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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2025

Ein magisches Erlebnis

Our Infinite Fates
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"Our infinite fates" erzählt die Geschichte zweier Liebender, die aufgrund einer Verstrickung über Jahre hin weg aneinander gebunden sind und einander in all ihren Leben töten müssen, um dann gemeinsam ...

"Our infinite fates" erzählt die Geschichte zweier Liebender, die aufgrund einer Verstrickung über Jahre hin weg aneinander gebunden sind und einander in all ihren Leben töten müssen, um dann gemeinsam zu sterben. Immer wieder ziehen sie sich magisch an, so auch in diesem Leben. Doch in diesem Leben muss Evelyn älter als 18 Jahre werden, denn das Leben ihrer kleinen Schwester hängt davon ab, der sie eine Knochenmarkspende geben möchte.

Die Geschichte erzählt zum einen im Hier und Jetzt, zum anderen gibt es zahlreiche Rückblenden, die die verschiedenen Jahre und Begegnungen erzählen. Diese sind auf der Welt verteilt und auch wenn Arden und Evelyn einander immer wieder auf die ein oder andere Art begegnen, ist es immer etwas anders. Außerdem kann sich zumindest Arden an die Vergangenheit erinnern, Evelyn nur bruchstückhaft.

Die Flashbacks ähneln sich irgendwann recht stark und nehmen das Tempo aus der Geschichte. Da mochte ich die momentanen Beschreibungen schon mehr. Die finale Aufklärung, warum den beiden die Wiedergeburten passieren, findet erst zum Schluss statt und es hat sich nicht ganz rund angefühlt.

Vor allem der Schreibstil hat es mir aber angetan, er ist sehr magisch und atmosphärisch und saugt einen in die Geschichte. Ich hatte jedoch insgesamt eine emotionalere und spannendere Geschichte erwartet.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Emotionale Wohlfühlgeschichte

An Optimist's Guide to Heartbreak
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Lucy ist ein wahrer Sonnenschein und das, obwohl ihr das Leben schon einige Male recht böse mitgespielt hat. Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) möchte sie ihren Kindheitsfreund Cal wiederbegegnen ...

Lucy ist ein wahrer Sonnenschein und das, obwohl ihr das Leben schon einige Male recht böse mitgespielt hat. Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) möchte sie ihren Kindheitsfreund Cal wiederbegegnen und fängt deshalb bei seiner Werkstatt an, zu arbeiten. Die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit und vor allem der Verlust von Cals Schwester und Lucys bester Freundin Emma.

Während Lucy aus diesem tragischen Ereignis sehr positiv hervorgegangen ist, hat Cal sich abgeschottet. Was folgt, sind erste Annäherungen der beiden, wobei Cal immer wieder abblockt und sich nur langsam erwärmt. Aber auch Lucy hat ihre eigenen Geheimnisse und will nur eine Freundschaft, keine romantische Beziehung. Warum das so ist, wird am Ende des Buches aufgeklärt.

Es gab einige Längen, aber vor allem war der Schreibstil sehr emotional und es gibt wunderschöne Momente, in denen man verweilen möchte. Die Beziehung zwischen Cal und Lucy ist intensiv, auch wenn die beiden sich eher langsam annähern.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Beruhigendes Buch

Heimweh nach mir
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"Heimweh nach mir" habe ich als Hörbuch gehört und kann es sehr empfehlen, da die Stimme der Erzählerin Hannah Schepmann sehr angenehm ist und ich das Gefühl hatte, sie würde das Erlebte selber erzählen. ...

"Heimweh nach mir" habe ich als Hörbuch gehört und kann es sehr empfehlen, da die Stimme der Erzählerin Hannah Schepmann sehr angenehm ist und ich das Gefühl hatte, sie würde das Erlebte selber erzählen. Ich hab ihrer sanften Stimme sehr gern zugehört.

Das Buch selber erzählt davon, wie man sich schlussendlich selber besser behandelt und mit sich ins Reine kommt. Alte Verhaltensmuster oder Denkweisen, die einem schlussendlich glücklichen Leben nur im Weg stehen, sollen abgelegt werden. Dazu werden immer wieder Fragen gestellt, die darauf aus sind, zu zeigen, was wirklich wichtig im Leben ist und was vielleicht im ersten Moment so scheint, aber wenn es darauf ankommt, eigentlich vollkommen banal ist. Ich denke, dass ich per se nicht Hauptzielgruppe des Buches bin, da ich vieles des Gesagten schon umsetze, aber es war gut, manches einfach noch einmal zur hören. Auch wenn die Autorin sagt, sie selbst ist der Selbstoptimierung müde und will einfach nur leben, empfand ich es durchaus als anregend, um eigene Ansichten zu hinterfragen - insbesondere im Hinblick darauf, warum manche Dinge an anderen einen stören ... und dass es vielleicht an einem selbst liegt.

Manches konnte ich nicht für mich übertragen, was okay ist. Insbesondere zu Beginn des Buches konnten mich die Ideen noch nicht so ansprechen, doch mit der Zeit hat es mir immer besser gefallen und ich mochte den Ausflug in dieses Genre schlussendlich sehr. Es war ein sehr angenehmes Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Sehr wichtiges Thema

Du bist du ... und wunderbar
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Das Thema, das hier aufgegriffen wird - und das bereits für sehr junge Kinder, für die diese Themen zunächst vielleicht noch sehr abstrakt wirken - ist immens wichtig, nicht nur für die Kinder selbst, ...

Das Thema, das hier aufgegriffen wird - und das bereits für sehr junge Kinder, für die diese Themen zunächst vielleicht noch sehr abstrakt wirken - ist immens wichtig, nicht nur für die Kinder selbst, sondern auch für alldiejenigen, die das Buch vorlesen. Auch in unserer Familie sind Geschlechterrollen ein großes Thema, sei es bei der Wahl des Spielzeugs oder der Farben für die Kleidung.

Das Thema wird hier zunächst sehr provokant, aber auch spaßig angeschnitten, was ich toll finde, manche Kinder vom Verständnis aber vielleicht nicht so packen wird. Den Kindern wird aber recht schnell deutlich gemacht, dass diese Rollenvorschreibungen keine wirkliche Legitimität haben. Zu den gängigen Beispiel wie zum Beispiel Speilzeuge wird das Ganze auch historisch eingebettet und es werden verschiedene Familienkonstellationen aufgegriffen, die einen über den eigenen Tellerrand schauen lassen.

Die Illustrationen sind sehr schlicht gehalten, das mag manchen gefallen, anderen eher nicht. Die Comic-Form macht Spaß und spricht Kinder an. Generell würde ich sagen, dass das Buch auch noch mit älteren Kindern besprochen werden kann, da es (bisher) wenig vergleichbare Lektüren gibt.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Für Ausmal-Liebhaber

Disney - Malen nach Zahlen: Micky, Donald & Co.
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Wer gerne zum Entspannen Ausmalbilder nutzt und zudem Fan von Disney-Filmen und -Serien ist, den wird dieses Buch hier sicher begeistern können. Malen nach Zahlen Disney: Micky, Donald & Co." bietet zahlreiche ...

Wer gerne zum Entspannen Ausmalbilder nutzt und zudem Fan von Disney-Filmen und -Serien ist, den wird dieses Buch hier sicher begeistern können. Malen nach Zahlen Disney: Micky, Donald & Co." bietet zahlreiche Bilder von bekannten Disney-Figuren (Micky, Donald, Pluto, Goofy, ...), die sich erst Stück für Stück durch genaues Zeichnen offenbaren.



Dabei ist es zum einen toll, dass der Ausmalspaß wirklich sehr kleinschrittig ist und man sich für das Malen wirklich Zeit lassen sollte, zum anderen kann es dadurch auch mal müßig werden. Im Gegensatz zu vergleichbaren Ausmalbüchern hat man hier auf jeden Fall einiges zu tun.



Farben gibt es nicht dazu, den passenden Stiftesatz sollte man bereit legen und dazu noch eine Vielzahl an verschiedenen Farben in Petto haben. Es muss nicht genau passen, aber auch hier gilt wieder, dass es sehr viele, kleine Kästchen gibt. Toll finde ich, dass es zunächst wirklich schwer ist, dass Bild hinter den Zahlen zu erkennen und sich dieses dann Stück für Stück offenbart. Entspannung bringt das Buch auf jeden Fall, am besten läuft ein Disney-Hörbuch im Hintergrund :)

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