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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2021

Gelungene Fortsetzung

The School for Good and Evil, Band 3 - Und wenn sie nicht gestorben sind
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Der dritte Teil hat mir wieder deutlich besser gefallen, als der zweite.
Die Handlung war wirklich interessant, spannend und hat sich gut entwickelt.
Auch die persönliche Entwicklung der Protagonisten ...

Der dritte Teil hat mir wieder deutlich besser gefallen, als der zweite.
Die Handlung war wirklich interessant, spannend und hat sich gut entwickelt.
Auch die persönliche Entwicklung der Protagonisten hat mir gefallen, auch wenn das Hin und Her an einzelnen Stellen dann doch etwas nervig wurde.
Besonders interessant fand ich die Geschichte von Sophies und Agathas Eltern und die „Happy Ends“ der alten Märchenhelden.
Das Ende war fast schon zu gut, vor allem, weil es ja noch 3 Teile gibt.
Dadurch bin ich aber umso gespannter darauf, wie die Handlung sich weiterhin entwickeln wird.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Ein Meister der Charaktere

Feuerklingen
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Joe Abercombies Geschichten gefallen mir bisher alle wirklich gut und auch wenn dieses Buch mich nicht ganz so überzeugen konnt ewie andere Werke von ihm, bleibt es ein sehr solides Grimdark Fantasybuch, ...

Joe Abercombies Geschichten gefallen mir bisher alle wirklich gut und auch wenn dieses Buch mich nicht ganz so überzeugen konnt ewie andere Werke von ihm, bleibt es ein sehr solides Grimdark Fantasybuch, das vor allem durch seine Charaktere punktet.

Was Abercrombie einfach drauf hat, ist, Figuren zu erschaffen, die sich echt anfühlen. Sie sind oft widersprüchlich und absolut moralisch fragwürdig, aber trotzdem so nahbar und vor allem nachvollziehbar in ihren Entscheidungen, auch wenn diese absolut grausam sind. Auch die Entwicklungen der so grundverschiedenen Charaktere wirkt keineswegs gekünstelt oder aufgedrungen, sie passt einfach perfekt zu ihren Persönlichkeiten und der Handlung.

Die Grundidee der Handlung, die viel mit der düsteren Historie dieser Welt zu tun hat, gefällt mir grundsätzlich wirklich gut und es werden viele spannende Punkte der Vergangenheit aufgeführt. Allerdings kommt die Handlung selbst nur sehr schleppend in Gang. Es passiert einfach lange nicht so wirklich viel und auch wenn die Charaktere für sich wirklich großartig geschrieben sind, reicht das charakterbasierte hier für mich nicht ganz aus, um die langsame Handlung wett zu machen.
Das ganze wird durch die wechselnden Perspektiven wieder etwas herausgerissen, da die eben ganz verschiedenen Sichten von ganz verschiedenen Charakteren an verschiedenen Orten mit sich bringen.

Auch wenn sich dieser Teil für mich etwas gezogen hat, sind Abercrombies Bücher an sich wirklich gut geschrieben und bringen vor allem eine unglaubliche Charaktertiefe mit sich, weshalb ich mich auch auf den nächsten Teil freue.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Interessante Idee

Sisters in Blood - Der Schwur
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Sisters in Blood war für mich ein interessantes Buch, das mich thematisch sofort angesprochen hat, auch wenn es mich emotional nicht ganz so abgeholt hat, wie ich es mir erhofft hatte. Ich kannte vorher ...

Sisters in Blood war für mich ein interessantes Buch, das mich thematisch sofort angesprochen hat, auch wenn es mich emotional nicht ganz so abgeholt hat, wie ich es mir erhofft hatte. Ich kannte vorher noch kein anderes Buch von Genevieve Gornichec, aber ihr Stil ist atmosphärisch und sprachlich sehr schön. Die Handlung allerdings hat sich für mich etwas zäh angefühlt, besonders im mittleren Teil der Geschichte.

Was für mich definitiv herausgestochen ist, sind die starken weiblichen Charaktere. Es geht um Bindung, um Verrat, aber auch darum, sich selbst neu zu definieren, wenn alles Bekannte zerbricht und die Welt gegen einen ist.

Die Atmosphäre bringt das Gefühl alter nordischer Sagen und Legenden wirklich gut rüber und auch der mythologische Aspekt wurde hier auf eine interessante Weise eingebaut.

Alles in allem ist Sisters in Blood definitiv kein schlechtes Buch, ich hätte mir nur persönlich etwas mehr von der Handlung erhofft.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Nicht ganz so spannend wie erhofft

Ghost Station
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Ich bin normalerweise kein großer Horror-Fan, aber wenn ich eins mag, dann ist es SciFi Horror.

Die Prämisse von S. A. Barnes neuem Buch klang auch ziemlich spannend und genau nach dem, was ich mag.

Grundsätzlich ...

Ich bin normalerweise kein großer Horror-Fan, aber wenn ich eins mag, dann ist es SciFi Horror.

Die Prämisse von S. A. Barnes neuem Buch klang auch ziemlich spannend und genau nach dem, was ich mag.

Grundsätzlich hat es mir auch gut gefallen, S. A. Barnes erzeugt hier eine mysteriöse und unheimliche Stimmung in einem ziemlich interessanten Setting.

Allerdings ist der Weg dorthin wirklich sehr langsam und lange passiert eigentlich nicht so viel. Stattdessen fokussiert sich die Geschichte zunächst auf die Protagonistin Ophelia, ihre Familiengeheimnisse und Probleme. Für den Aufbau vielschichtiger und glaubhafter Charaktere ist das natürlich nichts schlechtes, hat mMn in einem doch eher kurzen Buch zu viel Raum im Vergleich zur Handlung eingenommen.
Auch hatte ich mit Ophelia das ein oder andere Problem, auch wenn sie mir sympathisch war. Das Problem lag eher darin, dass es mir sehr unlogisch vorkam, dass die Person, die als quasi Psychologin dorthin geschickt wird, selbst eigentlich die ist, die am meisten Hilfe braucht, sich sehr unprofessionell verhält und teils auch manipulieren lässt.

Insgesamt war mir das Buch einfach etwas zu wenig. Ich würde es grundsätzlich trotzdem empfehlen, gerade auch Leuten, die vielleicht mal in das Genre rein schnuppern wollen.
Für mich hätte es aber einfach mehr Handlung, mehr Psycho-Spielchen und mehr Gruselfaktor geben können. Das alles wurde kurz aufgebaut und angerissen, aber eben nicht ausgereizt, weshalb der Horror-Aspekt hier mich eben nicht so abgeholt hat, wie bei anderen Büchern im Genre.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Mehr dahinter, als der Klappentext vermuten lässt

Book of Lies
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Ich habe in meiner Jugend einige Bücher von Teri Terry gelesen und auch sehr gemocht.
Ich glaube dieses hier hätte mir auch wirklich sehr gut gefallen, wenn ich es damals gelesen hätte. Jetzt habe ich ...

Ich habe in meiner Jugend einige Bücher von Teri Terry gelesen und auch sehr gemocht.
Ich glaube dieses hier hätte mir auch wirklich sehr gut gefallen, wenn ich es damals gelesen hätte. Jetzt habe ich mich dafür ein klein wenig zu alt gefühlt, aber ich bin natürlich auch nicht die Zielgruppe.

Dennoch war es kein schlechtes Buch und eine wirklich interessante Geschichte, hinter der noch mehr steckt, als der Klappentext vermuten lässt. Das Buch bleibt dabei lange eher mysteriös, ohne konkret zu benennen, worum es geht.

Das Setting rund um Quinn und ihr Leben mit ihrer Großmutter fand ich besonders spannend und auch den Aspekt mit der Jagd und wie Geschichte an sich aufgebaut wurde war originell und gut umgesetzt.

Allerdings war es auch ziemlich vorhersehbar, worum es hier geht, wer der böse Zwilling ist und worauf das Ganze hinausläuft. Dadurch war es weniger spannend als gewünscht, dennoch aber nicht schlecht.

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