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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2025

Anders als erwartet

How To Kill a Guy in Ten Ways
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Ich habe tatsächlich etwas ganz anderes vom Buch erwartet. Während dem Lesen begleitete mich immer ein Gefühl: Verwunderung. Verwunderung über Millie. Leider war sie mir während dem Lesen nicht nur einmal ...

Ich habe tatsächlich etwas ganz anderes vom Buch erwartet. Während dem Lesen begleitete mich immer ein Gefühl: Verwunderung. Verwunderung über Millie. Leider war sie mir während dem Lesen nicht nur einmal unsympathisch, sondern fast durchgängig. Sie war geprägt von gehässigen inneren Monologen, einer fragwürdigen Einstellung zu anderen Menschen oder auch ihrem schier endlos wirkenden Männerhass. Sie war zerfressen von gehässigen, schrecklichen und total unpassenden gedankliche Bemerkungen. z.B über zu kurze Kleider, Piercings und Tattoos. Eine Doppelmoral vom allerfeinsten. Nicht zu vergessen ihr Drang zur Selbstjustiz und ihrer verdrehten Weltverbesserungsansicht.

Nichtsdestotroz fesselte mich der Schreibstil ans Buch und ich habe ganze 75% innerhalb eines Tages gelesen. Ich musste unbedingt wissen, wie es mit Millie und allen anderen weitergeht. Das Ende ernüchterte mich sehr und ich war nicht ganz davon überzeugt. Es war zwar originell gelöst, jedoch haperte es ein bisschen in der Umsetzung.

Jedoch war es für mich spannend zu verfolgen, wie sich Millie entwickelt, was zu ihrer Ansicht geführt hat und wieso sie in ihrer verdrehten Ansicht festhält. Es wird leider immernoch viel zu oft weggeschaut, wenn Menschen, wie z.B. Millies Schwester Kate, an psychischen Belastungen/Krankheiten leiden, welche nicht einfach mit einem lächeln abgetan werden können. Ich finde, dass das Buch hier einen guten Punkt aufgreift und auch nochmal darauf aufmerksam macht, dass Mental Health schon immer ein großes Thema war, jedoch viel zu oft ignoriert wird.

Mit schwarzem Humor hat dieses Buch für mich leider eher weniger zu tun, da ich viele Bemerkungen und "Witze" absolut nicht lustig fand.

Fazit
Die Protagonistin war mir total unsympathisch und mit schwarzem Humor hat das Buch für mich leider nichts zu tun.
Millie war durchzogen von gehässigen, unpassenden und wirklich schrecklichen Gedanken. Jedoch fand ich es spannend zu verfolgen und zu erfahren, was Millie zu diesen Annahmen getrieben hat und wie sie sich immer weiter in ihrer Selbstjustiz verfängt.

Nichtsdestotrotz fesselte mich der Schreibstil, weshalb ich 75% innerhalb eines Tages gelesen habe.

Ich empfehle das Buch, wenn man sich im vornherein bewusst macht, was für eine Art Buch das ist. Die Themen, welche hier behandelt werden, sind wirklich mit Vorsicht zu behandeln.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Von Jade und Drachen (Der Sturz des Drachen 1): Silkpunk-Fantasy mit höfischen Intrigen – Mulan trifft auf Iron Widow
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Eigentlich hatte ich mich riesig auf dieses Buch gefreut, doch leider zog mich der Schreibstil und die Geschichte nicht so stark in den Bann wie gehofft. Ich habe mehrere Wochen dafür gebraucht und tatsächlich ...

Eigentlich hatte ich mich riesig auf dieses Buch gefreut, doch leider zog mich der Schreibstil und die Geschichte nicht so stark in den Bann wie gehofft. Ich habe mehrere Wochen dafür gebraucht und tatsächlich habe ich mich teilweise sehr schwer getan, das Ebook wieder zu öffnen und weiterzulesen.



Das Setting rund um Steampunk-Fantasy fand ich super spannend und interessant. Die einzelnen Charaktere wurden langsam eingeführt und vorgestellt. Leider konnte ich zu manchen nicht so das Interesse aufbauen, wie gewünscht. Die Story zog sich für mich ein wenig und ich kam bis zum Schluss leider nicht vollends in das Feeling "Ich muss unbedingt weiterlesen" rein. Schade! Dabei ist die Idee und Geschichte nicht schlecht, sondern wirklich interessant. Die Lovestory wirkte nicht zu aufdringlich und baute sich nebenher auf.



Fazit

Leider hinkte mein Interesse lange hinterher und es wurde leider erst ziemlich zum Schluss geweckt, weshalb ich nicht zu Band 2 greifen werde. Vermutlich lag es eher an mir, weniger an der Geschichte.



Für Fans von Steampunk-Fantasy oder Mulan eine absolute Empfehlung, da sich die Hauptprotagonistin Ying als Mann(ihren Bruder) ausgibt und bei den Prüfen mitmacht.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Spannender Mittelteil und super recherchiert!

Courting – Be mine through all time
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Mit den ersten 20% habe ich mich leider sehr schwer getan. Danach flog ich nur so durch die Seiten. Das Ende war mir persönlich etwas zu übertrieben, doch passend.

Der Schreibstil war sehr angenehm und ...

Mit den ersten 20% habe ich mich leider sehr schwer getan. Danach flog ich nur so durch die Seiten. Das Ende war mir persönlich etwas zu übertrieben, doch passend.

Der Schreibstil war sehr angenehm und die Geschichte an sich auch zwischenzeitlich sehr spannend. Hier geht ein riesiges Lob an die Autorin, da sie sich nicht willkürlich für das Jahr 1816 entschieden hat, sondern ausgiebig die Zeit recherchiert hat. Außerdem romantisiert die Autorin das Jahr 1816 nicht maßlos, so wie manch andere historische Romane, sondern sie weist auf viele Frauenfeindlichkeiten, medizinische Pfuscherei und Folterungen hin. Die damalige Zeit war nicht nur schön, sondern hatte durchaus ihre Tücken.

Der Anfang fesselte mich leider noch nicht so ganz und so brauchte ich fast ganze 2 Wochen um über diese 20% zu kommen. Doch kaum war ich über den Anfang hinweg, verschlang ich den Rest des Buches in wenigen Tagen. Das Buch war wirklich sehr anders, als ich erwartet hatte.

Die Geschichte rund um Reed und Rebecca war super schön mitzuverfolgen und ich konnte die Gefühle, welche beide entwickeln, gut nachvollziehen und auch viele Zerrissenheiten mitfühlen. Jedoch konnte ich Rebecca teilweise nicht so ganz in anderen Belangen verstehen und war sogar einigermaßen von ihr genervt. Rebeccas Familie ist sehr präsent und die Nebencharaktere, bis auf ein paar wenige, bekommen alle ihren Auftritt und genügend Seiten, damit man sich als Leser:in ein gutes Bild machen konnte. Ich hätte jedoch gerne noch ein wenig mehr von Rebeccas Cousin gelesen. Der kam mir ein klein wenig zu kurz.

Der Schluss war mir ein klein wenig zu rund und überladen. Doch eigentlich passte es auch gut zur Geschichte.

Fazit
Ein Regency-Time-Travel-Buch, welches mich, nach einem schleppenden Anfang, positiv überraschte und zum rätseln animierte. Es gab ein paar Plot-Twists und auch eine ordentliche Portion Mystery. Natürlich gab es auch noch ein paar Spice Szenen, jedoch waren diese gut verstreut.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Wenig Fantasy, größtenteils nur innere Monologe

Burning Crown
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Die Liebesgeschichte war spannend und interessant geschrieben und durch die abwechselnde Perspektive, gewann die Beziehung zwischen Yessa und Cassim noch mehr Tiefe. Für mich persönlich hätte es die ausführliche ...

Die Liebesgeschichte war spannend und interessant geschrieben und durch die abwechselnde Perspektive, gewann die Beziehung zwischen Yessa und Cassim noch mehr Tiefe. Für mich persönlich hätte es die ausführliche Spice Szene nicht gebraucht, die Liebesgeschichte fand schon genug Platz im Buch.

Trotz Romantasy erwarte ich etwas mehr Fantasyanteil in so einem Buch. Hier verstehe ich die negative Kritik und hoffe, dass es in den nächsten Bänden mehr um die Welt bzw. das Fantasysetting im Allgemeinen geht. So ist es für mich lediglich ein Romance-Buch im Fantasysetting.

Es ist nicht wirklich viel passiert, da man sich fast dauerhaft in der Gedankenwelt der beiden Hauptcharaktere befindet.

Jedoch finde ich, dass die Storyline Potenzial hat und es sich auch super schnell lesen lässt. Ich habe jetzt gut 2 Abende für das Buch gebraucht.

Fazit

Zu viel Romance, zu wenig Fantasy. Jedoch fand ich die Storyline und Liebesgeschichte interessant, weshalb ich auch zu Band 2 greifen werde.

Für Leser:innen Top, welche lediglich ein klein wenig Fantasy drin haben möchten. Für Fans komplexerer Fantasy-Bücher eher nichts.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Liebesroman im Fantasysetting

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Die Liebesgeschichte war vorrangig, Worldbuilding und Nebencharaktere wirklich nur Nebensache.

Die Geschichte wird abwechselnd in den Perspektiven von Jude und Kiara erzählt. Das brachte in die spannenden ...

Die Liebesgeschichte war vorrangig, Worldbuilding und Nebencharaktere wirklich nur Nebensache.

Die Geschichte wird abwechselnd in den Perspektiven von Jude und Kiara erzählt. Das brachte in die spannenden Situationen nochmal das gewisse Etwas.

Während mich der Anfang vom Buch noch sehr fesselte, ebbte die Spannung in der Mitte relativ schnell ab. Durch ein paar Stellen musste ich mich ein klein wenig quälen, da die Liebesgeschichte an erster Stelle stand.

Das Worldbuilding ging unter und rückte immer mehr in den Hintergrund. Es drehte sich irgendwann alles nur noch um den Fortschritt der Liebesgeschichte. Sehr schade, denn das Worldbuilding hätte noch wesentlich mehr Tiefe in die ganze Sache gebracht.

Ich konnte lange Zeit keine Bindung zur Beziehung der Protagonist:innen aufbauen, da es zu schnell zu intensiv wurde. Selbst zu den paar Nebencharakteren konnte ich keine Bindung aufbauen, da sie so unwichtig erschienen.

Zudem waren ein paar Situationen so absurd grausam, im Vergleich zu allem anderen, dass ich manche Stellen überflog.

Das Ende konnte mich jedoch wieder total in den Bann ziehen und eine Wendung sah ich wirklich überhaupt nicht kommen. Da gab die Autorin nochmal viel Gas und konnte mich nochmal überzeugen.

Die Grundidee der Fantasywelt war toll und die paar Einblicke, welche man erhalten hat, waren sehr spannend und fesselnd. In Band 2 würde ich mir noch einen Ticken mehr Fantasy wünschen, dann wäre es perfekt!

Fazit

Die Liebesgeschichte steht stark im Mittelpunkt, das Worldbuilding ist noch ausbaufähig.

Eine klare Empfehlung an alle, die eine instant-Liebesgeschichte im Fantasysetting lesen möchten.

Für mich gab es leider zu wenig Worldbuilding und die wichtigsten Nebencharaktere kamen leider zu kurz. Ein bisschen mehr davon und es wäre perfekt.

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