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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2022

Ein ungewöhnlicher Roman

Bekenntnisse eines Betrügers
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Das Cover besticht durch die fröhliche Farbe und der Figur die sich scheinbar mit dem Hintergrund vereint. Der Schreibstil ist flüssig, aber teilweise überspitzt in der Wortwahl.

Ramesh lebt mit seinem ...

Das Cover besticht durch die fröhliche Farbe und der Figur die sich scheinbar mit dem Hintergrund vereint. Der Schreibstil ist flüssig, aber teilweise überspitzt in der Wortwahl.

Ramesh lebt mit seinem Vater, der dem Alkohol zuspricht und seinem Sohn gegenüber gewalttätig ist, in ärmsten Verhältnissen in Indien. Seinen Sohn hält er wie einen Sklaven und lässt seinen Frust an ihm aus. Mit viel Glück erhält Ramesh Kumar, durch die Nonne Clair, die sich um ihn kümmert und ihn fördert, eine anständige Ausbildung, die es ihm später ermöglicht, gegen Geld reichen jungen Menschen die Prüfungsarbeiten zu schreiben. Das geht eine Weile gut, bis alles aus dem Ruder läuft.


Ironisch und kritisch beleuchtet Rahul Raina die indische Gesellschaft mit ihren Sitten und Gebräuchen, in der Korruption, Lug und Betrug einen breiten Raum einnehmen.

Das Buch war nicht unbedingt meines, ich habe mich etwas schwer getan mich darin zurechtzufinden.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Suche nach Ruhe

Hier draußen
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So ganz hat mich das Buch leider nicht gefangen genommen. Die Geschichte ist stellenweise etwas langatmig und schleppend erzählt. Die Autorin nimmt uns mit in ein schleswig-holsteinisches Dorf, in dem ...

So ganz hat mich das Buch leider nicht gefangen genommen. Die Geschichte ist stellenweise etwas langatmig und schleppend erzählt. Die Autorin nimmt uns mit in ein schleswig-holsteinisches Dorf, in dem Mythen aus der Vergangenheit eine große Rolle spielen. Egal ob man sie glaubt oder nicht, man wird zwangsläufig in den Bann gezogen.

Ingo und Lara stammen aus Hamburg und suchen im beschaulichen Landleben Ruhe von der Großstadt. Ingo pendelt zur Arbeit nach Hamburg. Zunehmend fällt ihm die Fahrerei schwer. Auf einer dieser Heimfahrten ist Ingo zu schnell und fährt eine weiße Hirschkuh an. Er unterrichtet den zuständigen Jäger, der ihn zwingt, gemeinsam mit ihm das weiße Tier zu erschießen. Uwe, der Jäger, erzählt Ingo, was es mit der weißen Hirschkuh auf sich hat.

Ein Buch, dass über das Landleben und die Dorfbewohner erzählt.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Falscher Glaube

Monstergott
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Also ehrlich gesagt, bin ich ein wenig ratlos. Sicherlich ist es ein interessantes Buch, aber irgendwie plätschert es für mich so vor sich her. Da ich bereits viele Bücher zu dem Thema gelesen habe, ist ...

Also ehrlich gesagt, bin ich ein wenig ratlos. Sicherlich ist es ein interessantes Buch, aber irgendwie plätschert es für mich so vor sich her. Da ich bereits viele Bücher zu dem Thema gelesen habe, ist dieses nicht unbedingt eines, dass ich zu meinen Favoriten zählen würde. Die Handlung mutet einer Sekte an, deren Vorgehen gebetsmühlenartig an die Gemeinde weitergegeben wird. Das I-Tüpfelchen ist der moderne Pfarrer, der selber den menschlichen Gelüsten nicht abgeneigt ist. Nun ja…

Ben und Esther, zwei Geschwister leben in einer Wohngemeinschaft zusammen und haben ein denkbar gutes Verhältnis. Ihr Leben ist geprägt von der christlichen Lehre, die ihnen bereits als Kinder vermittelt und zu einem wichtigen Bestandteil ihres Daseins geworden ist. Sowohl Ben und Esther hadern mit einigen dieser Lehren und versuchen verzweifelt Lösungen für sich zu finden.

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Veröffentlicht am 14.03.2024

Nicht mein Fall

Lichtjahre im Dunkel
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Mich hat das Buch überhaupt nicht „gepackt“. Mir fehlte einfach die Spannung und ich hatte mir so viel mehr davon versprochen. Die Gedanken von Viola und anderen drehten sich permanent im Kreis, was relativ ...

Mich hat das Buch überhaupt nicht „gepackt“. Mir fehlte einfach die Spannung und ich hatte mir so viel mehr davon versprochen. Die Gedanken von Viola und anderen drehten sich permanent im Kreis, was relativ schnell dazu führte, dass ich mich wirklich zum Lesen zwingen musste. Jeweils nach ein paar Seiten habe ich entnervt das Buch zur Seite gelegt, um später weiterzulesen.

Leo Ahorn betreibt mit seiner Frau Viola einen Schreibwarenladen. Plötzlich verschwindet Leo und Viola beauftragt eine Detektei. Allerdings war mir nicht klar, ob sie ihren Mann überhaupt wieder haben wollte. Detektiv Tabor Süden nimmt die Ermittlungen zunächst durch Befragung von Viola auf. Doch diese, verbittert vom Leben, belügt Tabor, was dieser relativ schnell herausfindet. Er ermittelt im Umfeld von Leo und trifft dabei auf Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im weiteren Verlauf übernimmt Oberkommissarin Fariza Nasri den Fall. Die Ermittlungen nehmen ihren Verlauf.

Es gibt sicherlich Liebhaber dieses Genres. Doch ich gehöre leider nicht dazu.

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Veröffentlicht am 11.10.2022

Schwere Kost

Vielleicht hatten all die Therapeuten ja recht
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Mit dem Buch habe ich mich sehr schwergetan. Es ist überhaupt nicht meines.

Jenny hadert mit ihrem Schicksal. Social Media nimmt einen wesentlichen Teil in ihrem Leben ein und somit befindet sie sich ...

Mit dem Buch habe ich mich sehr schwergetan. Es ist überhaupt nicht meines.

Jenny hadert mit ihrem Schicksal. Social Media nimmt einen wesentlichen Teil in ihrem Leben ein und somit befindet sie sich in einem Dilemma von Sorge, Furcht, Bedenken, Unbehagen und Zerrissenheit. Ständig zu überlegen, wie man ankommt und ob die Rolle perfekt gespielt ist, kostet Kraft. Hinzu kommt die unsägliche Beziehung zu ihrer Mutter, die alles nicht einfacher macht. Außerdem sind da noch weitere Themen, wie die Fehlgeburt, Beziehungen, die in die Brüche gegangen sind, Jobprobleme und, und, und.

Das Thema Social Media passt in diese Zeit, ist sicherlich wichtig und regt zum Nachdenken an. Doch mit dem Buch kann ich mich wirklich nicht anfreunden. Irgendwie habe ich auch etwas anderes erwartet. Unter normalen Umständen hätte ich das Buch nach den ersten Seiten sofort weggelegt.

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