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Veröffentlicht am 03.06.2025

Urlaubsfeeling

Himmelsee – Über den Wellen leuchtet das Glück (Himmelsee 1)
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Linna kehrt Hals über Kopf nach Hause zurück als ihre Mutter wegen Überarbeitung im Krankenhaus ist. Gegangen ist sie, um vor den Erinnerungen zu flüchten, die jetzt wieder auf sie einstürmen. Dabei erkennt ...

Linna kehrt Hals über Kopf nach Hause zurück als ihre Mutter wegen Überarbeitung im Krankenhaus ist. Gegangen ist sie, um vor den Erinnerungen zu flüchten, die jetzt wieder auf sie einstürmen. Dabei erkennt sie, dass sie lernen muss damit umzugehen um damit abschließen zu können und in einen neue Zukunft zu gehen.

Im Ort trifft sie alte Bekannte wieder und merkt wie viel Spaß es ihr macht im Familienbetrieb Verantwortung zu übernehmen. Und auch ihr Sohn Miko fühlt sich bei den Großeltern gut aufgehoben und findet schnell Freunde. So steht dem endgültigen Umzug eigentlich nichts mehr im Wege. Wenn da nicht die Liebe wäre. Sie trifft die Brüder Jörn und Nik wieder, zwischen denen sie schon früher stand. Und dann gibt es ja noch Ilja, Mikos Vater.

Tanja Janz beginnt mit diesem Buch eine neue Reihe, die diesmal an der Ostsee auf dem Darß. Mit gewohnter Wohlfühlatmosphäre und einer schönen und leichten Liebesgeschichte lernen wir die ersten Personen in Himmelsee kennen. Das Hotel von Linnas Eltern lädt zum Träumen ein und die Charaktere begleitet man gerne durch ihre Leben. Manche Probleme wurden mir zu schnell und zu konfliktfrei gelöst, aber das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch

Ich habe das Buch gerne gelesen und freue mich auf weitere Romane, die in Himmelsee spielen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Den Blick nach vorn

Den Bach rauf
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Robert Habeck zieht Bilanz. Bilanz seines Politikerlebens, Bilanz der letzten Jahre in der Regierung. Dabei beleuchtet er Dinge, die ihm immer wieder vorgeworfen wurden, aber eben auch Dinge, die vielleicht ...

Robert Habeck zieht Bilanz. Bilanz seines Politikerlebens, Bilanz der letzten Jahre in der Regierung. Dabei beleuchtet er Dinge, die ihm immer wieder vorgeworfen wurden, aber eben auch Dinge, die vielleicht nirgendwo so richtig erwähnt wurden, aber doch erfolgreich umgesetzt wurden. Es gab eben nicht nur Schatten, es gab auch Dinge, die das Land voran gebracht haben.

Gleichzeitig macht er sich Gedanken um die politischen Umgangsformen und dem Miteinander im Land. Er ruft auf in den direkten Kontakt zu gehen, anstatt im Internet aufeinander einzuschlagen. Mir hat dieses kurze Buch gut gefallen. Es ist ist durchaus kritisch aber auch optimistisch. Den Kopf in den Sand stecken wird unsere Probleme nicht lösen. Und die Welt dreht sich weiter, ein Zurück in alte Zeiten wird es nicht geben, nicht bei uns und nicht in der Welt.

Ich kann das Buch durchaus empfehlen, auch um etwas positiver auf die Zukunft zu schauen.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

ein Jahr im Überblick

1945
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Volker Heise nimmt uns mit ins Jahr 1945, das Umbruchsjahr in Europa im letzten Jahrhundert. Von Silvester bis Silvester begleiten wir die unterschiedlichsten Personen durch dieses Jahr. Dabei sind Schüler, ...

Volker Heise nimmt uns mit ins Jahr 1945, das Umbruchsjahr in Europa im letzten Jahrhundert. Von Silvester bis Silvester begleiten wir die unterschiedlichsten Personen durch dieses Jahr. Dabei sind Schüler, Soldaten, Angestellte und historisch bekannte Persönlichkeiten, die damals die Geschicke der Welt beeinflusst haben. Heise hat aus historischen Belegen und persönlichen Dokumenten das Jahr im Monatslauf dokumentiert. Damit bekommt man einen interessanten Überblick, sieht die Zusammenhänge und auch wie unterschiedlich die Schicksale auch innerhalb einer Stadt in diesem Jahr waren.

Mir hat das Buch gut gefallen, für mich war es gut zu lesen und wirklich interessant. Allerdings habe ich es nur häppchenweise lesen können, da es dann doch teilweise zu bedrückend wurde. Ich kann das Buch aber auf jeden Fall empfehlen, man bekommt einen guten Überblick über das Jahr 1945.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

schöne Lesestunden

Der Duft von Kuchen und Meer
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Maren ist Konditorin in Kassel und lebt dort nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Tochter Leni und der Unterstützung ihrer Oma Undine. Eines Tages überrascht sie Undine mit der Eröffnung, dass sie auf Amrum ...

Maren ist Konditorin in Kassel und lebt dort nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Tochter Leni und der Unterstützung ihrer Oma Undine. Eines Tages überrascht sie Undine mit der Eröffnung, dass sie auf Amrum ein Haus besitzt und dieses Maren überschreiben will. Die Familie dort will sie nicht wiedersehen, daher fahren Maren und Leni alleine nach Amrum. Dort angekommen stellen sie fest, dass es viele Missverständnisse gibt, die aber ausgeräumt werden könnten. Und Maren entdeckt, dass sie ihren Traum vom eigenen Café vielleicht nicht nur in Paris verwirklichen kann.

Anne Barns nimmt uns wieder mit an die Nordsee, wie immer mit Wohlfühlatmosphäre und leckerem Gebäck, das natürlich nicht fehlen darf. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn vieles ungewöhnlich glatt lief und man doch mehr Schwierigkeiten erwartet hätte, die auf Maren zukommen.

Alles in allem war es aber ein richtig schönes Buch, in dessen Anhang man wieder die Rezepte der erwähnten Gebäcke findet. Ich kann es auf jeden Fall für entspannte Lesestunden empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Im Schnee

Im Schnee
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Ein kleines Dorf im Fichtelgebirge. Schorsch ist gestorben und sein Freund Max hält Totenwache. Dabei wird Schorsch, das ganze Dorf und seine Geschichten noch einmal lebendig. Und auch wenn das verschneite ...

Ein kleines Dorf im Fichtelgebirge. Schorsch ist gestorben und sein Freund Max hält Totenwache. Dabei wird Schorsch, das ganze Dorf und seine Geschichten noch einmal lebendig. Und auch wenn das verschneite Dorf sehr idyllisch wirkt, so war nicht immer alles gut in der kleinen eingeschworenen Gemeinschaft.

Tommie Goerz schildert hier das vermeintlich idyllische und einfache Leben auf dem Dorf. Allerdings tun sich auch Abgründe auf, die für Zugezogene und Aussenstehende nicht sichtbar sind. Im Zuge der Totenwache, werden viele solche Geschichten erzählt und so bekommt man als zwangsläufig Außenstehender einen Einblick, wie das Leben in einer solchen Gemeinschaft funktioniert.

Die Geschichte ist sehr ruhig und unaufgeregt erzählt, man spürt, dass auch Max Leben nicht mehr von der Geschwindigkeit getrieben ist. Alt geworden ist er, genau wie Max und nun muss er alleine weitergehen. Vieles wird nur angedeutet, manches endlich einmal angesprochen.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn einige Wiederholungen aufgefallen sind. alles in allem war es ein schönes Buch, dass mich beim Lesen entschleunigt hat. Schnelles Lesen ist hier nicht angebracht und auch nicht nötig.

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