wieder über Bord spült. Schreib- und Erzählstil sind dabei angenehm, so dass sich der Thriller flott lesen lässt. Das Wieso, Weshalb, Wer zum tragischen Tod Aoifes wird nachvollziehbar erzählt und war für mich dann doch überraschend.

Fazit: Ein Thriller, der mit der Psyche aller Beteiligten spielt. Die unheilvolle Atmosphäre ist beim Lesen spürbar und sorgt somit auch für die nötige Spannung. Die einzelnen Charaktere sind wunderbar undurchschaubar und wirken gerade deshalb sehr authentisch. Meine Empfehlung: Lesen und sich vom Ausgang überraschen lassen...


Veröffentlicht am 08.02.2025

Spannender Doppelpack

Zwei Fälle für Ingrid Nyström und Stina Forss (2in1-Bundle)
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Beide Fälle sind spannend erzählt. Die typisch schwedische Atmosphäre ist genauso Teil der Geschichten, wie die gut durchdachten Handlungen, die Erwähnung gesellschaftlicher und politischer Problematiken ...




Beide Fälle sind spannend erzählt. Die typisch schwedische Atmosphäre ist genauso Teil der Geschichten, wie die gut durchdachten Handlungen, die Erwähnung gesellschaftlicher und politischer Problematiken und nicht zu vergessen die überzeugende Darstellung der Hauptcharaktere.

Voosen/Danielsson haben einen sehr anschaulichen und flüssig zu lesenden Schreib- und Erzählstil, mit dem sie bei mir das Kopfkino in Gang setzen konnten. Durch den stetigen Wechsel der Schauplätze innerhalb des jeweiligen Falles, blieb die Spannung für mein Empfinden auf einem guten Level und es wahr spannend zu verfolgen, wie Nyström und Forss sich mit ihren Ermittlungen immer weiter der jeweils anderen annäherten. Hier ist auch definitiv noch Potential für weitere gemeinsame Fälle gegeben.

Mit welchem Einsatz Nyström und Forss diese beiden Fälle hier lösen ist fesselnd erzählt und hat seine spannenden Momente. Mich hat es gut unterhalten und deshalb empfehle ich den Doppelpack auch gern weiter.


Veröffentlicht am 08.02.2025

In einem Zug

In einem Zug
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Daniel Glattauers Protagonisten haben sich auf ihrer Zugfahrt nach München nach anfänglichem Schweigen so einiges zu erzählen. In diesem Roman passiert eigentlich nichts, sieht man mal von der Unterhaltung ...




Daniel Glattauers Protagonisten haben sich auf ihrer Zugfahrt nach München nach anfänglichem Schweigen so einiges zu erzählen. In diesem Roman passiert eigentlich nichts, sieht man mal von der Unterhaltung zwischen Eduard und Catrin ab. Er, ein ehemals sehr erfolgreicher Schriftsteller von Liebesromanen, sie eine Therapeutin aus Wien, kommen während ihrer Zugfahrt nach München ins Gespräch, welches mit jeder Frage, jeder Antwort immer intimer wird.

Glattauer schafft es den Leser in dieses kleine Universum von Eduard und Catrin hineinzuziehen, in dem er die Weigerung Eduard zu einer Unterhaltung, aber auch Catrins charmante Hartnäckigkeit ein Gespräch in Gang zu setzen klug und mit Witz beschreibt. Sind sie dann erst einmal im Dialog will man als Leser gar nicht mehr „weghören“. Geistreich, tiefgründig und humorvoll ist diese Zugfahrt, die mit einem völlig unerwarteten Ende am Zielbahnhof seinen Abschluss findet.

Fazit: Leseempfehlung.