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Veröffentlicht am 17.03.2025

Mystisch

Das Kloster
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Eine Einbruchserie in Klöster und Kirchen, die wenig Aufmerksamkeit der ermittelnden Behörden findet, die sich diese gegenseitig unterschieben, beschäftigt Chief Inspector Taylor und seine Mitarbeiter ...

Eine Einbruchserie in Klöster und Kirchen, die wenig Aufmerksamkeit der ermittelnden Behörden findet, die sich diese gegenseitig unterschieben, beschäftigt Chief Inspector Taylor und seine Mitarbeiter Duncan und Holmes. Ein Toter ändert ein wenig Engagement und Perspektiven. Derweil wird Claire, die eigentlich über den Mord berichten will, von ihrem Chefredakteur auf einem angeblichen Meteoriten angesetzt, der in einem stark gefährdeten Kloster gefunden worden sein soll, was der dortige Abt zur Rettung des Klosters auszunutzen gedenkt. Ab da wird es mystisch. Merkwürdige Gestalten treiben sich im Kloster herum. Claire wird von befremdlichen Träumen heimgesucht, seltsame Visionen und sich im Nichts auflösende Figuren bemächtigen sich zunehmend der Wahrnehmung von Claire und Patricia. Ob das Mystische mag oder nicht, die Geschichte ist flott und überzeugend erzählt, bleibt spannend und muss, um zu gefallen, nicht zwingend logisch sein.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Wohlfeile Lektüre

Geheimnisvolles La Rochelle
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Zwei der zwar nicht ganz großen, aber alteingesessenen Cognac-Dynastien liegen schon seit Jahren im Clinch. Jetzt wird eine der Anteilseigner der Familie Drapin, ermordet aufgefunden. Sie hat zwar mit ...

Zwei der zwar nicht ganz großen, aber alteingesessenen Cognac-Dynastien liegen schon seit Jahren im Clinch. Jetzt wird eine der Anteilseigner der Familie Drapin, ermordet aufgefunden. Sie hat zwar mit dem Geschäftsbetrieb nichts zu tun, muss aber bei einigen wichtigen Weichenstellungen gefragt werden. Und eine solche steht gerade an. An Verdächtigen mangelt es nicht, jedoch an Beweisen. Und dass einer der Verdächtigen selbst dann auch tot aufgefunden wird und auf einen anderen ein fehlgeschlagener Anschlag verübt wird, macht die Sache nicht gerade einfacher. Chevalier ermittelt mit seinem Team, wie immer argwöhnisch beäugt und oft sogar ausgebremst von seinem Vorgesetzten, mit dem er sich nicht grün ist. Und dann spielt auch noch die bevorstehende Geburt seines Sohnes und die eher unfreiwillige Zusammenarbeit mit seiner Verflossenen mit hinein. Sehr bildhaft beschrieben, ruhig erzählt, viel Lokalkolorit, man wähnt sich vor Ort und degustiert die diversen Speisen und Getränke, die die Protagonisten zu sich nehmen oder die ihnen kredenzt werden. Ist irgendwie wie Urlaub beim Lesen. Eine wohlfeile Lektüre.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Sehr skurril

Notizen eines Killers
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Ein auffälliges gelbes Notizbuch, das in einem Eiscafé gefunden wird, sorgt für erhebliche Unruhe. Denn die Finderin gibt es nicht einfach ab, so dass es derjenige, der es verloren hat, vielleicht wieder ...

Ein auffälliges gelbes Notizbuch, das in einem Eiscafé gefunden wird, sorgt für erhebliche Unruhe. Denn die Finderin gibt es nicht einfach ab, so dass es derjenige, der es verloren hat, vielleicht wieder abholen kann, sondern fängt an, darin zu lesen. Es scheint sich um einen Kriminalroman zu handeln, geschrieben in der Ich-Form. Mehr und mehr beschleicht die Finderin nun die Ahnung, es handele sich um die Biographie eines tatsächlichen Killers. Statt sich damit an die Polizei zu wenden, begibt sie sich selbst auf „Spurensuche„ und löst damit dramatische Ereignisse aus, denn der Verlierer des Notizbuches will sein Werk zurück, um jeden Preis. Geschrieben aus Sicht des Notizbuch-Verfassers und der Finderin und in Retrospektiven aufgerollt, enthüllt sich eine spannende, teilweise aberwitzige und skurrile, letztendlich auch tragische Geschichte. Auf die Idee muss man erst mal kommen. Eine kurzweilige Lektüre, bei der Emilys Verhalten zwar nicht immer nachvollziehbar ist, aber die Leserschaft dennoch sehr gut bis zum Showdown unterhalten wird.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Verwickelt

Der Schotte
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Eine verwickelte Geschichte um einen sehr reichen Schotten, den seine Eltern als Kind in ein Internat abschoben und dann bei einem Flugzeugabsturz um Leben kamen. Nicht, ohne dem Sohn ein beträchtliches ...

Eine verwickelte Geschichte um einen sehr reichen Schotten, den seine Eltern als Kind in ein Internat abschoben und dann bei einem Flugzeugabsturz um Leben kamen. Nicht, ohne dem Sohn ein beträchtliches Vermögen zu vermachen, das er wiederum kräftig zu erweitern wusste – zusammen mit einem Jugendfreund. Auf der Beerdigung seiner Eltern trifft er Eve in einem Pub, verbringt die Nacht mit ihr, woraufhin sie spurlos verschwindet – um 25 Jahre später in einer Kate wieder aufzutauchen. Bevor sie ihm ein Geheimnis verraten kann, wird sie ermordet und bald steht auch John im Fokus der Mörder, die Wichtiges um die ehemalige Firma von Johns Eltern, an der er noch beteiligt ist, im Geheimen zu halten versuchen. Das alles vor dem Hintergrund des Krieges zwischen IRA, UVF. Die Geschichte wogt hin und her, taucht in die Geschehnisse um 1969 und die nach 1993 ein, wo John erkennen muss, dass sein Reichtum auf Blutgeld beruht. Das Buch ist lesefreundlich geschrieben, die Charaktere kommen authentisch herüber, wobei allerdings John eine eher drastische Wandlung vornimmt und man am Ende der Geschichte vor der eigenen moralischen Frage steht, wie man dies nun beurteilen soll. Trotz einiger Schwächen ind Handlung und Logik ein lesenswertes Buch.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Erschreckendes Szenario, rasant überbracht

Deepfake
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Rasant trifft es, was nicht nur an den zahlreichen Verfolgungsjagden liegt: zu Fuß, mit konfiszierten Motorrädern, mit dem Auto. Ist schon bei Filmen nervig, wenn die sich derart in die Länge ziehen und ...

Rasant trifft es, was nicht nur an den zahlreichen Verfolgungsjagden liegt: zu Fuß, mit konfiszierten Motorrädern, mit dem Auto. Ist schon bei Filmen nervig, wenn die sich derart in die Länge ziehen und mit immer unwahrscheinlicheren Szenarien aufwarten. Das zu lesen wirkt noch etwas befremdlicher. Unabhängig davon ist dieser Plot um die Schrecken, die KI, in verbrecherischer Absicht eingesetzt, auslösen kann, tatsächlich rasant, wendungsreich, bildhaft und wortgewandt geschrieben, auf hohem Spannungsniveau. Wort- und Satzbildungen wie „… und sein Gemüt auf den malerischen Hafen der Gleichgültigkeit zusteuerte“ oder „…und sich sämtliche Lebensgeister augenblicklich zum Dienst zurückmeldeten“ machen einfach Spaß. Die schnellen Szenenwechsel tragen die Leserschaft durch diese Geschichte, die, weil gar nicht so unwahrscheinlich, ein recht ungutes Gefühl hinterlässt.

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