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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2025

Ganz gut

Dirty Headlines
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Charaktere: Jude hat auf mich direkt einen guten Eindruck gemacht. Sie ist ein wirklich starker Charakter, weil sie in der Vergangenheit schon einiges durchmachen musste, aber es auch in der Gegenwart ...

Charaktere: Jude hat auf mich direkt einen guten Eindruck gemacht. Sie ist ein wirklich starker Charakter, weil sie in der Vergangenheit schon einiges durchmachen musste, aber es auch in der Gegenwart nicht so einfach hat. Egal wie schwierig es ist, sie lässt sich nicht unterkriegen und beweist allen, dass sie es drauf hat. Ich mochte sie wirklich gerne.
Von Célian dagegen war ich leider kein großer Fan. Am Anfang fand ich ihn super nervig. Zwischendrin habe ich erkannt, dass er an sich kein schlechter Mensch ist, aber irgendwie auch kein so unglaublich toller. In vielen Situationen fand ich ihn auch ziemlich toxisch, gerade in der Situation mit Judes Handy/SIM Karte. Er hat natürlich auch eine schwierige Vergangenheit gehabt, wo er sich bei einigen Situationen selber die Schuld gegeben hat, obwohl er nichts dafür konnte. Diese Schuld hat ihn leider zu dem gemacht, der er heute ist. Zugute halten muss ich ihm aber, dass er es am Ende wirklich versucht hat.
Trotzdem finde ich, dass Jude und Célian nicht unbedingt zusammenpassen.
Lily fand ich extrem peinlich und in jeder folgenden Situation wurde es nur noch schlimmer. Irgendwann hat sie einfach ihre Würde verloren.

Spannung: Richtig viel Spannung gab es meiner Ansicht nach nicht, weil vieles offensichtlich war oder sehr schnell aufgeklärt wurde. Das ganze Thema rund darum die Firma zu "retten" hatte schon ein bisschen Spannung an sich. Und es gab Spice, sehr viel Spice.

Schreibstil: Der Schreibstil war ganz gut und auch flüssig. Die Kapitel waren aber sehr lang.

Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Die Handlung an sich fand ich gut und Jude als Charakter hat mir ebenfalls gut gefallen. Von Célian war ich aufgrund seiner Art leider nicht so angetan. Die Spannung war eher mäßig, trotzdem war die Geschichte ganz gut. Eine Leseempfehlung für diejenigen die viel Spice mögen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2025

Interessant und spannend

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Charaktere: Während ich zu Anfang an die meisten Charaktere nicht so richtig einschätzen konnte, wusste ich schon direkt, dass ich Tristan und Hanna nicht ausstehen kann. Beide sind ziemlich grauenvoll, ...

Charaktere: Während ich zu Anfang an die meisten Charaktere nicht so richtig einschätzen konnte, wusste ich schon direkt, dass ich Tristan und Hanna nicht ausstehen kann. Beide sind ziemlich grauenvoll, obwohl ich sagen muss, dass Tristan da echt immer wieder einen draufgesetzt hat. Er ist schon in der Gegenwart absolut unsympathisch, aber in den Rückblenden hat er mich zusätzlich dazu noch angewidert.
Hanna hat eindeutig ihre eigenen Probleme und zudem ein riesiges Problem mit Lotta. Ständig reibt sie ihr irgendwas unter die Nase, um andere Menschen schlecht dastehen zu lassen oder ihre eins reinzuwürgen. Ich fand sie ziemlich falsch. Letztendlich ist sie aber nicht nur harmlos, sondern auch ziemlich psychotisch.
Kiano und Lotta waren mir als einzige Charaktere eher sympathisch. Während Lotta zwar in den Rückblenden etwas seltsam war und auch in der Gegenwart ständig ihre Meinung zu allem geben musste, ist sie an sich ein guter Mensch.
Kiano ist sehr verschlossen und nur aus einem einzigen Grund bei dem Treffen aufgetaucht. Für mich ein recht guter Grund. Was seine Intention dahinter war weiß ich nicht so recht, aber dennoch kann ich es irgendwo verstehen.
Jonathan ist ein sehr undurchsichtiger Charakter. Warum er gewisse Dinge getan hat, die er getan hat, weiß ich nicht, aber selbst wenn, er war mir nicht unbedingt sympathisch.
Letztendlich denke ich aber, dass bei einem Thriller keiner der Charaktere wirklich sympathisch sein soll, weil man schließlich jedem Misstrauen sollte. Aus diesem Grund finde ich die Charaktere gut gelungen.

Spannung: Das Prinzip des Krimidinners fand ich sehr interessant, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Während zu Anfang nicht unbedingt viel passiert ist, wurde es ab einem Punkt immer interessanter und spannender. Manchmal waren mir einige Beschreibungen der Rückblenden etwas zu ausführlich, weswegen es sich etwas gezogen hat und darunter dann leider auch der Spannungsfaktor gelitten hat. Ab einem gewissen Punkt, hatte ich dann auch so meine Vermutung, welche sich auch bestätigt hat.
Bedauerlicherweise ist für mich persönlich das Krimidinner-Thema etwas zu kurz gekommen. Während es am Anfang noch da war, wurde es irgendwann einfach komplett fallengelassen. Ich hätte mir da gewünscht, dass etwas mehr damit gearbeitet wird.
Ich habe nichts gegen offene Enden und bei Thrillern finde ich sie auch sinnvoll, aber hier war mir das Ende etwas zu offen. Eine oder zwei Informationen mehr, hätte ich an dieser Stelle gut gefunden.

Schreibstil: Ein sehr flüssiger und angenehmer Schreibstil. Die Erzählerperspektive fand ich erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich bin da schnell reingekommen.

Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Ich hatte wirklich schöne und vor allem spannende Stunden mit dem Buch. Teilweise konnte ich es nicht mehr weglegen, weil es so interessant war. Obwohl ich so ziemlich alle Charaktere unsympathisch finde, denke ich, dass es genau so sein muss und das daher gut gelungen ist. Manche Beschreibungen waren mir etwas zu ausführlich, was die Spannung des Buches gemindert hat und leider ist das Krimidinner-Thema zu kurz geraten, wobei ich genau das so interessant fand.
Dennoch ist das Buch eine Leseempfehlung meinerseits und gerade für den Einstieg in die Welt der Thriller geeignet.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Mit der Zeit leider anstrengend

Kiss the Right Bride
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Charaktere: Zu Anfang fand ich June noch recht sympathisch mit ihrer Liebe zum Backen und der Agentur, die sie sich aufgebaut hat. Und angesichts ihrer Vergangenheit hatte sie es auch echt nicht einfach. ...

Charaktere: Zu Anfang fand ich June noch recht sympathisch mit ihrer Liebe zum Backen und der Agentur, die sie sich aufgebaut hat. Und angesichts ihrer Vergangenheit hatte sie es auch echt nicht einfach. Je öfter jedoch Ryder in ihrem Leben aufgetaucht ist, desto unsympathischer wurde sie mir. Plötzlich wirft sie all ihre Prinzipien über Bord und denkt auch noch, dass das was sie tut richtig so wäre. Ihre Stimmungsschwankungen, genauso wie Ryders, haben mich leider auch ziemlich genervt.
Wäre Ryder nicht, dann wäre mir June vermutlich sympathisch geblieben. Ihn mochte ich schon von Anfang an nicht so richtig. Keine Ahnung warum er ausgerechnet Charlene heiraten wollte. Sie ist jetzt nicht unbedingt die Tollste gewesen, aber sein Verhalten ihr gegenüber fand ich auch absolut daneben.
June und Ryder haben sich teilweise wie hormongesteuerte Teenager verhalten, was mir auf Dauer zu anstrengend war.
Die Nebencharaktere, wie Lav und Cleo, mochte ich aber sehr sehr gerne, weswegen ich die weiteren Teile wohl doch lesen werde.

Spannung: Es hat gut angefangen mit dem Hochzeitsthema. Leider wurde es dann aber mit der Zeit anstrengend, was einzig und allein an den Charakteren lag. Letztendlich wusste ich auch wohin die Geschichte führt, wodurch ich auch nicht überrascht war.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gut gefallen, weswegen ich definitiv noch das ein oder andere Buch der Autor:in lesen werde.

Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Während mir der Schreibstil und das Setting sehr gut gefallen haben, hatte ich recht große Probleme mit June und Ryder klarzukommen. Ryder mochte ich von Anfang an nicht so richtig, während June mir im Laufe der Geschichte unsympathischer wurde. Leider ist das Buch also keine Empfehlung meinerseits, obwohl ich denke, dass es sinnvoll ist den Teil zu lesen, wenn man die restlichen lesen möchte. Die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, weswegen ich die Reihe wohl fortsetzen werde.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Gute Entwicklung

Liebe sich, wer kann
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Charaktere: Jakob ist ein sehr unsicherer Junge, der sich zu viele Gedanken über Situationen macht, die noch nicht einmal passiert sind und zu viel darüber nachdenkt, was andere von ihm denken. In diesem ...

Charaktere: Jakob ist ein sehr unsicherer Junge, der sich zu viele Gedanken über Situationen macht, die noch nicht einmal passiert sind und zu viel darüber nachdenkt, was andere von ihm denken. In diesem Punkt konnte ich mich ziemlich gut mit ihm identifizieren. Auf der anderen Seite ist sein Verhalten jedoch nicht verwunderlich, bei der Familie die er hat. Während seine Mutter die einzige ist, die sich um ihn kümmert und ihn in Schutz nimmt, wobei sie sich selber aber nicht schützen tut, trampeln seine Bruder und sein Vater nur auf ihm herum. Es ist mir wirklich unverständlich, wie er es so lange in diesem Haus ausgehalten hat. Leider fällt es ihm aber auch schwer für sich selber einzustehen. Daher fand ich die Entwicklung, die er während seiner Reise mit Lotti durchgemacht hat, wirklich sehr schön. Ich bin regelrecht stolz auf ihn.
Am Anfang fand ich Lotti einfach perfekt – so voller Selbstbewusstsein und Freundlichkeit. Doch dann kamen ihre ständigen Stimmungsschwankungen, die ich einfach so unglaublich nervig fand. Letztendlich hatte das auch seinen Grund, aber teilweise hat sie irgendwas Fieses gesagt und als sie es dann gemerkt hat, hat sie sich selber in die Opferrolle gestellt. Daher konnte ich sie mit jeder weiteren Situation nur noch weniger leiden.
Was mit Keil los ist habe ich das ganze Buch über nicht verstanden. Dass er kein guter Mensch ist verstehe ich ja, aber irgendwie hat er doch auch kein Leben, wenn er Jakob durch halb Deutschland verfolgt. Und wofür überhaupt?
Die Eltern von Lotti und Jakob haben sie auch irgendwie nicht mehr alle, weil sie natürlich irgendeinem dahergelaufenen Typen glauben, dass er mit den beiden befreundet ist und halten es dann doch tatsächlich für eine gute Idee, dass er sie ausfindig machen will, obwohl sie ja genau gesagt haben, dass sie jetzt eine kleine Reise machen. Für mich hat das echt keinen Sinn ergeben.

Spannung: Tatsächlich war die Geschichte auch etwas spannend, weil ich bis zum Ende nicht geahnt habe was Lotti vorhat. Auf ihrer Reise haben die beiden einige neue Leute kennengelernt, was gerade Jakob aus seiner Komfortzone herausgezogen hat. Das Ende kam jedoch etwas abrupt und ich hätte mir gewünscht, dass Jakob seiner Familie endlich mal die Meinung sagt.

Schreibstil: Der Schreibstil war gut und die Geschichte ließ sich recht schnell durchlesen.

Cover: Das Cover finde ich ganz okay. Tatsächlich sieht man beim genaueren Hinschauen ein paar Details, die sich auch in der Geschichte wiederfinden lassen.

Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Jakobs Entwicklung über die Geschichte hinweg hat mir gut gefallen. Auch wenn ich weiß, was Lottis Problem ist, fand ich sie dennoch sehr anstrengend. Das Ende kam für mich etwas abrupt und ich hätte mir gewünscht, dass sich Jakob noch mit seiner Familie ausspricht.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Meistens nur anstrengend

Zwei an einem Tag
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Charaktere: Emma fand ich am Anfang schon sympathisch, aber in den folgenden Jahren habe ich von ihr echt das Gefühl bekommen, dass sie eigentlich gar nicht glücklich sein will. Jahrelang hat sie irgendwelche ...

Charaktere: Emma fand ich am Anfang schon sympathisch, aber in den folgenden Jahren habe ich von ihr echt das Gefühl bekommen, dass sie eigentlich gar nicht glücklich sein will. Jahrelang hat sie irgendwelche Jobs gemacht und sich so mäßig beschwert, weil sie doch eigentlich lieber was anderes machen möchte. Mehrmals habe ich echt gedacht, dass sie ihr Leben mal bitte in den Griff bekommen soll, bis sie dann tatsächlich auch die Kurve bekommen hat. Dann ging es irgendwie aufwärts und so wie das Leben spielt ergab sich dann die nächste Situation, die alles irgendwie runtergezogen hat. Letztendlich hat sie eine gute Charakterentwicklung vollzogen, wodurch sie dann auch "relativ" schnell das Leben gelebt hat, welches sie leben wollte.
Dexter ist wirklich schwierig. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass er so ein echter Snob ist (was sich auch bestätigt hat), aber trotzdem irgendwie lustig ist. Über die Jahre wurde er aber nur noch versnobter und mit jedem fortschreitenden Jahr wurde sein Leben nur noch trauriger. Natürlich läuft es nicht immer schön, aber was er aus seiner Situation gemacht hat, hat es nicht unbedingt besser gemacht. Teilweise fand ich ihn auch ziemlich respektlos und er konnte einfach nicht akzeptieren, dass Emma glücklich ist. Irgendwie hat er versucht ihr halbwegs glückliches Leben kaputt zu machen, nur weil er nicht akzeptieren wollte, dass sein eigenes zerfällt. Irgendwann war er einfach nur noch bemitleidenswert, bis er dann doch tatsächlich die Kurve bekommen hat.

Spannung: Manchmal war es ein bisschen spannend, gerade wenn in einem Jahr am Ende des Kapitels was passiert, was aber erst im nächsten Jahr irgendwie mittendrin erklärt wird. Aber meistens war es leider einfach nur anstrengend. Dexter fand ich die meiste Zeit einfach nur bemitleidenswert und als es dann besser wurde, hielt dieser Zustand nicht lange.
Das Ende hat mir absolut nicht gefallen, weil ich diesen ganzen Kram mit Emma und Dexter durchgemacht habe, nur damit es so endet? Nein, einfach nein. Aber so spielt wahrscheinlich das Leben.

Schreibstil: Der Schreibstil war ganz gut, teilweise etwas zu ausschweifend. Die Kapitel waren mir aber ehrlich zu lang.

Cover: Das Cover ist okay, nichts spektakuläres.

Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Leider fand ich die Geschichte meistens einfach nur anstrengend. Dexter habe ich die meiste Zeit nur bemitleiden können und mit dem Ende bin ich absolut nicht einverstanden. Auf der anderen Seite ist es aber auch eine realistische Geschichte, die nah am echten Leben spielt. Dennoch ist das Buch leider keine Empfehlung meinerseits.

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