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Veröffentlicht am 24.02.2025

Cozy Rückkehr in die Buchwelt

Das Buch der verbotenen Träume
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Die Bibliothekarin Dawn Walker lebt nach dem Tod ihres Lebensgefährten sehr zurückgezogen. Bis ein geheimnisvolles Buch den Weg zu ihr findet, das magische Kräfte zu haben scheint. Kurz darauf versucht ...

Die Bibliothekarin Dawn Walker lebt nach dem Tod ihres Lebensgefährten sehr zurückgezogen. Bis ein geheimnisvolles Buch den Weg zu ihr findet, das magische Kräfte zu haben scheint. Kurz darauf versucht eine junge Frau, das Buch zu stehlen, was Dawn noch neugieriger macht. Ehe sie sich versieht taucht Fremder namens Leo Turner auf und nimmt sie mit in eine ungahnte Welt voller Abenteuer. Aber auch Gefahren ...

Auch beim zweiten Spin Off zur "Das Buch der gelöschten Wörter"-Reihe war es wieder richtig schön, in die Welt zurückzukehren und mit all den lieben, lustigen, merkwürdigen Buchfiguren Abenteuer zu erleben. Wir erleben wieder den Bund und wie Dinge in ihrer Zentrale ablaufen, wir treffen alte und neue Buchfiguren und Menschen, und es gibt eine neue Bedrohung für die Buchwelt und die echte. Die Handlung ist spannend und kurzweilig, und dabei nie zu nervenaufreibend. Trotz der Gefahr fühlt es sich eher cozy an.

Dawn war eine eher passive Protagonistin, die ein wenig blass blieb. Trotzdem macht sie eine Entwicklung durch, und wird etwas selbstbewusster und mutiger am Ende. Auch bei Leo erkennt man Fortschritte im Laufe des Buches. Meine liebsten Charaktere waren aber die zwei Gehilfen von Dawn, Buchfiguren, die ich hier nicht nennen will. Sie haben mir sehr viel Spaß bereitet. Und auch das Gewusel aus den anderen relevanten Figuren hat dafür gesorgt, dass ich mich wieder sehr wohl gefühlt habe.

Es gibt keine großen Plottwists, aber die ein oder andere interessante Wendung, und das Ende ist sehr passend für die Geschichte, mit hoffnungsvoller Note. Für mich war es wieder ein unterhaltsames Lesevergnügen und ich kann die Reihe insgesamt, und auch dieses Buch im speziellen, empfehlen.

4 Sterne

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2025

Sehr schöner Abschluss

Sense of Love - Mit jedem unserer Worte (Love-Trilogie, Band 3)
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Obwohl Model und Jet-Setterin Livia Russo Venedig nicht leiden kann, kehrt sie nach dem Tod ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurück, um einige Angelegenheiten zu klären. Eigentlich will sie so schnell ...

Obwohl Model und Jet-Setterin Livia Russo Venedig nicht leiden kann, kehrt sie nach dem Tod ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurück, um einige Angelegenheiten zu klären. Eigentlich will sie so schnell wie möglich wieder weg. Doch dann wird sie auf den Gondoliere Luca aufmerksam. Luca mit seiner atemberaubenden Stimme, der von einer Karriere als Opernsänger träumt und doch keine Chance hat, diesen Traum zu verfolgen. Die beiden schließen einen Deal, sich gegenseitig zu helfen. Nur haben sie beide nicht erwartet, dass sie dabei ihren Ängsten gefährlich nahe kommen. Sind sie bereit, einen Sprung über ihren Schatten zu wagen?

Nachdem ich von Band 2 ein klein wenig enttäuscht war, hat mich Sense of Love als Abschluss der Reihe wieder mehr abgeholt. Das Setting ist, wie auch schon in den Vorgängern, wunderschön. Ich liebe die Darstellung von Venedig, die Rundgänge, die wir an den Kanälen und durch die Gassen bekommen, und das Haus der Sartoris, in dem sich ein Großteil der Charakere aufhält und das eine wichige Rolle spielt. Ich hab mich da pudelwohl gefühlt.

Livia ist eine interessante Protagonistin, mit einigen Abgründen und Schutzwällen. Sympathisch, aber unnahbar, und man möchte sie gerne dabei begleiten, wie sie dies überwindet und sich traut, sich anderen Menschen mehr zu öffnen. Luca ist ein absoluter Sonnenschein, mit fröhlichem Gemüt, und ich fand ihn wunderbar. Aber auch bei ihm merkt man genau, dass nicht immer alles so rosig ist, wie er vermuten lässt. Beide haben sich gut weiterentwickelt in diesem Buch und sie haben sich toll ergänzt.

Die Handlung war kurzweilig, ich mochte die notwendige Nähe durch ihren Deal, und das gemeinsame Ziel, auf das sie hinarbeiteten. Die Nebencharaktere waren eine schöne Ergänzung. Mir fehlte insgesamt noch einen Tick mehr Knistern zwischen den beiden, und das Ende ging mir wieder viel zu schnell (vor allem auf Livias Seite), aber ich empfehle das Buch und die ganze Reihe trotzdem sehr gerne, weil es einfach schön war in Venedig.

4 Sterne

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Ein neuer Einblick

This Winter (deutsche Ausgabe)
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(auf Englisch gelesen)
Da ich fast alles aus dem Heartstopper Universum gerne lese/schaue, musste ich auch diese Novelle lesen. Sie spielt ungefähr zur Zeit der letzten Graphic Novels oder während der ...

(auf Englisch gelesen)
Da ich fast alles aus dem Heartstopper Universum gerne lese/schaue, musste ich auch diese Novelle lesen. Sie spielt ungefähr zur Zeit der letzten Graphic Novels oder während der 3. Staffel der Serie, und noch vor der Novelle "Nick and Charlie". Wir begleiten Charlie, Nick und auch Tori an Weihnachten, kurz nachdem Charlie sich professionelle Hilfe gesucht hat.

Es ist typisch Heartstopper mit angenehmem, auf den Punkt gebrachten Schreibstil, süßen Illustrationen und einem schönen Einblick in die Beziehung der beiden. Aber Tori ist hier gleichauf Protagonistin, teilt sich mit Charlie sogar die Erzähl-Perspektive, und insgesamt ist die Geschichte etwas schwerer und ernster. Man erlebt hautnah den Struggle von Charlie mit der Familie, den Fragen und Kommentaren zu seiner Krankheit, aber er ist auch so selbstreflektiert, dass er merkt, wenn er selbst blöd handelt. Gleichzeitig spürt man hier aber auch, was diese ganze Situation eigentlich mit Tori, als liebende Schwester mit eigenen Herausforderungen, macht. Nick ist bei allem lieb und verständnisvoll, aber die Beziehung ist auch schon so weit gefestigt, dass er Charlie auch vorsichtig sagen kann, wenn er anders denkt oder findet, Charlie sollte etwas nochmal überdenken. Ich mochte die Dynamik aller ingesamt wieder sehr gerne.

Es war eine kurze Episode aus ihrem Leben, zwar schmerzhaft, aber trotzdem ohne runterzuziehen. Einfach Nick und Charlie. Empfehlung von mir für alle Fans des Heartstopper Universums, aber auch kein Muss.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Ein gelungenes Finale

Coldhart - Right & Wrong
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Elijah, seine Familie und Freunde haben genug von Grants Manipulationen und Einschüchterungen und wollen ihm ein für alle Mal das Handwerk legen. Doch das ist alles andere als leicht, denn er scheint ihnen ...

Elijah, seine Familie und Freunde haben genug von Grants Manipulationen und Einschüchterungen und wollen ihm ein für alle Mal das Handwerk legen. Doch das ist alles andere als leicht, denn er scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Um aufs Ganze zu gehen muss Elijah die Menschen riskieren, die er liebt – und möglicherweise sogar sein eigenes Leben ...

Ich liebe einfach Elijah Coldwell, und ich liebe auch Felicity, Jess, Helena, die Eastie Boys und das ganze Universum. Es ist so eine tolle Welt mit so tollen Charakteren, die Lena Kiefer da erschaffen hat. Das ist auch nach wie vor für Band 3 wahr. Die Handlung wird schlüssig weitergeführt, nervenaufreibend, und zum Glück bis auf ganz am Anfang keine wiederholende Endlosschleife aus "wir dürfen nicht". Es gibt einiges zum Spekulieren, ein paar unerwartete Momente, und insgesamt bleibt es spannend und kurzweilig.

Ich fand es außerdem super schön, dass in diesem Band die anderen Personen wieder mehr Platz gefunden haben, die in Band 2 viel gefehlt haben. Auch wenn ich weiterhin ein bisschen die Eastie Boys Dynamik aus Band 1 vermisst habe. Aber dafür haben Jess und Helena mich wieder verzaubert. Und auch Elijah und Felicity sind trotz Probleme, Zweifel und Unsicherheiten einfach ein wundervolles Duo.

Objektiv ein hervorragender dritter Band. Subjektiv hab ich ihn nur vielleicht zum falschen Zeitpunkt gelesen, in dem ich viel Stress und wenig Kopf frei hatte. Oder aber mir war die Geschichte mit drei Bänden doch langsam zu lang? Ich weiß nicht ganz, woran es lag, aber emotional konnte es mich lange nicht so erreichen wie die Vorgänger, was ich extrem schade fand. Ich hatte einfach nicht so den Drang weiterzulesen oder in der Geschichte zu versinken. Das hat mir leider sehr gefehlt, aber zum Glück ist das im letzten Drittel wieder zurückgekommen und es hat mich doch gefühlstechnisch noch sehr gepackt. Darüber bin ich sehr glücklich.

Insgesamt auf jeden Fall ein guter Abschluss, und die Reihe hat einfach mein Herz! Gute 4 Sterne, Tendenz nach oben.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Reiht sich gut in die Vorgänger ein

Belle Morte – Rot wie Verlangen
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Zwar ist der Kampf um Belle Morte überstanden, aber der Nachhall ist gewaltig. Es ist unklar, wie die Menschheit in Zukunft mit Vampiren umgehen wird, und dabei hilft es nicht, dass noch immer einige frisch ...

Zwar ist der Kampf um Belle Morte überstanden, aber der Nachhall ist gewaltig. Es ist unklar, wie die Menschheit in Zukunft mit Vampiren umgehen wird, und dabei hilft es nicht, dass noch immer einige frisch verwandelte Vampire ihr Unwesen treiben. So schnell wie möglich müssen sie gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür zieht Vampir Ludovic gemeinsam mit der jungen Frau Roux Hayes los. Obwohl sie sich nicht gut kennen und sehr gegensätzlich sind, können sie schon bald nicht mehr leugnen, dass sich zwischen ihnen etwas entwickelt.

Obwohl der zweite Band von Belle Morte ziemlich nach Ende klang, gab es noch offene Fragen und Probleme, die gelöst werden wollten. Dieser Band setzt genau da nahtlos an. Aber weil die Geschichte von Remi und Edmond fürs Erste auserzählt war, begleiten wir hier ein neues Paar auf ihrem Weg.
Und auch hier greift wieder die gute alte Vampir-Nostalgie und das Buch holt mich genau da ab, wo es auch die Vorgänger geschafft haben. Es hat nicht unbedingt den größten Tiefgang und ist oft vorhersehbar, aber in seiner Art und Weise einfach unfassbar unterhaltsam, kurzweilig und macht Spaß. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte ohne Zwischenzeit genau an Band 2 anschließt, weil das dafür gesorgt hat, dass ich problemlos wieder reingekommen bin und mich im Plot zurechtgefunden habe. Zusätzlich wurde man aber auch nochmal gut abgeholt am Anfang. Der Schreibstil fesselt wieder und ich hab ziemlich an den Seiten geklebt. Die Story war allerdings unerwartet düster. Zwar war sie das in den Vorgängern auch schon, aber hier hat sie nochmal einen Twist bekommen, der mehr runtergezogen hat, als ich vorher mit gerechnet habe. Das hat ein bisschen die Leichtigkeit der ersten Bände genommen, aber nicht so schlimm, dass es nicht trotzdem gut zu lesen gewesen wäre. Nur hat mir Belle Morte als Handlungsort ein wenig gefehlt. Es ist aufgrund der Handlung klar, dass es nicht mehr so laufen kann wie noch in Band 1, aber ich mochte den Schauplatz und die Faszination, und die ist hier eben nicht mehr vorhanden.

Ludovic und Roux mochte ich sehr gerne. Ich fand es interessant zu lesen, wie viel Schwierigkeiten Ludovic in der modernen Welt hat, was er immer noch an Gepäck aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt, und wie er lernt, damit umzugehen. Und ich fand Roux und ihre selbstbewusste, lockere Art super, auch wenn ihre Vorgeschichte ein wenig plump eingebaut war. Aber sie war mir sympathisch und auch, wie sie Ludovic aus seinem Schneckenhaus geholt hat. Jedoch haben mich die beiden nicht so sehr mitgerissen wie Remi und Edmond. Die beiden hatten mich noch mehr emotional erreicht und diese Nostalgiewelle ausgelöst, vermutlich wegen der klassicheren Rollenaufteilung. Bei Ludovic und Roux war das eher umgedreht und dadurch hat es nicht an der selben Stelle bei mir angedockt. Trotzdem fand ich sie toll.

Insgesamt war der dritte Band von Belle Morte eine tolle Fortsetzung, die ich vielleicht nicht erwartet oder initial gebraucht hätte, die mich aber wieder abgeholt und mir Spaß gemacht hat! 4 Sterne von mir.

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