Platzhalter für Profilbild

Christina19

Lesejury Star
online

Christina19 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Christina19 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2025

Informative Mischung aus Reise-/Erfahrungsbericht und Sachbuch

Urlaub vom Patriarchat
0

Als Friederike Oertel merkt, dass es ihr nicht mehr gut geht, sie unglücklich, gestresst und überfordert ist, fasst sie einen Entschluss: Sie braucht Urlaub vom Patriarchat. So tritt sie die Reise nach ...

Als Friederike Oertel merkt, dass es ihr nicht mehr gut geht, sie unglücklich, gestresst und überfordert ist, fasst sie einen Entschluss: Sie braucht Urlaub vom Patriarchat. So tritt sie die Reise nach Juchitán an. Über die Stadt an der Westküste Mexikos heißt es, dort herrsche das Matriarchat. Drei Monate verbringt die Autorin dort und macht sich in dieser Zeit ein eigenes Bild von den Menschen vor Ort, den vorherrschenden Gesellschaftsstrukturen und gelebten Geschlechterrollen.

Mit großer Neugier und viel Interesse habe ich Friederike Oertels Buch erwartet. Die Journalistin reiste vor einiger Zeit in eine Stadt, in der angeblich mächtige Frauen das Sagen haben und traditionell die Töchter das Haus und Vermögen erben. Vor Ort in Juchitán muss die Autorin jedoch schnell feststellen, dass das Matriarchat nicht automatisch das Gegenteil des Patriarchats und damit die Vorherrschaft der Frau sowie die Unterdrückung des Mannes bedeutet. In diesem Zuge klärt sie zunächst darüber auf, dass es keine einheitliche Definition des Begriffs Matriarchat gibt und man demzufolge unterschiedliche Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens darunter verstehen kann.
In insgesamt zwölf Kapiteln beschreibt Friederike Oertel ihre Beobachtungen und Erlebnisse in der Stadt am Isthmus: Sie erlebt Frauen, die auf dem Marktplatz Handel betreiben und finanziell unabhängig sind. Sie lernt sogenannte Muxe kennen, die als drittes Geschlecht akzeptiert werden. Und sie nimmt an traditionellen Festen teil, die so gar nicht in eine matriarchale Gesellschaft passen wollen. Oertel versucht, die Geschlechterrollen in Juchitán zu verstehen, stößt dabei aber immer wieder auf Ungereimtheiten, sodass sich zunächst kein schlüssiges Gesamtbild ergibt.
Zum Vergleich beleuchtet sie immer wieder auch die Rolle der Frau im Patriarchat: Die Autorin schreibt u. a. über die Ehe, die Aufgabenverteilung innerhalb einer Familie, Frauenrechte wie das Wahlrecht, den Zugang von Frauen zu politischen Ämtern uvm. Dabei untermauert sie ihre Ausführungen mit Verweisen auf wissenschaftliche Untersuchungen und Statistiken. Gleichzeitig übernimmt sie nicht alle Sichtweisen von Wissenschaftlern, sondern setzt sich durchaus kritisch mit einigen Forschungsergebnissen auseinander, wobei sie ihre Argumente verständlich und nachvollziehbar darlegt. Sämtliche Quellenangaben kann man am Ende des Buches nachlesen, was zeigt, mit welcher Seriosität Oertel an das Thema herangegangen ist.
„Urlaub vom Patriarchat – Wie ich auszog, das Frausein zu verstehen“ ist somit eine Mischung aus Reise- bzw. Erfahrungsbericht und Sachbuch. Auch wenn einige Fakten mehrmals aufgegriffen wurden, mochte ich die Einbeziehung des sachlichen Hintergrundwissens. Für mich war das Buch sehr informativ und hinsichtlich der Diversität von Formen des gesellschaftlichen Zusammenleben augenöffnend.

Veröffentlicht am 01.04.2025

(Österreichische) Filmgeschichte mit Stärken und Schwächen

Von Stufe zu Stufe
0

Nachdem vor einigen Jahren die Kinematographen auf den Markt gekommen sind, träumt Luise davon, den ersten Langspielfilm Österreichs zu drehen. Kein einfaches Unterfangen angesichts der Vorbehalte ihres ...

Nachdem vor einigen Jahren die Kinematographen auf den Markt gekommen sind, träumt Luise davon, den ersten Langspielfilm Österreichs zu drehen. Kein einfaches Unterfangen angesichts der Vorbehalte ihres Mannes gegenüber dem neuen Medium und der Tatsache, dass man ihr als Frau den Erfolg Anfang des 20. Jahrhunderts nicht zutraut.
Über 100 Jahre später hat Marc ganz andere Sorgen. Nach seinem Studium der Filmwissenschaft hatte er eine Anstellung im Filmarchiv in Wien gefunden. Wenn in wenigen Tagen seine Stelle gestrichen wird, wird er arbeitslos sein. Als Marc jedoch von der Existenz längst verloren geglaubter Filme von Louise Kolm erfährt, sieht er seine Chance gekommen, als ernstzunehmender Wissenschaftler einen Job an der Universität zu bekommen. Ob sich die alten Filmrollen nicht längst in ihren Dosen zersetzt haben, kann ihm niemand mit Gewissheit sagen. Marc kann es nur herausfinden, indem er die waghalsige Reise in die Ukraine antritt, wo die frühen Werke österreichischer Filmgeschichte in einem Keller aufgetaucht sein sollen…

„Von Stufe zu Stufe“ ist ein Roman, der in Teilen auf wahren Begebenheiten beruht. In zwei Erzählsträngen, die sich regelmäßig abwechseln, erzählt Felix Kucher ein Stück (österreichischer) Filmgeschichte. Ein Teil des Buches spielt in den Jahren 1906 bis 1909, in denen Louise Kolm, ihr Mann sowie ihr Bediensteter die ersten Versuche mit einem Kinematographen unternehmen. Sie drehen kürzere und längere Filme, müssen Rückschläge hinnehmen, können aber auch Erfolge verbuchen. Der zweite Erzählstrang spielt am Ende des Jahres 2021. Darin berichtet der Ich-Erzähler Marc von seinem drohenden Jobverlust und all dem, was er unternimmt, nachdem er ein Foto sieht, das alte Filmdosen in einem Keller in der Ukraine zeigt.
Beim Lesen – und auch jetzt, da ich die Geschichte beendet habe – hatte ich ambivalente Gefühle zu diesem Buch. So musste ich mich anfangs erst an die Sprache gewöhnen. Diese ist durch einige österreichische Ausdrucksweisen geprägt, die für mich etwas fremd klangen. In dem Teil, der von Louise erzählt, fließt außerdem die Wortwahl des letzten Jahrhunderts ein, sodass z. B. die Mehrzahl von Film als „Films“ gebildet wird.
Streckenweise habe ich zudem sehr mit dem Ich-Erzähler gehadert. Ich habe ihn immer wieder als übergriffig, wenn nicht gar frauenfeindlich empfunden. Obwohl er sich seiner unpassenden Gedanken und Taten teilweise bewusst ist, sich selbst auch als Se*isten betitelt, macht ihn das nicht unbedingt sympathischer.
Gleichzeitig muss ich festhalten, dass der Roman stellenweise einen solchen Sog entwickelt hat, dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen wollte. Vor allem am Ende der Kapitel baut der Autor immer wieder eine solche Spannung auf, dass man förmlich den Atem anhält.
Gut gefallen hat mir auch die Rolle von Louise. Sie ist es, die die Idee entwickelt, einen längeren und vor allem niveauvollen Film zu drehen. Während sie anfangs nur zusehen darf, wie ihr Mann und ihr Angestellter den Kinematographen bedienen, nimmt sie zusehends das Zepter in die Hand und emanzipiert sich. Interessant an dieser Stelle ist, dass ihre Figur auf Luise Fleck zurückgeht, die als zweite Filmregisseurin der Welt in die Geschichte eingegangen ist. Der Film, nach dem das Buch betitelt ist, wurde tatsächlich von ihr und den Personen im Roman gedreht und gilt bis heute als verschollen.
Auch wenn der Film im Buch schließlich gefunden wird und der Ausgang der Geschichte somit ein anderer ist, bildet „Von Stufe zu Stufe“ dennoch ein interessantes Stück den (österreichischen) Filmhistorie ab.

Veröffentlicht am 14.03.2025

Eine kulinarische Reise durch Japan

Das Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 1)
0

Hinter einer unscheinbaren Fassade in der Shōmen-Straße in Kyoto verbirgt sich die Kamogawa Shokudō. In diesem besonderen Restaurant gibt es keine Speisekarte, aber die Möglichkeit, verlorene Geschmäcke ...

Hinter einer unscheinbaren Fassade in der Shōmen-Straße in Kyoto verbirgt sich die Kamogawa Shokudō. In diesem besonderen Restaurant gibt es keine Speisekarte, aber die Möglichkeit, verlorene Geschmäcke suchen zu lassen. Den Weg dorthin findet nur, wer die Dienste von Nagare und seiner Tochter dringend benötigt. Über das Jahr verteilt nehmen Gäste mit den unterschiedlichsten Geschichten die Hilfe der beiden in Anspruch.

Müsste ich dieses Buch in wenigen Worten zusammenfassen, wären es wohl diese: Eine kulinarische Reise durch Japan. Dabei ist „Das Restaurant der verlorenen Rezepte“ noch viel mehr.
Nagare und seine Tochter Koishi führen dieses besondere Lokal. In insgesamt sechs Kapiteln werden sie von ihren Kunden aufgesucht, die noch einmal ein Gericht essen möchten, das sie einst vor langer Zeit bekommen haben. Die Abschnitte folgen allesamt dem gleichen Ablauf, was monoton wirken kann, aber - wie ich finde - auch Ruhe in den Roman bringt.
Stets ist es Koishi, die einen Auftrag entgegennimmt und sich die Geschichten ihrer Gäste anhört. Da ist der Mann, der gerne das Nabeyaki Udon seiner verstorbenen Frau ein letztes Mal schmecken möchte. Und die junge Frau, die sich an die Spagetthi napolitan erinnert, die sie als Kind auf einer Reise mit ihrem nun dementen Großvater serviert bekam. Die Detektivarbeit übernimmt Nagare, seinerseits ehemaliger Kommissar. Um die gewünschten Geschmäcke nachkochen zu können, begibt er sich auf die Suche nach den Rezepten und bereist dabei verschiedene Regionen Japans. Er setzt sich mit der Herkunft seiner Lebensmittel auseinander und erklärt den Unterschied, den diese im Geschmack seiner Gerichte macht. Nagare gewährt außerdem Einblicke in die Zubereitungsart japanischer Leckereien. Nicht immer fiel es mir leicht, den Ausführungen zu folgen, da ich in der Geografie sowie der Küche Japans zu wenig bewandert bin. Durch diese Geschichte habe ich allerdings einiges über das Land im fernen Osten und seine Gepflogenheiten dazugelernt.
Was die Idee des Romans grundsätzlich anbelangt, halte ich es für sehr schwierig, wenn nicht gar ausgeschlossen, einen Geschmack, den eine fremde Person erinnert, genau nachkochen zu können. Doch anscheinend geht es darum gar nicht: Es ist Nagare selbst, der darauf hinweist, dass nicht nur die Zutaten und die Art der Zubereitung ein Gericht ausmachen. Stattdessen wirkt die Erinnerung an längst vergangene Zeiten wie ein Gewürz, das eine Mahlzeit besonders schmecken lässt. So versucht Nagare, seine Gäste in die Stimmung zu bringen, die herrschte, als sie ihr gesuchtes Gericht zuletzt zu sich nahmen. Er ist damit nicht nur Detektiv und Koch, sondern hilft seinen Kunden auch dabei, Erinnerungslücken zu schließen, führt Familien zusammen und verabschiedet seine Gäste - wie auch den Leser - schließlich mit einem positiven Lebensgefühl.

Veröffentlicht am 28.02.2025

Ein fantasievolles Mädchen und ihr tätowierter Vater

Papas Tattoos
0

Emilia wächst bei ihrem Vater auf. Der ist groß und trägt viele bunte Tätowierungen. Wenn er abends vor ihr einschläft, schaut sie sich gerne die Bilder auf seiner Haut an. In Emilias Fantasie erwachen ...

Emilia wächst bei ihrem Vater auf. Der ist groß und trägt viele bunte Tätowierungen. Wenn er abends vor ihr einschläft, schaut sie sich gerne die Bilder auf seiner Haut an. In Emilias Fantasie erwachen die Motive zum Leben und bestreiten mit ihr einige Abenteuer.

„Papas Tattoos“ erzählt auf etwa 30 Seiten von Emilia und ihrem Vater. Mir gefällt, dass der Autor für seine Geschichte einen alleinerziehenden Vater gewählt hat und dadurch mit den klassischen Geschlechterrollen gebrochen wird. Gleichzeitig wird die Familiensituation nicht weiter ausgeführt, sondern ist eher im Hintergrund wahrnehmbar, sodass sie als etwas ganz Selbstverständliches behandelt wird.
Emilias Vater ist sehr auffällig dargestellt: Er trägt einen Vollbart, Irokesenschnitt und hat gepiercte Ohren. Sein Körper ist mit zahlreichen Tätowierungen verziert. Diese Tattoos regen Emilia abends zum Träumen an. In wenigen Sätzen erfährt man beispielsweise, wie sie sich ein Treffen mit dem Matrosen vorstellt und worüber sie in ihren Gedanken mit dem Totenkopf spricht. Mit der Pantherin wird dabei ein Tattoo, das für den Vater eine wichtige Bedeutung hat, besonders in den Fokus gerückt.
Die Beschreibungen bleiben insgesamt eher knapp, weshalb ich mir für die Geschichte mehr Tiefgang wünschen würde: Die Bedeutung der Motive wird beispielsweise nur für zwei genannt. Wofür stehen aber die übrigen Bilder, die im Buch aufgegriffen werden? Welche Abenteuer erlebt Emilia noch in ihren Träumen? Auch wenn ich persönlich mehr Text und weniger Leerstellen bevorzugen würde, bietet der Raum, den die Geschichte an der einen oder anderen Stelle lässt, viele Gesprächsanlässe. So kann man die Fantasie des eigenen Kindes anregen, Erklärungen zu den Tätowierungen zu finden und sich selbst Abenteuer mit ihnen auszudenken.
Die Illustrationen sind durchweg farbenfroh gestaltet. Sie passen gut zur Geschichte und sind in ihrem Stil sehr ansprechend.
Ein schönes Bilderbuch über ein fantasievolles Mädchen und ihren besonderen Vater.

Veröffentlicht am 23.02.2025

Eine ruhige Geschichte über zwischenmenschliche Beziehungen und die Liebe zum Töpfern

Aus Stille geformt
0

Schon in jungen Jahren begeisterte sich Akiko für das Töpfern. Als junge Frau verwirklicht sie schließlich ihren Traum von einer Töpferausbildung. Sie verlässt Japan, um das Handwerk in Deutschland von ...

Schon in jungen Jahren begeisterte sich Akiko für das Töpfern. Als junge Frau verwirklicht sie schließlich ihren Traum von einer Töpferausbildung. Sie verlässt Japan, um das Handwerk in Deutschland von Grund auf zu lernen. Anschließend kommt sie für ein Praktikum bei Friedrich im Bregenzerwald unter. Dort trainiert sie jeden Handgriff vom tagtäglichen Drehen an der Scheibe bis zum Brennen im traditionellen Holzofen. Bald stellt sie jedoch fest, dass Friedrich und sie mehr verbindet als nur die Liebe zum Ton.

In „Aus Stille geformt“ begleiten wir Akiko ein Stück auf ihrem Weg zur Töpferin. Dabei vermittelt der Roman viel Wissen über die Arbeit mit Ton. Jeder Schritt bei der Entstehung eines Gefäßes wird bildlich beschrieben: vom Drehen an der Scheibe, dem Trockenvorgang und dem Abdrehen über das Glasieren bis hin zum Brennen. Während sich Akiko bei allen Arbeitsgängen anfangs an ihrem Meister orientiert, entwickelt sie sich zunehmend weiter und findet allmählich ihre eigene Form. In der Geschichte wird stets betont, dass die Arbeit mit dem Naturmaterial viel Erfahrung benötigt und nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Dennoch ist die Hingabe, mit der sich die beiden Protagonisten dem Töpfern widmen, deutlich zu spüren.
Neben den handwerklichen Einblicken bringt uns der Roman auch die japanische Kultur näher. Das Land blickt auf eine Jahrtausende alte keramische Tradition zurück, die sich in Akikos Onkel, der Töpfermeister ist, widerspiegelt. Dass Akiko ihre Ausbildung dennoch fern ihrer Heimat absolviert, liegt allein am Rat ihres Verwandten: „Es ist wichtig, dass du diese Reise machst. Du wirst als eine andere zurückkommen.“ (S. 57) Und genau das wird sie auch:
Mit Friedrich lernt Akiko einen Menschen kennen, der ihrem Leben eine besondere Wendung gibt. Die beiden begegnen sich anfangs als Fremde, spüren jedoch schnell eine Verbindung zueinander. Umso mehr Zeit vergeht, desto besser lernen sie sich kennen. Ihr Verhältnis ist mal von Neugierde, Freundschaft und Vertrauen geprägt, mal von Unsicherheit und sogar Wut. Damit werden viele Nuancen zwischenmenschlicher Beziehungen aufgezeigt. Hier hätte ich mir noch mehr Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Figuren gewünscht. Für mein Empfinden kratzten die Beschreibungen noch zu sehr an der Oberfläche, sodass mir die Figuren ein wenig fremd blieben. Unterstützt wird dieses Gefühl durch die zahlreichen und großen Zeitsprünge, die sich durch die Geschichte ziehen.
Das Ende des Buches habe ich leider von Beginn an erahnen können. Schuld daran ist jedoch gar nicht der Handlungsverlauf, der da etwa vorhersehbar wäre, sondern allein die Vorankündigung des Verlags. Mit einem einzigen Wort hat diese zu viel vom Inhalt vorweggenommen und meine Lesefreude damit deutlich getrübt. Auf den meisten Portalen ist die Beschreibung in der Zwischenzeit glücklicherweise angepasst worden, sodass der Verlauf der Geschichte für neue Leser vielleicht doch eine Überraschung bereithält.
„Aus Stille geformt“ ist ein ruhiger Roman, der sich besonders für Liebhaber des Töpferhandwerks und der japanischen Kultur eignet.