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Veröffentlicht am 20.03.2025

Hab mehr erwartet

Onyx Storm – Flammengeküsst
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Cover


Prinzipiell würde ich schon sagen, dass ich jede Menge Cover kenne, die ich schöner finde als dieses hier. Dennoch mag ich das Gesamtbild als solches, sowie auch die kleinen Details in Kombination ...

Cover


Prinzipiell würde ich schon sagen, dass ich jede Menge Cover kenne, die ich schöner finde als dieses hier. Dennoch mag ich das Gesamtbild als solches, sowie auch die kleinen Details in Kombination mit Titel und Hintergrundfarbe.


Meine Meinung

Obwohl ich mir vorgenommen hatte, dieses Buch nicht sofort am 21. Januar, also dem Erscheinungsdatum, zu kaufen, habe ich es am Ende doch getan. Fairerweise muss ich zugeben, dass meine größte Angst bei diesem gehypten Buch schlicht die Tatsache war, gespoilert zu werden. Ist mir nämlich beim ersten Band passiert und ich habs gehasst. Was ich euch vorab sagen kann ist folgendes, dieses Buch ist in meinen Augen bedeutend besser als der zweite Band, reicht für mich allerdings nicht an den ersten heran.

Wer, ähnlich wie ich, online und gerade auf Social-Media viel unterwegs ist, hat vielleicht schon das ein oder andere Video zu diesem Buch gesichtet, und was soll ich sagen? Die Beiträge in denen die Leute euch erzählen, dass sie manchmal keine Ahnung hatten, wer die ganzen Leute sind, wer Drache, Greif oder Person ist, welches Land nochmal mit wem verbündet ist, wer lebt oder wer tot ist, jeden dieser Beiträge habe ich absolut verstanden, denn mir ging es ähnlich. Die ersten 200 Seiten haben es mir schwer gemacht wieder Anschluss an die Geschichte zu finden und ich war erleichtert zu sehen, dass es nicht nur mir so ging. Wenn man allerdings brav weiterliest und ein wenig mitdenkt, merkt man irgendwann, dass Onxy Storm einfach den nahtlose Übergang zum zweiten Teil darstellt und irgendwann hat man einen Fuß in der Tür und kann wieder mitreden.

Besonders genervt hat mich am zweiten Teil das ewige Hin und Her zwischen Violet und Xaden, welches hier auch den ein oder anderen Auftritt bekommt, aber sich anders angefühlt hat. Ich kann nicht allzu sehr in die Tiefe gehen, weil ich euch sonst spoilern würde, aber hier konnte ich sowohl Violet als auch Xaden einfach besser verstehen. Ich kann ihren Drang ihn zu retten und seinen Drang sie vor sich selbst zu beschützen sehr gut nachvollziehen. Witzigerweise hat mich das Ende des Buches darauf aufmerksam gemacht, dass Violet dringend lernen muss sich an die Vorgaben ihrer Vorgesetzten bzw. die Absprachen mit ihren Freunden zu halten.

Nachdem Rebecca Yarros bereits im ersten Band einen heißgeliebten Nebencharakter getötet hat, sind wir uns wohl alle einig, dass niemand in diesem Buch wirklich sicher ist. Und das ist einer der Punkte, weshalb ich die Geschichte so spannend finde. Nicht nur die Angst, den eigenen Lieblingscharakter zu verlieren, sondern auch die Tatsache, dass es so viele liebenswerte Charaktere gibt, die wir verlieren könnten. Gerade diese Familie, die wir gemeinsam mit Violet finden, die mal größer, mal kleiner wird und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen muss, ist einer meiner Lieblingsaspekte dieser Reihe.

Obwohl mir ein paar kleine Rechtschreibfehler aufgefallen sind, kann ich nicht leugnen, dass ich den Schreibstil liebe. Dieser ist nicht nur mitreißend, flüssig und spannend, sondern auch höchst emotional. Ich habe gelacht, geweint, mich gefreut, getrauert, bin geflogen und gleichermaßen tief gefallen. Ich wünschte alle Bücher, die ich lese, hätten einen so tollen Schreibstil.

Ehrlich gesagt hatte ich die Hoffnung, dass einige Rätsel gelöst werden, doch am Ende hatte ich mehr Fragen als Antworten. Auch gibt es so viel Raum für Spekulationen, für Verrat, für Hoffnung und gleichermaßen so viele Möglichkeiten wie diese Geschichte ausgeht, dass es mich echt umhaut. Ich kenne nicht jede Theorie, aber einige der bekannteren und bin mal gespannt welche sich als echt herausstellen und welche Stränge uns in die Irre geführt haben.

Ich hasse es, dass ich jetzt wieder monatelag auf die Fortsetzung warten muss und bin einfach froh, dass ich damit offensichtlich nicht alleine bin. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!



Fazit

Zwar bin ich inhaltlich noch nicht so sehr abgeholt worden wie beim ersten Band, dennoch kann auch ich nicht leugnen, dass "Onyx Strom" viele positive Elemente zutage fördert. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände der Reihe und hoffe, dass wir dieses Mal nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten müssen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2025

Bin gespannt wie es weiter geht

The Kinder Poison
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Cover

Neben dem hübschen lilafarbenen Hintergrund und dem Kontrast zwischen gold und lila, muss ich zugeben, dass ich dieses Cover recht langweilig und eintönig finde.

Meine Meinung

Nachdem ich dieses ...

Cover

Neben dem hübschen lilafarbenen Hintergrund und dem Kontrast zwischen gold und lila, muss ich zugeben, dass ich dieses Cover recht langweilig und eintönig finde.

Meine Meinung

Nachdem ich dieses Buch auf unterschiedlichen Social-Media-Plattformen gesehen und interessant fand, dachte ich mir, als ich es im Buchladen meines Vertrauens entdeckt habe, nehme ich es doch mal mit. Obwohl ich bereits das ein oder andere Buch in meinem Leben gelesen habe, kannte ich von Natalie Mae bisher noch nichts.
Wie ich es persönlich bereits erwartet habe, erleben wir die komplette Geschichte nur aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Zahru, die, wie uns der Klapptext schon verrät, mehr von ihrem Leben möchte als ein einfaches Dasein als Flüsterin. Mit ihr konnte ich mich zum Glück schnell anfreunden, denn sowohl ihr Bedürfnis mehr von der Welt zu sehen als auch das Gute in ihrem Gegenüber zu suchen, machen sie sympathisch. Gerade im Vergleich zu allen drei königlichen Geschwistern ist sie allerdings auffallend naiv, wenngleich ich zugeben muss, dass es viele Momente gibt, in denen sie einfach keine Wahl hat. Ich glaube ihre Freundlichkeit ist Zahrus größtes Gut, und ich möchte glauben, dass ihre Freundlichkeit ausreicht, um andere Teilnehmer dieser Reise zum Besseren zu ändern.
Wisst ihr, warum ich Bücher mit Dreiecksbeziehungen nicht mag? Weil ich mich offensichtlich immer für den falschen Love Interest entscheide. Beweisstück A = dieses Buch. Ich werde jetzt nicht darauf eingehen, wer meine Wahl gewesen wäre, weil ich euch dann zu viel verraten würde, aber folgendes kann ich euch erzählen. Ich fand beide Beziehung nicht ausgereift genug. Jet ist der mittlere der drei Geschwister und derjenige, den Zahru als erstes besser kennenlernt. Grundsätzlich ist er kein schlechter Prinz, mir persönlich fehlen Ecken und Kanten, er war mir zu unentschlossen und konnte mein Vertrauen letztlich auch nicht komplett für sich gewinnen. Kasta ist eigentlich meine erste Wahl, weil ich grüblerische und schweigsamere Männer immer den anderen vorziehe. Und gerade auf ein Wiedersehen mit ihm freue ich mich trotz allem, was passiert ist am meisten. Sakira ist die jüngste und das einzige Mädchen und gleichermaßen diejenige mit der ich am wenigsten anfangen konnte. Ihre unbändige und wilde Art erscheint zunächst ganz unterhaltsam, doch darunter lauert jemand mit wenig Weitsicht.
Das Worldbuilding konnte mich ziemlich schnell in seinen Bann ziehen, denn gerade die unterschiedlichen Fähigkeiten in Kombination mit dem Rennen durch die Wüste sowie den Kampf um den Thron sind nicht nur interessant, sie machen beim Lesen auch Spaß.
Auch der Schreibstil kann mich zu weiten Teilen von sich überzeugen. Gerade die humorvollen Gespräche zwischen Zahru und anderen Nebencharakteren habe ich dabei besonders genossen. Das Buch endet mit einem Cliffhänger, könnte für mich allerdings noch eine ganze Ecke dramatischer und mitreißender sein.
Trotz einiger negativer Aspekte habe ich "The Kinder Poison" sehr genossen. Ich werde auf jeden Fall nach den anderen beiden Bänden dieser Trilogie Ausschau halten und die Reihe weiterverfolgen.

Fazit

Von dieser Reihe erhoffe ich mir noch einiges, gerade was die Beziehungen zwischen Zahru und den beiden Prinzen angeht, aber ebenso wie die Geschichte fortgeführt wird. Ich sehe jede Menge Potenzial und bin gespannt, wie sehr mich die Folgebände begeistern können.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2025

Leider der schwächste Band der Reihe

Pretty Shameless - Gefährlicher als Liebe
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Cover

Tolles Cover, welches nicht nur wundervoll zum Inhalt passt, es spiegelt zudem toll unsere Protagonistin Sarah wider.

Meine Meinung

Ich kenne natürlich bereits die anderen beiden Teile dieser ...

Cover

Tolles Cover, welches nicht nur wundervoll zum Inhalt passt, es spiegelt zudem toll unsere Protagonistin Sarah wider.

Meine Meinung

Ich kenne natürlich bereits die anderen beiden Teile dieser Trilogie und würde euch empfehlen, dieses Buch nicht ohne Vorkenntnisse der anderen beiden zu lesen. Nachdem der erste Band für mich ein absolutes Highlight war und auch der zweite Band zu weiten Teilen überzeugen konnte, wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht.
Und, obwohl ich große Hoffnungen in dieses Finale gesetzt habe, finde ich dennoch, dass es sich hierbei um den schwächsten Band der Reihe handelt. Es ist kein schlechtes Buch, aber im direkten Vergleich konnte ich es einfach nicht so sehr genießen wie die anderen beiden. Zunächst einmal habe ich mich unfassbar schwer getan wieder in die Geschichte reinzufinden. In meinen Augen kam einfach irgendwann der Punkt, an dem ich mir gewünscht habe, dass zumindest Payton und Sarah die Karten offen auf den Tisch legen. Stattdessen hatten beide ihre eigenen Pläne, Sarah tat sich schwer Payton zu verstehen und andersherum, Paytons Klammerei an ihre Freundin Cameron war mir persönlich etwas zu viel und bis weit über die Hälfte des Buches hinaus wars mir zu viel Drumherumgedruckse, zu viel Bla Bla und zu wenig zum Abschluss kommen. Es gab einige Momente, wo ich weder Sarah noch Payton so richtig verstehen konnte, was in Anbetracht der Tatsache, dass es mehr Lügen und Drohungen als Champagnerflöten gegeben hat durchaus Sinn macht, mich aber ebenso in den Wahnsinn getrieben hat.
Ehrlich gesagt mochte ich die Geschichte um einiges lieber als es nur die Kapitel aus Sarahs Sicht gab. Gerade, dass die Autorin am Ende nicht nur ein Happyend für den Teil der Geschichte rund um Peter und Monroe Darlington brauchte, sondern natürlich auch noch eine glückliche Liebesgeschichte für beide Schwestern erschien mir persönlich etwas unnötig. Gleichermaßen habe ich lange an dem Gedanken festgehalten, dass Monroe vielleicht gar nicht so ein schlechter Kerl ist – was mir zunächst einmal das Ende sowie die Wahrheiten um ihn herum komplett ruiniert haben -, aber ebenso die Tatsache, dass Sarahs Beziehung zu Holden mir zu knapp war. Beide zusammen wirken wirklich harmonisch und die Beziehung ist warmherzig und authentisch, aber der emotionale Sprung von Monroe zu Holden ging mir persönlich zu schnell. Außerdem wird ja wohl mehr als deutlich, dass weder Sarahs noch Paytons Leben einen geregelten Lauf nimmt, was mich durchaus denken lassen könnte, dass diese Beziehung eben nicht für die Ewigkeit gemacht ist.
Dennoch kann auch ich nicht abstreiten, dass sich dieses Buch sehr angenehm liest. Ja, die Geschichte war an einigen Stellen etwas zu dramatisch, wenn ihr mich fragt – als Beispiel, ich bin doch etwas überrascht, wie vielen Menschen im Laufe dieser 500 Seiten ins Gesicht geschlagen wird. Trotzdem liest sich diese Geschichte sehr flüssig, ist gut verständlich, es gibt viel Dramatik, viele Streitereien, Lügen, falsche Gesichter, aber ebenso einen klitzekleinen Hauch von Humor. Auch gibt es zum Glück noch die ein oder andere unerwartete Wendung, manche Dinge, die nach Jahren des Schweigens ans Licht kommen haben mich überrascht und das Ende war durchaus realistisch.
Ich würde in Zukunft auf jeden Fall wieder ein Buch von Tami Fischer lesen, auch wenn dieser letzter Band mich nicht komplett überzeugen konnte.

Fazit

Trotz der Tatsache, dass dieser Teil in meinen Augen der schlechteste der Reihe ist, mochte ich das Buch ganz gerne. Wenn ihr mal Lust auf eine Geschichte voller Drama, Lügen, Intrigen zwischen der New Yorker High Society habt, seid ihr hier auf jeden Fall an der richtigen Stelle.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Schöner Start

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets
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Cover

Mir gefällt dieses Cover sehr. Ich liebe den farblichen Kontrast zwischen dem schwarzen Hintergrund und den hellen Ornamenten und dem Titel. Auch finde ich, dass es gut zum Inhalt und zur geheimnisvollen ...

Cover

Mir gefällt dieses Cover sehr. Ich liebe den farblichen Kontrast zwischen dem schwarzen Hintergrund und den hellen Ornamenten und dem Titel. Auch finde ich, dass es gut zum Inhalt und zur geheimnisvollen Mondia passt.

Meine Meinung

Ich kenne bereits Alexandra Flints Emerdale Dilogie, welche ich sehr genossen habe. Aus diesem Grund, dachte ich mir, dass ich dieser Dilogie, angefangen mit diesem ersten Band, ebenfalls eine Chance gebe.
Wie uns der Klapptext bereits verraten hat, begleiten wir Remy durch die magische Welt der Mondia, der Weltenbibliothek, gleichzeitig gibt es zudem Kapitel aus Kasimirs Sicht, was uns hilft beide Protagonisten zu verstehen. Remys Persönlichkeit empfand ich als angenehm, gut verständlich und passend zur Geschichte. Mir hat besonders gefallen, dass sie nicht komplett blind in diese Geschichte hineinstolpert, sondern beispielsweise einen öffentlichen Ort für ihr erstes gemeinsames Treffen mit Kasimir wählt. Gerne hätte ich mehr von ihrer Gabe bzw. den Unterschied zwischen ihrer Gabe und der Gabe ihrer Vorgängerin gesehen, weil sich ja bereits herauskristallisiert hat, dass beide voneinander abweichen. Ein wenig negativ gesehen habe ich den Umstand, dass Remy viele Dinge, gerade was den Untergrund und die Bibliothek angeht, einfach annimmt und insgesamt in meinen Augen zu wenige Dinge hinterfragt. Gerade ihre eigene Rolle als Ripari nimmt vergleichsweise wenig Raum ein und ich hoffe, dass wir davon mehr zu sehen bekommen.
Kasimir, oder kurz Sim, gibt ähnlich wie Remy ein angenehmes und solides Bild ab. Ich persönlich mochte ihn ein klein wenig lieber als Remy, aber dies liegt vermutlich einfach an seiner Liebe zu Büchern sowie seiner Art Probleme anzugehen. Ich habe die starke Befürchtung, dass Sims Vertrauen in seine Freunde und Familie aus dem Untergrund letztlich zu seinem Verhängnis wird, aber dies ändert nichts daran, dass ich gerade die Gespräche mit seinem jüngeren Bruder sehr genossen habe. Gespannt bin ich, wie es für ihn nach diesem spannendem Ende weitergeht und wann Remy und er sich wiedersehen.
Ähnlich wie bei den Büchern, die ich von dieser Autorin bereits kenne, empfinde ich den Schreibstil auch hier als sehr flüssig, verständlich und leicht zu lesen. Ich mag sowohl die Charaktere als auch das Setting sehr gerne, für mich dürfte das Buch allerdings gerne noch etwas mehr Tiefgang haben. Einige Themen werden ein wenig angeschnitten, wie beispielsweise Remys zukünftige Aufgaben oder das geteilte Wissen mit ihrer besten Freundin, doch ich habe das Gefühl, dass bei diesen Aspekten inhaltlich noch Luft nach oben besteht.
Trotz der permanenten Flucht vor den Novas (= die Bösewichte dieser Geschichte) habe ich mich bis zum Schluss nicht vollständig involviert gefühlt. Ich fand es gut gemacht und es gab durchaus spannende Momente, doch bis zum Schluss habe ich die Geschichte nicht vollständig gefühlt – was keineswegs heißt, dass ich das Buch nicht genossen habe, denn das habe ich eindeutig!
Ich werde auf jeden Fall den zweiten und finalen Band dieser Dilogie kaufen, um herauszufinden, wie es mit Remy und Sim weitergeht und ob mich das Finale überzeugen kann.

Fazit

Ein schöner erster Band, dem es leider ein wenig am Worldbuilding, an Spannung und Tiefgang fehlt, aber dennoch zu weiten Teilen überzeugt.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2025

Nicht so gut wie der erste Band

Royal Gambit
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Cover

Einerseits gefällt mir dieses Cover und andererseits irgendwie nicht. Ich mag den Farbkontrast zwischen Blau und Schwarz, sowie die kleinen Details, wie beispielsweise die Diamanten. Doch das Gesamtbild ...

Cover

Einerseits gefällt mir dieses Cover und andererseits irgendwie nicht. Ich mag den Farbkontrast zwischen Blau und Schwarz, sowie die kleinen Details, wie beispielsweise die Diamanten. Doch das Gesamtbild ist mir ein wenig zu unruhig und ich kann nicht richtig greifen, was sonst so zu sehen ist.

Meine Meinung

Nachdem ich den ersten Band dieser Dilogie vor einigen Monaten gelesen und als ziemlich spannend empfunden habe, durfte dieser zweite Band jetzt nach Erscheinen logischerweise ebenfalls bei mir einziehen. Ich würde euch raten den ersten Band nicht zu überspringen, da ihr sonst den ein oder anderen inhaltlichen Aspekt nicht verstehen könnt.
Ähnlich wie im vorangegangen Buch ist Ross weiterhin unsere Protagonistin und gleichermaßen diejenige aus deren Sicht wir die komplette Geschichte erleben. Ross ist ein kluges Mädchen, welches allerdings immer wieder im Schatten ihrer berühmten Mutter zurücksteckt. Oder zumindest denkt sie das, bis sie endlich begreift, dass der Weg ihrer Mutter, gepflastert mit Misstrauen und Skrupellosigkeit, nicht auch der ihre sein muss. Ich konnte ihr Misstrauen anderen Charakteren gegenüber, beispielsweise Devroe, gut nachvollziehen, da ich als Leserin ebenso vor dem Problem stand nicht zu wissen, wem ich wirklich trauen kann. Aufgrund des Klapptextes bin ich davon ausgegangen, dass Ross und Devroe mehr Zeit miteinander, ob dies nun in ihrer Freizeit oder bei Jobs passiert, sei mal dahingestellt, verbringen würden, was vom Anfang mal abgesehen gar nicht der Fall war. Ich hätte gerne ein aussagekräftiges klärendes Gespräch und das wiedergewonnene Vertrauen in Action gesehen und muss zugeben, dass ich die Beziehung der beiden in diesem Teil leider etwas unglaubwürdig finde.
Leider muss ich zugeben, dass ich den ersten Teil insgesamt etwas lieber mag. Dieser finale Band war immer noch spannend, hat beim Lesen Spaß gemacht und ich konnte das Buch in unter 24 Stunden beenden, weil es leicht fällt voranzukommen. Ich für meinen Teil fand das Ende allerdings vergleichsweise unspektakulär. Gerade alles, was Ross und Devroe, die geheime Organisation, die Rachepläne von Devroes Mutter sowie den großen neuen Mitspieler Baron angeht ist an sich gut gemacht, aber leider nicht mehr. Von Baron habe ich mehr erwartet, als ich letztlich zu sehen bekommen habe. Er hätte der neue große unbekannte sein können, doch auch von ihm sehen wir eigentlich gar nichts und wissen am Ende nur das er ein schlechter Koch und Emporkömmling ist.
Der Schreibstil bleibt weiterhin spannend, mitreißend und flüssig. Dürfte ich der Autorin einen Tipp geben, um mich beim nächsten Mal mehr zu begeistern würde ich ihr vermutlich raten den Fokus noch ein wenig mehr auf die zwischenmenschliche Basis zu legen. Die Freundschaften zwischen unseren Jungdieben sind bereits starker Bestandteil der Geschichte, ich bin allerdings der Meinung, dass diese mit etwas mehr Fingerspitzengefühl noch mehr zur Tiefe von Royal Gambit beitragen könnten.
Zwar gibt es noch Potenzial dieses Buch zu verbessern, was zum Glück jedoch nichts daran ändert, dass ich es sehr genossen habe. Ich würde zukünftig wieder ein Buch von Kayvion Lewis lesen und kann euch die Reihe für Zwischendurch absolut empfehlen.

Fazit

In meinen Augen war der erste Band dieser Dilogie noch ein wenig besser, dieser Teil eignet sich nichtsdestotrotz perfekt für Zwischendurch. Die Geschichte ist wunderbar schnelllebig, leicht verständlich und kann durchaus für angenehme Lesestunden sorgen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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