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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2018

Eine abenteuerliche Reise

Das Geheimnis des Glasbläsers
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Das Cover gefällt mir gut, es ist zwar recht klassisch für einen historischen Roman, dennoch passt es ausgezeichnet zu der Geschichte. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung, auch wenn er nur an ...

Das Cover gefällt mir gut, es ist zwar recht klassisch für einen historischen Roman, dennoch passt es ausgezeichnet zu der Geschichte. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung, auch wenn er nur an der Oberfläche dieses Romans kratzt, so verrät er aber nicht zu viel und nimmt dem Leser somit nicht die Spannung. Vor Simon und seinen Begleitern liegt eine spannende, um nicht zu sagen abenteuerlicheund gefährliche Reise. Wir lernen wunderbare Schauplätze kennen, die uns als Leser in den Bann ziehen und uns gefangen nehmen.
Sehr gut an diesem Roman hat mir die Zeichnung der Figuren gefallen, nicht nur die Protagonisten sind nahezu perfekt ausgearbeitet, sondern auch sämtliche Nebenfiguren. Ein großes Kompliment an den Autor, so etwas hat man selten. Egal ob die Menschen uns bei der Alpenüberquerung begegnen, oder in Venedig oder Konstantinopel, sie sind so beschrieben, dass wir als Leser das Gefühl haben ihnen gegenüber zu stehen. Neben Ulf (Tumber) war Serena meine Lieblingsfigur. Sie zeichnet sich vor allen Dingen durch ihre Selbstständigkeit, aber auch durch ihre Menschlichkeit und Herzlichkeit aus. In diesem Roman geht es um das Geheimnis der Glasherstellung, aber auch um Liebe und Freundschaft, um Intrigen und Macht und nicht zuletzt um die Eroberung Konstantinopels. Der Roman wird chronologisch erzählt, Orts- und Zeitangaben erleichtern die Einordnung des Geschehens. Der Roman war für mich zu jeder Zeit logisch nachvollziehbar und verständlich, seine tiefere Botschaft ist bei mir angekommen und das Ende hat mich ein paar Tränen gekostet.
Der Schreibstil des Autors ist recht ungewöhnlich. Schnelle kurze und intensive Szenenwechsel haben mir ein intensives Erzählerlebnis garantiert. Ich weiß aber, dass einige mit diesem Stil innerhalb der Leserunde bei den Büchereulen nicht so gut klargekommen sind, deshalb kann ich nur empfehlen einen Blick in die Leseprobe oder in das Buch vor Ort zu werfen.
Ein Personenverzeichnis rundet den positiven Eindruck des Romans für mich ab. Eine Karte, wo man Simons und Ulfs Reise nachvollziehen kann, findet sich zumindest nicht im eBook, sie wäre das Sahnehäubchen gewesen. Ich kann diesen Roman nur allen Lesern und Leserinnen von historischen Romanen empfehlen, hier findet jeder etwas was ihn begeistert. Eine klare Leseempfehlung. Ob jung oder alt, an dieser spannenden Geschichte hat jeder Spaß. Ich bedanke mich bei NetGalley Deutschland für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, bei Ralf H. Dorweiler und allen Büchereulen, die diese Leserunde wieder einmal bereichert haben.
Ein meiner Meinung nach wunderbar spannender historischer Roman, mein Lesehighlight im Monat Februar.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Die Vergangenheit

Als die Liebe endlich war
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„Die Literatur und die Musik sind es, die uns tragen und uns helfen in dunklen Tagen.“ Ein wunderschönes Zitat mit dem Andrea Maria Schenkel vielen Lesern und Musikfans wohl aus dem Herzen spricht.
Mich ...

„Die Literatur und die Musik sind es, die uns tragen und uns helfen in dunklen Tagen.“ Ein wunderschönes Zitat mit dem Andrea Maria Schenkel vielen Lesern und Musikfans wohl aus dem Herzen spricht.
Mich hat die Autorin mit diesem Roman überzeugt und gleichzeitig beeindruckt, bisher kannte ich sie nur von ihren Krimis, aber sie kann definitiv auch Romane. Sie hat einen Roman geschrieben über Liebe und große Gefühle, aber auch über Verfolgung und Vergangenheit. Das Cover finde ich nicht sonderlich gut vom Verlag gewählt, es mutet meiner Meinung nach etwas kitschig an, dabei ist dieser Roman alles andere als kitschig. Es geht zwar um große Gefühle und eine dramatische Liebe, aber die Autorin schafft es mit ihrer Sprache, dass man zwar gefangen ist von der Geschichte zwischen Carl und seiner Frau, aber kitschig ist sie nur wirklich nicht.
Beeindruckt bei diesem Roman haben mich zum einen die Figuren, Carl und Emmi, aber vor allen Dingen und an erster Stelle die Konstruktion der Geschichte. Die Figuren sind ausgereift, besonders Carl hat mir als Protagonist sehr gefallen. Er durchlebt eine erstaunliche Entwicklung die beeindruckend ist, er sagt sich letztlich sogar von seiner Familie los, indem er nicht nach Deutschland zurück kehrt. Emmi ist es mit der ich nicht direkt etwas anfangen konnte, sie geht oft den Weg des geringsten Widerstandes und trifft so die falschen Entscheidungen, vor allen Dingen ist sie nicht in der Lage ihren Kopf zum Denken zu benutzen, sondern tut lediglich das was man ihr sagt.
Erzählt wird der Roman in drei großen Teilen. Wir begleiten Carl von Regenburg nach Shanghai und erleben wie Emmi nach München zu ihrer Tante geschickt wird. Am Ende eines jeden Teils springt der Roman in die Gegenwart und wir Leser können bereits erste Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen, bevor dann im letzten Drittel alles auf das große Finale hinaus läuft.
Dem geneigten Leser wird bereits bei der Hälfte des Buches klar, wie tief die Verstrickungen sind, dies tut aber der Spannung keinen Abbruch, denn man möchte zu gerne wissen, wie Carl reagiert, wenn er die Wahrheit über seine Frau erfährt.
Sehr angenehm fand ich auch die Erzählweise von Andrea Maria Schenkel, sie vermag sehr gut Atmosphäre zu schaffen und ihre Figuren lebendig wirken zu lassen. Auch die Dialoge und die Beschreibungen sind für diesen Roman in einer guten Mischung gestaltet.
Ich kann nicht sagen, warum dieses Buch so lange bei mir auf dem Stapel der ungelesenen Bücher gelegen hat, dort war es definitiv zu Unrecht. Ein Buch welches mehr Beachtung verdient hat. Ich hoffe sehr, dass Frau Schenkel uns noch einmal mit einem solch rührenden Buch beeindrucken mag.
Ich bedanke mich bei dem Bloggerportal und der Verlagsgruppe Random House für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Veröffentlicht am 04.02.2018

Mut zur Vergangenheit

Unsere Tage am Ende des Sees
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Diesmal hat Linda Winterberg keinen historischen, sondern vielmehr einen zeitgeschichtlichen Roman geschrieben, der mich tief bewegt hat, sodass ich in der Bahn, das eine oder andere Mal mit den Tränen ...

Diesmal hat Linda Winterberg keinen historischen, sondern vielmehr einen zeitgeschichtlichen Roman geschrieben, der mich tief bewegt hat, sodass ich in der Bahn, das eine oder andere Mal mit den Tränen kämpfen musste und das Buch zur Seite legte, weil ich nicht in aller Öffentlichkeit in Tränen ausbrechen wollte. Ein Roman, der unter die Haut geht und einen bestimmt nicht unberührt lässt.
Das Cover passt sehr gut zu den anderen Büchern von Linda Winterberg, der Wiedererkennungseffekt ist hier besonders hoch. Der Verlag sollte diese Gestaltung unbedingt beibehalten. Der Klappentext ist gutgeschrieben, er geht nicht auf die Gründe ein, die Hanna dazu veranlasste, die Heimat zu verlassen. Hannas Geschichte ist eine ganz besondere Geschichte, die Geschichte einer jungen Frau, die bereits als Teenager mehr als schwere Zeiten hinter sich hat, und beinahe alles verliert und neu anfangen muss. Doch es kommt der Tag, da holt sie die Vergangenheit ein und sie muss sich ihr stellen, um den Weg in die Zukunft beschreiten zu können.
Es geht um die Familie und ihre Probleme, um Vergebung und die Verarbeitung des Geschehenen, um einen Neuanfang zu wagen. Die Autorin erzählt diese Geschichte abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Einmal die 90er Jahre, dort wo Hanna und Alex sich kennen lernten und das Schicksal zum ersten Mal schmerzhaft zuschlug. Die zweite Erzählebene (2016) erzählt von Hannas Heimkehr in die Nähe von München und der Konfrontation mit ihrer Vergangenheit und die Wiederbegegnung mit ihrer Mutter.
Hanna hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Ihre Gedankenwelt war für mich stets nachvollziehbar und ich habe sie bewundert und konnte mich das eine oder andere Mal in ihr wiederfinden. Ihre Mutter, Gabi, hingegen war mir leider immer etwas fremd und ich konnte keinen direkten Bezug zu ihr aufbauen. Ab der Mitte des Buches hatte ich nur noch Mitleid mit ihr und konnte ihr handeln und vor allen Dingen ihre leeren Versprechungen überhaupt nicht mehr nachvollziehen.
Gut gefallen hat mir auch die Geschichte mit Alex, seine Briefe waren wunderbar. Was für ein Gefühl muss es sein, einen solchen Stapel Briefe zu finden. Gerade in unserer schnelllebigen digitalen Zeit, sind solche Liebesbriefe Schätze, die zutiefst bewegen. Ich denke nach diesem Roman, werden sich viele Frauen wünschen, dass ihr Mann ihnen auch mal so einen Brief schreibt, wie Alex ihn an Hanna geschrieben hat.
Ein klein wenig habe ich leider auch etwas zu kritisieren. In diesem Roman ist mir sehr aufgefallen, dass die Autorin und die Lektorin bei der Überarbeitung leider nicht so genau aufgepasst haben und die Autorin immer wieder dieselbe Wortwahl bei der Beschreibung wiederholender Handlungen verwendet.
Ich kann diesen traurigen und sehr bewegenden, aber gleichzeitig auch absolut romantischen Roman nur jedem empfehlen, der gerne Bücher liest und sich von einer Geschichte gefangen nehmen möchte.
Ein Buch sicherlich in erster Linie für Frauen geschrieben, dennoch ein Buch das auch Männer lesen sollten, um ganz beeindruckende Persönlichkeiten kennen zu lernen.
Botschaft dieses Romans ist zweifelslos das Motto: „Die Liebe überwindet alles!“.
Ich bedanke mich bei Linda Winterberg für diese absolut bewegende Geschichte und NetGalley Deutschland für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Veröffentlicht am 07.01.2018

Es bleibt spannend im Grand Hotel

Das Erbe der Hohensteins
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Das Cover finde ich sehr schön, zum einen ist die Lokalität klar, zum anderen finde ich aber auch die Farbgebung sehr gelungen, da alles sehr natürlich wirkt. Zudem wird die Sehnsucht der jungen Frau regelrecht ...

Das Cover finde ich sehr schön, zum einen ist die Lokalität klar, zum anderen finde ich aber auch die Farbgebung sehr gelungen, da alles sehr natürlich wirkt. Zudem wird die Sehnsucht der jungen Frau regelrecht spürbar.
Der Klappentext fasst nur einen Teil des Geschehens zusammen, was dem Buch gut tut und beim Leser im Laufe des Lesens immer mehr Spannung aufbaut. Denn dieser Roman erzählt zwar eine große Geschichte, dennoch besteht diese auch aus mehreren Kleinen. Es geht um das Grand Hotel, aber auch um die Liebe, um Intrigen, um Freundschaft und Familienbande.
Die Familie Hohenstein und das Hotel sind ein Spiegel der Gesellschaft in all ihren Facetten. Es wird von den großen Schicksalen erzählt, aber auch von den Tragödien der kleinen Leute. Im Laufe des Romans nimmt man immer mehr Anteil an den Begebenheiten rund um die einzelnen Protagonisten und Nebenfiguren. Durch eine Vielzahl von agierenden Figuren, schafft die Autorin es sehr gut die Sympathien zu verteilen. Der erste Teil der Trilogie hilft ungemein, um sich möglichst schnell innerhalb der Familie Hohenstein zurecht zu finden, grundsätzlich ist das Buch aber auch alleine lesbar. Dennoch sollte man wissen, dass die Familienkonstellation nicht ganz einfach ist und vielleicht ein kleiner Stammbaum mit Angaben von Geburtsjahren hilfreich wäre.
Was mir in diesem Roman sehr gut gefallen hat, ist die Entwicklung der Figuren, hier möchte ich besonders Ludwig und Emma erwähnen, die mir sehr gut in ihrem Handeln und in ihrer persönlichen Entwicklung gefallen haben. Aber auch andere Figuren zeigen, dass die Jahre sie verändert haben und dies sicherlich nicht nur zum Nachteil. Zudem verzichtet die Autorin auf eine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung der Charaktere, sondern schafft es sehr gut Nuancen in den Persönlichkeiten (z.B. bei Hans) herauszuarbeiten.
Der Roman wird chronologisch in drei Teilen erzählt, abwechselnd nimmt der Leser verschiedene Perspektiven ein, um immer ganz nah am Geschehen dran zu sein. Ob im Gesellschaftsraum der Küche, im privaten Salon der Familie oder im Restaurant, wir bekommen in alle Bereiche des Hauses einen guten Einblick.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, er zeichnet sich durch besonders viele Dialoge und wenige Beschreibungen aus, was zu einem meiner Meinung nach hohen Lesetempo beiträgt. Hier und da hätte ich mir allerdings gerne ausführlichere Beschreibungen gewünscht z.B. wie Emmas neu gestalteter Raum im Detail aussieht.
Eine Karte und ein Personenverzeichnis runden den Roman ab, ein Nachwort wäre eventuell sehr schön gewesen um zu wissen, ob dem Hotel vielleicht ein historisches Vorbild dient.
Ein sehr schöner Familienroman mit kleinen Schwächen, den ich sehr gerne weiterempfehle. Der dritte Teil der Trilogie erscheint im September 2018 („Wiedersehen am Drachenfels“) und ist bei mir schon vorgemerkt. Für die Fans von Familiensagas definitiv eine Empfehlung, wenn nicht sogar ein Muss bei geneigten Viellesern. Sicherlich sind auch bei diesem Roman die weiblichen Leser die klare Zielgruppe, aber vielleicht gibt es ja auch den einen oder anderen Herrn, der gerne einen Blick hinter die Kulissen eines Grand Hotels werfen möchte.
Ich bedanke mich bei Anna Jonas für die schönen und unterhaltsamen Lesestunden und dem Piper Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Ich hoffe sehr, dass diese Autorin uns weiterhin Freude bereitet und wir noch sehr viel von ihr Lesen dürfen.

Veröffentlicht am 17.12.2017

Auftakt zum großen Finale

Möge die Stunde kommen
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Natürlich war auch der nunmehr sechste Band der Clifton-Saga Pflichtlektüre für mich. Auch diesmal schafft es Jeffrey Archer wieder seine Leser zu fesseln, meiner Meinung nach war dieser Band wieder spannender ...

Natürlich war auch der nunmehr sechste Band der Clifton-Saga Pflichtlektüre für mich. Auch diesmal schafft es Jeffrey Archer wieder seine Leser zu fesseln, meiner Meinung nach war dieser Band wieder spannender als einige seiner Vorgänger. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Fokus der diesmal wieder deutlich besser auf den Familien Clifton und Barrington gelegen hat.
Das Cover passt perfekt in die Reihe und macht durch die Abbildung des Brandenburger Tors deutlich, in welcher Zeit wir uns befinden. Die Hauptstadt ist geteilt und genau dort spielt eine der entscheidenden Szenen des Romans. Der Klappentext ist relativ nichtssagend gehalten, was in diesem Fall gut ist, um nicht zu viel Spannung vorweg zu nehmen. Die Handlung dieses sechsten Bands ist nur für Fans der Serie in vollem Umfang nachvollziehbar. Ohne ein gewisses Vorwissen ist es sehr wahrscheinlich nicht leicht dem Autor zu folgen.
Die Figuren haben sich weiterentwickelt, dies ist vor allen an Giles, Sebastian, Emma und Jessica auszumachen. Wobei Jessica definitiv meine Lieblingsfigur in diesem Band ist (warum wird natürlich nicht verraten). Aber auch Giles und Sebastian machen eine Entwicklung durch, die ihr Leben bestimmen wird, beide müssen mich Schicksalsschlägen klar kommen.
Genau aus diesen Schicksalsschlägen und aus dem Fokus auf die Familien speist der Roman meiner Meinung nach seine gute Spannung. Sicherlich ist es kein Krimi, dennoch lässt sich der Roman mit einem ungeheuren Sog lesen, man möchte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin sehr gespannt wie Jeffrey Archer die Geschichte der Cliftons und Barringtons im siebten und letzten Band zu Ende bringt. Denn dort kann er sich wieder kaum einen Cliffhanger leisten
Der Schreibstil des Autors ist wie eh und je gut zu lesen. Besonders die Dialoge zwischen Sebastian und Jessica mochte ich sehr. Aber auch Harrys Redegewandtheit habe ich das eine oder andere Mal bewundert, auch wenn er diesmal nicht so sehr im Fokus des Geschehens steht.
Für mich vermittelt diese Serie ein gutes Gefühl, es ist nach nun fünf Bänden wirklich so, als würde man als Leser nach Hause kommen, so sehr sind einem die Figuren ans Herz gewachsen. Man fiebert mit ihnen und leidet mit ihnen, man nimmt einfach Anteil an ihrem Schicksal.
Eine klare Leseempfehlung für alle Fans der Serie. Wem vielleicht der Fokus bei den letzten Bände zu sehr auf dem geschäftlichen und kriminellen Teil der Familiengeschichte gelegt hat, punktet dieser Teil definitiv wieder dadurch, dass es in erster Linie wirklich um Familienangelegenheiten geht und nicht so sehr um die Firmen bzw. Unternehmen.
Ich freue mich schon auf das große Finale und kann es gar nicht erwarten, wie nun das Ende der Familien Clifton und Barrington aussehen wird.