Ein Buch mit Höhen und Tiefen!
Fleeing From Deep WatersAkzeptiere deine Erinnerungen. Nur so kannst du sie loslassen!
Inhalt:
Ablenkung, einen Neuanfang, beides sucht Jules Bühler, als er sich auf den Weg zu seinem Auslandssemester auf dem Segelschiff Sapient ...
Akzeptiere deine Erinnerungen. Nur so kannst du sie loslassen!
Inhalt:
Ablenkung, einen Neuanfang, beides sucht Jules Bühler, als er sich auf den Weg zu seinem Auslandssemester auf dem Segelschiff Sapient Sailor macht. Doch sein Start gestaltet sich schwierig, als ausgerechnet seine tollpatschige Sitznachbarin aus dem Flugzeug beim Einstieg neben ihm auftaucht. Zu allem Übel muss er sich mit Elisa Wilson auch noch eine Kabine teilen. Mit der Zeit lernen die beiden sich besser kennen, vertrauen sich, bis ein Vorfall nicht nur ihre Vergangenheit aufwirbelt, sondern auch ihre Zukunft in Gefahr bringt…
Meine Meinung:
„Fleeing From Deep Waters“ ist der zweite Band der Deep Waters Reihe und kann auch unabhängig von Band 1 gelesen werden.
Die Handlung spielt nämlich parallel zum ersten Teil, was mich kurz verwirrt hat, woran ich mich dann aber schnell gewöhnt habe.
Ich begleite nun Elisa und Jules bei ihrer turbulenten Fahrt auf dem Meer, aber auch bei Ausflügen, die mich der Kultur fremder Länder näher bringen.
Es werden Entscheidungen getroffen, die für mich teilweise schwer nachvollziehbar sind. Ich hätte mir gewünscht, dass die Protagonisten sich mehr Gedanken über die Konsequenzen ihres Handelns machen, auch wenn ihre Beweggründe zum Teil nachvollziehbar sind.
Elisa hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich, die niemand in dieser Form erleben sollte. Trotz allem strotzt sie vor Energie und Optimus und hilft, wo sie kann. Ihre eigenen Schwächen zeigt sie ungern und es fällt ihr schwer, sich anderen anzuvertrauen.
Ihre fröhliche Art färbt mit und mit auf Jules ab, der zunächst etwas grumpy rüberkommt und sich nach seiner Trennung verloren fühlt. Bei Elisa hingegen kommt er an, kann sich fallen lassen und sie tut ihm gut, was ihm zeitweise Angst macht. Angst, wieder verletzt zu werden, wo er doch gerade zu sich selbst gefunden hat, eigene Entscheidungen trifft, ohne sich beeinflussen zu lassen.
Gemeinsam schaffen sie es, zumindest einen Teil ihrer Erinnerungen zu vertreiben und neue Glücksmomente zu schaffen.
Die Gefühle der beiden kommen auf ihrem Weg leider nicht richtig bei mir an, auch wenn sie sich zusammen entwickeln.
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, es kam aber für mich nicht an den ersten Band ran.
Fazit:
Manchmal sind es die unsichtbaren Spuren, die zurückbleiben❣️