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Veröffentlicht am 18.03.2025

Zu beugen oder zu brechen

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
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Das Buch ist ein Einzelband mit einem doch recht offenen Ende. Sarah Rees Brennan hat ihr Buch an “Eine Geschichte aus zwei Städten” von Charles Dickens angelehnt. Wie in diesem Buch geht es um zwei Städte ...

Das Buch ist ein Einzelband mit einem doch recht offenen Ende. Sarah Rees Brennan hat ihr Buch an “Eine Geschichte aus zwei Städten” von Charles Dickens angelehnt. Wie in diesem Buch geht es um zwei Städte und um eine Revolution die vieles verändern soll und doch nur die Opfer und Täter Rollen vertauscht.
Die geteilte Stadt ist New York. Es gibt eine Licht- und eine Dunkleseite. Auch die Bewohner können nach Licht und Dunkel entsprechend ihrer magischen Fähigkeiten eingeteilt werden.
Nachdem Lucies Freund Ethan des Verrats bezichtigt wird und sie unerwartet Hilfe von seinem Doppelgänger bekommt, verliert ihr Leben ziemlich schnell die Ordnung die sie sich aufgebaut hatte.
Die Handlung war spannend und konnte mich mit dem Schreibstil super mitreißen und allein davon ausgehend und von den Themen wäre es ein fantastisches und emotionales fünf Sterne Buch, jedoch hatte ich ein paar Probleme mit den Charakteren.
Die Charaktere kamen mir etwas wirr vor und mir ist besonders gegen Ende aufgefallen wie sie sich in sich selbst widersprochen haben und innerhalb von vier Seiten zwei verschiedene Erkenntnisse zur selben Sache hatten, zwischendurch jedoch mit niemanden geredet hatten und auch nichts passiert war. Es gab nicht mal richtig Übergang. Leider haben Lucie und Ethan für mich auch einfach nicht zusammen gepasst und waren mir im Doppelpack irgendwie zu naiv. Lucie war sobald sie allein war irgendwie immer sehr scharfsinnig hatte aber immer mal wieder so ihre Phasen (in denen sie dann meist mit Ethan zusammen war). Der einzige Charaktere den ich durchgehend mochte war Carwyn.

Es war jedoch insgesamt ein super spannendes Buch, dass einen zum nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

The broken elf king

The Broken Elf King - Die Chroniken von Avalier 2
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“ The broken Elf king” ist meiner Meinung nach um Welten besser als der erste Band der Reihe.
In diesem Band sind die meisten Eltern zwar ebenfalls tot, jedoch bleibt das so ziemlich die einzige Gemeinsamkeit ...

“ The broken Elf king” ist meiner Meinung nach um Welten besser als der erste Band der Reihe.
In diesem Band sind die meisten Eltern zwar ebenfalls tot, jedoch bleibt das so ziemlich die einzige Gemeinsamkeit mit the last dragon king.
Die Protagonistin ist sehr viel angenehmer und war mir deshalb sehr viel sympathischer. Kailani war mir von dem Moment an sympathisch, als sie ihrem “Besitzer” die Meinung gesagt hat und die Übergabe versucht hat in eine Art Vorstellungsgespräch zu verwandeln.
Auch den Elfenkönig fand ich recht schnell sympathisch, auch wenn er sich über das Buch hin einiges geleistet hat (was ich nicht erwähnen kann ohne zu spoilern).
Den Hype um die Reihe verstehe ich zwar auch nach diesem Band noch nicht komplett, aber ich kann erkennen wo die Begeisterung herkommt.
Leia Stones Schreibstil war wieder sehr angenehm und hat für die richtige Atmosphäre gesorgt.
Ich denke ich werde mir noch den dritten Band der Reihe durchlesen um dann endgültig zu entscheiden, ob ich die Reihe beenden möchte.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

We free the stars

We free the Stars
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We Free the Stars, der zweite Band der Arawiya-Dilogie von Hafsah Faizal, ist ein episches und emotionales Finale, das mich in ziemlich begeistert hat. Die Rückkehr in die orientalisch angehauchte Welt ...

We Free the Stars, der zweite Band der Arawiya-Dilogie von Hafsah Faizal, ist ein episches und emotionales Finale, das mich in ziemlich begeistert hat. Die Rückkehr in die orientalisch angehauchte Welt Arawiya war ebenso faszinierend wie im ersten Teil. Besonders beeindruckt hat mich erneut der Weltenbau, der mit seiner Detailverliebtheit und bildhaften Beschreibungen ein einzigartiges Leseerlebnis bietet. Wobei ich hier sehr gut verstehen kann wenn das manchen Zuviel vorkommen sollte.

Die Charaktere stehen im Mittelpunkt: Nasir und Zafira, deren Reise von Verlust, inneren Konflikten und Hoffnung geprägt ist. Besonders ihre langsame Annäherung und die authentische Darstellung ihrer inneren Kämpfe haben mich begeistert, auch wenn die Liebesgeschichte manchmal zu zurückhaltend war. Doch gerade diese Zurückhaltung macht die Beziehung auch irgendwie glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren wie Lana und Yasmine waren wunderbar ausgestaltet.

Die Handlung selbst war spannend und hatte unvorhersehbarer Wendungen. Es wurden alle Handlungsstränge geschickt zusammengeführt, und die Auflösung war dramatisch.

Hafsah Faizals Schreibstil ist eindringlich und bildgewaltig, wenn auch stellenweise anspruchsvoll. Das Glossar und einige unbekannte Begriffe machten das Lesen nicht immer einfach, doch die Atmosphäre und die emotionale Tiefe und die Charaktere haben mich dennoch voll und ganz in ihren Bann gezogen.

Fazit: We Free the Stars ist ein grandioser Abschluss einer besonderen Reihe. Für Fans von epischer Fantasy mit arabischem Flair, tiefgründigen Charakteren und spannungsgeladener Handlung ist diese Dilogie sicher die Reihe nach der sie gesucht haben! Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.02.2025

What the River knows

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Die Geschichte folgt der 19-jährigen Inez, die nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Eltern beschließt, nach Ägypten zu reisen, um Antworten zu finden. Dort trifft sie auf Whitford Hayes, den rätselhaften ...

Die Geschichte folgt der 19-jährigen Inez, die nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Eltern beschließt, nach Ägypten zu reisen, um Antworten zu finden. Dort trifft sie auf Whitford Hayes, den rätselhaften Assistenten ihres Onkels, der sie nur zu gern sofort nach Hause schicken würde. Doch Inez ist stur und unbeirrbar – und schon bald verstrickt sie sich in eine gefährliche Jagd nach verborgenen Artefakten und Wahrheiten.

Die Handlung selbst beginnt vielversprechend, verliert jedoch durch viel zu viele Wiederholungen a Tempo und hat mein Interesse deutlich eingebüßt. Inez rennt immer wieder impulsiv los, ignoriert Ratschläge und bringt sich in Schwierigkeiten, was schnell sehr vorhersehbar wird und mich aufgeregt und gelangweilt hat. Besonders in der zweiten Hälfte wird die Geschichte zunehmend chaotisch, mit vielen Wendungen, die teils überladen wirken.

Die Charaktere sind leider ein Knackpunkt. Inez startet als mutige, eigenwillige Heldin, wirkt jedoch mit der Zeit sprunghaft und naiv. Whit, als ihr männlicher Gegenpart, bleibt blass. Klar wir bekommen die typischen Attribute; gutaussehend, gebildet und so, aber sonst kommt nicht mehr viel. Ihre Liebesgeschichte ist plötzlich und für mich nicht wirklich ganz nachvollziehbar, da sie sich erst nicht ausstehen können und dann ohne Überleitung oder gegenseitige Annäherung sich zueinander hingezogen fühlen. Die Nebenfiguren sind auch ein Wechselbad der Gefühle, die mal liebevoll, mal abweisend und leider etwas künstlich konstruiert erscheint.

Obwohl einige Plottwists gut gelungen sind und das Finale spannend endet, fühlte sich der Weg dorthin stellenweise doch etwas zäh an. Magische Elemente tauchen auf, werden aber wenig erklärt, sodass sie sich eher wie ein beiläufiges Extra anfühlen als ein durchdachtes System. Was sehr schade ist! Da hätte ich sehr gerne mehr Aufklärung gehabt.

Wer aber archäologische Abenteuer mit einer Prise Magie mag, könnte sehr wahrscheinlich Gefallen daran finden, besonders, da das Ende sehr neugierig auf Band 2 macht.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Dark Cinderella

Dark Cinderella
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Mit Dark Cinderella entführt Anya Omah ihre Leser in eine Welt voller königlicher Intrigen, romantischer Spannung und eines düsteren Geheimnisses.

Die Geschichte beginnt bereits sehr spannend und hatte ...

Mit Dark Cinderella entführt Anya Omah ihre Leser in eine Welt voller königlicher Intrigen, romantischer Spannung und eines düsteren Geheimnisses.

Die Geschichte beginnt bereits sehr spannend und hatte mich direkt am Haken. Im Mittelpunkt steht Sofia, die sich am königlichen Hof einschleicht, um das Verschwinden ihrer besten Freundin Alma aufzuklären. Dabei gerät sie in die Nähe von Prinz Maximilian, der zwischen seinen royalen Pflichten und seinen eigenen Wünschen hin- und hergerissen ist. Die Chemie zwischen den beiden sorgt für einige prickelnde Momente, doch die Umsetzung der Handlung lässt mich etwas geteilt zurück.

Während man die royale Atmosphäre und die sich langsam entwickelnde Spannung genießen konnten, empfand ich hier und da jedoch etwas Langeweile. Erst nach über 100 Seiten nimmt Sofia tatsächlich ihre Arbeit im Palast auf, wodurch es bis dahin etwas schleppend wirkt. Das rätselhafte Verschwinden von Alma bleibt über weite Strecken sehr vage, und die wenigen Hinweise lassen kaum Fortschritt erkennen.

Außerdem kommt es immer wieder zum Einsatz bekannter Klischees. Wer eine klassische Royal-Romance mit vorhersehbaren Elementen sucht, wird hier fündig. Doch für Leser*innen, die auf tiefere Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen hoffen, könnte die Geschichte enttäuschend sein. Das Ende, das mit einem Cliffhanger aufwartet, lässt viele Fragen offen, die erst im zweiten Band beantwortet werden und ich kann diesen Band deswegen kaum erwarten.

Sehr süß war jedoch die starke Buchliebe, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Sowohl Sofia als auch Maximilian teilen eine große Leidenschaft für Literatur, und es gibt einige wunderschöne Zitate über die Magie von Büchern.

Insgesamt ist Dark Cinderella eine klassische Royal-Romance mit spannenden Elementen, aber auch einigen Längen. Wer eine leichte, atmosphärische Geschichte mit sympathischen Charakteren sucht und sich auf bekannte Tropes sucht, wird hier gut unterhalten. Wer jedoch tiefgründige Entwicklungen oder eine unkonventionelle Erzählweise erwartet, könnte enttäuscht werden.

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