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Veröffentlicht am 19.07.2017

Traumtörtchen

Traumtörtchen
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„Ich werde mich mit einer Patisserie selbstständig machen, und ihr seid alle herzlich eingeladen, auf einen Espresso und ein Törtchen vorbeizukommen“

Handlung:

Nina, Mitte 30, Unternehmensberaterin und ...

„Ich werde mich mit einer Patisserie selbstständig machen, und ihr seid alle herzlich eingeladen, auf einen Espresso und ein Törtchen vorbeizukommen“

Handlung:

Nina, Mitte 30, Unternehmensberaterin und eigentlich glücklich in einer Beziehung mit Sören. Doch es gibt so einige Dinge in ihrem Leben, die sie gern ändern würde. Zum Beispiel mit ihrem Freund Sören zusammenziehen und eine Familie mit ihm gründen. Oder sich ihren größten Traum erfüllen: eine eigene Patisserie eröffnen. Und diesen Traum will sich Nina nun erfüllen. Sie kündigt ihren Job und eröffnet einen eigenen kleinen Läden, in dem sie allerhand Leckereien verkauft. Doch nicht nur beruflich ist so einiges in Ninas Leben passiert, ihre Beziehung kriselt etwas und der neue Nachbar Matthias bringt ihr Herz zum Rasen. Doch wie wird sich Nina am Ende entscheiden? Wird ihre eigene Patisserie ein Erfolg werden, oder ein Reinfall? Und für wen schlägt ihr Herz wirklich, für Sören oder Matthias?

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich in Pastellfarben gehalten. Die kleinen Herzen und Cupcakes passen sehr gut zum Inhalt und dem Cover. Es ist zwar sehr stimmig, für mich aber auch etwas einfallslos. Irgendwie fehlt hier für mich noch ein gewisses Etwas, was das Cover besonders machen würde.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Es gibt keine schweren Wörter, über die man stolpern könnte oder welche man nachschlagen muss. Durch die sehr lockere Schreibweise ließ sich das Buch sehr schnell lesen, es hat auch dazu verleitet, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Obwohl das Buch in der dritten Person geschrieben ist, waren die Gefühle und Gedanken von Nina sehr gut umrissen, sodass man als Leser immer wusste, was sie gerade fühlt/denkt.

Protagonisten:

Die Protagonisten fand ich alle sehr liebevoll dargestellt. Man hat richtig gemerkt, dass die Autorin sich viel Mühe mit ihnen gegeben hat, damit sie dem Leser auch etwas ans Herz wachsen können. Sie waren alle sehr liebevoll beschrieben, hatten ihre Eigenarten und waren deshalb sehr menschlich beschrieben. Besonders die Hauptprotagonistin Nina war durchweg sehr positiv beschrieben, weshalb man sie als sehr sympathischen Charakter wahrnimmt. Dadurch habe ich auch während des ganzen Romans eine Beziehung zu ihr aufbauen können und mit ihr mitfiebern und mitfühlen können. Jedoch hätte ich mir ein paar mehr Ecken und Kanten bei ihrem Charakter gewünscht.

Fazit:

Es wurde zwar nichts vollkommen Neues erarbeitet, mir hat das Buch jedoch sehr durch die liebevolle Umsetzung und durch die Gestaltung der Protagonisten gefallen.

Veröffentlicht am 19.07.2017

Liebe, Zimt und Zucker

Liebe, Zimt und Zucker
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Marit, 28 Jahre, gebürtige Hamburgerin, Literaturwissenschaftlerin, landet aufgrund ihrer Liebe zu Toby in der Kleinstadt Altberg, seiner Heimat. Doch sie wird von ihm abserviert und ist plötzlich alleine ...

Marit, 28 Jahre, gebürtige Hamburgerin, Literaturwissenschaftlerin, landet aufgrund ihrer Liebe zu Toby in der Kleinstadt Altberg, seiner Heimat. Doch sie wird von ihm abserviert und ist plötzlich alleine in der Fremde, wo sie niemanden kennt. Von einer guten Seele des Ortes erhält Marit ein Dach über dem Kopf, sowie einen Job im örtlichen Coffeeshop. Dort plagt sie sich mit den Kunden, der Zubereitung von Kaffee und ihrem Kollegen Moritz. Eines Abends entdeckt sie durch Zufall einen USB-Stick im Laden, welcher ihr Interesse ankurbelt. Sie nimmt Kontakt mit dem Besitzer auf und dies ist der Beginn eines sehr interessanten und gut erzählten Romans.


„Liebe, Zimt und Zucker“ war der erste Roman von Julia Hanel, den ich gelesen habe. Ich bin lediglich mit der Erwartung in den Roman gestartet, gut unterhalten zu werden. Nach Abschluss der Lektüre kann ich jedoch sagen, dass mich der Roman sehr begeistert hat. Eine Liebesgeschichte, nicht zu schnulzig, welche sehr gut geschrieben wurde. Der Roman ist sehr gut und locker flockig zu lesen. Die Kapitel sind sehr kurz, was mir gut gefällt, da man so immer mal wieder eines zwischendurch lesen kann. Jedoch verleiden diese auch dazu, immer mehr lesen zu wollen:)


Ich bin sehr begeistert von dem Buch und kann es nur weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 19.07.2017

Die Tochter des Fechtmeisters

Die Tochter des Fechtmeisters
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Handlung:
Rostock, 1608: Clarissa wächst als Tochter eines angesehenen Fechtmeisters behütet in Rostock auf. Schon mit jungem Alter beginnt sie sich für das Fechten zu interessieren und darf auch eine ...


Handlung:
Rostock, 1608: Clarissa wächst als Tochter eines angesehenen Fechtmeisters behütet in Rostock auf. Schon mit jungem Alter beginnt sie sich für das Fechten zu interessieren und darf auch eine Lektionen unter seiner Aufsicht lernen. Als die Schüler von Friftjoff, Clarissas Vater, dazu bereit sind, in Frankfurt ihre Prüfung abzulegen, ist sie überglücklich, die spannende und aufregende Reise mitzuerleben. Sowohl die Reise, als auch die Zeit in Frankfurt sind nicht so einfach wie gedacht. In Frankfurt herrscht ein Konkurrenzkampf zwischen zwei verfeindeten Fechtbruderschaften und auf der Rückreise nach Rostock wird Fritfjoff ermordet. Clarissa wird als Mörder dargestellt. Nun beginnt ihre Reise durch das Land, von Rostock bis nach Prag, auf der Suche nach Gerechtigkeit.

Cover:
Das Buch ist sehr hochwertig verarbeitet und liegt sehr gut in der Hand. Besonders gut gefällt mir der runde Leserücken, wodurch keine Leserillen entstehen können (Huhu!).
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde das Gewand der Dame auf dem Bild wunderschön. Wenn ich solche Kleider sehe, bin ich immer traurig, dass sie nicht mehr in Mode sind. Das Schwert, welches auf dem Schoß liegt, passt meiner Meinung nach gut, da es früher ein Kampf- und Verteidigungsmittel war. Sehr niedlich finde ich die Stadt im Hintergrund. Meiner Meinung nach gibt das Buch ein sehr gutes und passendes Erscheinungsbild ab.

Schreibweise:
Dies war nicht mein erster Roman der Autorin und von daher wusste ich schon vorher, dass ich sehr wahrscheinlich die Sprache und Schreibweise in dem Roman mag. Meine Erwartungen daran wurden auch erfüllt. Ich fand, dass das Buch sehr gut zu lesen war. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. Man konnte sich sehr gut in die damalige Zeit zurück versetzen und ich fand die Umschreibungen sehr schön.

Charaktere:
Meiner Meinung nach war es sehr deutlich, dass die Autorin Sabine Weiß sich viele Gedanken um die Protagonisten gemacht hat. Sie waren sehr detailliert und interessant dargelegt und hatten sehr interessante Wesenszüge. Dies hat auch dazu geführt, dass man leicht mit den Protagonisten mitfiebern kann und sich mit ihnen freuen kann. Die Beschreibungen der Charaktere, sowie deren Handlunge hauchen dem Roman sehr viel Leben ein.
Es ist sehr ungewöhnlich, dass es so viele Erzählstränge gibt, wie in diesem Buch. Teilweise war ich davon etwas überfordert. Jedoch muss ich nun nach beenden des Buches sagen, dass dies sehr spannend war und sie alle zusammen gefunden haben, sodass es keine offene Frage zu einem Protagonisten mehr gibt. Meiner Meinung nach eine sehr gelungene Leistung der Autorin, so alles unter einen Hut zu bringen. Chapeau!

Fazit:
Ich würde jedem, der an historischen Romanen interessiert ist, dieses Buch sehr empfehlen. Mich hat es durch die tiefgehende Recherche sehr begeistert, aber auch durch die Erschließung eines für mich bisher unbekannten Themengebietes, das Fechten.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Im Takt der Freiheit

Im Takt der Freiheit
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Handlung
Berlin, Dreikaiserjahr 1888
Felicitas Louisburg ist die Tochter eines Eisenbahn-Tycoons und wächst in sehr privilegierten Verhältnissen auf. Sie kann sich alles leisten, was sie mag, wird von ...

Handlung
Berlin, Dreikaiserjahr 1888
Felicitas Louisburg ist die Tochter eines Eisenbahn-Tycoons und wächst in sehr privilegierten Verhältnissen auf. Sie kann sich alles leisten, was sie mag, wird von Dienstboten umsorgt und es mangelt ihr an nichts. Zumindest scheint dies so. Tatsächlich fehlt ihr die Freiheit im Leben.
Schließlich kündigt der Vater einen opulenten Sommerball an. Felicitas weiß, was dies bedeutet. Normalerweise soll dort nach einem geeigneten Heiratskandidaten Ausschau gehalten werden. Allerdings hat ihr Vater diesen schon längst ausgesucht, ein Graf soll es sein. Auf diese Weise hofft er, sich einen Großauftrag sichern zu können.
Doch gegen diese Pläne wehrt sich Felicitas. Sie hat nämlich Lorenz kennengelernt, einen jungen Studenten, der eine Vorliebe für Zweiräder besitzt. Und zusammen mit ihm stellt die junge Frau alles in Frage, was sie bislang als selbstverständlich wahrgenommen hat.

Meinung
Seitdem ich „Gut Greifenau“ von Hanna Caspian gelesen habe, bin ich von ihren Werken begeistert. Sie schafft es mit viel Lebendigkeit, Liebe und Genauigkeit vergangene Zeiten aufleben zu lassen. Dabei liegt allen Werken eine wunderbare Lebendigkeit zugrunde, was mich immer sehr überzeugt hat. Dementsprechend gespannt war ich auf ihr neuestes Werk, ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut und möchte mich ganz herzlich beim Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!

Ich finde, dass ein sehr solider, angenehmer Start in die Handlung geboten wird. Mit einfachen, klaren Worten wird die Ausgangssituation umrissen und man lernt Felicitas, sowie ihre Familie kennen. Auch von den Handlungsorten wird ein erster Eindruck geboten und mit Leichtigkeit konnte ich mich auf die Ereignisse konzentrieren.
Es wurde eine gut verständliche, lebendige und umschreibende Sprache genutzt. Viele Situationen sind so ausführlich und bildhaft beschrieben, dass sie wie ein kleiner Film vor meinen Augen abliefen. Mit Liebe zum Detail wurden die Momente dabei so ausgeschmückt, dass man sich dem Bann der Geschichte kaum entziehen kann.

In den Roman eingebunden wurden einige historische Hintergründe. Sei es zum Thema Fahrrad, den technischen Fortschritt oder dem Rollenbild der Frau, auf viele wichtige Themen, die die Menschheit beschäftigt haben, wurden eingegangen. Das ist durchaus gelungen, mit keinem der Bereiche wird man als Leser überfordert und am Ende entsteht ein rundes Bild der Handlungszeit.

Einzig die Darstellung der Hauptprotagonisten ist meines Erachtens nach nicht ganz rund und schlüssig. Ich finde, dass zum einen die klassischen Klischees doch zu sehr bedient wurden. Da gibt es die Tochter aus freiem Hause, die ausbrechen will, der der Reichtum der Familie ein Stück weit zuwider ist. Den jungen Burschen, der extrem fortschrittlich ist und große Pläne hat. An sich ein Schema, das bestens funktioniert, leider hab ich derzeit das Gefühl, davon genug gelesen zu haben. Und dann fiel es mir leider schwer, mir die Protagonisten genauer vorzustellen. Während dies bei den Umschreibungen der Szenen und der Handlungsorte kein Problem war, konnte ich mir die Figuren in ihrem Auftreten und Handeln nicht näher vor Augen rufen.
Desweiteren hatte ich große Probleme mit Felicitas. Sie ist eine Person, die enorm viel will und gar nicht richtig bemerkt, was für ein privilegiertes Leben sie eigentlich führt. Was zur Folge hat, dass sie einfältig und nervig wirkt, ich durchweg mit ihrer Figur gehadert habe. Eine sympathische Hauptprotagonistin schaut anders aus...

Fazit
Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt schon ziemlich hoch. Was vor allem an den anderen wunderbaren Werken der Autorin liegt, die ich allesamt sehr gern gelesen habe, die für mich als Paradebeispiele für einen gelungenen historischen Roman dienen. Und so gut die Geschichte auch war, so gern ich sie gelesen habe, kommt sie für mich nicht an die anderen Titel der Autorin heran. An sich ist die Erzählung durchaus gelungen, je mehr man allerdings in die Tiefe schaut, desto mehr kleine Punkte fallen auf, die nicht ganz rund sind.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Vier Wochen im Dezember

Vier Wochen im Dezember
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Von Laura Jane Williams hatte ich vor ein paar Jahren mal eine Geschichte gelesen, die solide, wenngleich nicht ganz rund war. Mit diesem Roman wollte ich ihr noch ne Chance geben und hab mich sehr auf ...

Von Laura Jane Williams hatte ich vor ein paar Jahren mal eine Geschichte gelesen, die solide, wenngleich nicht ganz rund war. Mit diesem Roman wollte ich ihr noch ne Chance geben und hab mich sehr auf die Story gefreut. Und es ging auch solide los, ich habe gut in die Handlung hineingefunden, konnte mich problemlos darauf einlassen. Es wird ein interessanter Start geboten, bei dem man die Protagonisten und die Ausgangssituation kennenlernen kann. Zudem wird Platz geboten, damit man die ersten Stimmungen aufsaugen kann,

Die Sprache ist einfach gehalten, sie lässt sich gut lesen und wirkt häufig bildhaft. Ich konnte mir weniger die Protagonisten, sondern vielmehr die Handlungsorte vorstellen. Dies ist ganz hervorragend gelungen und macht definitiv viel von dem Charme der Geschichte aus. Sowohl die Städte, als auch die Hotels oder Filmsets wurden ansprechend gestaltet und bieten eine gute Grundlage.

Ich hatte erwartet, dass sich die Stimmungen im Verlauf der Geschichte noch verstärken werden & nicht nur eine romantische, sondern auch mehr weihnachtliche Gefühle beim Lesen vermittelt werden. Davon war gar nichts zu spüren, was vielleicht auch an der Hektik der Geschichte hinsichtlich des Filmdrehs liegt. Ein bisschen was hätte ich mir in dieser Hinsicht trotzdem gewünscht, zumal im Verlauf der Story auch ein Weihnachtsmarkt besucht wird, spätestens da ein bisschen Festlichkeit wäre doch passend gewesen.

Obwohl mir die Geschichte echt gut gefallen hat und einiges an Charme besitzt, konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Es gibt an sich ne gute Entwicklung der Ereignisse, trotzdem wurde ich nie ganz mitgerissen, hatte nie das zwingende Bedürfnis weiterzulesen. Was letztendlich dazu geführt hat, dass ich den Roman über gut drei Wochen lang gelesen und zwischendrin immer Pausen gemacht habe. Mir hat noch ein Faktor gefehlt, der an die Geschichte fesselt und dafür sorgt, dass man immer weiterlesen mag.

Fazit
Fast den ganzen Dezember lang hab ich diesen Roman gelesen. Immer nur ein paar Seiten, dann hab ich ein anderes Buch in die Hand genommen. Mich konnte die Geschichte nicht so recht fesseln, zudem kam eine fiese Leseflaute in Spiel, die ebenfalls nicht förderlich war. An sich liegt ein schöner, runder Roman vor, der gut geschrieben ist und vor allem die Handlungsorte konnten überzeugen. Ich hab verschiedene Stimmungen vermisst und mir hat es gefehlt, dass die Geschichte nie so ganz mitreißend gestaltet wurde. Schade, schade, das Buch hatte sehr viele gute Ansätze, die mir gefallen haben. So war's ne solide Lektüre, die aber nicht ganz überzeugen konnte

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