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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2025

Wunderschön und herzerwärmend

Zuhause ist ein Gefühl
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Bei diesem Buch war sehr schnell klar, dass es bei mir einziehen muss. Schon allein das Cover verzückt vom ersten Moment an und die Geschichte dahinter steht dem in nichts nach.
Autorin Smriti Halls und ...

Bei diesem Buch war sehr schnell klar, dass es bei mir einziehen muss. Schon allein das Cover verzückt vom ersten Moment an und die Geschichte dahinter steht dem in nichts nach.
Autorin Smriti Halls und Illustratorin Alice Courtley präsentieren mit „Zuhause ist ein Gefühl“ ein wirklich bezauberndes Bilderbuch über die Bedeutung von Zuhause. In wunderbar poetischen, aber dennoch leicht verständlichen Worten erzählt die britische Autorin davon, dass unser Zuhause vielmehr ist als nur der Ort, an dem wir aufwachsen. Zuhause kann ganz vieles sein. Es ist ein Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Zugehörigkeit. Es ist ein Ort, wo man geliebt und akzeptiert wird, wo man Neues ausprobieren und Fehler machen darf. Zuhause heißt Erinnerungen, Freiheit und pures Glück – oder auch einfach nur zusammen Kuchen essen. Doch vor allem ist Zuhause ein Ort, wo man sich nicht verbiegen muss – wo man so sein kann, wie man ist. Wir können uns überall zu Hause fühlen, denn Zuhause ist da, wo sich unser Herz wohlfühlt. So eine tolle Botschaft, die auch schon die Kleinsten verstehen. Es macht richtig Freude, den sympathischen Bären auf seiner Reise zu begleiten und den gereimten Text zu lesen, der so harmonisch und gefühlvoll ist, dass er sich wie eine warme Umarmung anfühlt. An dieser Stelle auch ein großes Lob an die Übersetzerin Susanne Weber, die Smriti Halls’ Verse gekonnt ins Deutsche übertragen hat.

Genauso liebevoll und wohltuend wie der Text sind auch die traumhaft schönen Illustrationen von Alice Courtley. Herrlich bunt und detailreich untermalen sie das Erzählte stimmungsvoll und laden zum Verweilen und immer-wieder-Angucken ein.

Fazit: „Zuhause ist ein Gefühl“ ist eine wunderschön erzählte und illustrierte Vorlesegeschichte ab 3 Jahren, die auf berührende Weise zeigt, was Zuhause ausmacht – dass unser Zuhause immer in unserem Herzen ist. Ein herzerwärmender und farbenfroher Bilderbuchschatz zum Träumen, Philosophieren und Wohlfühlen. Mich haben Smriti Halls und Alice Courtley mit ihrem ersten gemeinsamen Werk komplett verzaubert, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 14.02.2025

Eine wunderbare Fortsetzung!

Das Geheimnis von Nox 2: Aufgewacht, Schule der Nacht!
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Obwohl es den Taglingen strengstens untersagt ist, nachts draußen zu sein, hat sich Fill schon mehrmals in die Nachwelt von Nox geschlichen. Doch bei einem seiner verbotenen Ausflüge wurde seine beste ...

Obwohl es den Taglingen strengstens untersagt ist, nachts draußen zu sein, hat sich Fill schon mehrmals in die Nachwelt von Nox geschlichen. Doch bei einem seiner verbotenen Ausflüge wurde seine beste Freundin Lenny von einer Flederratte gebissen, was furchtbare Folgen hat: Lenny beginnt sich allmählich selbst in eine Flederratte zu verwandeln! Fill möchte seine Freundin unbedingt retten und stiehlt sich erneut heimlich nach Nox. Zum Glück ist seine Nachtlingsfreundin Issa sofort bereit ihm bei seiner Suche nach einem Heilmittel zu helfen. Doch auch tagsüber hat Fill eine Menge um die Ohren, denn seine liebste Spielshow „Die Spiele des Lichts“ kommt in die Stadt und er ist Teil des Teams. Drei gefährliche Spielrunden gilt es zu gewinnen, um den Hauptpreis einzuheimsen: Die Erfüllung eines Wunsches. Und als wäre das alles nicht schon genug, kommt Fill dann auch einem Familiengeheimnis auf die Spur. Ob er es wohl mit der Hilfe seiner Freunde schaffen wird, die vielen Herausforderungen zu meistern und Lenny zu retten?

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil von „Die Geheimnisse von Nox“ und es empfiehlt sich, mit dem Vorgänger mit dem starten, da Bände aufeinander aufbauen.
Nachdem ich den ersten Band im vergangenen Jahr mit Begeisterung verschlungen habe, konnte ich es kaum erwarten, endlich weiterzulesen. Die Handlung knüpft ziemlich direkt an die vorangegangenen Ereignisse an und dank kleiner Rückblicke ist man schnell wieder mittendrin im Geschehen.

Mit viel Liebe zum Detail entführt Claudia Scharf ihre Leserschaft zurück in die faszinierend-magische Welt der Tag- und Nachtlinge und schafft es dabei mühelos, einen sofort in den Bann zu ziehen. Die Geschichte geht genauso aufregend weiter wie das vorherige Abenteuer geendet hat und begeistert neben vielen unerwarteten Wendungen und lauter lustigen und fantasievollen Ideen auch mit Tiefgründigkeit. Im Mittelpunkt steht erneut der sympathische und mutige Taglingjunge Fill, mit dem man abwechselnd in das Tag- und Nachtreich eintaucht. Langweilig wird es dabei an keiner Stelle, ganz im Gegenteil. Es macht einfach wieder großen Spaß, Fill auf seinen Abenteuern zu begleiten und mit ihm mitzufiebern. Man trifft auf eine Menge alte Bekannte, die man bereits im ersten Band lieben gelernt hat, und begegnet außergewöhnlichen Wesen wie der Schmutzwutz (die ich persönlich besonders genial fand). Gleichzeitig vermittelt die Geschichte auch wertvolle Botschaften über Vorurteile, Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Sie zeigt, dass es sich lohnt, offen für Neues zu sein und Gesetze zu hinterfragen und dass jeder das Recht hat, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Auch optisch kann sich das Buch sehen lassen, angefangen beim Cover, das wieder ein echter Hingucker ist, bis hin zur liebevollen Innengestaltung. Gleich zu Beginn gibt es kurze Steckbriefe von den wichtigsten Charakteren, am Ende befindet sich ein mehrseitiges Kompendium der Tag- und Nachtwesen, die Vorsatzpapiere sind wunderschön bunt gestaltet und auch die Handlung ist mit zahlreichen atmosphärischen schwarz-weiß Zeichnungen von Lisa Forsch gespickt. Ein echtes Highlight ist wieder die Aufmachung der Seiten. Je nachdem wo die Erzählung spielt, ändert sich die Farbe des Papiers: Hell für den Tag und dunkel für die Nacht. Das Lesen wird dadurch zu einem ganz besonderen Erlebnis und lässt einen noch intensiver in die Geschichte eintauchen.

Am Ende bleiben auch dieses Mal einige Fragen offen, sodass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Fazit: Mit „Aufgewacht, Schule der Nacht!“ präsentieren Autorin Claudia Scharf und Illustratorin Lisa Forsch eine gelungene Fortsetzung, die dem Vorgänger in nichts nachsteht. Auch der zweite Band von „Die Geheimnisse von Nox“ ist ein „vernoxt“ toller Lesespaß für alle ab 9 Jahren, die es spannend und geheimnisvoll mögen und gerne fantastische Geschichte lesen. Ein wunderbar magisches Abenteuer, aus dem man nicht mehr auftauchen mag. Ich bin erneut begeistert und schon voller Vorfreude auf den nächsten Band. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 14.02.2025

Zum Wiehern schön!

Ronny, das Pony, und Gerd, das Pferd
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Ronny, das Pony und Gerd, das Pferd leben im selben Gestüt und könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Gerd groß, anmutig und schlank ist, ist Ronny ziemlich winzig und tollpatschig und kugelrund. ...

Ronny, das Pony und Gerd, das Pferd leben im selben Gestüt und könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Gerd groß, anmutig und schlank ist, ist Ronny ziemlich winzig und tollpatschig und kugelrund. Gerd hat ein seidig glänzendes Fell, eine weiche, lockige Mähne und bekommt nur erlesenes Futter. Ronny hingegen hat fusselige Wuschel-Zotteln und frisst den ganzen Tag nichts anderes als Gras. Der wunderschöne Gerd ist mit Abstand das prächtigste Pferd im Stall und wird von allen bewundert, Ronny wiederum ist ein Zwerg, den alle nur niedlich finden. Das kleine Winzpony hat es wirklich nicht leicht neben Gerd, doch als eines Nachts ein Feuer ausbricht, zeigt sich, dass in Ronny in wahrer Held steckt…

Kai Lüftner und Wiebke Rauers haben nun schon öfters unter Beweis gestellt, dass sie ein Garant für großartige Bilderbücher sind. Die beiden sind mittlerweile ein eingespieltes Team und zudem bekannt dafür, sich abseits des Mainstreams zu bewegen. Mich begeistert das Autor-Illustratorin-Duo mit seinen Werken jedes Mal aufs Neue, aus meinem Regal sind sie nicht mehr wegzudenken. „Ronny, das Pony und Gerd, das Pferd“ durfte in meiner Sammlung daher natürlich nicht fehlen und so viel sei schon mal verraten: Das Furzipups-Erfolgsteam hat erneut einen echten Volltreffer gelandet!

Schon allein das Cover macht direkt Lust auf mehr und lässt einen dahinschmelzen. Minipony Ronny ist aber auch einfach zu niedlich. Durch sein zottelig-knuffiges Aussehen und seine bescheidene und mutige Art ist er ein absoluter Sympathieträger und sichert sich sofort einen Platz im Leserherz. Der große, stattliche Gerd dagegen wirkt zunächst etwas überheblich und besticht mehr durch Anmut als durch Liebenswürdigkeit. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein und man kann sich fast gar nicht vorstellen, dass sie zueinander finden. Doch wieder einmal zeigt sich, dass Freundschaft keine Grenzen kennt und auch zwei scheinbare Gegensätze die besten Freunde sein können. Denn so winzig Ronny auch sein mag, in ihm schlummert wahre Größe. Als es drauf ankommt, wächst er über sich hinaus und erinnert uns daran, dass auch Kleine groß und stark sein können und wir alle das Zeug zum Helden haben. Genau das erkennt auch Gerd. Ronnys tollkühne Heldentat wird die Zwei zusammenschweißen und Gerd von seinem hohen Ross herunterkommen lassen.

Erzählt wird das Ganze in Reimform und wie man es von Kai Lüftner kennt, hat er auch dieses Mal Wortakrobatik vom Feinsten abgeliefert. Seine Verse kommen wunderbar schwungvoll und melodisch daher. Sie sind höchst originell und voller Humor und Charme, bisweilen auch etwas anspruchsvoller, aber niemals zu herausfordernd. Für Kinder ab 4 Jahren ist dieses Buch sehr gut geeignet. Kai Lüfterns Texte lesen sich absolut stimmig und sind sowohl für die Vorlesenden als auch Zuhörenden ein großer Spaß.

Auch Wiebke Rauers hat sich mit ihren Illustrationen mal wieder selbst übertroffen. Mit ihrem unverwechselbaren Zeichenstil erweckt sie die Geschichte zum Leben und entlockt einem immerzu ein breites Schmunzeln. Ihre Bilder sind wie gewohnt herrlich farbenfroh und witzig und herzallerliebst anzusehen. Vor allem Ronny ist einfach nur zum Knuddeln süß.

Fazit: „Ronny, das Pony und Gerd, das Pferd“ ist eine warmherzige und lustige Geschichte über zwei grundverschiedene Pferde, einen kleinen großen Helden und eine unerwartete Freundschaft. Ein hinreißend gereimtes und illustriertes Bilderbuch, das Mut und Selbstvertrauen schenkt und einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Zum Wiehern schön, bisweilen auch sehr spannend und nicht nur für kleine Ponyfans ein großes Vergnügen. Kai Lüftner und Wiebke Rauers haben es wieder einmal geschafft, mich komplett zu begeistern. Zottel-Pony Ronny muss man einfach lieben. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Berührend, mutmachend, traurig-schön. Ein wundervolles Buch!

Jasper und das Lied der Nachtigall
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Der neunjährige Jasper hat zwei wichtige Dinge im Leben: Seine große Schwester Rosie, die schon volljährig ist, und seine Liebe zur Natur und Vogelwelt, die er mit Rosie teilt. Rosie war immer für ihn ...

Der neunjährige Jasper hat zwei wichtige Dinge im Leben: Seine große Schwester Rosie, die schon volljährig ist, und seine Liebe zur Natur und Vogelwelt, die er mit Rosie teilt. Rosie war immer für ihn da und nahm ihn mit auf viele Abenteuer in die Natur. Gemeinsam haben sie nach Vögeln gesucht und jedes Jahr dem Klang der derselben Nachtigall gelauscht. Doch dieses Jahr ist alles anders, denn sowohl der Singvogel als auch Rosie kehren nicht zurück. Als sein Vater sagt, dass Rosie nun an einem besseren Ort sei, fällt Jasper sofort den Entschluss, sie zu suchen. Mutig und entschlossen packt er seinen Rucksack und zieht los, bewaffnet mit seinem Vogelbuch. Jasper ist sich sicher, dass er seine Schwester und die Nachtigall wiederfinden wird. Rosie wartet bestimmt an der Autobahnraststätte auf ihn und wenn er bei ihr angekommen ist, wird alles wieder gut. Auf seiner Reise begegnet Jasper vielen Menschen, die ebenfalls etwas Wichtiges verloren haben. Er hilft ihnen bei ihrer Suche, denn Jasper ist gut im Finden. Aber wird am Ende auch seine Suche erfolgreich sein?

Nachdem ich von Sarah Ann Juckes bereits „Die Tiere der Nacht“ mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich voller Vorfreude auf ihren neuen Kinderroman. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Was für ein wunderschönes und herzergreifendes Kinderbuch! Schon allein das Cover, das Tobias Goldfarb entworfen hat, hat etwas Verträumt-Melancholisches an sich und lässt eine nachdenkliche Geschichte erahnen, die man auch bekommt.

Sarah Ann Juckes gelingt es erneut, schwierige Themen kindgerecht zu verpacken. Mit viel Feingefühl erzählt sie von Verlust, Trauer, Einsamkeit, Panikattacken und Vernachlässigung, aber auch von Geschwisterliebe, Familie und Freundschaft. Vom Suchen und Finden, der heilenden Kraft der Natur und den Mut, über sich hinauszuwachsen. Die Geschichte zeigt, wie wichtig es ist für seine Kinder da sein und offen miteinander zu sprechen und einander zuzuhören. Sie erinnert uns daran, dass Geliebtes nie verloren geht und macht Mut, loszulassen und nach vorne zu schauen. Gleichzeitig regt sie auch dazu an, genauer hinzusehen und die Schönheit der kleinen und alltäglichen Dinge zu entdecken. Für junge Leserinnen, die ebenfalls gerade eine schwere Zeit durchmachen, kann dieses Buch sehr hilfreich und tröstlich sein. Aber auch Außenstehende sowie Erwachsene besonderer Kinder können daraus sicherlich einiges mitnehmen, da es Verständnis für Kinder weckt, die gerade eine nahestehende Person verloren haben und/oder anders sind.

Mit dem neunjährigen Jasper hat die Autorin einen außergewöhnlichen Protagonisten erschaffen, den man mit seiner liebenswerten, sensiblen und vogelverrückten Art sofort ins Herz schließt. Die Geschichte wird durchgängig aus seiner Sicht in der Ich-Perspektive geschildert, sodass man seine Gefühle und Gedanken hautnah miterlebt. Es rührt einen öfters zu Tränen zu sehen, wie lieb er seine große Schwester hat und wie groß sein Wunsch ist, sie und die Nachtigall zu finden. Als Leser
in ahnt man sehr schnell, was es mit Rosies Verschwinden auf sich hat und auch Jasper scheint es unbewusst zu wissen, hält aber dennoch an dem Glauben fest, dass er sie finden wird.
Alles in allem ist dieses Buch aber nicht durchgehend traurig. Im Gegenteil, es ist überaus herzerwärmend und voller Hoffnung und beweist einmal mehr, dass aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes entstehen kann.
Ganz nebenbei erfährt man noch eine Menge über heimische Vogelarten und die Natur, angefangen bei den Vogelfakten an den Kapitelanfängen bis hin zu den Informationen, die gekonnt in die Handlung mit einfließen. Die zauberhaften schwarz-weiß Illustrationen von Sharon King-Chai runden das Ganze perfekt ab und machen das Leseerlebnis nur noch wundervoller.

Fazit: „Jasper und das Lied der Nachtigall“ ist eine traurig-schöne, berührende und lehrreiche Geschichte über Trauer, unerwartete Freundschaften, die Liebe zur Natur und Vogelwelt und darüber, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Ein zeitloses Kinderbuch für alle ab 8 Jahren, das Trost und Zuversicht schenkt und trotz ernster Thematik zum Wohlfühlen einlädt. Einfühlsam aus Kindersicht geschrieben und wunderbar von Alexandra Ernst übersetzt. Ich habe Jasper nur zu gerne auf seinem Weg begleitet und kann jedem nur ans Herz legen, es mir gleichzutun. Mich hat dieses Buch sehr bewegt und beeindruckt. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 05.02.2025

So süß und zauberhaft! Ein märchenhaft schönes Bilderbuch.

Fenja und der Wirbel im Feenwald
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Mama und Papa Zaunkönig staunen nicht schlecht, als aus einem ihrer Eier eine winzige flügellose Fee schlüpft. Die anderen Vögel sind entsetzt. Heißt das etwa, dass die Feen in ihren Wald zurückkehren? ...

Mama und Papa Zaunkönig staunen nicht schlecht, als aus einem ihrer Eier eine winzige flügellose Fee schlüpft. Die anderen Vögel sind entsetzt. Heißt das etwa, dass die Feen in ihren Wald zurückkehren? Herr und Frau Zaunkönig stören sich aber nicht daran. Sie nehmen sich der Kleinen an, geben ihr den Namen Fenja und ziehen sie genauso liebevoll auf ihre eigenen Kinder. So wächst die kleine Fenja in ihrer Zaunkönigfamilie auf, nichts ahnend, dass sie in Wahrheit gar kein Vogel ist, sondern eine Fee. Mit der Zeit beginnen sich die anderen Waldtiere über sie zu ärgern. Denn so lieb Fenja auch aussehen mag, in Wahrheit hat sie eine Menge Unsinn im Kopf. Als sie eines Tages ein Gespräch mitbekommt und erfährt, dass sie eine Fee ist, begibt sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Bestürzt muss sie feststellen, dass die Feen überhaupt nicht nett und freundlich sind, sondern richtig gemein. Anstatt selbst nach Essbarem zu suchen, bestehlen sie die anderen Waldtiere und machen alles kaputt. So eine Fee möchte Fenja nicht sein. Sie beginnt zu erkennen, wo sie wirklich hingehört, nämlich dorthin, wo sie geliebt wird, egal ob mit oder ohne Flügel.

Auf dieses Buch habe ich mich gefreut, seit es der Verlag angekündigt hat. Ich liebe die Bücher von Briony May Smith, aus meinem Regal sind sie nicht mehr wegzudenken. Die britische Künstlerin ist einfach immer ein Garant für besonders schöne Bilderbücher – und „Fenja und der Wirbel im Feenwald“ bildet da keine Ausnahme. Schon allein das Cover verzaubert auf den ersten Blick und weckt die Vorfreude auf das, was sich dahinter verbirgt.

Mit viel Herzenswärme entführt uns Briony May Smith in die Welt ihrer kleinen Heldin Fenja und präsentiert eine Feengeschichte der etwas anderen Art. Hier sind die Feen mal keine liebreizenden Wesen und auch die flügellose Fenja kommt alles andere als gewöhnlich daher. Aufgeweckt, sympathisch und herrlich frech und spitzbübisch erobert dieser Wildfang die Leserherzen im Sturm und macht Kindern Mut zum Anderssein. Die Geschichte zeigt uns, dass es nicht immer auf die Herkunft ankommt, sondern darum, wer du bist und sein möchtest. In einer Familie musst du dich nicht erst beweisen, um akzeptiert und geliebt zu werden. Deine wahre Familie liebt dich so wie du bist, mit all deinen Besonderheiten. So eine schöne und wertvolle Botschaft, die dank der leicht verständlichen Sätze auch schon kleine Kinder verstehen. Dieses Buch eignet sich wunderbar zum gemeinsamen Lesen und Anschauen und bietet tolle Gesprächsanlässe über die Bedeutung von Familie und Zusammenhalt, Unterschiede und Zugehörigkeit.

Genauso zauberhaft wie der Text sind auch die stimmungsvollen und ausdrucksstarken Illustrationen von Briony May Smith. Mal großformatig, mal in mehreren Einzelzeichnungen pro Seite erwecken sie den magischen Feenwald zum Leben und sorgen durch warme und erdige Farbtöne für eine heimelig-gemütliche, waldige Wohlfühlatmosphäre. Liebevolle Details laden zum Verweilen, Entdecken und Schmunzeln ein, sodass es mal wieder eine wahre Freude ist, Briony May Smiths Bilder zu bestaunen.

Fazit: „Fenja und der Wirbel im Feenwald“ ist eine warmherzige und fantasievolle Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität und dem richtigen Platz im Leben. Ein märchenhaft schönes Bilderbuch mit einer kleinen starken Heldin, die dazu ermutigt, den eigenen Weg zu gehen und man zu selbst zu sein. Für alle Feen-Fans und Abenteurer ab 4 Jahren. Ich kann auch dieses Bilderbuch von Briony May Smith jedem nur ans Herz legen, mich hat es vom ersten Moment an verzaubert. Von mir gibt es sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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