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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2025

Ein besonderer und gleichzeitig schockierender Krimi aus Japan

HEN NA E - Seltsame Bilder
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Der Kriminalroman punktet durch ein auffälliges Cover zuzüglich Lesebändchen in der äußeren Optik und auch die Gestaltung innen gefiel mir zunächst durch die Mischung von Zeichnungen und Geschriebenen. ...

Der Kriminalroman punktet durch ein auffälliges Cover zuzüglich Lesebändchen in der äußeren Optik und auch die Gestaltung innen gefiel mir zunächst durch die Mischung von Zeichnungen und Geschriebenen. Der Beginn des Krimis ist ein rätselhafter Blogeintrag den zwei Studenten versuchen zu entschlüsseln oder vielmehr im Prolog die Deutung von Kinderbildern einer Psychologin. Danach springt der Roman scheinbar im nächsten Kapitel zu einem völlig anderen Geschehen mit anderen Protagonisten. Den Beginn fand ich fasznierend und nach und nach zeigten sich Zusammenhänge auf. Immer wieder stehen tote Menschen bzw. Todesfälle im Mittelpunkt des Geschehens. Was mir jedoch völlig fehlt ist ein emotionaler Zugang zu den Menschen und ich kann deren Handeln fast gar nicht nachvollziehen, da es fast krankhaft auf mich wirkt. Desto weiter ich lese, je mehr finde ich einige der Ereignisse auch unlogisch bzw. kann nicht fassen, dass nicht schon früher mal jemand genauer ermittelt hat. Die Zeichnungen beginnen mich gegen Mitte eher zu nerven und auch sprachlich gefällt es mir nicht so gut. Das Ende löst die Rätsel auf, doch finde ich die Entwicklung, die der Autor sich ausgedacht hat, ziemlich unrealistisch. Mir war vorher nicht so ganz klar, dass es sich um einen beliebten Youtuber bei dem Autoren handelt und als ich dann sein Foto bzw. seine Maskierung (Weiße Maske und schwarzen Ganzkörperanzug) sah, denke ich, dass ich nicht die Zielgruppe bin.
Mich hat die Emotionslosigkeit und Kaltblütigkeit der Figur, um die sich am Ende alles dreht, ziemlich schockiert. Gleichzeitig frage ich mich, was der Autor vermitteln möchte.
2 Sterne

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Zähflüssige, verworrene Story - schade

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Das Cover - very british- und der Klappentext haben mich sofort angesprochen, aber nach ein paar Seiten hatte ich schon Schwierigkeiten die Personen einzuordnen, da fehlte mir definitiv ein Personenregister. ...

Das Cover - very british- und der Klappentext haben mich sofort angesprochen, aber nach ein paar Seiten hatte ich schon Schwierigkeiten die Personen einzuordnen, da fehlte mir definitiv ein Personenregister. Dazu kommt, dass ich den ersten Teil nicht kenne, der mir vielleicht geholfen hätte bei den Personen, ihren Verbindungen untereinander und auch mit inhaltlichen Vorwissen. Im Laufe der Story konnte ich mit keiner der Figuren näher anfreunden und verlor zu dem den Überblick über die Handlung selber, weil ich so vieles nicht nachvollziehen konnte. Weder das Handeln der Polizei noch das von Annie und ihrer Freundin Jenny erschien mir schlüssig. Wenn ich eine Leiche in meinem Haus finden würde, würde ich dort nicht sofort wieder übernachten. Nur ein Beispiel von vielen. Das Ende war dann überraschend, aber voll mit vielen Erklärungen. Dann noch ein kleiner Cliffhanger....mich hat der Kriminalroman enttäuscht. 1;5 Sterne aufgerundet 2 Sterne

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Weder besonders interessant noch romantisch

Something Old, Someone New
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In dem Roman steht Shea Anderson im Fokus der Story oder besser gesagt "Verlobungsring", den sie von ihrem Freund John bekommt. Bei dem Ring handelt es sich um einen Ring, der schon "getragen" wurde. Dies ...

In dem Roman steht Shea Anderson im Fokus der Story oder besser gesagt "Verlobungsring", den sie von ihrem Freund John bekommt. Bei dem Ring handelt es sich um einen Ring, der schon "getragen" wurde. Dies ist in Sheas Augen ein absolutes Ausschlusskriterium, da sie von ihrer Nonna in dem "Aberglauben" erzogen wurde, dass dies Unglück bringt. Shea beschließt dem Ursprung des Rings auf die Spur zu kommen.
Der Anfang der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, da mir die Kennenlerngeschichte bzw. das Gespräch zwischen Shea und John kurzweilig und mir da auch witzig vorkam. Gut, da sagt Shea zwar, dass sie nie einen gebrauchten Ring als Ehering akzeptieren würde, aber da fand ich es nur ein wenig abergläubisch und nicht ganz ernst zu nehmen. Doch Shea geht verbissen auf Spurensuche und die vielen Erkenntnisse und Menschen, die sie kennenlernt, das fand ich dann doch zu viel. Ich habe Johns Geduld mit ihr bewundert, aber zwischendurch auch gedacht, dass, wenn ein Ring schon solche Komplikationen hervorprüft, was passiert dann bei anderen Ereignissen. Mir ging beim Lesen die Romantik und die Liebe abhanden oder vielmehr kam es mir manchmal aufgesetzt vor. Das Ende hat mich dann überrascht, da ich im Laufe der Geschichte eine andere Vermutung hatte. Schön war, dass durch die Spurensuche andere Menschen wieder miteinander in Kontakt kamen. Ich habe eine interessante und lockere Geschichte über den Hintergrund des Ringes und viel Romantik erwartet, doch das traf nur in geringem Maße zu. Zwei Sterne

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Der Klappentext hat in mir verkehrte Erwartungen geweckt

Apartment 5B
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Der Klappentext klang sehr spannend , ebenso wie mich die Leseprobe angesprochen hat, und so war ich überzeugt, dass dieser Thriller meinen Geschmack treffen würde. Dem war leider nicht so und ein Punkt, ...

Der Klappentext klang sehr spannend , ebenso wie mich die Leseprobe angesprochen hat, und so war ich überzeugt, dass dieser Thriller meinen Geschmack treffen würde. Dem war leider nicht so und ein Punkt, der mir vorher nicht klar war, war, dass es viel um Übersinnliches, Visionen, Symbole etc. geht. Dazu hatte ich Schwierigkeiten mit den sehr vielen Protagonisten klar zu kommen, einerseits den Überblick zu behalten und andererseits mir sie vorzustellen bzw. mich in sie einzufinden. Rosie, die junge Ehefrau aus der Gegenwart, die mit ihrem Ehemann in das geerbte Apartment einzieht, begriff ich in ihrem Verhalten und Gefühlen immer weniger, je mehr ich sie kennenlernte. Die Handlung des Thrillers ist sehr sprunghatft und ich verlor das Zeitgefühl bzw. habe keine Vorstellung davon gehabt wieviel Zeit vergangen ist. Da Rosie Autorin ist und deswegen sich bei ihrem neuen Buchprojekt mit der Vergangenheit und der Bewohner des Hauses beschäftigen will, weil es dort schon zu vielen Todesfällen gekommen ist, ist verständlich und nachvollziehbar. Die Eregnisse und Todesfälle geben sich auch in der Gegenwart die Klinke in die Hand und der einzige vernünftige Mensch, den ich auch wirklich sympathisch außer Rosies Lektor Max finde, ist der ermittelnde Polizist Crowe. In diesem Haus möchte ich noch nicht einmal zu Besuch sein. Die Autorin schafft es jedoch viele Spuren zu legen, so dass ich trotzdem gebannt beim Lesen bleibe, aber am Ende, dessen Entwickilungen noch mal alles auf den Kopf stellen, bleibe ich enttäuscht zurück. Mir war es zu verworren, an einigen Stellen auch überhaupt nicht logisch, auch außerhalb der mysteriösen Schiene. Zwei Sterne

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Wundervolle Illustrationen, jedoch für mich nicht hilfreich in der Trotzphase

Widder Willi will aber!
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Das großformatige Bilderbuch ist wundervoll illustriert und die Kinder/Erwachsene können sich somit großartig auch in die Gefühlswelt von Willi und den anderen Tieren hineinversetzen. Sprachlich empfinde ...

Das großformatige Bilderbuch ist wundervoll illustriert und die Kinder/Erwachsene können sich somit großartig auch in die Gefühlswelt von Willi und den anderen Tieren hineinversetzen. Sprachlich empfinde ich es jedoch als schwierig für die Altersgruppe ab drei, die sich in der Trotzphase befindet. Die Redewendungen wie "Spring über deinen Schatten", "Mach dir das Leben nicht so schwer", "Gib dir mal einen Ruck" etc. sind schon für ältere Kinder oft nicht zu verstehen und der Witz entspricht dann eher Erwachsenenniveau. Insgesamt finde ich den Text sehr anspruchsvoll für das Alter und zudem mag ich es auch inhaltlich nicht, wie mit dem Widder Willi umgegangen wird oder bzw. wie auf sein Verhalten reagiert wird. Ich hätte zum Beispiel mir gewünscht, dass der Opa, seinem Enkel nicht nachgegeben hätte und ihm die Rückenschmerzen verdeutlicht hätte. Es wurde in meinen Augen bei keinem der Wutanfälle von Willi angemessen reagiert.
Was sehr gelungen ist, das ist das Zusammentreffen von dem bockigen Steinbock und Widder Willi, die sich austauschen und sich gegenseitig verstehen.
Mir erscheint die Geschichte leider nicht besonders hilfreich für Kinder, um mit ihren Trotzanfällen besser umzugehen, denn Willi durchläuft im Buch gar keine Lernkurve. Zwei Sterne

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