Braucht es das?
Games Untold – Die The-Inheritance-Games-GeschichtenIch hatte es anhand es Klappentextes bereits befürchtet: das Buch besteht aus einer Art Kurzgeschichten, die innerhalb des Inheritance Games Universums spielen. Pluspunkt: vorne im Buch gibt es eine Zeitachse ...
Ich hatte es anhand es Klappentextes bereits befürchtet: das Buch besteht aus einer Art Kurzgeschichten, die innerhalb des Inheritance Games Universums spielen. Pluspunkt: vorne im Buch gibt es eine Zeitachse die anzeigt, wo die einzelnen Geschichten angesiedelt sind. Aber braucht es das das wirklich? Hat was von dem rausgeschnittenen Bonusmaterial von Filmen: nicht wichtig genug um es ins Hauptwerk zu schaffen, aber vllt kann man damit trotzdem noch Geld verdienen. Lässt mich immer irgendwie unschlüssig zurück, ob ich diese Taktik schamlos oder bewundernswert finden soll.
Es gibt von der Länge her zwei Hauptgeschichten und dann noch diverse kleine Anekdoten. Für mich die interessanteste Geschichte war die über Tobias und Averys Mutter. Weil es gefühlt die einzige Geschichte war, die unerwartet kam und die für sich selbst auch schön eigenständig stand. Ich finde, die hat einen echten Mehrwert gehabt: Die restlichen Episoden fand ich amüsant und nett zu verfolgen, aber halt auch nicht mehr.
Kann man lesen, ist charmant und kurzweilig geschrieben, keine Frage. Inhaltlich aber jetzt eben für mich nicht die Wahnsinns-Bereicherung.
Es gibt quasi zu jedem Charakter eine Hauptgeschichte, die ein bisschen mehr über seine Persönlichkeit offenbart. Wie so ein kleines Schlaglicht auf ebenjenen Charakter.
Ich habs jetzt gelesen, aber noch so einen Band bräuchte es für mich nicht. Mir gefallen die in sich geschlossenen Romane deutlich besser.