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Veröffentlicht am 20.06.2023

des Biachl gejd oh wiad sau! (Dieses Buch ist sehr Unterhaltsam)

Männer, Mord und Remmidemmi
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Als Woschechde und zünfdiche Bayere hobe des Biachl oinfoch lesn mian - a herzlichs vagelts god an die liabe Person dies mia des ermöglichd hod!

So, damit die Rezension auch wirklich jeder versteht wechsle ...

Als Woschechde und zünfdiche Bayere hobe des Biachl oinfoch lesn mian - a herzlichs vagelts god an die liabe Person dies mia des ermöglichd hod!

So, damit die Rezension auch wirklich jeder versteht wechsle ich nun wieder ins Hochdeutsche

Das Cover haut mich ja eh schon mal von den Socken, weils einfach so gut zum rest des Buches passt und weils einfach so zünftig bayerisch is - genau a so stellt man sich nämlich Bayern und damit de Leid vor - dementsprechend hatte ich natürlich große Erwartungen an des Biachl!

Nun, ja was soll ich da jetzt groß um den heißen Brei herumreden - Erwartungen: Absolut erfüllt!

Das Buch hat mich bestens unterhalten mit zünftigem bayerischen Humor - ich hab mich sau wohl gfühlt, dass ich kurzerhand gleich das gesamte Buch in meinem Oberpfälzer Dialekt gelesen hab - und wemma des ko dann is des erst recht nummal a mords gaudi!
Der Erzähl- und der Schreibstil waren 1A ich hab mich sofort zurecht gefunden, und konnte flüssig lesen, war sofort drin in da Geschicht. Die Personen waren alle samt sehr gut ausgearbeitet und hatten kräftige Charaktere die alle samt zum schmunzeln waren.

Ja und weil ma glei beim schmunzeln sand - dou drinnad gabs echt vui stellen an denen ich mich vor lacha bong ham maissn ( es gab sehr viele lustige Szenen in diesem Buch).

Trotz allem kam das Rätselraten nicht zu kurz - ich hatte viele Ideen wer der Mörder sein könnte - auf den letztendlich wahren Mörder wär ich aber nie gekommen - den hatte ich zu keiner Zeit im Sinn - von dem her - absolut genial ausgearbeitet!

Alles in allem würd ich dem Buch gerne ned blos fünf, sondern fünzig oder mehr sterndal gem - einfach weil ich mit dem Buch a große Verbindung zu meiner Heimat verspür - jetz ned wecherm Mord aber wecher so vui anderm!

Bitte mehr vo da Fuchsin!

Ach, und weils ja eigendlich as wichtigste vom ganz Biachl is - hind drinnad san no sau guade (ned so ernts gemeinte) Rezepte, bei dem ich mir scho a immer eins dazu gmacht hab, wenn ichs Biachl glesn hab - kann ich nur sehr empfehlen: a rüscherl und des Biachl - a absoluter Traum!

Auf Kurz und in Hochdeutsch:

Eine absolute Klare und von herzen kommende Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.02.2025

unterhaltsame Lesestunden im Heim :-)

Crime im Heim
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ich habe schon einige solcher Bücher gelesen und bin tatsächlich ein großer Fan dieser Art von Büchern. und auch hier würde ich nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, ...

ich habe schon einige solcher Bücher gelesen und bin tatsächlich ein großer Fan dieser Art von Büchern. und auch hier würde ich nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, schon der Anfang ging hervorragend los und lies mich sofort in der doch immer wieder lustigen Geschichte verschwinden und eintauchen.

gerade wie das Altenheim beschrieben wurde ist wirklich sehr nah an der Realität, als wäre man wirklich dorten, absolut top umgesetzt!

Irgendwann hat mich die Geschichte tatsächlich so gepackt dass ich das Buch kaum weglegen konnte und so gar keine Idee hatte wer der Täter sein könnte, da muss man natürlich immer weiter lesen!
Ein Buch welches mich tatsächlich sehr begeistert hat, wieder mal ein gelungenes Buch des Verlages!!!!

Ganz klare Leseempfehlung, ich hatte durchaus unterhaltsame Lesestunden

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Veröffentlicht am 11.03.2026

durchaus gelungen

Die Weisheit des Tees
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Noriko Morishita beschreibt auf eine sehr bodenständige Art, wie sie über viele Jahre hinweg die japanische Teezeremonie gelernt hat. Am Anfang ist sie oft frustriert, weil die Regeln so streng und kompliziert ...

Noriko Morishita beschreibt auf eine sehr bodenständige Art, wie sie über viele Jahre hinweg die japanische Teezeremonie gelernt hat. Am Anfang ist sie oft frustriert, weil die Regeln so streng und kompliziert wirken, aber mit der Zeit begreift sie, dass es eigentlich um viel mehr geht als nur um das Teetrinken. Sie lernt durch die ständigen Wiederholungen, im Hier und Jetzt zu sein und die kleinen Veränderungen der Jahreszeiten viel bewusster wahrzunehmen. Das Schöne an der Geschichte ist, dass sie zeigt, wie man durch Geduld und einfache Handgriffe innere Ruhe finden kann. Es ist kein trockenes Sachbuch, sondern ein sehr persönlicher Bericht, der einen dazu bringt, mal über das eigene Tempo im Alltag nachzudenken. Man nimmt aus dem Text mit, dass Glück oft in den ganz unscheinbaren Momenten steckt, wenn man sich nur die Zeit nimmt, wirklich hinzuschauen.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Eine Zeitreise durch den Alltagc

Broiler, Wimpel, Westpaket
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Torsten Harmsen nimmt die Leser in seinem Buch „Broiler, Wimpel, Westpaket“ mit auf eine kurzweilige Reise durch 55 prägende Gegenstände eines ostdeutschen Lebens. Das Cover ist passend zum Thema gestaltet ...

Torsten Harmsen nimmt die Leser in seinem Buch „Broiler, Wimpel, Westpaket“ mit auf eine kurzweilige Reise durch 55 prägende Gegenstände eines ostdeutschen Lebens. Das Cover ist passend zum Thema gestaltet und weckt durch die Abbildung bekannter Objekte sofort Erinnerungen. Es wirkt einladend und macht deutlich, dass hier die kleinen Dinge des Alltags im Mittelpunkt stehen. Der Schreibstil ist angenehm leicht und unterhaltsam. Harmsen schreibt mit einer guten Portion Humor und findet einen persönlichen Ton, ohne dabei belehrend zu wirken. Die Texte zu den einzelnen Dingen sind kurzweilig und lassen sich gut zwischendurch lesen. Er schafft es, das damalige Lebensgefühl einzufangen und sowohl die schönen Momente als auch die Eigenheiten der Zeit ohne Bitterkeit zu beschreiben. Es ist ein Buch, das zum Schmunzeln anregt und eine gelungene Mischung aus persönlicher Erzählung und Zeitgeschichte bietet.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Ein Blick auf das Wesentliche

Zu viel von Allem und zu wenig vom Richtigen
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Michael Lehofer beschreibt in seinem Buch „Zu viel von Allem und zu wenig vom Richtigen“ sehr treffend das Problem, dass wir uns im Alltag oft mit Nebensächlichkeiten verzetteln und dabei das Wichtige ...

Michael Lehofer beschreibt in seinem Buch „Zu viel von Allem und zu wenig vom Richtigen“ sehr treffend das Problem, dass wir uns im Alltag oft mit Nebensächlichkeiten verzetteln und dabei das Wichtige aus den Augen verlieren. Das Cover spiegelt diesen Gedanken gut wider: Es ist minimalistisch gehalten und verzichtet auf unnötige Verzierungen, was gut zum Inhalt des Buches passt.
Der Schreibstil ist angenehm direkt und bodenständig. Lehofer schreibt klar und verständlich, sodass man seinen Gedanken gut folgen kann, ohne über komplizierte Fachbegriffe zu stolpern. Es fühlt sich eher wie eine Einladung an, das eigene Leben mal kurz anzuhalten und zu schauen, was eigentlich wirklich zählt. Er schafft es, tiefgründige Themen wie Liebe und Lebendigkeit so zu erklären, dass sie greifbar werden. Insgesamt ist es ein hilfreicher Wegweiser für alle, die im Trubel der Zeit wieder mehr Bodenhaftung suchen.

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