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Veröffentlicht am 26.12.2025

leider zu langsam

The Second Death of Locke
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Die Isle of Locke ist untergegangen und mit ihr all ihre Magie - nur ein Erbe der Herrscherfamilie kann die Insel wieder zurückbringen. Grey und ihr bester Freund Kier, beide Soldaten sind ein unschlagbares ...

Die Isle of Locke ist untergegangen und mit ihr all ihre Magie - nur ein Erbe der Herrscherfamilie kann die Insel wieder zurückbringen. Grey und ihr bester Freund Kier, beide Soldaten sind ein unschlagbares Team. Sie eine Quelle, er ein Magier. Nur durch eine Quelle kann ein Magier auch Magie wirken. Grey und Kier sind mit das mächtigste Duo der Armee und so werden sie auf die Mission geschickt die Erbin der Isle of Locke sicher nach Scaela zu bringen.

Soweit so gut. Mittelalter Fantasy mit einem spannenden Magiesystem. Einer großartigen Friends-to-Lovers Romance und leider einem fehlenden Spannungsbogen. Mir haben Grey und Kier zusammen unheimlich gut gefallen. Sie sind ein tolles Duo, vertrauen und unterstützen sich wo es nur geht und nur ganz langsam entwickelt sich wirklich eine Romanze daraus.
Aber mir ging die Story zu langsam voran. Es gab immer wieder politische Diskussionen, die das Tempo extrem rausgenommen haben. Und auch sonst wird viel erzählt, aber wenig gehandelt.

Schade ich hab mir tatsächlich mehr versprochen.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

gutes Setting, schwache Umsetzung

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Freya ist eine Schildmaid, eine Frau der eine besondere Kraft und Verteidigungsstärke zugeschrieben wird. Eine Prophezeiung sagt, dass derjenige, der die Schildmaid auf seiner Seite hat, über den Norden ...

Freya ist eine Schildmaid, eine Frau der eine besondere Kraft und Verteidigungsstärke zugeschrieben wird. Eine Prophezeiung sagt, dass derjenige, der die Schildmaid auf seiner Seite hat, über den Norden herrschen wird. Um nicht von Königen gefangen genommen und ausgenutzt zu werden, hält Freya ihre Gaben stets bedeckt, bis sie eines Tages enttarnt und mit einem Jarl zwangsverheiratet wird. Eine schwierige Situation für Freya, denn ausgerechnet den Sohn des Jarls findet sie anziehend.

A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen besticht durch seine düste und raue Atmosphäre und das ungewöhnliche nordische Setting für einen Fantasy Roman. Das hat mir schon einmal sehr gut gefallen, man konnte die klirrende Kälte förmlich spüren und die Wikingerhütten vor sich sehen. Ich persönlich hätte mir einen stärkeren mythologischen Aspekt gewünscht und gerne noch ein bisschen mehr über die Wikingerriten und Legenden erfahren.
Der Anfang dieser Geschichte war sehr stark. Wir erleben eine mutige und eigenständige Protagonistin, die sich zur Wehr setzen kann. Doch sobald der Beziehungsstrang zu Björn hinzukam, hat Freya ihren Biss völlig verloren und die Handlung zog sich teilweise stark in die Länge, weil sie in ihrem Gedankenkarussell gefangen war. Ihre Handlungen wirkten nicht durchdacht und überhastet, sodass ich sie oft nicht nachvollziehen konnte. Freya wird immer abhängiger von den Männern, sei es nun Björn oder auch der Jarl und wird von der starken Frau zum Spielball der Männer. Schade, ich hatte hier nach den ersten Seiten so viel mehr von ihr erwartet. Ich fand auch, dass die Emotionen nicht wirklich gut transportiert wurden und konnte die Anziehung zwischen Björn und Freya teilweise nicht spüren.

Mein Fazit: Ich glaube diese Geschichte hätte noch viel mehr Potential gehabt. Setting und Hintergrund fand ich super gut. Aber charakterlich und emotional konnte ich dem Buch nicht viel abgewinnen.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

nicht so spannend wie erhofft

Dark Cinderella
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Nachdem mich Bilder von diesem Buch auf Social Media geradezu überschwemmt haben, konnte ich nicht länger widerstehen und musste es auch lesen.

Leider bin ich nicht ganz so euphorisch, wie andere Leser*innen. ...

Nachdem mich Bilder von diesem Buch auf Social Media geradezu überschwemmt haben, konnte ich nicht länger widerstehen und musste es auch lesen.

Leider bin ich nicht ganz so euphorisch, wie andere Leser*innen. Mir haben Schreibstil und das royale Setting super gefallen. Es war flott und humorvoll zu lesen und auch die Charaktere waren ganz sympathisch. Die Liebesgeschichte und auch die Problemthemen waren schön mit in die Handlung eingebaut, nahmen aber der verschollenen Freundin den Raum.

Was mir aber gefehlt hat, war der Suspense-Anteil. Ich finde Sofia verliert ihr Ziel, ihre Freundin Alva zu finden, völlig aus dem Fokus und kommt mit ihren Ermittlungen einfach nicht weiter. Das einzige, das noch an die Freundin erinnert ist hin und wieder eine SMS an die Privatermittlerin. Aber das war mir einfach nicht genug und Sofia war dadurch als Charakter nicht nachvollziehbar für mich. So doll kann der Prinz ihr doch nicht den Kopf verdrehen? Erst auf den letzten paar Seiten wird es wirklich spannend. Was mich nun auf Band 2 hoffen lässt.

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Veröffentlicht am 02.06.2024

etwas langatmig

The Cloisters
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Als Ann eine Praktikumsstelle in the Cloisters bekommt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Die junge Frau träumt davon mit ihrem Abschluss in Kunstgeschichte eine Forscherin zu werden. Patrick, der Kurator ...

Als Ann eine Praktikumsstelle in the Cloisters bekommt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Die junge Frau träumt davon mit ihrem Abschluss in Kunstgeschichte eine Forscherin zu werden. Patrick, der Kurator des the CLoisers Museums und seine Assistentin Rachel bereiten eine Ausstellung vor und sind besonders interessiert an dem bisher ältesten gefundenen Tarotkartenset aus dem 15. Jahrhundert. Doch Ann ist es, die eine erstaunliche Entdeckung macht.

The Cloisters versprüht eine düstere Atmosphäre. Verstaubte Bibliotheken, gothische Klostergänge und ein Garten voller Giftpflanzen. Die Autorin beschreibt das alles sehr detailliert und bringt auch den historischen Hintergrund immer wieder ein. Leider zugunsten der Spannung, denn dieser Roman entwickelt sich zur sehr langsam. Ann muss sich erstmal in ihrer neuen Umgebung einfinden, sie lernt Patrick, Rachel und den Gärtner Leo kennen und durchblickt nur nach und nach das Beziehungsgeflecht zwischen den dreien. Keiner scheint dem anderen voll zu vertrauen, aber doch sind sie alle miteinander verbunden und bereit andere ins Verderben zu stürzen, um ihren eigenen Erfolg zu sichern. Bis aber wirklich etwas passiert vergehen viel zu viele Seiten und selbst dann konnte mich die Story nicht mehr einfangen.
Mystische Elemente habe ich zwar nach dem Klappentext erwartet, aber im Buchverlauf dann gänzlich vermisst. Für mich hätte das dem Buch aber gerade in Kombination mit den Tarotkarten vielleicht den nötigen Twist verliehen um es wirklich interessant und spannend zu machen.

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Veröffentlicht am 02.06.2024

hat mich nicht gepackt

Stars and Smoke
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Winter Young könnte als Popstar erfolgreicher nicht sein. Seine Songs regieren die Charts und seine Fans lieben ihn. Doch trotzdem fühl sich Winter oft leer und alleingelassen. Und so ergreift er die Chance ...

Winter Young könnte als Popstar erfolgreicher nicht sein. Seine Songs regieren die Charts und seine Fans lieben ihn. Doch trotzdem fühl sich Winter oft leer und alleingelassen. Und so ergreift er die Chance seinem Leben einen neuen Sinn zu geben. Er wird als Undercover Spion einer geheimen Gesellschaft engagiert, um einen gefährlichen Gangster zu überführen. An seine Seite wird ihm Sydney gestellt, die junge Frau ist eine der talentiertesten Nachwuchsagentinnen und schafft es Winter gehörig den Kopf zu verdrehen.
Wie es sich für einen ordentlichen Spionageroman gehört, ist stoßen unsere zwei Agenten auf unangenehme Charaktere, Intrigen und ein bisschen Knistern darf zwischen den beiden natürlich auch nicht fehlen. Die Romanze steht allerdings nicht im Vordergrund, im Fokus liegt eher, wie Winter und Sydney allmählich Vertrauen zueinander aufbauen und sich immer mehr auf die Arbeit des anderen verlassen, was mir persönlich für ein Jugendbuch gut gefallen hat.
Dennoch konnten mich die Protagonisten nicht für sich einnehmen. Obwohl sie eigentlich als interessante Charaktere angelegt sind (beide haben so ihre Päckchen zu tragen), blieben sie etwas blass und auch ihr Spionagegeschickt konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ein Elefant im Porzellanladen wäre wahrscheinlich umsichtiger gewesen als diese beiden. Ich habe immer wieder Abschnitte überflogen, weil der Spannungsbogen mich einfach nicht packen konnte.
Schade, andere Bücher von Marie Lu haben mich bisher eigentlich immer überzeugt. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das Buch für eine jüngere Zielgruppe ansprechender ist als für mich.

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