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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2025

sehr hilfreich

Dünger
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Dieses Buch ist für Gartenfans, die nicht genau wissen, welcher Boden, Standort oder Dünger der richtige für die Pflanzen , Bäume und Sträucher ist. Hier werden Grundkenntnisse vermittelt und dann die ...

Dieses Buch ist für Gartenfans, die nicht genau wissen, welcher Boden, Standort oder Dünger der richtige für die Pflanzen , Bäume und Sträucher ist. Hier werden Grundkenntnisse vermittelt und dann die richtigen Tipps vergeben. Gut strukturiert und mit schönen Fotos ergänzt, kann dieses Buch eine sehr große Hilfe sein im Sommer schattenspendende Bäume und einen wunderschön blühenden Garten zu genießen.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

fantastisch

Die geliehene Schuld
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Claire Fischer übertrifft sich wirklich bei jedem Buch aufs Neue und so ist es mir auch mit diesem Buch gegangen.

Dieses erzählt die Autorin eine Geschichte aus der Nachkriegszeit, in der die Bundesrepublick ...

Claire Fischer übertrifft sich wirklich bei jedem Buch aufs Neue und so ist es mir auch mit diesem Buch gegangen.

Dieses erzählt die Autorin eine Geschichte aus der Nachkriegszeit, in der die Bundesrepublick Deutschland neu aufgebaut wird und unter Adenauer eine neue Verfassung entsteht.Geheimdienste sind auf allen Seiten, egal ob bei den Briten, Amerikaner oder Russen, in Deutschland unterwegs und es lässt einen manchmal schmunzeln, mit welchen Methoden damals noch spioniert wurde. Aber es rieselt einem auch so mancher Schauer über den Rücken, angesichts der Tatsache, dass die alten Täter auch heute wieder die neuen sind. Trotz Nürnberger Prozesse und versuchter Entnazifizierung entkommen die wirklichen " Täter " des Nazionalsozialismus mit Hilfe einflussreicher Leute, ob aus dem Bereich der Kirche oder Politik.

In dieser Zeit lässt Claire Fischer ihren Roman spielen, der eine gute Recherche widerspiegelt und für mich schon auch eine Art Krimi war, was ja allein schon der Zeit geschuldet war. Jeder wollte seine Schäfchen ins Trockene bringen und vor allem seine Zukunft nicht durch Einmischung dritter.z.B: Presse vermasseln lassen. Doch auch die Opfer des Krieges spielen hier eine Rolle, die Juden, deren Völkermord eine bis heute nicht wieder gut zu machende Schande des deutschen Volkes darstellt. Umso beschämender ist es, dass die Täter von früher noch immer ein Wort mitzureden haben.

Claire Fischer schreibt flüssig , informativ und vor allem spannend und lässt ihre Figuren sehr facettenreich erscheinen.Man kann sich gut in die damalige Zeit zurück versetzen und hofft jedesmal, dass solch ein Unrecht nicht wieder geschieht.

Ein wichtiges und sehr überzeugendes Buch.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

überzeugendes Debüt

Totenweg
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" Totenweg " ist für mich ein sehr gut gelungener Krimi, der nicht nur sehr atmosphärisch daher kommt, sondern auch gut konstruiert ist. Außerdem haben mir die Figuren sehr gut gefallen , allen voran ...

" Totenweg " ist für mich ein sehr gut gelungener Krimi, der nicht nur sehr atmosphärisch daher kommt, sondern auch gut konstruiert ist. Außerdem haben mir die Figuren sehr gut gefallen , allen voran Frida, die an ihrer Kindheit zu knacken hat. Aber auch Haverkorn ist ein eigenwilliger Ermittler, der sicherlich noch für einige Nachfolgebände Überraschungen parat hat.

Die Idee zu diesem Krimi fand ich sehr gut. Einen alten Fall in ein laufendes Verfahren einzubauen, hat das ganze für mich sehr reizvoll gemacht.

Ich bin gespannt , wie es mit Frida und ihrer Karriere bei der Kripo weitergeht. Sicherlich wird auch ihre ehemalige Zimmerbewohnerin, die heute als Detektivin arbeit noch eine Rolle spielen. Auch sie machten auf mich einen sehr interessanten Eindruck, sodass ich auch von ihr noch einiges hören bzw. lesen möchte.

Hoffentlich dauert es nicht ganz so lange bis zu ihrem nächsten Buch, denn ich warte sehnsüchtig darauf ein neues Buch dieser Autorin lesen zu können.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

eine interessante Familiengeschichte über ein Jahrhundert erzählt

Die Manufaktur der Düfte
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Sabine Weigand ist berühmt für ihre gut recherchierten Romane und diesmal entführt sie den Leser in die Gründerzeit. Von der Mitte des 19.Jahrhunderts bis fast in die Mitte des 20. Jahrhunderts spannt ...

Sabine Weigand ist berühmt für ihre gut recherchierten Romane und diesmal entführt sie den Leser in die Gründerzeit. Von der Mitte des 19.Jahrhunderts bis fast in die Mitte des 20. Jahrhunderts spannt sie einen Bogen und lässt den Leser teilhaben an der Familiengeschichte der Ribots , die in Schwabach eine der größten Seifenfabriken Deutschlands betrieben. Dreh,- und Angelpunkt ist die Figur des Fritz Ribot, der dieses Familienimperium aufbaute.
Die Verflechtung von wahren Begebenheiten mit fiktiven Sequenzen ist eine Spzialität dieser Autorin, die es auch diesmal wieder geschafft hat, mich mit ihrem fast 700 Seiten umfassenden Roman zu begeistern.Viele Erfindungen kennzeichnen diese Zeit, die nach der Industrialisierung folgte, aber auch viel Armut, vor allem unter der einfachen Bevölkerung. Daher bekommt der Leser auch einen guten Einblick in die politischen Umbrüche dieser Zeit.
Die Figuren sind wie immer in den Romanen dieser Autorin sehr liebevoll gezeichnet und es findet sich in den Nachbemerkungen dieses Romans auch der Hinweis, wer tatsächlich gelebt hat und welche Figuren der Fantasie der Autorin entsprungen sind.

Wer Interesse an Zeitgeschichte hat, sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen, denn es lohnt sich diese spannende Familiengeschichte zu lesen. Einzig ein kleiner Fehler ist der Autorin unterlaufen, die in ihrer Geschichte eine Gastroskopie erwähnt, eine sogenannte Magenspiegelung. Die ,liebe Frau Weigand ,hat es 1912 noch nicht gegeben, erst ca. 70 jahre später. Aber bis auf diese Kleinigkeiten, die mir auch nur aufgefallen ist, da ich mich in diesem Bereich auskenne,kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

beeindruckende Familiengeschichte

Das hungrige Krokodil
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"Das hungrige Krokodil ", eine passende Metapher für die Geschichte die Pavel Vodak hier aufgezeichnet hat und die von der Schriftstellerin Sandra Böckel fantastisch umgesetzt wurde. Das hungrige Krokodil ...

"Das hungrige Krokodil ", eine passende Metapher für die Geschichte die Pavel Vodak hier aufgezeichnet hat und die von der Schriftstellerin Sandra Böckel fantastisch umgesetzt wurde. Das hungrige Krokodil ist hier der Kommunismus, der nachdem die Deutschen im 2. Weltkrieg aus der Tschechoslowakei vertrieben wurde seine Gefräßigkeit zeigte. Alle Freiheiten wurden verschlungen und es blieben nicht einmal mehr Ideale. Schleichend nahte sich das Ungeheuer und schlug doch unbarmherzig zu.

Pavel der in Budweis aufwuchs und später nach Prag zog, um dort sein Medizinstudium zu beginnen erzählt seine Familiengeschichte in diesem Buch. Erst die Besatzung durch die Deutschen und später die der Russen, haben in seinem Leben prägnante Spuren hinterlassen. Mit dem Willen die Reformpolitik der Tschechoslowakei zu unterstützen, muss er nach dem Niederschlagen des Prager Frühlings feststellen, dass dies nicht mehr sein Land ist. Nach einer gut vorbereiteten Flucht , strandet er mit seiner Familie in Deutschland, um dann doch festzustellen, dass auch dort keine Heimat zu finden ist. Fremd auf beiden Seiten fühlt er sich trotz Grenzöffnung und er stellt sich die Frage " Hat es sich gelohnt ?

Sandra Brökel, die durch Zufall an die Aufzeichnungen Von Pavel gekommen ist, hat meiner Meinung nach dieses Zeitdokument auf sehr sensible und gut nachvollziehbare Art und Weise umgesetzt. Der Leser verfolgt nicht nur das Leben der Familie Vodak, sondern darf teilhaben an den Gedanken, Gefühlen und vor allem den Ängsten, denen diese Familie ausgesetzt war. Auch wenn die Familie durch Kontakte im Westen gut Fuss fassen konnte , bleiben Schuldgefühle und die ständige Sehnsucht nach einem Zuhause. Ich habe bei der Geschichte mitgefiebert und fühlte mich den Personen sehr nah und kann nur erahmen , was es bedeutet seine Heimat zu verlassen. Freunde, Verwandte und liebgewonnen Orte.
Auch das Wiedersehen mit ihrem Heimatland wurde für mich sehr nachvollziehbar geschildert. Fremdheit, Enttäuschung beim Wiedersehen, da man seine Heimat in der Ferne immer glorifiziert hat und die Realität die Wunden zeigt, die die Vergangheit schlug.

Danke Frau Brökel, es war ein tolles Erlebnis dieses Buch zu lesen und ich wünsche ihm viele Leser.

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