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Veröffentlicht am 14.04.2025

Wohlfühlroman mit kleinen Ecken

Dünenküsse
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Mit „Dünenküsse“ ist bereits der 8. Roman aus der Feder von Silvia Konnerth erschienen.
Die Autorin entführt ihre Leserschaft auf die Insel Nordsand. Dort lebt die alleinerziehende Antonia mit ihrem 15-jährigen ...

Mit „Dünenküsse“ ist bereits der 8. Roman aus der Feder von Silvia Konnerth erschienen.
Die Autorin entführt ihre Leserschaft auf die Insel Nordsand. Dort lebt die alleinerziehende Antonia mit ihrem 15-jährigen Sohn Max und ihrem Vater auf einem alten Bauernhof am Deich. Der an Epilepsie erkrankte Max benötigt einen teuren Assistenzhund, doch rund um den Bauernhof häufen sich die finanziellen Sorgen. Der Vater des Jungen, Nick Miller, könnte in dieser Situation die Rettung sein, doch dieser weiß nicht mal, dass er einen Sohn mit Antonia hat.
Der Schreibstil von Silvia Konnerth ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich habe mich atmosphärisch hineingezogen gefühlt in den Wind in den Dünen der Nordsee.
Die Protagonisten waren mir meist sehr sympathisch, hier allen voran Tristan, der beste Freund von Antonia. Er hat schon immer eine feste Rolle in ihrem Leben und fungiert für Max als Vaterrolle. Seine Handlungen und Gefühle konnte ich nachvollziehen. Allerdings war er mir viel zu zögerlich im Umgang mit seinen Gefühlen.
Antonia ist zwar eine starke Frau, die ihren Weg geht. Sie war mir jedoch fast im gesamten Buch eher unsympathisch. Ihre Zögerlichkeit im Aussprechen von Tatsachen hat mich teilweise sogar etwas genervt. Zum Ende hin hatte ich dann wieder mehr Sympathiepunkte für sie übrig, sodass ich mich letztlich mit ihrer Figur anfreunden konnte.
Niklas alias Nick Miller und seine Welt als Schlagerstar, gleichzeitig jedoch auch die Einsamkeit, die kein Geld der Welt beseitigen kann, fand ich sehr gut beschrieben.
Auch die Teenager in dieser Geschichte waren mit ihren Problemen und Gefühlen sehr authentisch geschildert.
Alles in allem war es für mich ein angenehmes Leseerlebnis. Die Romantik hat mir an einigen Stellen etwas gefehlt. Das Ende jedoch hat mir sehr gut gefallen.
Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen und jetzt habe ich Lust auf Urlaub an der Nordsee!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2025

Öko-Thriller mit kleineren Schwächen

Die Herde
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Mit „Die Herde“ erscheint bereits der dritte Öko-Thriller aus der Feder von Thilo Winter.

Der schwedische Zoologe Peter Danielsson, der sich auf den Schutz der Zwerggänse spezialisiert hat, setzt sich ...

Mit „Die Herde“ erscheint bereits der dritte Öko-Thriller aus der Feder von Thilo Winter.

Der schwedische Zoologe Peter Danielsson, der sich auf den Schutz der Zwerggänse spezialisiert hat, setzt sich in der chinesischen Provinz Kunming dafür ein, dass ein riesiges Staudammprojekt verhindert wird, um die Auswirkungen auf Flora und Fauna in der Umgebung zu minimieren. Die erste Begegnung mit der verantwortlichen Bau-Ingenieurin Sui Dayan fällt demzufolge eher unterkühlt aus. Doch als sie die Nachricht von einer asiatischen Elefantenherde erhalten, die sich aus ihrer Heimat in einem Nationalpark auf den Weg nach Norden gemacht hat und dabei sowohl Dörfer als auch Menschen in Gefahr bringen, ist eine Zusammenarbeit der beiden notwendig und wichtig. Die anfängliche Faszination für die Tiere schlägt schnell in Angst und Schrecken um und Peter versucht alles, um die Tiere vor dem sicheren Abschuss zu retten und die Ursache für ihr seltsames Verhalten herauszufinden. Doch nicht nur in China verhalten sich die Tiere seltsam, sondern überall auf der Welt – Affen in Bangkok, Grackeln in Texas usw.

Das Cover des Thrillers ist sehr gelungen und passt zur Geschichte.
Wie gewohnt gelingt es Thilo Winter mit seiner lebendigen und bildlichen Schreibweise, mich direkt in die Geschichte zu holen.
Durch kurze Kapitel und immer wieder wechselnde Perspektiven wird man in den Sog der Handlung gezogen und ist förmlich gezwungen weiterzulesen, um mehr zu erfahren.
Charaktere gab es in diesem Roman viele, doch die Hauptcharaktere blieben mir tatsächlich etwas fremd und zu blass und in ihrem Handeln konnte ich manches nicht ganz nachvollziehen.

Was mir in diesem Buch gefehlt hat, war der Thrill-Effekt. Die Spannung war für mich von Anfang an nicht wirklich vorhanden. Es war zwar eine interessante Geschichte und dem Autor ist es gelungen, meine Aufmerksamkeit zu erhalten, doch der übliche Nervenkitzel oder die Aufregung, die ich beim Lesen eines Thrillers spüren möchte, kam leider nicht auf.

Auch das Rätseln um die mögliche Ursache für das seltsame Verhalten der Tiere wurde mir leider genommen, da es innerhalb der Handlung so gut wie keine Hinweise darauf gab. Man konnte sich zwar denken, dass die einzelnen Handlungsstränge einen Zusammenhang haben müssen und ich hatte auch zwischendurch bereits den richtigen Riecher, aber mir fehlte auch hier die Spannung und ein Twist in der Handlung.
Die Auflösung war zwar schlüssig, aber etwas eilig erklärt und für mich nicht ganz zufriedenstellend.

Sehr gelungen war das Nachwort des Autors, welches noch einmal auf die wahren Begebenheiten hinweist, die dem Roman zugrunde liegen und mich persönlich nachhaltig zum Nachdenken angeregt hat. Nicht die Tiere sind schuld an ihrem seltsamen Verhalten, sondern der Mensch, der immer wieder in die Lebensräume der Tiere eingreift, diese massiv verändert und sich am Ende wundert, wenn diese sich nicht anpassen können.
Somit ist die Botschaft, die dieser Roman vermittelt, sehr wichtig.

Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen. Es ist eher ein Abenteuerroman, den es lohnt zu lesen und er bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 12.02.2025

Der 7. Fall des Kryptologen Arne Stiller

Der Seher
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Mit „Der Seher“ ist der mittlerweile 7. Band aus der Arne-Stiller-Thriller-Reihe von Elias Haller erschienen.
In Dresden wird bei Bauarbeiten im Zwinger ein Mann bei einem blutigen Streit schwer verletzt. ...

Mit „Der Seher“ ist der mittlerweile 7. Band aus der Arne-Stiller-Thriller-Reihe von Elias Haller erschienen.
In Dresden wird bei Bauarbeiten im Zwinger ein Mann bei einem blutigen Streit schwer verletzt. Die Ermittlungen ergeben, dass dieser auf der Suche nach einer Zeitkapsel war. Der Inhalt dieser offenbart Furchtbares – Knochen eines Säuglings - und lässt die Ermittler einen lange Zurückliegenden Fall wieder aufrollen.
Der Kriminaloberkommissar und Kryptologe Arne Stiller wird zu dem Fall hinzugezogen, da sich auf der Zeitkapsel eine Chiffre befindet. Doch noch bevor dieser den Code knacken kann, wird ein weiteres Baby entführt und die Zusammenhänge zum damaligen Fall vor 17 Jahren werden immer offensichtlicher.
Die Zeit spielt gegen die Ermittler. Was Arne Stiller in diesem Moment wohl als allerletztes gebrauchen kann, ist ein Hellseher, der seine Hilfe bei der Auflösung des Falles und der Suche nach dem Täter anbietet.
Wie bereits bei den vorherigen Bänden dieser Reihe gelingt es Elias Haller mit seiner packenden Schreibweise, dass man sofort im Fall drin ist und man von Beginn an miträtselt, was hinter der Tat und dem Motiv des Täters stecken könnte.
Dabei habe ich immer wieder Theorien aufgestellt, verworfen und wurde zum Ende hin von der Auflösung dann doch wieder mal überrascht.
Bei dieser Thriller-Reihe gefällt mir sehr gut, dass man die Entwicklung der einzelnen Charaktere in ihrem Lebenslauf weiterverfolgen kann. So geht Inge, die langjährige Arbeitskollegin von Arne Stiller, nun in Pension. Für alle eine Umstellung.
Arne Stiller ist wie üblich unangepasst und unkonventionell. Auch wenn mir seine Sprüche der Privatreligion Jalta Sinn auch in diesem Teil mal wieder nicht wirklich viel Sinn ergaben, gefällt mir seine Vorgehensweise und dass er sich von den Regeln nicht davon abhalten lässt, seinem Instinkt zu vertrauen.
Die junge Kommissaranwärterin Sandy Rosenberg hat mich im gesamten Verlauf der Geschichte etwas zwiegespalten. Sie ist auf der einen Seite eine fähige Anwärterin, die definitiv eine Spürnase für das Lösen von Fällen besitzt, wird aber leider mit zahlreichen Klischees der jungen Generation belegt und benimmt sich auch in vielen Situationen sehr unprofessionell. Ich bin gespannt, ob wir sie in den nächsten Bänden als ausgelernte Kommissarin als neue Kollegin an der Seite von Arne Stiller erleben dürfen.
Die Thematik mit Babyleichen und der Entführung von Kindern ist keine leichte Lektüre und ging mir an manchen Stellen ziemlich an die Nieren.
Alles in allem war es aber wieder eine sehr interessante Geschichte, die zum Schluss nochmal richtig spannend wurde.
Ich habe diesen Thriller innerhalb von 2 Tagen gelesen. Das spricht eindeutig für ein gutes Buch!
Fazit:
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen aufgrund kleinerer Schwächen in der Charakterisierung einzelner Personen. Die Story an sich fand ich wieder sehr spannend!
Ich freue mich auf den nächsten Fall von Arne Stiller!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2025

Wahrheit oder Fake - Wenn KI undurchschaubar wird!

Deepfake
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Die Entwicklung von KI schreitet in den letzten Jahren unaufhaltsam und zügig voran, doch was ist, wenn man mit dieser Technologie an einen Punkt gelangt, an dem man Fake von Realität nicht mehr unterscheiden ...

Die Entwicklung von KI schreitet in den letzten Jahren unaufhaltsam und zügig voran, doch was ist, wenn man mit dieser Technologie an einen Punkt gelangt, an dem man Fake von Realität nicht mehr unterscheiden kann?
Mit dieser interessanten Fragestellung beschäftigt sich der Thriller „Deepfake – Das Ende der Wahrheit“ von Darius Quinn.
Videos gehen im Internet viral, in dem ein selbsternannter Börsen-Guru verschiedene Unternehmensgrößen in den Fokus und auch an den Pranger stellt. Dies führt nicht nur zu einem Selbstmord, sondern auch zu zahlreichen Firmenpleiten.
Der FBI-Agent Tom Anson übernimmt den Fall, der sich schnell zu einem Fall von nationaler Sicherheitseinstufung entwickelt. Gemeinsam mit seiner Taskforce versuchen sie den Fall zu lösen. Wer steckt hinter den Videos? Sind diese echt oder tatsächlich ein Fake?
Jeder Ermittlungsschritt führt sie näher an den Täter, doch auch das Leben der Agenten schwebt in großer Gefahr.
Das Cover des Thrillers ist sehr passend gestaltet und gibt direkt einen Hinweis, worum es in dem vorliegenden Buch geht.
Der Schreibstil des Autors hat mir zu Beginn einige Schwierigkeiten bereitet. Nur langsam bin ich in die Geschichte hineingekommen. Das lag einerseits an der Thematik, aber auch an recht abrupten Sprüngen und sehr langer Kapitel.
Die Spannung und mein Interesse an der Geschichte steigerte sich jedoch im Laufe des Lesens, da die technischen Hintergründe wirklich sehr gut erklärt sind und mich ins Staunen darüber versetzten, was heute schon alles möglich ist. Hier ist auch das Nachwort des Autors lobend zu erwähnen, in dem er nochmal darauf eingeht, welche Details in seiner Geschichte auf Fakten beruhen und welche er sich nur ausgedacht hat.
Grundsätzlich fand ich den Thriller sehr lesenswert. An manchen Stellen waren mir die Verfolgungsjagden etwas zu detailliert, sodass die aufkommende Spannung aufgrund von langatmigen Schilderungen wieder etwas verlorenging.
Zum Schluss hin nahm die Handlung nochmal Fahrt auf, was man auch an schnelleren Perspektivwechseln und kürzerer Kapitel merkte.
Mit dem Schluss bin ich nicht ganz zufrieden, da einige Fragen noch offenblieben und eine Hintergrundgeschichte, die sich durch das gesamte Buch zog, zu schnell und oberflächlich abgehandelt wurde.

Fazit:
Ein hochinteressanter Thriller zu einem sehr aktuellen Thema, welcher in erschreckender Weise zeigt, worauf wir Menschen zusteuern.
Aufgrund einiger kleiner Schwachstellen gibt es einen Stern Abzug und somit 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.12.2024

2 Serienmörder auf dem Weg zur Liebe

Butcher & Blackbird - Selbst die dunkelsten Seelen sehnen sich nach Liebe
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Sloane Sutherland, besser bekannt als „Blackbird“ und der „Butcher“ Rowan Kane treffen bei ihrem außergewöhnlichen Hobby, Menschen zu ermorden, die Dreck am Stecken haben, aufeinander und finden dabei ...

Sloane Sutherland, besser bekannt als „Blackbird“ und der „Butcher“ Rowan Kane treffen bei ihrem außergewöhnlichen Hobby, Menschen zu ermorden, die Dreck am Stecken haben, aufeinander und finden dabei unerwartet eine verwandte Seele.
Kurzentschlossen beginnen die beiden Serienmörder ein Spiel, welches sie jährlich zu einem Wettkampf aufeinandertreffen und die gefährlichsten Mörder des Landes aus dem Weg räumen lässt. Doch auch die dunkelsten Seelen sehnen sich nach Liebe und schnell wird aus anfangs freundschaftlichen Gefühlen viel mehr. Doch können zwei Menschen mit so tiefen Abgründen tatsächlich zueinander finden?
Mit „Butcher & Blackbird“ erscheint Teil 1 einer Dark-Romance-Trilogie von Brynne Weaver, wobei alle Bände eine eigene Geschichte beinhalten und somit unabhängig voneinander gelesen werden können.
Die Autorin hat mich von der ersten Seite an mit ihrem überraschend sympathischen und humorvollen Schreibstil gefesselt.
Die beiden Hauptcharaktere waren nicht nur blutige Serienmörder, sondern man erfährt als Leser auch deren Vergangenheit und somit auch Abgründe, die zu ihrem Handeln führten.
Mir hat die Dynamik zwischen Rowan und Sloane sehr gut gefallen.
Die Beschreibungen der Morde sind brutal, blutig und teilweise wirklich widerlich. Ich weiß nicht, ob ich je wieder unbekümmert Eis essen kann.
Aber auch die Romantik kommt in diesem Buch nicht zu kurz.
Die Sexszenen waren mir von der Wortwahl und dem allgemeinen Ausdruck teilweise zu plump und obszön, wobei dies wohl zum Dark-Romance-Genre dazugehört. Hier habe ich jedoch schon weitaus Besseres gelesen.
Zum Ende hin wurde es auch nochmal richtig spannend, sodass dieses Buch eine gute Mischung aus Dark Romance, spicy Szenen und Spannung hatte und man nur so durch die Seiten fliegt.
Ein kleiner Cliffhanger macht Lust auf Band 2!
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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