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Veröffentlicht am 07.09.2025

Ist seine Wahrheit auch meine Wahrheit?

Protokoll eines Verschwindens
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Protokoll eines Verschwindens wurde von Alexander Rupflin als Erstlingswerk geschrieben. Alexander Rupflin ist Kriminalreporter und dieser Roman gründet auf eine wahre Geschichte.
Der Roman schildert ...

Protokoll eines Verschwindens wurde von Alexander Rupflin als Erstlingswerk geschrieben. Alexander Rupflin ist Kriminalreporter und dieser Roman gründet auf eine wahre Geschichte.
Der Roman schildert das Verschwinden eines 29 jährigen Brasilianers in Hamburg von verschiedenen Perspektiven.
Von der Familie die 4 Monate nicht wusste was mit ihrem Bruder bzw. Sohn geschehen ist über die Bekannten des Mörders und vor allem auch aus der Sicht des Mörders. Fabio beteuert nach wie vor unschuldig zu sein. Das ist eben seine Wahrheit. Aber ist die Wahrheit von Fabio auch die Wahrheit von der Familie und des Gerichtes?
Die Schreibweise ist nicht reißerisch sondern eher nüchtern, was mir sehr gut gefallen hat. Es lässt den Leser auf weiten Strecken sein eigenes Urteil fällen.
Die Spannung bleibt im Grunde bis zuletzt aufrecht.

Veröffentlicht am 13.04.2025

Starke Frauen

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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Das Buch Elbnächte von Henrike Engel führt uns in das Jahr 1913 nach Hamburg. Im Buch geht es um Louise, die aus gutem Haus stammt und mit ihrem Mann ein schillerndes Leben führt. Bis er plötzlich ...

Das Buch Elbnächte von Henrike Engel führt uns in das Jahr 1913 nach Hamburg. Im Buch geht es um Louise, die aus gutem Haus stammt und mit ihrem Mann ein schillerndes Leben führt. Bis er plötzlich angeblich bei einem Duell ums Leben kommt. Er lässt sie mit einem enormen Schuldenberg sitzen (denn dass er wirklich ums Leben gekommen ist, glaubt sie bald nicht mehr).
Die zweite Protagonistin ist Ella. Sie wurde in ärmlichen Verhältnissen geboren und wurde mit 17 zur Prostitution gezwungen. Schließlich gelang ihr nach 7 Jahren die Flucht.
Die beiden lernen sich kennen und entwickeln einen tiefe Freundschaft. Gemeinsam bauen sie sich ein neues Leben auf und erleben gemeinsam allerhand Schwierigkeiten.
Die Charaktere waren mir sympathisch jedoch die Geschichte ging mir nicht wirklich zu Herzen. Es ist ein guter historischer Roman, der mir einige vergnügliche Stunden bereitete.

Veröffentlicht am 27.01.2025

Svetlana wird es schon richten

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Der erste Band des Ermittlerduos Tommi und Svetlana handelt von einem Mädchen, das die beiden Ermittler auf der Straße auflesen und das niemand als vermisst gemeldet hat.
Nun beginnen die Ermittlungen, ...

Der erste Band des Ermittlerduos Tommi und Svetlana handelt von einem Mädchen, das die beiden Ermittler auf der Straße auflesen und das niemand als vermisst gemeldet hat.
Nun beginnen die Ermittlungen, wer die Mutter ist bzw. woher das Mädchen, das nicht spricht kommt. Tommi und Svetlana bekommen raus, dass das Mädchen urkrainisch spricht. Und sobald die erste Spur gefunden wurde, geht es auch schon munter weiter.
Die beiden sind mir von Anfang an sehr sympathisch. Besonders Svetlana finde ich grandios.
Die Geschichte ist durchwegs spannend und der Humor kommt natürlich nicht zu kurz - wie man es aus der Kluftinger Reihe gewohnt ist.
Ich gebe lediglich nur 4 Sterne, da das Ende meiner Meinung nach etwas zuviel aufgebauscht ist und so eigentlich nicht zum Buch passt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ansonsten wären es 5 Sterne gewesen.
Ich bin mir sicher, dass ich auch den zweiten Band lesen werde.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Der Kelch der Familie Gyrth

Campion. Tödliches Erbe
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Im Krimi "Campion - Tödliches Erbe" von Margery Allingham geht es um die Familie Gyrth, welche von der Krone einen mittelalterlichen Kelch übergeben bekommen hat und nun die Aufgabe hat, diesen ...

Im Krimi "Campion - Tödliches Erbe" von Margery Allingham geht es um die Familie Gyrth, welche von der Krone einen mittelalterlichen Kelch übergeben bekommen hat und nun die Aufgabe hat, diesen zu beschützen. Der Detektiv Campion erfährt nun, dass Gauner planen diesen Kelch zu stehlen. Er unterstützt die Familie den Kelch vor diesem Diebstahl zu bewahren.
Leider konnte mich der Krimi nicht so sehr gefangen nehmen. Ich fand die Spannung einfach nicht.
Nun jedoch zu den positiven Seiten: Mir gefällt einfach die herrliche, etwas altertümliche Sprache so sehr, da kann ich mich wunderbar darin verlieren. Auch wurden die Charaktere gut herausgearbeitet. Der Schreibstil hält britischen Humor genauso bereit wie teilweise sehr blumige Ausdrucksweisen.
Auch die Mystik kommt nicht zu kurz (rätselhafte Vorgänge im Wald). Auch das Cover passt hervorragend.
Für mich kommt jedoch Campion, was die Spannung anbelangt leider nicht an Hercule Poirot heran. Und von einem Krimi erwarte ich mir Spannung, Spannung, Spannung.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Sehr vorhersehbar

Der Duft von Kuchen und Meer
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Im Roman von Anne Barns "Der Duft von Kuchen und Meer" handelt von Maren und ihrer Tochter Leni. Maren erfährt, dass ihre Oma eigentlich auf der Insel Amrum aufgewachsen ist und dort sogar ein ...

Im Roman von Anne Barns "Der Duft von Kuchen und Meer" handelt von Maren und ihrer Tochter Leni. Maren erfährt, dass ihre Oma eigentlich auf der Insel Amrum aufgewachsen ist und dort sogar ein Haus besitzt. Diesen Teil der Vergangenheit hat ihr Oma immer verschwiegen. Nun soll Maren entscheiden was mit dem Haus geschieht. Sie fährt mir Leni nach Amrum und lernt dort ihre Verwandten kennen.
Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben, was ich eigentlich sehr mag. Leider sind mir die Charaktere nicht wirklich ans Herz gewachsen. Es wurde jedoch die Insel sehr gut und schön beschrieben. Man bekommt direkt Lust mal dort Urlaub zu machen.
Im Buch wird ziemlich viel über Rezepte geschrieben, da Maren Konditorin ist.
Überhaupt ist die Geschichte sehr seicht und eher als Urlaubslektüre zu bezeichnen. Auch das Ende war sehr vorhersehbar.