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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2025

Braucht es das?

Games Untold – Die The-Inheritance-Games-Geschichten
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Ich hatte es anhand es Klappentextes bereits befürchtet: das Buch besteht aus einer Art Kurzgeschichten, die innerhalb des Inheritance Games Universums spielen. Pluspunkt: vorne im Buch gibt es eine Zeitachse ...

Ich hatte es anhand es Klappentextes bereits befürchtet: das Buch besteht aus einer Art Kurzgeschichten, die innerhalb des Inheritance Games Universums spielen. Pluspunkt: vorne im Buch gibt es eine Zeitachse die anzeigt, wo die einzelnen Geschichten angesiedelt sind. Aber braucht es das das wirklich? Hat was von dem rausgeschnittenen Bonusmaterial von Filmen: nicht wichtig genug um es ins Hauptwerk zu schaffen, aber vllt kann man damit trotzdem noch Geld verdienen. Lässt mich immer irgendwie unschlüssig zurück, ob ich diese Taktik schamlos oder bewundernswert finden soll.

Es gibt von der Länge her zwei Hauptgeschichten und dann noch diverse kleine Anekdoten. Für mich die interessanteste Geschichte war die über Tobias und Averys Mutter. Weil es gefühlt die einzige Geschichte war, die unerwartet kam und die für sich selbst auch schön eigenständig stand. Ich finde, die hat einen echten Mehrwert gehabt: Die restlichen Episoden fand ich amüsant und nett zu verfolgen, aber halt auch nicht mehr.

Kann man lesen, ist charmant und kurzweilig geschrieben, keine Frage. Inhaltlich aber jetzt eben für mich nicht die Wahnsinns-Bereicherung.
Es gibt quasi zu jedem Charakter eine Hauptgeschichte, die ein bisschen mehr über seine Persönlichkeit offenbart. Wie so ein kleines Schlaglicht auf ebenjenen Charakter.

Ich habs jetzt gelesen, aber noch so einen Band bräuchte es für mich nicht. Mir gefallen die in sich geschlossenen Romane deutlich besser.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Teenie-Hormone lassen grüßen

Mismatch
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Ich lese Sport-Romance an sich immer total gerne, so ein bisschen ist das ein Guilty Pleasure für mich geworden- seichte Romane mit schöner Wohlfühl-Atmosphäre und easy Lovestory. Und ich fands richtig ...

Ich lese Sport-Romance an sich immer total gerne, so ein bisschen ist das ein Guilty Pleasure für mich geworden- seichte Romane mit schöner Wohlfühl-Atmosphäre und easy Lovestory. Und ich fands richtig cool, dass es hier mal nicht um Football oder Eishockey geht Ich muss aber sagen, dass ich die Figuren eher anstrengend als ansprechend empfunden habe und ich daher bei der Lovestory nicht wirklich mitgefiebert habe. Ganz nett für zwischendurch, für mich aber kein Highlight.

Zum Inhalt: Joyce setzt alles daran um mal Sportjournalistin zu werden- ein hart umkämpftes Gebiet, in die Frauen es nicht haben. Aber zumindest an ihrer Uni hat sie schon mal einen Fuß in der Tür, da sie einen guten Draht zum Basketballcoach hat. Und dass ihr Bruder Teamkapitän ist, schadet sicher auch auch nicht. Als ein neuer Spieler auftaucht, ist Joyces Neugier direkt geweckt, denn sie wittert eine Story.

Mein Highlight ist ja Austins Oma, die sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Die war einfach klasse. Joyce hingegen wirkte total verbissen auf mich und irgendwie hat es mich gestört, dass sie es einfach nicht gut sein lassen konnte, selbst als sie anfing Austin zu mögen. Dagegen gehen die Probleme, die sie als Sportjournalistin auf Social Media erlebt, total unter. Das hätte ich thematisch tatsächlich interessanter gefunden.
Und die neandertalerhaften Revier-Kämpfe die Josua anzettelt, gehen einfach gar nicht. Der war für mich eine total Red Flag. Generell hat mir hier auch der echte Team-Zusammenhalt und das Wir-Gefühl gefehlt, was ich sonst bei Sport-Romance so liebe.

Austins Geheimnis, um das er so ein Aufsehen macht, fand ich tatsächlich irgendwie random. Und dadurch, dass es schon in der Hälfte des Buches offenbart wird, war alles, was danach passiert relativ absehbar. Insgesamt irgendwie sehr unspektakulär, hätte man auch einfach weglassen können.

Der Schreibstil ist seicht, die Sprache jugendlich passend und leicht verständlich. Insgesamt ist das halt alles ein bisschen oberflächlich. Das Thema Eyeliner wurde öfter aufgegriffen als die angedeuteten Reibungspunkte. Die Lovestory war ganz süß, aber halt auch einfach nichts besonderes.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Kein Thriller

Sing mir vom Tod
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Das Cover mutet ja fast schon erhaben an und ich war gespannt darauf, was für ein Thriller sich wohl dahinter verstecken mochte. Da ich die Autorin bisher nicht kannte, habe ich mich allein vom Klappentext ...

Das Cover mutet ja fast schon erhaben an und ich war gespannt darauf, was für ein Thriller sich wohl dahinter verstecken mochte. Da ich die Autorin bisher nicht kannte, habe ich mich allein vom Klappentext her der Geschichte genähert. Ich muss sagen, dass mir diese über weite Strecken fast schon inhaltslos erschien, eine Mischung aus Roadtrip und wildem Ritt aus Gewalt und Willkür. Nicht ganz so meins

Zum Inhalt: Zwei Frauen, die im Gefängnis vielleicht nicht unbedingt Rivalinnen waren, aber auch keine Freundinnen. Als beide gleichzeitig auf Bewährung freikommen, beschließt die eine der anderen zu folgen. Und dabei hinterlassen sie eine Spur aus Gewalt von Arizona bis nach Los Angeles.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und verlagert sich handlungsstechnisch von der beklemmende Enge des Gefängnisses in die unbezwingbare Weite der USA. Corona kommt tatsächlich auch streckenweise vor, was dem ganzen einen Weltuntergangs-Charakter verleiht, wie man ihn zu Beginn der Pandemie aus den Medien kennt. Trotzdem schafft es die Geschichte nicht so wirklich Atmosphäre zu erzeugen.

Und dazwischen immer ein Aufblitzen von Erinnerungen Floridas Vergangenheit und daran was vermutlich zu ihrer gegenwärtigen Situation geführt hat. Von allem fand ich diese kurzen Ausschweifungen noch am gehaltvollsten, am greifbarsten. Vielleicht weil sie so klar umrissen sind, während Floridas restliches Leben, ihre Zukunftsaussichten, ihre Schuldfrage und die sonderbare Beziehung zu Dios sehr vage blieben.

Generell hat es mir bei dieser Geschichte an Tiefgang gefehlt, an echten Konfrontationen und Reflexionen. Mir hat einfach irgendwas gefehlt, dass mir eine Verbindung zu den Figuren und ihren Schicksalen schafft, die ganze Geschichte kam mir sehr distanziert vor.

Der Text selbst las sich durchaus flüssig, aber für mich haben Inhalt und Ausdruck hier einfach nicht zusammengearbeitet, sodass mich das Buch nicht erreicht hat.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Fatale Suche

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber Klappentext und Leseprobe, waren für mich so ein Wow-Erlebnis, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider wurde das Buch der dadurch sehr hoch gesetzten ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber Klappentext und Leseprobe, waren für mich so ein Wow-Erlebnis, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider wurde das Buch der dadurch sehr hoch gesetzten Messlatte nicht gerecht.

Nach einem superstarken Start in die Geschichte, der mir Gänsehaut verursacht hat, flaute die Spannung erstmal erheblich ab.
Echte mitreißende Spannung wird erst viel zu spät im letzten Drittel erzeugt und dann endet die Geschichte viel zu abrupt mit reichlich offenen Fragen. Es wird zwar hinreichend suggeriert, wie die Geschichte wohl ausgegangen ist, aber nicht alles, was an Nebenhandlungen eröffnet wurde, wurde für mein Empfinden auch befriedigend abgeschlossen.

Was mich neben der fehlenden Spannung am meisten gestört hat, wart das leichtsinnige, selbstzerstörerische Verhalten der Protagonistin, die Scheinbare absolute Unfähigkeit der Polizei und die offensichtlich egoistischen Hintergründe von Nickis Verschwinden. Also rein auf charakterlicher Ebene eigentlich aller Figuren hat mich die Handlung oft ziemlich aufgeregt, weil ich viele Verhaltensweisen einfach null nachvollziehen konnte.

Gut gelungen und fast schon grandios angelegt war dagegen die Täter-Perspektive, in der für mich die Stärke der Geschichte lag. Die fand ich wirklich sehr eindrücklich rübergebracht und für mich waren es die einzigen Stellen im Buch, die wirklich Thriller-Atmosphäre erzeugten.

Großes Kino war für mich der Plottwist ganz am Ende, für mich ein echter Mindf*ck Moment und eine plottechnische Glanzleistung. So hätte bitte das gesamte Buch sein sollen, dann wäre es ein nervenaufreibender Pageturner gewesen. Ich hatte mir von dieser Geschichte nach dem fulminanten Start einfach mehr erwartet und war unterm Strich eher ernüchtert.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Den Hype nicht wert

The Stars are Dying
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Ich hab vorab einfach so viel über dieses Buch gehört und gesehen und war von der Aufmachung so wahnsinnig begeistert, dass ich sehr hohe Erwartungen hatte. Leider muss ich aber sagen, dass ich den Hype ...

Ich hab vorab einfach so viel über dieses Buch gehört und gesehen und war von der Aufmachung so wahnsinnig begeistert, dass ich sehr hohe Erwartungen hatte. Leider muss ich aber sagen, dass ich den Hype nicht nachvollziehen kann. War ok, aber in meinen Augen nichts besonders.

Ich fand die Geschichte unglaublich zäh, die Enthüllungen, die der Leser relativ schnell erahnen kann lassen bis zum Ende auf sich warten und bis dahin fand ich die Storyline ganz schön dröge. Dabei hatte die Idee mit dem Turnier mir gut gefallen und die Prüfungen, so kurz sie auch waren, waren interessant angelegt. Aber das reicht nicht um über 600 Seiten mit Spannung zu füllen.

Worldbuilding und Magiekonzept fand ich wenig greifbar, auch hier wird erst gegen Ende etwas mehr offenbart. Hier wurde in meinen Augen viel Potential verschenkt. Astraea stehe ich eher zwiegespalten gegenüber, sie wirkte immer wieder sehr naiv und bedürftig, geradezu gefallsüchtig und sich anbiedernd. Das fand ich teilweise wirklich sehr anstrengend, wie blauäugig sie immer wieder daherkam.

Die Lovestory war ok, entwickelte sich anfangs für meinen Geschmack viel zu rasant und schwelte dann so vor sich hin. Ist nicht ganz mein Fall und die Chemie zwischen Astraea und Nyte ist zumindest bei mir nicht gekommen.

War ok, aber hab schon bessere Romantasy gelesen

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