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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2025

Wahrheit und Liebe

Und täglich grüßt die Erinnerung
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Worum es geht:
Lisa führt das typische Familienleben. Sie ist glücklich verheiratet mit Bernd und hat mit ihm 2 entzückende Kinder. Dann geht sie zu einem Klassentreffen und sieht dort ihre ehemalige beste ...

Worum es geht:
Lisa führt das typische Familienleben. Sie ist glücklich verheiratet mit Bernd und hat mit ihm 2 entzückende Kinder. Dann geht sie zu einem Klassentreffen und sieht dort ihre ehemalige beste Freundin Carmen wieder. Und genau diese Begegnung stellt Lisas Leben völlig auf den Kopf.

Mein Fazit:
Dies ist mein erster Roman von Sabine Brandl und ich bin echt begeistert, außerdem gefällt mir das neue Cover richtig gut. Ich finde, Sabine Brandl hat ein gutes Gespür für Sprache. Ihre Be- und Umschreibungen mögen zwar auch etwas altmodisch sein, mir haben sie gut gefallen und sie haben mich zum Schmunzeln gebracht. Man ist sofort mittendrin in der Story, so mag ich das gerne. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil es auch so spannend war und ich habe auch häufig geschmunzelt. Mit Lisa habe ich sehr sympathisiert, wenn ich mich auch hin und wieder über sie geärgert habe. Es gibt allerdings auch Stellen in diesem Buch, die mir dann nicht so gut gefallen haben, was ich jetzt nicht näher ausführen kann, da ich sonst spoilern müsste. Leider wurde mir da ein bisschen die Freude an dem Buch genommen, was aber auch ganz klar zur künstlerischen Freiheit gehört.
Trotzdem bin ich richtig begeistert von Sabine Brandl und ich werde auf alle Fälle noch mehr von ihr lesen. Bitte weiter so.

Von mir gibt es für diesen tollen Roman eine ganz klare Leseempfehlung mit sehr guten 4 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2025

Wie viel Tod ist noch übrig?

Ámbar
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Worum es geht:

Die Teenagerin Ámbar lebt bei ihrem Vater, nachdem ihre Mutter sie verlassen hat und ihre Großmutter verstorben ist. Ihr Leben ist geprägt von falschen Identitäten, Flucht oder Jagd. Denn ...

Worum es geht:

Die Teenagerin Ámbar lebt bei ihrem Vater, nachdem ihre Mutter sie verlassen hat und ihre Großmutter verstorben ist. Ihr Leben ist geprägt von falschen Identitäten, Flucht oder Jagd. Denn ihr Vater ist ein Gangster und eiskalter Killer. Ámbar hat keine Freunde und kein Zuhause. Das einzige, was sie immer bei sich führt, ist ein abgesägtes Gewehr, ein wenig Geld, das sie heimlich für ein Tattoo spart. Und es ist die Angst davor, dass ihr Vater nicht mehr zurückkommen wird, wenn sie mal wieder in irgendeinem Motel auf ihn warten muss.

Mein Fazit:
Die Story spielt in Argentinien und ist allein dadurch schon etwas ganz anderes und neues und sicherlich kein typischer Thriller. Eine sehr intensive Geschichte, die einen nicht loslässt. Ich hatte die ganze Zeit über Angst um Ámbar. Die Story ist stellenweise sehr hart und manchmal auch brutal, also gar nichts für schwache Nerven. Ámbar lebt in einer völlig surrealen Welt. Sie hat keinen Halt, fragt sich auch ständig, wer sie ist und welche Identität sie hat. Sie hat niemanden, dem sie sich anvertrauen kann. Keine Freunde und leider ist auch ihr Vater niemand, auf den sie sich verlassen kann. Was dieses Mädchen erleben muss und ihre Gedanken dazu gehen einem unter die Haut. Eine gute und interessante Story, die hin und wieder mir dann doch zu langatmig wurde. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich nur selten Thriller lese. Doch Ámbars Geschichte wollte ich nach dem Klapptext unbedingt kennenlernen und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist flüssig zu lesen und eine sehr gute Übersetzung.

Deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung mit 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Ein Club von frechen und rüstigen Senioren mischt auf

Wie man würdelos altert
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Worum es geht:

An ihrem 70. Geburtstag stellt die rüstige und angsteinflößende Daphne fest, dass ihr eins für eine Feier fehlt: Freunde. Das will sie nun nachholen. Da kommt ihr der Aushang an einem Gemeindezentrum ...

Worum es geht:

An ihrem 70. Geburtstag stellt die rüstige und angsteinflößende Daphne fest, dass ihr eins für eine Feier fehlt: Freunde. Das will sie nun nachholen. Da kommt ihr der Aushang an einem Gemeindezentrum für ein Treffen für Senioren gerade recht. Doch die Stadtverwaltung will das Grundstück lieber verkaufen und alles dicht machen. Hier gibt es allerdings auch noch ein Kindergarten und diverse andere Aktivitäten. Die Rentner beschließen etwas gegen die Schließung zu unternehmen. Leider ist das nicht das einzige Problem, mit dem sie sich rumschlagen müssen.

Ich habe nur ganz langsam in die Story hineingefunden. Den Anfang fand ich eher langatmig und zäh. Wir treffen hier auf einen Club von Pechvögeln. Es gibt sehr viele Dramen, ständig geht alles schief, das ist schon sehr schwarzer Humor und nicht unbedingt so meiner. Irgendwann war mir das dann auch zu viel und ich dachte mir, bitte nicht noch mehr Pech. Aber da drehte sich die Story und es begangen die Racheakte. Hat mich das Buch zuvor schon mal zum Schmunzeln gebracht, so wurde es jetzt richtig witzig und ich habe hin und wieder auch gelacht. Rache ist halt süß.

Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung mit gerade noch 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Klüngel am Niederrhein

Betrogen - Ein Fall für Sieg und Röber
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Worum es geht:
Kommissar Ben Sieg und Hauptkommissarin Susanne Röber bilden ein hervorragendes Duo bei der Polizei am Niederrhein. Trotz ihrer ausgezeichneten Arbeit ist der Ruf der Polizei nicht gerade ...

Worum es geht:
Kommissar Ben Sieg und Hauptkommissarin Susanne Röber bilden ein hervorragendes Duo bei der Polizei am Niederrhein. Trotz ihrer ausgezeichneten Arbeit ist der Ruf der Polizei nicht gerade der beste. Deshalb wird eine Journalistin eingestellt, die den Ruf der Polizei durch die sozialen Medien aufbessern soll. Hierbei handelt es sich ausgerechnet um die eifrige Alexandra Bieberach, mit der Ben eine Vergangenheit hat. Weder Ben noch Susanne sind erfreut darüber, dass sie nun Alexandra im Schlepptau haben. Dazu gibt es noch einen neuen Todesfall einer Lehrerin, der mehr Fragen als Antworten aufweist.

Mein Fazit:
Ich habe sehr schnell in die Story reingefunden. Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und die Charaktere sind sehr sympathisch und angenehm. Der Krimi ist in mehrerlei Hinsicht spannend, dabei aber nicht gruselig oder blutrünstig. Zum einen durch die Vergangenheit von Ben und Alexandra, deren Geschichte sich erst nach und nach lüftet und natürlich durch die Ermittlungen im Todesfall der Lehrerin. Auch gibt es hin und wieder nette Jokes, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Gerne mehr davon.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für einen schönen und spannenden Cosy-Krimi mit sehr guten 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.11.2024

Unterschätze OId Ladys nicht

May Morrigans mysteriöse Morde
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Worum es geht:
May Morrigans ist eine liebenswerte alte Dame, eine ehemalige Bibliothekarin und lebt in einem beschaulichen Örtchen bei London. Sie hat allerdings ein Laster. Wer in ihren Augen nichts ...

Worum es geht:
May Morrigans ist eine liebenswerte alte Dame, eine ehemalige Bibliothekarin und lebt in einem beschaulichen Örtchen bei London. Sie hat allerdings ein Laster. Wer in ihren Augen nichts wert ist und die beschauliche Idylle stört, wird kurzerhand eliminiert. Ja, sie kann das Morden einfach nicht lassen. Dann verschwindet ein Mädchen. Dies ist schon früher einmal passiert, leider wurde dieses Mädchen ermordet. Gibt es etwa noch einen Mörder im Ort? Wer könnte diesen besser stellen als May Morrigans? Ihr Ehrgeiz ist geweckt.

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich in die Story hineingefunden hatte, aber dann habe ich mich irgendwann hineinfallen lassen können. Die Story ist very brittisch und geschmückt mit wunderbaren tief schwarzem englischem Humor. Die Charaktere sind (fast) alle sehr liebenswürdig. May lebt mit einem alten Studienfreund zusammen, der ganz schön skurril ist. Die beiden sich echt süß und witzig zusammen. Wobei Gut und Böse hier nicht immer gleich zu erkenne sind, da May selber eine vielfache Mörderin ist. Aber schließlich haben doch alle so unsere Ticks, oder? Nervenkitzel und Spannung gibt es in ganz kleinen Maßen. Insgesamt hat die Story genau das gehalten, was ich auch von ihr erwartet habe.

Eine insgesamt sehr gelungene Story und eine klare Leseempfehlung mit einer schönen Tasse Tee von mir und 4 Sterne.

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