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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2025

Vielleicht ein bisschen zu viel Romantik

Die Eigensinnige
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Die Eigensinnige erzählt die Geschichte von Marie von Eber-Eschenbach. Wer sich jetzt fragt, wer das war, dem geht es wie mit. Ich habe vor diesem Roman noch nie von ihr gehört. Leider ist das Day Schiksal ...

Die Eigensinnige erzählt die Geschichte von Marie von Eber-Eschenbach. Wer sich jetzt fragt, wer das war, dem geht es wie mit. Ich habe vor diesem Roman noch nie von ihr gehört. Leider ist das Day Schiksal vieler schreibenden Frauen aus der Geschichte. Und zum Glück gibt es heute Frauen wie Lucca Müller, die ihnen einen Roman widmen.

Marie war Schriftstellerin, die eigentlich ihr Leben lang darum kämpfte als diese auch anerkannt zu werden. Im neunzehnten Jahrhundert war die Rolle der Frau noch klar definiert und so sah Maries Familie sie auch als Ehefrau und Mutter. Der Roman erzählt von Maries Kindheit und ihrer Ehe. Leider war für meinen Geschmack der Fokus etwas zu sehr auf ihr Liebesleben gesetzt und etwas zu wenig auf ihre Tätigkeit als Schriftstellerin.

Trotzdem habe ich hier eine Frau kennengelernt die für ihre Träume einstand und dabei versucht hat sie selbst zu sein.
Interessant waren die Einblicke in das Familienleben der damaligen Zeit. Der hohe Stellenwert der Ehe und die Herrschaft der Männer.

Für mich ein gelungenes Portrait einer zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Frau.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Abgründe

Die Schwarze Gräfin. Geheimnisse an der Eisenstraße
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Düstere Gesellschaftsstudie der fünfziger Jahre
Schon der Anfang hat mich schaudern lassen. Da ist eine junge Frau die scheinbar vor nichts zurück schreckt und dennoch glaubt Mitleid verdient zu haben. ...

Düstere Gesellschaftsstudie der fünfziger Jahre
Schon der Anfang hat mich schaudern lassen. Da ist eine junge Frau die scheinbar vor nichts zurück schreckt und dennoch glaubt Mitleid verdient zu haben. Diese junge Frau steht im Mittelpunkt dieses Romans. Sie will hoch hinaus. Nach dem Tod ihres Mannes will sie hoch hinaus und sich gut verheiraten, dafür ist sie zu allem bereit.

Die Autorin lâsst uns in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele blicken und zeigt gleichzeitig die typischen Dorfstrukturen auf. In kurzen Kapiteln erzählt sie die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln und aus der Sicht verschiedener Personen.

Die Sprache des Buches hat mir gut gefallen, die Autorin hat es geschafft das ich die Protagonistin Magdalena mochte obwohl sie gar nicht liebenswert ist. Die verschiedenen Perspektiven haben einen guten Einblick in die Geschichte gegeben und so ist ein vielschichtiger Roman entstanden.

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Veröffentlicht am 26.12.2024

Hat mir besser gefallen als der erste Teil

Die Wildblütentochter (Die Blumentöchter 2)
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Ich war mir nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen wollte oder nicht, da mich der erste Teil der Reihe nicht ganz überzeugt hat. Allerdings finde ich das Land Island fazienierend und würde sehr gerne einmal ...

Ich war mir nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen wollte oder nicht, da mich der erste Teil der Reihe nicht ganz überzeugt hat. Allerdings finde ich das Land Island fazienierend und würde sehr gerne einmal dorthin reisen. So habe ich mich dazu entschlossen der Reihe doch noch eine Chance zu geben. Zum Glück.

Der zweite Teil hat mir weitaus besser gefallen als der Erste, ich glaube ein Grund dafür ist das sich der Roman von Anfang an auf Søley konzentriert und ihre und die Geschichte ihrer Urgroßmutter erzählt. Søley macht sich auf den Weg nach Island, hierher stammt ihr Vater, dieser hat aber jeden Kontakt zu seiner Familie abgebrochen. Die junge Sängerin will herausfinden woran das liegt und wo ihre Wurzeln liegen.

Der Roman erzâhlt von diesem einzigartigen Land und dem Leben der Menschen mit der Natur, er erzählt eine rührende Liebesgeschichte während des zweiten Weltkrieges und natürlich auch Søleys Geschichte. Wunderschön geschrieben, in einem leichten Schreibstil der trotzdem die Emotionen hervorbringt.

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Veröffentlicht am 26.12.2024

Leider vergessen

BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
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Das viel zu kurze Leben der Sybilla Schwarz.
Warum sind so viele großartige Frauen in Vergessenheit geraten? Eine von ihnen war Sybilla Schwarz, genannt Billie. Stefan Cordes hat ihr in seinem Roman ein ...

Das viel zu kurze Leben der Sybilla Schwarz.
Warum sind so viele großartige Frauen in Vergessenheit geraten? Eine von ihnen war Sybilla Schwarz, genannt Billie. Stefan Cordes hat ihr in seinem Roman ein Gesicht gegeben und sie aus der Vergessenheit gerissen.

Sie lebte während des dreißigjährigen Krieges in Greifswald. Der Roman erzâhlt wie sie und ihre Familie den Krieg erlebt haben, vom Grauen das verbreitet worden und wie die Familie darunter litt, das ihr Haus von katholischen Soldaten beschlagnahmt wurde. Aber in erster Linie geht es um Billie. Die junge Frau trotzt den Konventionen ihrer Zeit und schreibt Gedichte.

Ein schönes Portrait der damaligen Zeit erzâhlt durch die Augen einer jungen Frau und ihrer Familie.

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Klassiker neu entdeckt

Mord in der Charing Cross Road
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Mord in der Charning Cross Road ist bereits in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts erschienen. Natürlich merkt man das der Sprache des Romanes an, aber genau das hat mir richtig gut gefallen.Ich ...

Mord in der Charning Cross Road ist bereits in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts erschienen. Natürlich merkt man das der Sprache des Romanes an, aber genau das hat mir richtig gut gefallen.Ich lese in letzter Zeit sehr gerne Romane die in den fünfziger Jahren spielen und was kann da authentischer sein, als ein Krimi der in dieser Zeit geschrieben worden ist?

Die Geschichte lebt vor allem durch die wunderbare Protagonistin Sally, die als Buchhändlerin arbeitet. Als der unbeliebte Mr Butcher tot an seinem Schreibtisch aufgefunden wird beginnt sie zusammen mit Juniorchef Johnny zu ermitteln.
Es enwickelt sich ein abeechslungsreicher Krimi rund um die Buchhandlung. Wie schon gesagt ist Sally einfach grroßartig und ich bin gerne mit ihr auf Mörderjagdt gegangen.

Dazu knistert es gewaltig zwischen den Protagonisten und so gibt es einen zweiten Grund diesen Roman nicht zur Seite zu legen.

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