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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2025

Spiel mit dem Feuer

Devil's Kitchen
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Ich muss zugeben, dass ich die Bücher von Candice Fox sehr mag. Der Schreibstil, das Setting sind ausgesprochen gut. So auch bei dem neuesten Werk "Devils Kitchen". Diesmal habe ich das Hörbuch bevorzugt, ...

Ich muss zugeben, dass ich die Bücher von Candice Fox sehr mag. Der Schreibstil, das Setting sind ausgesprochen gut. So auch bei dem neuesten Werk "Devils Kitchen". Diesmal habe ich das Hörbuch bevorzugt, welches von Kaja Sesterhenn ausgesprochen gut gesprochen wird.
Die freiberufliche Ermittlerin Andy Nearland unter rein männlichen Feuerwehrleuten. Die Konflikte sind da schon vorprogrammiert. Für meinen Geschmack sind die Charaktere und auch die Story nicht immer ganz glaubwürdig. Vom Setting her ist alles sehr auf Action getrimmt. Positiv überwiegt der Schreibstil, der einen tief mit ins Geschehen hineinzieht.
Kaja Sesterhenn spricht pointiert, so dass man die verschiedenen Charaktere gut auseinanderhalten kann. Sie betont die Figuren ausgesprochen gut. Man spürt richtig die Gefühle der vorkommenden Personen. Trotzdem sind die Charaktere nicht ganz nahbar.
Die ganze Geschichte ist temporeich geschrieben. Langweilig wird es nie und das Tempo zieht Richtung Ende nochmals ordentlich an. Die Auflösung der Geschehnisse war durchdacht und nachvollziehbar. Die Zeitsprünge tragen dazu bei, dass man umfassend in die Geschichte eintauchen kann und steigern zusätzlich auch die Spannung. Beste Unterhaltung mit kleinen Abstrichen.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Wunschpunkte

Das Sams. Geschichten vom Mini-Sams
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Wer kennt eigentlich nicht das Sams? Viele dürften es nicht sein. Und selbst neue Leser*innen können problemlos mit "Das Sams. Geschichten vom Mini-Sams" von Paul Maar einsteigen.
Das kleine Sams reist ...

Wer kennt eigentlich nicht das Sams? Viele dürften es nicht sein. Und selbst neue Leser*innen können problemlos mit "Das Sams. Geschichten vom Mini-Sams" von Paul Maar einsteigen.
Das kleine Sams reist wieder in die Menschenwelt. Mit im Gepäck sind natürlich Wunschpunkte und während des Lesens trifft man auf Charaktere aus den vorherigen Sams-Bänden.
Es sind kurze Episoden in denen das Mini-Sams als "Bindeglied" fungiert. Es ist quasi der rote Faden. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn die Handlung durchgängiger wäre. Das ist aber nur meine persönliche Meinung. Die Illustrationen passen sehr gut zur Handlung und sind liebevoll gezeichnet.
Es wird viel gereimt und dies natürlich auch humorvoll. Das Mini-Sams ist eine humor- und fantasievolle Geschichte, die vor allem junge Lesende begeistern wird.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Ostfriesennebel

Ostfriesennebel
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Teil 19 der Reihe "Ann Kathrin Klaasen" heißt Ostfriesennebel und passt auch optisch sehr gut zu den vorherigen Bänden. Der Wiedererkennungswert ist auf jeden Fall gegeben. Der Autor Klaus-Peter Wolf hat ...

Teil 19 der Reihe "Ann Kathrin Klaasen" heißt Ostfriesennebel und passt auch optisch sehr gut zu den vorherigen Bänden. Der Wiedererkennungswert ist auf jeden Fall gegeben. Der Autor Klaus-Peter Wolf hat einen gelungenen Schreibstil. Mühelos startet man in den neuesten Kriminalfall. Neue Lesende brauchen keine Vorkenntnisse, da jeder Band in sich abgeschlossen ist.
Die Charaktere sind authentisch beschrieben und dargestellt. Mein Highlight war wieder Rupert. Der Mann ist einfach Kult.
Diesmal hätte es für meinen Geschmack etwas weniger von den humorvollen Elementen gebraucht. Ab der Hälfte des Buches war es mir ein bisschen zu albern.
Die unterschiedlichen Perspektiven gefallen mir wieder sehr gut. Die Lesenden sind mittendrin, wenn die Geschichte aus den Sichtweisen von Täter, Opfer und dem Team um Ann Kathrin Klaasen temporeich voran geht. Lediglich mit der Auflösung des Falls hätte man etwas länger warten können.
Mein persönliches Fazit: Ein gelungener neunzehnter Fall. Solide und kurzweilig geschrieben. Zwar nicht der beste Fall, aber wer die Reihe bis jetzt verfolgt hat, sollte diesen auch lesen.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Mitternachtshändlerin

Der Sternenstaubdieb
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"Der Sternenstaubdieb" fällt schon durch das ansprechende Cover auf. Aber auch thematisch verspricht der fantastische Roman von Chelsea Abdullah einiges. Vieles wirkt wie aus 1001 Nacht - beispielsweise ...

"Der Sternenstaubdieb" fällt schon durch das ansprechende Cover auf. Aber auch thematisch verspricht der fantastische Roman von Chelsea Abdullah einiges. Vieles wirkt wie aus 1001 Nacht - beispielsweise die 40 Räuber - und vieles geht auch darüber hinaus. Man fühlt sich an einen fernen Ort versetzt und genießt das Setting, die Charaktere und die vorherrschende magische Atmosphäre. Kurz: Die Lesenden werden verzaubert und gefesselt.
Der Auftakt der "The Sandsea Chronicles" von Chelsea Abdullah erzählt das Abenteuer der Mitternachtshändlerin Loulie al-Nazari. Ihr zur Seite steht der Dschinn Qadir. Doch es ist Vorsicht geboten, denn Dschinnmörder treiben sich umher. Die starke und verletzliche Protagonistin ist eine interessante Figur. Es gibt einige unerwartete Wendungen und immer viel zu entdecken.
Im Mittelteil des Buches hätte es für meinen Geschmack etwas temporeicher zugehen können. Besonders gelungen finde ich, dass die Geschichte aus den Perspektiven von der Mitternachtshändlerin Loulie, des Prinzen Mazen und der Räu¬berin Aisha erzählt wird. Das macht das Ganze abwechslungsreich.
Fazit: Ein Auftakt der viel Vorfreude auf den nächsten Band macht.

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Veröffentlicht am 01.11.2024

mystisch

Villa Obscura
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"Villa Obscura" war mein erstes Buch der beiden Autorinnen Melissa C. Hill und Anja Stapor. Mich hatten der Klappentext und das Cover sofort angesprochen.
Der Einstieg ins Buch ist schaurig schön. Man ...

"Villa Obscura" war mein erstes Buch der beiden Autorinnen Melissa C. Hill und Anja Stapor. Mich hatten der Klappentext und das Cover sofort angesprochen.
Der Einstieg ins Buch ist schaurig schön. Man ist sofort in der Geschichte und durch die unterschiedlichen Blickwinkel der sechs Charaktere bekommt man einen umfassenden Blick auf die Geschehnisse. Der Schreibstil ist angenehm und durch die kurzen Kapitel ergibt sich ein tolles Lesetempo.
Mir haben ein bisschen die Thriller-Elemente gefehlt. Das soll aber nicht heißen, dass es nicht spannend war. Ganz im Gegenteil. Wie auch die Charaktere ist man viel mit der Frage konfrontiert nach dem Warum? Was für ein Spiel wird hier gespielt? Was verbergen die einzelnen Charaktere?
Die Lesenden werden ziemlich lange im Unklaren gelassen und mit wunderbaren und unerwarteten Wendungen gekonnt auf falsche Fährten gelockt. Des Öfteren ertappt man sich im Gedanken, dass man wüsste wie der Hase läuft, bis man wieder feststellt, dass man sich erneut getäuscht hat.
Das Finale ist stimmig und bringt noch einmal ordentlich Tempo und Dynamik ins Spiel. Beim Epilog gab es für mich einige kleinere Kritikpunkte, die das Leseerlebnis aber nicht wirklich schmälern.
Melissa C. Hill und Anja Stapor präsentieren mit ihrem Werk ein spannendes Leseerlebnis, welches mystische Details einbindet und gekonnt mit den Lesenden spielt.

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