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Veröffentlicht am 20.03.2025

Hast du Zeit?

Hast du Zeit?
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Hast du Zeit? von Andreas Winkelmann ist ein Thriller der sich rund um das Thema Zeit dreht. Ich fand die Idee des Buches interessant, allerdings konnte es ich nicht ganz abholen.

Ein Serienkiller treibt ...

Hast du Zeit? von Andreas Winkelmann ist ein Thriller der sich rund um das Thema Zeit dreht. Ich fand die Idee des Buches interessant, allerdings konnte es ich nicht ganz abholen.

Ein Serienkiller treibt sein Unwesen, doch niemand weiß es. Er hat eine Liste und die muss er abarbeiten. Seine Intervention, man hat ihm Zeit gestohlen und die holt er sich zurück. Er entführt Menschen und tötet sie um sich die Zeit zurück zu holen.

Das Hörbuch wurde von Charles Rettinghaus gut eingelesen. Er hat eine angenehme Vortragsweise und spielt mit seiner Stimme um der Geschichte tiefe und Spannung zu verleihen.

Der Plot hörte sich total interessant an und ich war auf den Thriller gespannt. Die Thematik der Zeit fand ich recht interessant und es zieht sich durch das gesamte Buch. Der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und so bekommt man auch Einblicke in die Gedanken des Täters. Dies bringt eine gewisse Spannung in die Geschichte.

Ansonsten wirkte das Buch etwas durcheinander auf mich. Es gibt viele Handlungsstränge die scheinbar nichts mit einander zu tun haben und auf den ersten Blick absolut keinen Zusammenhang. Erst ca ab der Hälfte des Buches gibt es leichte Verknüpfungen die einem zeigen wohin die Geschichte gehen mag. Es wirkt alles unrealistisch und konstruiert. Auch dass die Polizei bei einer Entführung scheinbar nichts tut und zivil Personen, eher durch Zufall auf einen Serienmörder stoßen und den Fall lösen ist unglaubwürdig.

Das Hörbuch lässt sich gut hören und hat auch spannende Aspekte, ganz abgeholt und überzeugt hat es mich leider nicht.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Honigherzen

Honigherzen
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Honigherzen von Mina Teichert ist ein Roman auf den ich mich aufgrund von Cover und Klapptext freute. Doch irgendwie konnte er mich nicht überzeugen. Leider war er mir zu Oberflächlich.

Vor sechs Jahren ...

Honigherzen von Mina Teichert ist ein Roman auf den ich mich aufgrund von Cover und Klapptext freute. Doch irgendwie konnte er mich nicht überzeugen. Leider war er mir zu Oberflächlich.

Vor sechs Jahren hat Leni ihren Mann bei einem Unfall verloren. Nun steht sie mit einer 6 jährigen Tochter da und findet es ist Zeit für einen Neuanfang. Kurzerhand kauft sie ein Bauernhaus samt Hof, Obstgarten und einen Hofladen auf dem Land. Sie will alles restaurieren und den Hofladen wieder beleben. Doch die Dorfgemeinschaft ist nicht sehr aufgeschlossen neuen gegenüber. Zum Glück bekommen die beiden Frauen Hilfe von Henry. Doch bei den Mondgtagsfrauen geht es immer sehr turbulent zu.

Der Schreibstil ist recht flüssig und leicht. Anfangs hatte ich zwar meine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden da es einen plötzlichen Zeitsprung gab. Auch hatte ich mir von der Geschichte her eine etwas andere vorgestellt. Es wirkte auf mich etwas unfertig beziehungsweise es gab zu viel was die Autorin in dem Buch unterbringen wollte. Ein tragischer Unfall, eine trauernde Witwe, ein Neuanfang, Baumaßnahmen, Ernte, Tiere, eine Liebesgeschichte in der Vergangenheit und Gegenwart und ein Kind das vermutlich an ADHS leidet. Mir war das alles zu viel. Es wird immer nur kurz angeschnitten und dann wieder vernachlässigt.

Auch die Protagonisten waren mir nicht wirklich sympathisch. Auf der einen Seite nervte mich Lina mit ihrer Art, auf der anderen hatte sie meint Mitleid. Sie handelt mit ihren Anfang 30 als alleinerziehende Mutter oft sehr naiv und kindisch. Da sie eigentlich Schauspielerin war habe ich ihre leicht exzentrisch Art darauf geschoben. Aber auch alle anderen Protagonisten waren eher schrullig, blass und wenig sympathisch.

Im Grunde ist es ein netter Roman den man gut zwischendurch lesen kann, bei dem man nicht viel denken muss und der leider nicht lange im Kopf bleibt. Ich hatte mir mehr erhofft.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Angst in deinen Augen

Angst in deinen Augen
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Angst in deinen Augen von Tess Gerritsen ist ein Thriller mit einem gewissen Romantic Faktor. Teilweise etwas klischeehaft und u glaubwürdig, trotzdem nett und spannend zu hören.

Nina wollte eigentlich ...

Angst in deinen Augen von Tess Gerritsen ist ein Thriller mit einem gewissen Romantic Faktor. Teilweise etwas klischeehaft und u glaubwürdig, trotzdem nett und spannend zu hören.

Nina wollte eigentlich gerade ihren Verlobten heiraten. Doch dieser erschien gar nicht zur Trauung und ließ die Hochzeit platzen. Als sie sich völlig betäubt mit dem Pfarrer vor der Kirche befindet, explodiert eine Bombe. Zum Glück war die Kirche leer und es wurde niemand verletzt. Detective Sam Navarro steht vor einem Rätsel. Es ist nicht die erste Bombe in der Stadt. Es gibt Hinweise auf einen Täter der aber verstorben sein soll. Auch scheint es das Nina das Opfer des Täters ist. Aber warum? Oder steckt doch etwas anderes hinter den Attentaten?

Das Hörbuch wurde von Tanja Geke sehr schön eingelesen. Sie ist die Synchronsprecherin der Jane Rizzoli Schauspielerin und ich mag ihre Stimme. Sie hat eine unaufgeregte und sympathische Stimme. Sie schafft es die Stimmung gut zu transportieren und den Hörer in die Geschichte mit einzubauen binden.

Die Story an sich hat Potenzial und bietet einiges an Spannung. Man kann gut miträtseln, es gibt einige Wirrungen. So ist man mit dem Ermittler auf der Suche des Täters. Auch das Motiv ist einem länger unklar und passt am Ende gut. Obwohl ich es auch etwas überzogen und unrealistisch fand, warum Nina so stark in den Mittelpunkt gerückt ist und andere nicht.

Mich störte die klischeebehafteten Protagonisten. Die arme traurige, verlassene, hilflose Frau und der starke, unsympathische Cop der doch ein weiches Herz hat. Dies war so kitschig und unrealistisch. Man hatte schon am Anfang des Buches das Gefühl wo es mit den beiden hingehen wird. In einem Thriller brauche ich nicht unbedingt eine Liebesgeschichte. Vor allem das Nina gerade erst vor ein paar Tagen vor dem Altar verlassen wurde und sich nun unsterblich in den Cop verliebte. Das passt für mich nicht und muss auch nicht unbedingt in einen Thriller. Wenn man diesen Romantik Aspekt vorher gewusst hätte, wäre mein Urteil vielleicht anders ausgefallen.

Es wurde ein Thriller mit einem Liebesroman kombiniert. Er lässt sich gut hören, bietet Spannung und Unterhaltung. Ist aber auch sehr konstruiert und teilweise unrealistisch.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Die Frauen vom Jungfernstieg Gerdas Entscheidung

Die Frauen vom Jungfernstieg. Gerdas Entscheidung
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Die Frauen vom Jungfernstieg Gerdas Entscheidung von Lena Johannson ist der erste Band ihrer Frauen von Jungfernstieg Reihe. In diese historischen Roman Reihe stehen drei starke, sehr unterschiedliche ...

Die Frauen vom Jungfernstieg Gerdas Entscheidung von Lena Johannson ist der erste Band ihrer Frauen von Jungfernstieg Reihe. In diese historischen Roman Reihe stehen drei starke, sehr unterschiedliche Frauen im Mittelpunkt. Aber auch die Firma Beiersdorf die weltweit durch Hansaplast, Leukoplast, Nivea, Tesa uvm bekannt ist.

Da ich selbst in einer Apotheke und somit in der Pharmazie gearbeitet habe finde ich solche Romane immer recht spannend. Die Autorin verbindet in dem Roman Fakten und Fiktion auch eine gekonnte Art. Sie baut um die Fakten rund um Beiersdorf und Oscar Troplowitz eine tolle Geschichte.

Gerda heiratet den Apotheker Oscar Troplowitz der vor kurzen die Labore von Paul Beiersdorf erworben hat. Sie bauen sich zusammen ein neues großes Unternehmen auf. Oscar forscht und entwickelt mit viel Herzblut. Doch leider sind nicht alle Hamburger von dem zugezogenen Juden einverstanden. Um das Ansehen ihres Mannes zu retten veranstaltet die Kunstinteressierte Gerda einen Salonabend mit sehr einflussreichen Gästen.

Anfangs habe ich mich mit dem Schreibstil etwas schwer getan. Er wirkt etwas behäbig und holprig. Dies legte sich zum Glück im Laufe des Buches. Teilweise sind die Passagen sehr langatmig und ich konnte auch mit der ein oder anderen Sache nicht viel Anfangen.

Das Buch ist in drei Erzählstränge unterteilt und mit dem von Irma konnte ich nicht viel Anfangen. Die junge Frau war exzentrisch und einfach nur nervig mit ihrer kratzbürstigen und sehr unsympathischen Art. Den Teil von Gerda und Toni fand ich unterhaltsamer und spannender.

Die Autorin hat die Stellung der Frau, das Arbeitsleben, die Cholera Epidemie und welche Innovativen Arbeitserleichterungen Oscar Troplowitz einführte schön ausgearbeitet und authentisch vermittelt. Mir haben besonders die Passagen der Entwicklung und des Testens von dem Pflaster gefallen. Liegt bei einer Pharmazeutin wahrscheinlich nahe.

Es war eine nette etwas behäbige Geschichte. Das Buch hat sich stellenweise richtig gut lesen lassen und an anderer Stelle war es zäh und eher langweilig. Ob ich die anderen beiden Teile lese weiß ich noch nicht. Obwohl mich die Entstehung der Nivea Creme schon etwas reizt.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Zerstört

Zerstört
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Zerstört von Karin Slaughter ist der sechste und letzte Band ihrer Grant County Tolliver & Linton Reihe. Ich habe bisher kein Buch der Reihe gelesen und muss auch gestehen das ich nicht weiß ob ich die ...

Zerstört von Karin Slaughter ist der sechste und letzte Band ihrer Grant County Tolliver & Linton Reihe. Ich habe bisher kein Buch der Reihe gelesen und muss auch gestehen das ich nicht weiß ob ich die anderen Bänder wirklich lesen möchte. Das Buch ist in sich abgeschlossen und es lässt sich auch gut alleine lesen. Ich hatte aber meine Schwierigkeiten mit der Story und den Protagonisten.

In einem ausgebrannten Auto wird eine Leiche gefunden, daneben sitzt Detective Lena Adams. Sie wird verhaftet schweigt aber zu dem Tathergang. Als ihr Chef Jeffrey mit seiner Frau Sara in Reese auftaucht um Lena zu helfen nutzt diese die Gelegenheit und flieht. Der Fall ist sehr bizarr und undurchsichtig. Jeffrey versucht aber alles um Lena zu helfen und de Fall zu klären stößt dabei aber auf Wiederstand.

Nach dem Klappentext hatte ich mich eigentlich auf das Buch gefreut. Man hat ja meistens eine gewisse Vorstellung wie so eine Geschichte abläuft oder macht sich Gedanken in welche Richtung die Geschichte geht. Ich war total überrascht davon in welche Richtung diese Story ging. Damit hatte ich nicht gerechnet. Vielleicht liegt es daran, dass es mir so schwer fiel das Buch zu lesen.

Das erste Drittel des Buches wirkte sehr depressiv und hatte im Nachhinein auch wenig mit der eigentlichen Thematik des Buches zu tun. Auch zieht sich das ganze Buch etwas. Teilweise passiert eigentlich nichts. Ich konnte manche Handlung nicht nachvollziehen und fand es einfach zu viel des Guten. Auch bei der Thematik des Buches war es mir einfach zu viel. Es geht um Drogen, Korruption und eine gewisse Gruppierung die alles andere als unbedenklich ist und ihr Unwesen treibt.

Das Buch ist in zwei Handlungssträngen aufgebaut. Man erlebt zum einen die Vergangenheit mit Lena zusammen und die Gegenwart mit Jeffrey und Sara. Durch diesen Aspekt wird das Buch spannend, ist anfangs aber auch etwas verwirrend. Der Schreibstil ist zwar angenehm allerdings auch mit einem recht gewöhnlichen Anklang. Zwischendrin und zum Schluss wird die Autorin auch etwas ordinär.

Mir fiel es schwer einen Bezug zu den Protagonisten und der Story aufzubauen. Die Protagonisten waren mir zu stereotypisch. Eine depressive Ärztin, ein Macho als Chief und eine labile als Detective und Tatverdächtigte. Ich kam mit allen drei nicht wirklich zurecht.

Ein Buch das mich nicht überzeugen konnte und ein Ende das alles andere als schön ist.

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