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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2018

Prolog mit viel Potential - Umsetzung schwächelt

All for You – Sehnsucht
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Es ist mein erstes Buch von ihr, deshalb kann ich keine Vergleiche zur Hard - Reihe ziehen. Aber ich denke das ist vielleicht auch ganz gut so. :)
Mein Eindruck

Zuerst möchte ich sagen, dass mir das Cover ...

Es ist mein erstes Buch von ihr, deshalb kann ich keine Vergleiche zur Hard - Reihe ziehen. Aber ich denke das ist vielleicht auch ganz gut so. :)
Mein Eindruck

Zuerst möchte ich sagen, dass mir das Cover tatsächlich gut gefällt auch wenn einige es als nichtssagend bezeichnen. Der schlichte Rahmen um den Titel und die Farben mag ich sehr. Manchmal muss ein Cover nicht großartig auffallen. Es überzeugt manchmal auch etwas einfaches bzw. schlichtes. Ich habe auch schon gesehen, dass die weiteren beiden Teile nur ein anderes Farbschema haben und auch die gefallen mir.

Zum Inhalt/ Mein Fazit

Es beginnt mit einem Prolog, den man auf Anhieb verschlingt. Er ist so voller Gefühl. Sowohl von Freude als auch von Traurigkeit und Schmerz getränkt. In diesem wird dem Leser erzählt, wie Maya und Cam auseinander gehen. Die ganze Situation ist vertrakt und unglaublich traurig. Für beide. Und das nur, weil sie nicht miteinander sprechen und Cams "alles oder nichts" Entscheidung konnte ich nicht nachvollziehen, da Maya ja nur davon sprach NOCH nicht heiraten zu wollen. Dass sie sich lieben steht ja außer Frage.
Dann treffen sie sich nach 5 Jahren wieder und alle Gefühle kommen wieder hoch. Aber so einfach ist es natürlich nicht. Sie haben es nie abschließen können, da Cam komplett von der Bildfläche verschwand.
Sowohl Cam als auch Maya scheinen an dieser Trennung beinah zugrunde gegangen zu sein. Daher kommt es mir ein wenig seltsam vor, dass das für Cam so schnell kein wirkliches Thema mehr ist. Denn er kämpft seit dem Wiedersehen darum wieder in Mayas Nähe zu sein und sie von ihm zu überzeugen. Sie liebt ihn auch noch. Vielleicht sogar mehr denn je doch so einfach kann sie sein Auftauchen nicht verdauen. Hinzu kommt, dass sie mit ihrem Job so dermaßen unzufrieden zu sein scheint, dass sie Jias Absichten gar nicht wirklich wahrnehmen und wahrhaben will. Doch wer weiß, wie es sich im Verlauf des Buches entwickelt?
Ich finde es echt schade bzw. unverantwortlich von Vanessa (ihrer besten Freundin) und Eli (ihr Mitbewohner), dass sie sich nicht darum kümmern, dass Maya alkoholkrank sein könnte. So oft wie sie betrunken, angeheitert oder verkatert ist.. Cam scheint es zu stören aber er selbst unternimmt auch nicht wirklich etwas.
Ansonsten lernen die Leser noch ein paar Familienmitglieder von Cameron kennen. Da wäre zum einen Olivia, seine Schwester und auch Darren, sein großer Bruder aber auch die Eltern, besonders ihre Mutter haben ihren "Auftritt". Ich bin mir nicht sicher was ich von der Mutter halten soll... Aber ich denke, das muss jeder für sich herausfinden.
Darren wirkt auf mich oberflächlich wie ein Playboy schlechthin aber ich denke, dass er nur eine Maske zur Schau stellt unter welcher er seine wahren Gefühle verbirgt, weil er nicht verletzt werden will. Ich hoffe sehr ihn im zweiten Teil besser kennenlernen zu dürfen.

Alles in allem ist es ein Buch, welches die Gemüter in verschiedenste Meinungen teilt. Ich selbst empfand den Schreibstil als sehr flüssig und die Geschichte ließ sich von Beginn an gut verfolgen. An manchen Stellen wirkte das Verhalten beider Protagonisten auf mich unverständlich und regelrecht unreif. Auch dass sie mehr oder weniger nur in der Lage sind ihre Gefühle zu benennen wenn sie Sex haben finde ich etwas traurig. Zumal Cam sich wirklich Mühe gibt, seine Anstrengungen aber damit wieder zunichte macht in dem er sich Maya gegenüber so "tadelnd", verurteilend und auch besserwisserisch aufführt. Dabei ist er an der ganzen Situation nicht gerade unschuldig ist.

Ich werde die beiden folgenden Bände wahrscheinlich auch lesen, da mich interessiert, was Darrens und sogar Olivias Geschichte ist.

Veröffentlicht am 07.05.2026

Zwischen Trope-Liebe und Klischeefalle

The Romance Rivalry
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Manchmal ist genau das richtige Buch einfach das, das sich anfühlt wie eine warme Decke – und genau das ist The Romance Rivalry für mich gewesen. 💕

Was ich direkt am Anfang spannend fand: Für mich wirkte ...

Manchmal ist genau das richtige Buch einfach das, das sich anfühlt wie eine warme Decke – und genau das ist The Romance Rivalry für mich gewesen. 💕

Was ich direkt am Anfang spannend fand: Für mich wirkte es so, als wollte Susan Lee mit einigen Vorurteilen gegenüber Romance-Büchern ein bisschen aufräumen. Dieses typische „Romance ist oberflächlich“, „alles läuft immer gleich ab“ oder „nur Klischees“ schwingt unterschwellig immer wieder mit – und ich hatte erst das Gefühl, dass die Geschichte genau damit spielen und dem Genre gleichzeitig eine kleine Liebeserklärung machen möchte.

Irgendwie hatte ich aber auch das Gefühl, dass das Buch manche dieser Klischees innerhalb der Handlung dann selbst wieder bestätigt. 😅 Gerade bei einigen Konflikten oder Reaktionen der Figuren dachte ich mir öfter: Okay, das ist jetzt schon sehr trope-lastig. Das muss nichts Schlechtes sein – viele lesen Romance ja genau deswegen –, aber manchmal hat es die Geschichte etwas vorhersehbar gemacht.

Trotzdem mochte ich die Grundidee total gern. Die Geschichte rund um Irene und Aiden spielt wunderbar mit bekannten Tropes wie Rivalen, Fake Dating und dieser typischen „Wir können uns eigentlich nicht ausstehen“-Dynamik. Besonders die vielen Buchreferenzen und die selbstironische Art haben der Story richtig Charme verliehen.

Mit Irene hatte ich allerdings zwischendurch meine Schwierigkeiten. Einerseits konnte ich ihre Unsicherheiten und ihren Druck gut nachvollziehen, andererseits wirkte sie stellenweise etwas sprunghaft oder unnötig kompliziert, wodurch ich emotional nicht immer komplett bei ihr war. Ihre Entwicklung ist definitiv vorhanden, aber sie fühlte sich für mich nicht ganz konstant an.

Aiden war dagegen wirklich mein Highlight. 🫶 Er bringt diese ruhige, verständnisvolle Energie mit, die perfekt zu Irene passt, und die Chemie zwischen den beiden funktioniert gerade deshalb so gut. Ihre Beziehung entwickelt sich eher leise und ohne übertriebenes Drama – und genau das mochte ich eigentlich sehr.

Die Story selbst erfindet das Romance-Rad nicht neu, aber sie liest sich unglaublich angenehm weg. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man ziemlich genau weiß, wohin die Reise geht, sich aber trotzdem gerne mitnehmen lässt. Gerade für Fans von cozy Romance, Fake Dating und Book-Tropes dürfte das Buch richtig gut funktionieren.

Emotional hätte ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Einige Themen wurden eher angerissen als wirklich ausgearbeitet, wodurch manche Entwicklungen ein bisschen schnell wirkten. Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten und mir viele süße Momente beschert.

Fazit:
The Romance Rivalry ist eine charmante, leichte Romance mit tollen Tropes, viel Buchliebe und einer süßen Dynamik zwischen den Hauptfiguren. Nicht jede Charakterentwicklung konnte mich komplett überzeugen und manche Klischees werden eher bestätigt als gebrochen – aber als cozy Wohlfühl-Read hat das Buch definitiv Spaß gemacht.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 18.02.2025

Reveal Me

Reveal me (Love me 2)
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"Reveal Me" ist der zweite Teil einer Reihe, der mich direkt in seinen Bann gezogen hat. Schon das Cover ist ein echter Hingucker und passt perfekt zum ersten Teil. Es ist so wunderschön, dass man es gar ...

"Reveal Me" ist der zweite Teil einer Reihe, der mich direkt in seinen Bann gezogen hat. Schon das Cover ist ein echter Hingucker und passt perfekt zum ersten Teil. Es ist so wunderschön, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Locker, leicht und flüssig fließen die Worte dahin und man taucht regelrecht in die Geschichte ein. Die Seiten fliegen nur so dahin und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist emotional und berührend, aber durch Jonahs lockere Art wirkt das Ganze nie zu schwer.
Im Mittelpunkt steht Ella, die schon früh viel Verantwortung übernehmen musste, nachdem ihre Mutter die Familie verließ, als Ella gerade mal 11 Jahre alt war. Sie ist eine starke und unabhängige junge Frau, die sich vor festen Bindungen scheut. Doch dann trifft sie Jonah, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, beim Einkaufen. Diese zufällige Begegnung verändert alles.
Ella und Jonah sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Ella ist rational und entscheidet mit dem Kopf, während Jonah impulsiv ist und mit dem Bauchgefühl handelt. Doch trotz ihrer Gegensätze fühlen sie sich zueinander hingezogen. Sie lernen sich kennen und entdecken, dass beide Geheimnisse verbergen. Kann das gut gehen?
Die Autorin zeichnet die Charaktere sehr authentisch und sympathisch. Man kann sich sofort in Ella und Jonah hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Besonders gut gefällt mir, dass die Geschichte abwechselnd aus Ellas und Jonahs Sicht erzählt wird. So bekommt man als Leser einen tieferen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle und versteht ihre Beweggründe besser.
Die Geschichte ist voller Spannung und Emotionen. Man fiebert mit Ella und Jonah mit und möchte wissen, wie ihre Beziehung sich entwickeln wird. Obwohl mir ein kleiner Funke gefehlt hat, um restlos begeistert zu sein, hat mich die Geschichte trotzdem sehr gefesselt. Ich bin gespannt, wie es mit Ella und Jonah weitergeht und freue mich schon auf die nächsten Bücher der Autorin.
Fazit: "Reveal Me" ist eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Freundschaft und die Suche nach dem Glück. Die Charaktere sind toll, der Schreibstil ist fantastisch und die Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte!

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Veröffentlicht am 14.08.2024

nicht überzeugend

Hopelessly in Love (Weston-High-Reihe 2)
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Nachdem ich von Band 1 nicht so begeistert war, bin ich mit nicht so hohen Erwartungen an Hopelessly in Love herangegangen. Ich wollte hauptsächlich wissen, ob es Erklärungen für einige Vorkommnisse gibt ...

Nachdem ich von Band 1 nicht so begeistert war, bin ich mit nicht so hohen Erwartungen an Hopelessly in Love herangegangen. Ich wollte hauptsächlich wissen, ob es Erklärungen für einige Vorkommnisse gibt und schauen, wie sich das Buch entwickelt. Das Cover gefällt mir wieder sehr gut und es passt super zu Band 1.

Am Ende von Crazy in Love hatten Sasha und Ben ein ziemlich großes Problem. Sasha hat eine Situation anders verstanden als Ben sie darstellt. Jetzt war sie gefragt, ob sie ihm glauben kann und will. Kurz danach aber gibt es noch einen schlimmeren Zwischenfall. Ben erfährt, dass seine Schwester im Krankenhaus liegt. Sasha eilt an seine Seite und erfährt dann von seiner Schwester, dass es etwas gibt, was Ben nicht weiß. Sasha und Ben wollten aber eigentlich immer ehrlich sein, weshalb Sasha hin und hergerissen ist. Im Verlauf des Buches passieren immer mehr Sachen, die vor allem Ben vor mehr und mehr Probleme stellen und die Aufmerksamkeit mehr und mehr von der Liebesgeschichte wegleiten. Es waren aber immer wieder Probleme, die sehr schnell nicht mehr relevant waren oder später wieder relevant wurden. Deswegen hatte ich zunehmend das Gefühl, dass im Buch nichts passiert. Vor allem hatte ich ja gehofft, dass es Antworten gibt, doch hier wurde ich enttäuscht. Es kommen nur weitere Fragen. Auch die Liebe von Sasha und Ben steht irgendwie still. Sie ist da, manchmal sehen sie sich und hin und wieder zweifelt Sasha, aber es tut sich nicht wirklich etwas. Ben ist viel zu sehr mit der Geschichte um seinen Vater beschäftigt.

Hinzu kommt, dass Sashas Freundin June auch Kapitel bekommt. Die Geschichte von June und Jess hat mich aber total verwirrt. Sie spielt für die Geschichte von Sasha und Ben keine Rolle, zumindest habe ich nicht gesehen, welche sie spielen sollte. Daher verwirrte es eher, wenn June als Erzähler dranwar und ihre Geschichte erzählte, die so losgelöst wirkte und auch unproblematisch verläuft. Am Ende habe ich mich gefragt, wieso diese Handlung eingebaut wurde. Eine Erklärung habe ich nicht gefunden.

Irgendwie war dieser zweite Band eine Enttäuschung. Ich muss zwar sagen, dass ich gerade Sasha nicht so anstrengend fand wie in Crazy in Love, aber gleichzeitig fehlte die Handlung und eine Art Beziehungsentwicklung. Eigentlich war vom Inhalt her nur die Enthüllung von Ben über seinen Vater wichtig und dann kommt wieder ein Cliffhanger. Ich bin aber gespannt, was in Band 3 thematisiert wird.

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Veröffentlicht am 14.08.2024

Always in Love

Always in Love (Weston-High-Reihe 3)
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Always in Love ist Band 3 der Weston High Reihe und soll die Geschichte von Sasha und Ben beenden. Leider haben mich bisher Band 1 und Band 2 ja nicht so überzeugen können, aber ich wollte die Reihe gern ...

Always in Love ist Band 3 der Weston High Reihe und soll die Geschichte von Sasha und Ben beenden. Leider haben mich bisher Band 1 und Band 2 ja nicht so überzeugen können, aber ich wollte die Reihe gern beenden und vor allem auch nach dem Cliffhanger von Hopelessly in Love wissen, was aus Sasha und Ben wird.

Always in Love setzt wieder direkt nach Band 2 an. Sasha hat zwei ziemlich großes Probleme: Ihr Yale-Traum droht zu zerplatzen und ihre Beziehung steht mehr als auf der Kippe. Denn Sasha hat eine ziemliche Dummheit begangen, weil sie auf Gerüchte glaubt. Mir war irgendwie von Anfang an klar, dass da nichts dran ist, aber Sasha ist da voll drauf eingestiegen und somit hat man im Grunde genommen auch schon die Handlung von Always in love. Es geht eigentlich zum Großteil darum, ob die Beziehung der beiden zu retten ist bzw. ob die beiden zusammensein sollten. Es gibt viele Zweifel und Verletzungen auf beiden Seiten, ein ordentliches Hin und Her. Vor allem gibt es für mich aber eins: wenig Gefühl. Sasha rackert sich ab, was mir teilweise schon etwas unangenehm vorkam. Ben hingegen benimmt sich recht erwachsen und reflektiert. Es gibt noch ein bisschen Nebenhandlung und auch June und Jess kommen wieder vor, wobei ich hier wieder sagen muss, dass ich nicht weiß, wieso eigentlich. Zwar quatscht June ein paar Mal mit Sasha, aber trotzdem wirkt es komisch nebensächlich. Was mich tatsächlich aber ziemlich genervt hat, war die Entscheidung, Cliffhanger und Spannungsmomente rigoros nach wenigen Seiten zu beenden, als wäre nichts gesen. Gegen Ende hin kommt dann noch ein wenig Drama dazu, wobei ich sagen muss, dass ich es nicht ganz verstanden habe. Es geht um Ben und seinen Vater und darum, dass Ben die Firma retten muss. Wieso er hierfür sogar seine Beziehung aufs Spiel setzt, war für mich aber nicht erklärbar, immerhin hat er ja in den Büchern vorher ebendiese Firma ziemlich verurteilt und mit seinem Vater ist er auch noch verkracht. Urplötzlich ist das Buch dann zuende und ich hatte das Gefühl, dass noch so viel offen ist. Es gibt echt einige Punkte, die für mich nicht klärungswürdig waren, aber nie geklärt worden.

Am Ende muss ich also sagen, dass die komplette Reihe doch eher eine Enttäuschung war. Die Bücher lassen sich zwar schnell lesen, aber haben zusammengefasst sehr wenig Handlung, viel anstrengendes Drama und sind einfach auch zu lang für das wenige, was hier vorkommt.

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