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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2025

Viel Lebensgefühl und Flair

Gefährliches Wasser
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Schon seit längerem lese ich sehr gerne Regionalkrimis. Sie unterhalten gut und erzählen zugleich Wissenswertes und Interessantes aus den Regionen, in denen sie spielen. Ich mag es, wenn ich die Gegend ...

Schon seit längerem lese ich sehr gerne Regionalkrimis. Sie unterhalten gut und erzählen zugleich Wissenswertes und Interessantes aus den Regionen, in denen sie spielen. Ich mag es, wenn ich die Gegend schon kenne und mich dort quasi wiederfinde, aber ich finde es auch spannend, wenn ich so Neues kennenlernen und entdecken kann. Valencia kenne ich leider noch nicht, aber es scheint mir eine wunderbare Region zu sein, die ich gerne mal bereisen würde. Umso mehr nach dieser Lektüre, die viel Lebensgefühl und Flair vermittelt.

Wer es richtig spannend und vor allem actionreich mag, wird hier etwas vermissen, aber wer es ein bisschen gemächlicher und dafür mit viel Lokalkolorit mag, ist hier genau richtig. Als Leser erfährt man nicht nur einiges über Land und Leute, sondern auch viel über Traditionen, Essen, Geschichte und Historie der Stadt und Region. Das hat mir wirklich gut gefallen - auch wenn es für mich ein bisschen mehr Krimi hätte sein dürfen. Das Thema Wasser wiederum fand ich wirklich gut und (leider) so aktuell. Ich mochte auch die Schlussfolgerungen und die Ermittlungen von Vicente Alapont.

Als Quereinsteigerin kannte ich ihn bisher nicht, aber ich hatte keinerlei Probleme beim Lesen. Wahrscheinlich, weil das Privatleben zwar schon eine Rolle spielt, aber auch erklärt wird, was warum und wie ist. Das hat mir gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, auch beim nächsten Fall wieder mit ihm auf Taxi-Ermittlungsfahrt zu gehen. Und bis dahin hab ich ja Zeit, die beiden Vorgängerbücher zu lesen.

Veröffentlicht am 28.02.2025

Sehr berührend

Wie die Freiheit schmeckt
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich die Comedienne bisher nicht kannte. Die sehr berührende und grausame Geschichte von Tamika Campbell hat mich sehr berührt und ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich die Comedienne bisher nicht kannte. Die sehr berührende und grausame Geschichte von Tamika Campbell hat mich sehr berührt und auch ein bisschen sprach- und ratlos zurückgelassen. Warum sind Menschen so zueinander, wie kann man so kalt gegenüber dem eigenen Kind sein? Ihre Kindheit hätte andere Menschen gebrochen oder einfach verharren lassen, aber sie hat sich immer wieder und wieder aufgerappelt und das Beste aus der Situation gemacht - egal was passierte. Und passiert ist ziemlich viel und auch ziemlich Grausames und Gewalttätiges.

Ich mochte an dem Buch, dass es so offen und ehrlich schildert, wie unfassbar die Kindheit und Jugend von Tamika Campbell war. Gleichzeitig wirkte manches leider etwas emotionslos und ohne Tiefe. Toll finde ich, dass sie nie aufgegeben hab und vielleicht muss man ein Buch dann so schreiben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie es sein muss, bei einer Sekte aufzuwachsen und diese scheint eine der schlimmen gewesen zu sein. Kaum nachzuvollziehen, dass erwachsene Menschen so einen Unfug glauben und sich dem selbsternannten Führer hingeben.

Gut gefallen hat mir der Humor der Autorin, der immer wieder durchscheint. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie Menschen im Park sehr gelacht haben, als sie quasi aus Versehen ihre erste Comedyshow zum Besten gab. Gerade solche kulturellen Unterschiede finde ich auch immer wieder faszinierend.

Veröffentlicht am 27.02.2025

Schöne Botschaft

Bakabu und die Kostüm-Party
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich zusammen mit meinem Neffen total gerne solche Bücher lese. Wir mögen es gerne bunt und lustig, unterhaltsam und mit viel Spaß. Hier hat das Ganze dann auch ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich zusammen mit meinem Neffen total gerne solche Bücher lese. Wir mögen es gerne bunt und lustig, unterhaltsam und mit viel Spaß. Hier hat das Ganze dann auch noch einen ernsten Hintergrund mit einer schönen Botschaft. Jeder darf so sein wie er ist und wie er gerne sein möchte. Das hat mir total gut gefallen, weil es sanft und in der Geschichte verpackt vermittelt wird und nicht mit der Brechstange. Die Kinder lernen, dass es ok ist, man selbst zu sein.

Ich mochte die schöne und bunten Illustrationen, die die Geschichte wunderbar untermalen. Nie grell oder übertrieben, sondern wunderbar kindgerecht und ansprechend. Gerade die Party hat mir total gut gefallen und ich konnte mich richtig mitfreuen.

Babaku und seine kleinen Gefährten mochte ich sofort und ich würde gerne noch viele, viele Abenteuer mit ihnen erleben.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Tödlicher Junggesellinnenabschied

Die Villa
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Bei diesem Buch bleibe ich unentschieden und auch bisschen ratlos zurück. Ich kann nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat. Im Gegenteil, ich fand es spannend und das Buch lässt sich auch gut lesen. ...

Bei diesem Buch bleibe ich unentschieden und auch bisschen ratlos zurück. Ich kann nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat. Im Gegenteil, ich fand es spannend und das Buch lässt sich auch gut lesen. Gleichzeitig ist die Geschichte aber immer wieder etwas zäh und mit vielen Längen und Wiederholungen. Zum Beispiel wird ständig wiederholt, dass sich Dani nicht an den Abend erinnern kann - das brauche ich ja nicht mehrfach zu lesen, ich hab es auch nach dem ersten oder zweiten Mal verstanden. Klar, das ist einer der Hauptpunkte des Buchs, aber trotzdem führt es bei mir nicht gerade zur Steigerung der Spannung, wenn sich das immer wiederholt.

Schwierig fand ich auch, dass ich keine der Frauen so richtig mochte. Das ist für mich dann immer etwas anstrengend beim Lesen. Genauso wie immer wieder fehlende Anführungszeichen, Kommata oder sonstige Fehler.

Gut fand ich aber, dass man sich durchaus mit oder über die Figuren geärgert und so mitgefiebert hat. Das zeigt ja schon, dass das Buch und die Geschichten einen als Leser berühren. Auch die Sprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit und den Frauen fand ich richtig gut und spannend. So kommt es auch immer wieder zu kleinen Cliffhangern und das Tempo der Erzählung erhöht sich.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, aber auch ein bisschen genervt. Dennoch vier Sterne, weil es sich flott lesen ließ und die Idee wirklich gut war.

Veröffentlicht am 31.01.2025

Interessante Geschichten von oben

Gipfelrausch
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich zwar gerne Berge mag, aber diese Faszination, dass man immer überall rauf muss, nie so ganz verstanden habe. Warum steigen Menschen auf Berge? Ja, das frage ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich zwar gerne Berge mag, aber diese Faszination, dass man immer überall rauf muss, nie so ganz verstanden habe. Warum steigen Menschen auf Berge? Ja, das frage ich mich auch oft. Ich mag das Gebirge und ich bin auch gerne oben, aber ich muss nicht auf den Gipfel und schon gar nicht, wenn es solche Extreme sind. Trotzdem finde ich das natürlich faszinierend und interessant.

Philipp Laage ist also so einer, der auf Gipfel stürmt und in diesem Buch möchte er seine ganz persönliche Antwort auf diese Frage geben. Für mich hat es sich nicht immer ganz erschlossen, warum er das macht. Und ich weiß nicht, ob er es selbst nicht weiß oder ich es einfach nur nicht verstanden habe. Ganz auf einer Wellenlänge liegen er und ich wohl nicht, trotzdem fand ich das Buch gut zu lesen. Ich mochte die Beschreibungen der Natur und der verschiedenen Landschaften, Menschen und Orte.

Wenn Dich interessiert, ob immer der Weg das Ziel ist, was wir davon haben, ganz oben zu stehen, und ob man wirklich auf jeden Gipfel steigen muss, dann lies das Buch!