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Veröffentlicht am 06.05.2025

Nicht so gut wie der erste Band

Dark Ivy – Halt mich fest
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Cover

Dieses Cover greift durch seine Beschaffenheit problemlos das Cover des ersten Bandes auf. Ich persönlich bin immer noch kein richtiger Fan davon, finde es aber auch nicht schrecklich.

Meine Meinung

Nachdem ...

Cover

Dieses Cover greift durch seine Beschaffenheit problemlos das Cover des ersten Bandes auf. Ich persönlich bin immer noch kein richtiger Fan davon, finde es aber auch nicht schrecklich.

Meine Meinung

Nachdem ich gerade erst den ersten Band dieser Dilogie gelesen habe, habe ich die Chance genutzt mit diesem zweiten und letzten Band sofort weiterzumachen. Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass mir der erste Teil wohl besser gefallen hat.
Zunächst einmal fand ich es schön, dass wir im Gegensatz zum Vorgängerband Kapitel aus Williams Sicht bekommen wie auch aus Edens Sicht. Ich glaube, wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es „melodramatisch“. Bevor ihr mir den Kopf abreißt, dies betrifft keineswegs den Unfall von Devin, noch die Schuldgefühle noch die Reue der Charaktere. Doch Eden und William waren maximal ein paar Tage zusammen und haben auch nicht allzu lange gebraucht um ein Paar zu werden und diese ewigen anschmachtenden Blicke, die Verzweiflung und das Hin und Her haben mich irgendwann einfach nur noch frustriert. Ich fand beider Verhalten in Anbetracht der gemeinsamen Zeit, die sie wirklich miteinander verbracht haben, zu viel des Guten.
Auch die ewige Misskommunikationen zwischen Eden und William hat mich in den Wahnsinn getrieben. Es hat offensichtlich nicht gereicht, dass sich Williams und auch Edens Gedanken zu Devins Unfall und zu ihrer Beziehung permanent im Kreis drehen, auch die Dialoge und Monologe übereinander klangen immer wieder ähnlich.
Ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr von der Freundschaft zwischen Devin und William sehen, beispielsweise in Rückblenden und prägnanten Erinnerungen. Denn die Freundschaft der beiden wirkt in meinen Augen doch sehr blass und unausgereift. Dies betrifft aber leider auch andere zwischenmenschliche Bande, wie die Freundschaften der Gruppe untereinander. Am liebsten, trotz kleiner Startschwierigkeiten war mir immer noch Garreth, der einfach eine dringend benötigte Leichtigkeit in die Geschichte reinbringt. Außerdem fand ich die Zuneigung die Eden ihren Dad entgegenbringt greifbarer als ihre Anziehung zu William.
Grundsätzlich mochte ich dieses Buch trotz dieser Mängel ganz gerne. Der Schreibstil ist angenehm und weiterhin gut verständlich. Ich liebe die Blackout Poetry, die wir in diesen Büchern finden. Doch gleichzeitig scheint mir das Konzept der Woodford Academy irgendwie sehr substanzlos, denn offenbar kann man dem Unterricht gerne mal fernbleiben oder gehetzt aus dem Raum stürmen, ohne dass es Konsequenzen gibt.
Obwohl mir dieser zweite Band nicht mehr so gut gefallen hat wie der erste, würde ich in Zukunft vermutlich erneut ein Buch von Nikola Hotel kaufen und lesen - tiefergehend umgehauen hat mich diese Dilogie leider nicht, aber für Zwischendurch fand ich sie ganz gelungen.

Fazit

Leider schneidet dieser zweite Band im Vergleich zum Ersten nicht so gut ab. Ich hätte mir mehr Tiefgang, Emotionen und Dimensionalität gewünscht.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2025

Eher was für Einsteiger ins Genre

Sturmtochter, Band 1 - Für immer verboten
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Cover



Ich glaube, wenn ich nicht bereits Bücher dieser Autorin kennen würde, hätte ich gar nicht erst nach diesem Buch gegriffen. Ich verstehe, was der Coverdesigner vermitteln möchte, mag das Gesamtbild ...

Cover



Ich glaube, wenn ich nicht bereits Bücher dieser Autorin kennen würde, hätte ich gar nicht erst nach diesem Buch gegriffen. Ich verstehe, was der Coverdesigner vermitteln möchte, mag das Gesamtbild aber nicht. Und warum die Frau auf dem Cover ein voluminöses Ballkleid trägt, erklärt sich mir nicht ganz.



Meine Meinung



Ich kenne bereits einige Bücher von Bianca Iosivoni, wobei bisher noch kein Highlight dabei gewesen ist. Dieses Buch lag seit Jahren auf meinem Stapel ungelesener Bücher und genau aus dem eben genannten Grund, hatte ich einfach nicht genug Muße es in die Hand zu nehmen. Für dieses Jahr habe ich mir allerdings vorgenommen meinen SUB drastisch zu verkleinern und dazu gehören natürlich auch die etwas älteren Bücher.

Protagonistin des Buches ist Avalee, die wie uns der Klapptext bereits verrät, einen Kampf gegen Elementare führt und im Laufe des Buches erfährt, dass sie ebenfalls über magische Kräfte verfügt. Avalee ist mir nicht direkt unsympathisch oder sympathisch. Im Buch selbst wird mehrfach betont, dass Avalees Magie stark mit ihren Gefühlen verknüpft ist und ehrlicherweise muss ich zugeben, dass sie mir einfach zu temperamentvoll war. Die ewigen Ausbrüche, das Chaos in ihrem Kopf, die überschwappenden Gefühle – mir wars einfach irgendwann zu viel. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass sie endlich mal die Arschbacken zusammenkneift und sich wie jemand verhält, der sich selbst im Griff hat.

Auch die Beziehung zu Lance kann nicht überzeugen. Ich fand die Idee, dass die beiden sich bereits kennen, als die Geschichte losgeht, eigentlich ganz gut, aber die Anziehung zwischen den beiden habe ich überhaupt nicht gefühlt. Auf mich wirkten die Gespräche sehr oberflächlich und alles in allem kenne ich einfach genug Liebesbeziehungen in Büchern, die wesentlich besser ausgearbeitet sind. Ähnlich ergeht es mir leider auch bei allen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem Buch. Dies betrifft sowohl Avalee und ihren Vater, aber ebenso die Beziehung zwischen ihrem Vater und seinem Lebensgefährten, und leider ebenso die Freundschaft zwischen Avalee und ihrer besten Freundin Bri. Es gibt einige Kapitel aus Sicht der Nebencharaktere und ganz ehrlich? Die Verbindung der beiden Geschwister Juliana und Elijah war mir persönlich und mit weitem Abstand die liebste von allen. Da habe ich echt ein wenig Herzschmerz wahrgenommen.

Das Buch liest sich nichtsdestotrotz wunderbar flüssig und leicht. Für Einsteiger in das Romantasy-Genre ist diese Geschichte vermutlich perfekt. Für alteingesessene Hasen, wie ich es bin, fehlt es einfach noch massiv an Tiefgang, Emotionen und Worldbuilding. „Sturmtochter“ weist bereits eine starke Substanz auf, es gibt greifbare Elemente, wie die Clans und deren Eigenarten, den Kampf gegen die Elementare, doch beispielsweise das Erwachen der Magie, sowie der Umgang damit, ähnlich wie die große Problematik rund um die Elementare bleiben dabei recht zurückhaltend.

Ich gehe derzeit davon aus, dass ich diese Reihe nicht weiterverfolgen werde. Es handelt sich hierbei keineswegs um ein schlechtes Buch und ich habe die Lesestunden damit durchaus genossen, doch alles in allem, bin ich nur so semi-begeistert.



Fazit



Ich habs fast befürchtet, aber für mich war diese Geschichte leider nichts. Jedoch möchte ich nochmals betonen, dass dieses Buch für Einsteiger ins Romantasy-Genre vermutlich perfekt ist.



Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

3,5 Sterne - Konnte mich nicht überzeugen

Spark of the Everflame
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Cover

Wie bei vielen der neuerschienen Bücher ist dieses Cover ein Traum. Ich liebe die satte rote Hintergrundfarbe, die Darstellung der weiblichen Protagonistin sowie die anderen Details. Zudem ergibt ...

Cover

Wie bei vielen der neuerschienen Bücher ist dieses Cover ein Traum. Ich liebe die satte rote Hintergrundfarbe, die Darstellung der weiblichen Protagonistin sowie die anderen Details. Zudem ergibt das Cover ein wirklich schönes Gesamtbild.

Meine Meinung

Nachdem ich dieses Buch wochenlang online bewundert habe und ich es dann endlich in meiner Buchhandlung des Vertrauens in den Händen halten konnte, stand natürlich fest, dass ich es kaufen muss. Bisher kenne ich nur ein Buch des Verlages und keines dieser Autorin, aber das hat mich ja noch nie davon abgehalten Bücher mitzunehmen.

Wie ich es selbst bereits gedacht hatte, erleben wir das komplette Buch aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Diem. Leider passt sie genau in das Schema des weiblichen Hauptcharakters, welche ich persönlich nicht mag: impulsiv, temperamentvoll und immer unnötig aggressiv, wenn ihr mich fragt. Kurzum, ich konnte mit ihr leider sehr wenig anfangen. Grundsätzlich konnte ich viele ihrer Entscheidungen nachvollziehen, aber gerade ihr Verhalten im königlichen Palast und immer mit der Tatsache im Hinterkopf, dass bei ihren Aktionen nie nur sie selbst die Leidtragende wäre, hat mich in den Wahnsinn getrieben. Als Begründung für ihr herausstechendes Talent sich in Schwierigkeiten zu bringen wird immer wieder die Stimme in ihrem Kopf angegeben, was dadurch, dass es in diesem Band dafür keinerlei Aufklärung gibt, für mich als Begründung nicht reicht. Ich hätte gerne gesehen, dass Diem ihre eigenen Entscheidungen trifft und auch ihre Emotionen anständig hinterfragt. Ihre impulsiven Entscheidungen führen zu einer Kettenreaktion, die von einer dummen Entscheidung zur nächsten führt.

Luther, unser männlicher Protagonist, bietet viel Potenzial für die nächsten Teile, was diesen Band jedoch betrifft finde ich sein Verhalten sehr eindimensional. Im Vergleich zu anderen Büchern hatte ich den Eindruck, dass wir von beiden gemeinsam einfach zu wenig zu sehen bekommen. Ich konnte sein Verhalten nicht wirklich nachvollziehen, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass er irgendwann womöglich einen guten Bookboyfriend abgeben würde.

Ich habe in meinem Leben schon eine ganze Menge Bücher gelesen und dies ist vermutlich auch der Grund, warum ich dieses Buch einfach nur vorhersehbar fand. Diems temperamentvolles Verhalten, ihr Zusammenschluss mit den Rebellen, ihr Näherkommen mit dem Prinzen und sogar das Ende und Diems Ausbruch aus ihrem normalen Leben waren leider alles Dinge, die ich bereits ab dem ersten Kapitel erwartet habe. Eigentlich passiert so wenig Unerwartetes, dass ich das Buch sogar als langweilig bezeichnen würde.

Der Schreibstil als solcher ist nicht schlecht, allerdings würde ich dem Lektorat des Leaf Verlages empfehlen noch mal den ein oder anderen Fehler auszubessern, denn davon finden sich leider einige. Das Buch als solches ist nicht langweilig geschrieben, der Inhalt war einfach nur absehbar. Ich hätte gerne mehr Gespräche zwischen den beiden Protagonisten gesehen und mehr davon, dass Diem ihre Entscheidungen hinterfragt. Ansonsten liest sich die Geschichte gut und schön flüssig.

Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe tatsächlich weiterverfolge. Vermutlich werde ich die ersten Meinungen zum nächsten Band abwarten und mich dann spontan entscheiden, ob ich Pen Cole eine weitere Chance einräume.


Fazit

Trotz eines vielversprechenden Inhaltes bin ich letztlich enttäuscht worden. Die Geschichte ist vorhersehbar, die Protagonistin zu temperamentvoll und insgesamt bin ich einfach nicht abgeholt worden.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Hm...

Gothikana – Eine Liebe, die alle Regeln bricht
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Cover

Dieses düstere und wunderschöne Cover ist der Grund warum ich dieses Buch im Buchladen meines Vertrauens in die Hand genommen habe. Ich liebe das Zusammenspiel der Farben, der Details und des Titels. ...

Cover

Dieses düstere und wunderschöne Cover ist der Grund warum ich dieses Buch im Buchladen meines Vertrauens in die Hand genommen habe. Ich liebe das Zusammenspiel der Farben, der Details und des Titels.

Meine Meinung

Ich bin mir gar nicht so sicher, welchem Genre dieses Buch in erster Linie zugeordnet wird und gestehe, dass ich es aus einer Laune heraus im Buchhandel meines Vertrauens mitgenommen habe. Bisher kannte ich die Autorin nicht und bin mir auch noch nicht sicher, ob ich weitere Bücher von ihr lesen würde.
Wenn wir die Bonusszenen am Ende des Buches ignorieren, erleben wir eigentlich das komplette Buch aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Corvina. Corvina passt meiner Meinung nach perfekt zum Buch, auch wenn wir mit ihr das ein oder andere Klischee bekommen. Sowohl die schwarzen Haare als auch ihr Kleidungsstil, neben ihren Hobbies, wie u. a. Tarotkartenlegen, spielgelt das allgemein bekannte Bild eines Gothics wieder. Zumindest in den Augen eines Laien, wie mich. Grundsätzlich mochte ich Corvina, auch wenn ich ihre Gedankengänge nicht immer nachvollziehen konnte. Auch war sie mir in einigen Dingen zu naiv, zu einfach gestrickt oder war zu sehr davon abgelenkt, dass sich ihr Leben endlich zum besseren wendet. Sie hat sich so sehr über ihre neuen Freundschaften und das Leben an der Universität und natürlich auch in Vad verliebt, dass sich mir immer wieder die Frage aufgedrängt hat, warum sie vorher, denn selbst nichts an ihrem Leben geändert hat. Ich möchte euch nicht anlügen, aber die körperliche Anziehung der beiden war mir gerade zu Beginn zu extrem.
Vad Deverell, ihr Professor und die ach so verbotene Beziehung der beiden waren mir zu oberflächlich. Ja, er ist mysteriös, geheimnisvoll und hat seine starken Momente, aber darüber hinaus? Offenbar besteht sein Lebensinhalt darin in Büchern zu blättern, Corvina zu stalken oder wahlweise durch den Wald zu latschen, ohne dass wir überhaupt erfahren, warum er das macht. Was allerdings nur ein weiteres von vielen ungelösten Rätseln ist. Mir fehlt es an Tiefe, an Substanz an einem greifbaren und reellen Charakter, der nicht immer wieder hinter dem Spice der Geschichte zurückstecken muss. Schade, weil sein Wesen eigentlich genug Potenzial hat, um zu überzeugen.
Grundsätzlich mochte ich den Schreibstil. Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, dass unnötig drumherum geschwafelt wurde, gerade was Corvinas Gefühle für Vad betrifft, aber ebenso was das Setting, die geheimnisumwobene Burg Verenmore, betrifft. Für mich war der Schreibstil nicht ganz so flüssig, wie ich es mir gewünscht hätte – womöglich hätte es geholfen, wenn nicht jeder vierte Satz durch so viele Textbausteine in die Länge gezogen wurde, dass man gar nicht mehr weiß, worum es ging.
Das Ende war nicht so überzeugend, wie es hätte sein können. Ich habs bereits kurz angesprochen, aber in meinen Augen bleiben viele Rätsel einfach ungelöst. Die Autorin schreibt in ihrem Nachwort, dass man im Leben nicht jedes Geheimnis aufdecken wird und begründet damit, warum das Ende ist wie es ist. Mag ich den Schluss deshalb? Nö. Wenn ich ein Buch schreiben würde, macht es in meinen Augen wenig Sinn mir Dinge auszudenken, die nirgendwo hinführen. So wirkt es für mich als sollen einige Dinge nur als Lückenfüller dienen, damit das Buch künstlich in die Länge gezogen wird.
Darüber hinaus habe ich mich mehrfach gewundert, warum sich der Verlag dazu entschieden hat die Bonusszenen – in einer nicht nachvollziehbaren Reihenfolge – an das Ende des Buches zu drucken, wenn man diese auch der Reihenfolge der Kapitel entsprechend hätte einbringen können. Ich habe die Bonusszenen zwar alle noch gelesen, fände es aber besser, wenn diese an den richten Stellen gestanden hätten.

Fazit

Trotz eines vielversprechendes Startes musste ich schnell einsehen, dass dieses Buch nur bedingt mein Fall ist. Ob ich in Zukunft erneut ein Buch dieser Autorin lesen würde bleibt abzuwarten.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Uff

Ein Vampir im Handgepäck
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Cover

Ich glaube über diese Cover kann man sich streiten, früher fand ich sie ganz in Ordnung aber mittlerweile finde ich sie ziemlich langweilig. Dennoch kann auch ich zugeben, dass die abgebildeten ...

Cover

Ich glaube über diese Cover kann man sich streiten, früher fand ich sie ganz in Ordnung aber mittlerweile finde ich sie ziemlich langweilig. Dennoch kann auch ich zugeben, dass die abgebildeten Details gut zum Inhalt passen.

Meine Meinung

Vor vielen Jahren als diese Reihe noch nicht ganz so viele Bände hatte und ich regelmäßig Bücher aus dem LYX Verlag gelesen habe, gehörten die Bücher von Lynsay Sands zu meinen absoluten Favoriten. Irgendwann wurden mir die Bücher allerdings zu langweilig, weshalb ich noch einige ungelesene Bände zu Hause habe, welche ich zum Start ins neue Jahr zumindest einmal gelesen haben möchte.
Mary ist diejenige aus deren Sicht wir den Großteil dieser Geschichte erleben. Nach dem Tod ihres Ehemannes, im stolzen Alter von 62 Jahren und alleine mit ihrer Schäferhündin Bailey unterwegs, prophezeit uns der Klapptext ja bereits, dass sie auf ihrer Reise mit ihrem Wohnmobil ihren zukünftigen Lebensgefährten, den Unsterblichen, Dante Notte über den Haufen fährt. Natürlich unbeabsichtigt. Ich glaube ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, wo die weibliche Protagonistin so unfassbar passiv ist. Ich meine, Mary an sich ist eine ruhige und nette Frau, aber ihr entspanntes Leben geht innerhalb weniger Kapitel den Bach runter und ich habe einfach auf den Moment gewartet, an dem sie Dante die Leviten liest, wo sie sich gerechtfertigt aufregt, wo echte Emotionen bei mir ankommen, aber dieser Moment kam einfach nicht. Ich fand ihren Charakter schon ein wenig langweilig.
Auch mit Dante kann ich herzlich wenig anfangen. Zunächst einmal habe ich auch bei ihm den Eindruck, dass sein Wesen und auch sein Verhalten wenig hermachen. Verwundert bin ich außerdem über die Tatsache, dass er, sowie auch sein Zwillingsbruder Tomasso, beide als sogenannte Vollstrecker für die Unsterblichen tätig sind, was bedeutet sie wehren Angreifer ab, beschützen die Schwachen und kümmern sich auch um neu Gewandelte. Gesehen habe ich davon nichts. Natürlich kümmert er sich in liebevoller und warmherziger Art um Mary, aber wenn es darum geht seine Lebensgefährtin zu beschützen stellt er sich in meinen Augen schon etwas dümmlich an. Auch so bekommen wir von seiner Vergangenheit, seiner Familie oder meinetwegen seinen Hobbies herzlich wenig zu sehen, was seinen Charakter bis zum Schluss leider sehr blass bleiben lässt.
Was ich an Lynsay Sands Büchern immer noch gut finde, ist die simple Tatsache, dass die Protagonisten menschlich sind. Sie müssen mal auf die Toilette, schlafen oder rasieren sich die Beine. Auf der anderen Seite verhalten die Charaktere sich etwas überzogen, Humor spielt in dieser Reihe immer eine maßgebliche Rolle und an sich lässt sich die Geschichte wirklich leicht und angenehm lesen. Es fehlt nur der Tiefgang. Ich bin weder emotional noch was die Spannung oder die Dramatik betrifft abgeholt worden. Das ganze Buch plätschert seicht vor sich hin, das kann man natürlich mögen, um mich zufrieden zu stellen reicht es leider nicht.
Ich habe jetzt noch zwei weitere ungelesene Bände der Reihe zu Hause, welche ich ebenfalls noch lesen werde, wer weiß? Vielleicht kann mich eines von den anderen beiden doch so sehr vom Hocker reißen, dass ich mir die fehlenden Bände tatsächlich kaufe.

Fazit

Trotz der Tatsache, dass ich diese Reihe bereits vor Jahren abgebrochen habe, habe ich mehr erwartet. Die Geschichte ist leider super langweilig erzählt und das Verhalten der Charaktere macht nicht wirklich Sinn.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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