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Bella8474

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2025

Kurzweiliges Durcheinander

Die Kurve
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Man stelle sich vor irgendwo gibt es eine Gruppe von Personen, Dienstleister quasi die die "ungewohnlichen" Sachen für den erledigen, der es sich leisten kann. Diese Aufträge sind nicht alltäglich, manchmal ...

Man stelle sich vor irgendwo gibt es eine Gruppe von Personen, Dienstleister quasi die die "ungewohnlichen" Sachen für den erledigen, der es sich leisten kann. Diese Aufträge sind nicht alltäglich, manchmal gefährlich und die "Dienstleister" müssen auch darauf achten nicht erwischt zu werden.
Carl, der Mann mit dem Handy für jede Lebenslage managt das ganze. Kümmert sich um Kollateralschäden und auch darum Dummheiten seiner "Mitarbeiter" auszubügeln. Zudem kennt er deren spezielle Bedürfnisse und Talente. Eine bunte Truppe und an sich schon wieder so skurril, dass niemand darauf kommen würde, dass diese Typen in so einem Business tätig sind.
Manch einer ist mir ans Herz gewachsen, mancher war nach dem Umblättern schon wieder vergessen.
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn der "rote Faden" ab und an abhanden kam und alles gelegentlich etwas durcheinander war. Wie in einer echten Firma eben.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Herrlich schräg !

Super-Dad und die explodierende Kacke
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Eine Bildungsministerin wird samt Toilette auf den Mond verfrachtet und ein überdimensionaler Kackhaufen kündigt an die ganze Schullandschaft auszulöschen, da Schule ja eh nicht bringt.
Bei diesem lustigen ...

Eine Bildungsministerin wird samt Toilette auf den Mond verfrachtet und ein überdimensionaler Kackhaufen kündigt an die ganze Schullandschaft auszulöschen, da Schule ja eh nicht bringt.
Bei diesem lustigen und sehr schrägen Buch kommt einem der Satz " Die spinnen die Finnen" mehr als einmal in den Sinn. Oona und ihre Familie sind herrlich schräg und auch alle anderen Figuren scheinen etwas "anders" zu sein.
Dass der Vater zur Selbstüberschätzung neigt ist ja an sich kein unbekanntes Phänomen, gut dass er eine clevere Tochter hat, die die Fälle löst.
Das Buch hat uns gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, der Text immer wieder durch teils skurrile Illustrationen unterbrochen, so dass auch weniger geübte kleine Leser nicht sofort abgeschreckt werden. Besonders witzig fanden wir auch diese "Nörgel-Oma" die auf fast jeder Seite ihren Senf dazugibt.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

gestrandet bei schrägen Typen

School of Beastly Island Band 1 - Gestrandet
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Tapio und seine Schwester Aina sind nach einem Sturm auf einer Insel gestrandet. Dort müssen sie nun ganz ohne Eltern auskommen. Auch wenn dies eine doch sehr skurrile Vorstellung ist, kommen die Kids ...

Tapio und seine Schwester Aina sind nach einem Sturm auf einer Insel gestrandet. Dort müssen sie nun ganz ohne Eltern auskommen. Auch wenn dies eine doch sehr skurrile Vorstellung ist, kommen die Kids klar. Bald schon erkennen die beiden das die Insel nicht unbewohnt ist und Aina, die magische Fähigkeiten besitzt, kommt an eine Schule für magisch begabte Kinder. Für ihren Bruder Tapio läuft es nicht so gut.
Das Buch ist eine Mischung aus Manga und Abenteuergeschichte. Leider schon wieder mit einer magischen Schule, oder Kindern mit magischen Fähigkeiten.
Aber gut zu lesen auch für nicht so lesebegeisterte Kinder. Die Texte sind durch tolle Illustrationen unterbrochen, daher nicht zu lang und der Logbuch-Stil mal etwas anderes.
Die Geschichte kommt humorvoll und locker daher und überrascht immer wieder mit teilweise recht schrägen Charakteren.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Verworren

Melken
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Sanna Samuelsson schickt den Leser mit ihrer Protagonistin Ellen in deren Kindheit auf dem Bauernhof. Diesen hat Ellen bereits als Kind mit den Eltern verlassen müssen als es zu viel zu tun und zu wenig ...

Sanna Samuelsson schickt den Leser mit ihrer Protagonistin Ellen in deren Kindheit auf dem Bauernhof. Diesen hat Ellen bereits als Kind mit den Eltern verlassen müssen als es zu viel zu tun und zu wenig Geld für die Milch gab. Nun gehört er anderen Menschen, die allerdings im Urlaub sind. Ellen findet den Schlüssel am gewohnten Ort und quartiert sich ein, frisch getrennt, ohne Ziel, in Erinnerungen schwelgend. Zugegeben eine surreale Vorstellung, einfach zurückkehren zu können und dann den früheren Platz wieder einzunehmen, ohne dass dies zumindest einige Komplikationen hervorruft, diese fehlen hier gänzlich. Der Kindheitsfreund Max erweist sich als harmloser, Nachbar und Gartenpfleger und lässt Ellen gewähren.
Diese beginnt in ihren Erinnerungen zu wandeln, mal friedliches Landleben, mal Existenzkampf, mal lediglich als Beschreibung von Beteiligten, Ereignissen, Wetter.
Insbesondere die Kühe, die Milch und das Melken haben es ihr angetan. Immer wieder kommt die Autorin auf das Thema zurück.
Das Buch lässt mich nachdenklich zurück. Vielleicht erinnert man nur Sequenzen aus der Kindheit, zumal einer die nicht einfach war. Oder aber es kommen kurze Bruchstücke in den Sinn, wenn sie gerade zur Situation passen. Das woher, wird in diesem Buch nur bruchstückhaft klar, genau so wie das jetzt und das wohin. Mir fehlen da die klaren Erzählstränge und auch, dass das Buch eigentlich mittendrin aufhört ist schade. Ich hätte gern gewusst, was Ellen nun nach der ausführlichen Rückschau mit der Zukunft anfängt.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Ja genau!

Alles büddn wild
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Die großartige Annemarie Paulsen hat ein Buch geschrieben. Über Landwirtschaft, Kühe, Kinder uns so weiter. Ich kenne Sie aus Fernsehauftritten und Reportagen aber nicht aus den "Socials" und habe mich ...

Die großartige Annemarie Paulsen hat ein Buch geschrieben. Über Landwirtschaft, Kühe, Kinder uns so weiter. Ich kenne Sie aus Fernsehauftritten und Reportagen aber nicht aus den "Socials" und habe mich sehr gefreut, das Buch gewonnen zu haben.
Leider habe ich mich damit schwer getan.
Annemarie Paulsen liefert viele Einblicke in, ihr Leben, ihren Hof, ihre Überzeugungen und das Leben auf dem Land. Alles in allem sehr interessant und auch an der ein oder anderen Stelle mit einem A-ha Effekt für mich.
Ich hatte allerdings bereits kurz nach dem Start meine Probleme mit dem Schreibstil. Zum einen kamen Themen immer wieder, ohne entsprechenden Kontext vor. Es gab keine klare Gliederung in diverse Themengebiete. Das Buch war eher so eine Mischung zwischen Tagebuch, Erinnerungsalbum und "was ich sonst noch so erklären wollte ". Das war schade. Hier hätte das Lektorat ein wenig ordnend eingreifen können. Ich hatte den Eindruck hier wurde geschrieben wie für die youtube-Shorts. Das hat mich das eine oder andere Mal eher ratlos zurück gelassen. Für Leser, die auch täglich die "Socials" frequentieren mag das kein Problem darstellen, ich fand es ärgerlich.
Gut wiederum war, dass Frau Paulsen mit so einigen Klischees aufräumt, z.B. was kinderreiche Familien, den Beruf des Landwirtes oder auch das Schlachten von Tieren betrifft. Hier bekommt sicher so mancher Denkanstöße für das eigene Weltbild. Insofern zur Lektüre empfohlen.

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