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Veröffentlicht am 26.03.2025

"Schwaches Finale"

Black Blade
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Lila und Devons Mission Cloudburst Falls und die magische Gesellschaft vor Victor zu retten geht in die finale Runde.
Hierbei habe ich auf einen actionreichen Showdown und eine rasante Handlung mit dem ...

Lila und Devons Mission Cloudburst Falls und die magische Gesellschaft vor Victor zu retten geht in die finale Runde.
Hierbei habe ich auf einen actionreichen Showdown und eine rasante Handlung mit dem ein oder anderen Pageturner gehofft.
Mit Betonung auf „gehofft“, denn es war weder actionreich noch rasant.
Das Finale ist leider nicht eines Finales würdig.

Dieser Band und auch die gesamte „Black Blade“-Trilogie konnte mich immer auf irgendeiner Ebene unterhalten.
Ob es die Charaktere, der Wettbewerb oder die magische Welt von Cloudburst Falls war.
Nur konnte mich kein Teil, auch nicht dieser, auf allen Ebenen gleichzeitig überzeugen.
In diesem Teil haben mir Lila, Devon und die bedingungslose Verbundenheit zu ihren Freunden begeistern können, während die Handlung für ein Finale viel zu langweilig war.
Es gab keine Pageturner, keine Spannung und der Kampf gegen den Bösewicht war alles andere als actionreich.
Der Handlungsverlauf war dank der Enthüllung von Victors Plan im zweiten Teil vorhersehbar und hat sich stellenweise gezogen.

Die „Black Blade“-Trilogie ist ein netter Einstieg für unerfahrene Fantasyleser und/oder Leser jüngeren Alters.
Erwachsene und/oder erfahrene Fantasyleser kommen mit dieser Trilogie nicht ganz auf ihre Kosten.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

"0815 „Football-Sportsromance-RomCom""

Beyond the Play 1: First Down
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Was verspricht das Buch? Eine 0815 „Football-Sportsromance-RomCom“.
Was habe ich bekommen? Eine 0815 „Football-Sportsromance-RomCom“.
Und trotz der Tatsache, dass ich genau das bekommen habe, was ich erwartet ...

Was verspricht das Buch? Eine 0815 „Football-Sportsromance-RomCom“.
Was habe ich bekommen? Eine 0815 „Football-Sportsromance-RomCom“.
Und trotz der Tatsache, dass ich genau das bekommen habe, was ich erwartet hatte, konnte mich dieses Buch irgendwie nicht abholen.
Ich habe mich beim Lesen stellenweise gelangweilt.
Dabei lag es weniger an der Tatsache, dass es sich bei „First Down“ um einen typischen Sportsromance-Roman handelt.

Für mich zählt das „Fake Dating“, dass die Autorin ins Buch eingebracht hat absolut nicht als „Fake Dating“.
Man kann nicht von „Fake Dating“ sprechen, wenn die beiden schon von Anfang an aufeinander stehen und sobald sie in die „Fake Dating“-Phase kommen, drüber sprechen, was das zwischen Ihnen ist.
In meinen Augen wäre „Friends with Benefits“ die richtige Beschreibung gewesen.
Auch habe ich Bex und James Tempo nicht nachvollziehbar können.
Von einem Augenblick in den nächsten ging es von 0 auf 200 – von Fremden zu „Ich liebe dich“.
Es war für mich unverständlich, was sie am jeweils anderen finden, schätzen und lieben.
Hier hätte ich mir weniger Tempo und mehr Fokus auf die Beziehungsentwicklung gewünscht.
Das hätte dem ganzen mehr Tiefe gegeben.

Was mir an diesem Roman allerdings gut gefallen hat, waren die engen Bindungen der Protagonisten zu ihren Freunden und Familien.
Das hat die Geschichte mit schönen, lustigen und auch liebevollen Momenten bereichert.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

"Lügen und Liebe"

Golden-Heights-Reihe, Band 2 - Unlock My Truth
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„Unlock my Truth“ – allein der Titel sagt ja schon, dass es in diesem Teil um Wahrheiten und entsprechend auch um Lügen gehen wird.
Aber nachdem ich Ty und Carly bereits im ersten Teil als den beschützenden ...

„Unlock my Truth“ – allein der Titel sagt ja schon, dass es in diesem Teil um Wahrheiten und entsprechend auch um Lügen gehen wird.
Aber nachdem ich Ty und Carly bereits im ersten Teil als den beschützenden großen Bruder und die beste Freundin kennengelernt habe, wäre ich nie drauf gekommen, dass Carly diejenige mit den Geheimnissen ist.
Sie wirkte im ersten Teil so aufgeschlossen und ehrlich, dass ich echt überrascht war, was sich alles hinter ihrer netten Fassade verbringt.

Ty hingegen konnte wenig überraschen, aber das ist auch nicht nötig.
Die Handlung lebt vielmehr von der Chemie der Protagonisten.
Charly ist der Inbegriff eines „mein Glas ist halb voll“-Optimisten, wohingegen Ty das genaue Gegenteil ist.
Ich konnte Tys anfängliche Skepsis durchaus verstehen, weil ich mit solch optimistischen Menschen auch oft nichts anfangen kann, aber wie auch Ty konnte ich mich im Laufe der Handlung für Carly erwärmen.
Ihre Interaktionen und Handlungen werden von Seite zu Seite vertrauter und die Lügen wiegen immer schwerer.

Trotzdem ist der Funke einfach nicht übergesprungen.
Für mich ist dieses Buch mehr ein „Nett für zwischendurch“-Buch als ein Buch, das mich durchgehend begeistern konnte.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

"Hassliebe?! Eher Hass als Liebe"

All Saints High - Der Verlorene
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Ich habe viele Rezensionen über dieses Buch gelesen, bevor ich überhaupt angefangen habe das Buch zu lesen.
Das mit Abstand häufigste Wort, dass ich in allen Rezensionen gelesen habe, war das Wort „Hassliebe“.
Und ...

Ich habe viele Rezensionen über dieses Buch gelesen, bevor ich überhaupt angefangen habe das Buch zu lesen.
Das mit Abstand häufigste Wort, dass ich in allen Rezensionen gelesen habe, war das Wort „Hassliebe“.
Und ehrlich: Besser kann man es eigentlich nicht beschreiben.
Dieses Wort wurde quasi für Lenoras und Vaughns Beziehung erfunden.

Für mich war dieses Buch, meine gesamte Lesezeit, ein Wechselbad der Gefühle.
An sich fand ich es ganz cool zwei Protagonisten zu haben, die sich weit im moralischen Graubereich – man könnte fast sagen: im Dunkelgraubereich – bewegen.
Einen Großteil ihrer Handlung konnte ich mit meinem Moralverständnis nicht in Einklang bringen.
Das wiederrum hat dafür gesorgt, dass ich mich nie richtig in der Geschichte verlieren konnte und einen ganzen Monat gebraucht habe um dieses Buch zu beenden.
Als gegen Ende die Bombe geplatzt ist, was in Vaughns Vergangenheit passiert ist, hat ein Großteil seiner Handlungen, mit denen ich mich vorher nicht anfreunden konnte, irgendwie ein Sinn ergeben.
Zwischendurch gab es noch einige spicy Szenen, die ich (für mich) in die Kategorie „cringe/peinlich“ eingeordnet habe (z.B. das Blut-Ding).
Letztendlich kann ich mich immer noch nicht entscheiden, wie ich diesen Lenny und Vaughn gegenüber stehe.
Mag ich sie? Mag ich sie nicht? Heiße ich ihre Handlungen trotz ihrer Vergangenheit gut? – Keine Ahnung.
Was ich aber mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann: Ich hatte beim Lesen öfter den Eindruck, dass die beiden sich hassen, als dass sie sich lieben.
Für mich ist ihre Beziehung, wie die ihrer beiden Vorgänger toxisch und ohne einander wären Lenny und Vaughn sicherlich besser dran.

Ich bin trotz meines eher negativen Eindrucks gespannt auf den neusten Teil dieser Reihe.
Ursprünglich bin ich mit den neusten Büchern der Autorin eingestiegen und weiß daher, dass ihre Bücher mit der Zeit auf moralischer Ebene weniger verwerflich geworden sind.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

"Urlaubs-Trauerbewältigung"

Dein Bild für immer
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Julia Hanel aka Lilly Lucas gehört zu meinen Lieblingsautoren im Romancebereich, deswegen konnte ich zu diesem Hörbuch schlecht „nein“ sagen.
Anders als ihre Bücher konnte mich dieses Hörbuch leider nicht ...

Julia Hanel aka Lilly Lucas gehört zu meinen Lieblingsautoren im Romancebereich, deswegen konnte ich zu diesem Hörbuch schlecht „nein“ sagen.
Anders als ihre Bücher konnte mich dieses Hörbuch leider nicht ganz abholen.

Der Anfang von Sophies Geschichte ist überraschend traurig und wehmütig, da ist mir die Lust auf Hörbuch hören tatsächlich etwas vergangen.
Für mich dürfen Hörbücher nicht zu deprimierend sein, weil ich sie nebenbei im Alltag höre.
Aber man darf sich nicht abschrecken lassen!
Die Grundstimmung der Geschichte wird im Verlauf der Handlung immer positiver.
Das unterstreicht unter anderem die Trauerbewältigung von Sophie.
Hier muss ich ein dickes Lob aussprechen! – Diese Art der Trauerbewältigung finde ich unglaublich schön.

So sehr mir die Handlung und das Thema der Trauerbewältigung auch gefallen hat, desto schwerer habe ich mich mit den beiden Hauptcharakteren, Sophie und Niklas, getan.
Sophies Art war mir in vielen Situationen zu sprunghaft, zu emotional und oft zu überdramatisch.
Diese Eigenschaften im Zusammenhang mit Niklas „mir ist alles scheißegal“-Einstellung, war mir ein zu krasser Kontrast.
Es hat für mich zwischenmenschlich bei den beiden gar nicht gepasst.
Besonders nach Niklas Aktion gegen Ende und Sophies Reaktionen darauf, fand ich es sehr überraschend, dass die beiden noch zusammengefunden haben.

Für zwischendurch eine nette Unterhaltung, aber nicht das beste Buch, das ich von der Autorin kenne.

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