Sommer 1991 auf Perigo Island, Neufundland
Sommer auf Perigo IslandDer 12jährige Pierce hat mit 9 Jahren seinen Vater verloren, der eines Tages nicht mehr vom Fischen zurückkam und dessen Leichnam nie gefunden wurde. Diese Wunde sitzt tief und äußert sich z.B darin, dass ...
Der 12jährige Pierce hat mit 9 Jahren seinen Vater verloren, der eines Tages nicht mehr vom Fischen zurückkam und dessen Leichnam nie gefunden wurde. Diese Wunde sitzt tief und äußert sich z.B darin, dass er einen regelrechten Widerwillen gegen das Meer entwickelt hat,, obwohl er sich gleichzeitig sträubt, das Boot seines Vaters zu verkaufen.
Mit seinen Freunden verbringt Pierce die Ferien damit, sich ein Zubrot im Hafen bei der Fischverarbeitung zu verdienen.Gegenspieler sind Ross Coles und die Arschlöcher, eine Gruppe von Jungs, die bereits auf dem Festland zur Schule gehen und die Jüngeren regelmäßig schikanieren.
Und dann gibt es da noch Anna, ein Mädchen, mit dem Pierce sich angefreundet hat und die eines Tages spurlos verschwindet. Pierce und seine Freunde schmieden den Plan, Anna zu suchen. Einen Verdächtigen haben sie schnell ausgemacht: Solomon, einen Fremden, der die Sommermonate auf der Insel verbringt und den Pierce dabei beobachtet hat, wie er in seinem Boot Knochen transportiert.Die Freunde beschließen daraufhin, bei ihm in der Hütte einzubrechen.
"Sommer auf Perigo Island" ist eine warmherzige Coming-of-Age-Story, die Themen wie Verlust, Trauer und das Überwinden von Traumata behandelt, ohne diese direkt in den Fokus zu stellen. Es ist ein Sommer des Erwachsenwerdens, mit Abenteuern, Einsichten und ein bisschen erster Liebe. Eigentlich kann man den Roman auch als Jugendbuch lesen. Für erwachsene Leser ist er meiner Meinung nach nur bedingt geeignet.