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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2025

Witzige Verfolgungsjagd mit Amnesie und Herz

Never Trust Your Fake Husband
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„Never Trust Your Fake Husband“ von Ally Carter beginnt rasant: Eine Frau wacht im Schnee auf und kann sich an nichts mehr erinnern - nicht mal an ihren eigenen Namen. Direkt darauf wird sie von einem ...

„Never Trust Your Fake Husband“ von Ally Carter beginnt rasant: Eine Frau wacht im Schnee auf und kann sich an nichts mehr erinnern - nicht mal an ihren eigenen Namen. Direkt darauf wird sie von einem Mann namens Sawyer mit „Alex“ angesprochen - und von ihm aus einer Schießerei gerettet. Sawyer arbeitet als Agent mit Alex zusammen - doch die ist untergetaucht. Man fiebert beim Lesen mit, wer die Frau mit dem Gedächtnisverlust ist und ob sie sich wieder an ihre Vergangenheit erinnert. Währenddessen werden die beiden von Russen und diversen Geheimdiensten gejagt und müssen immer wieder improvisieren und untertauchen.
Der rasche Wechsel zwischen den beiden Perspektiven von Sawyer und Vielleicht-Alex hat mir gut gefallen, vorallem da die Story trotzdem gut lesbar ist.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich wissen wollte wie es weitergeht, was die beiden noch Irrwitziges erleben und wie es zum „fake husband“ gekommen ist. Natürlich fehlt der übliche dramatische Höhepunkt nicht, aber als gewiefte:r Leser:in weiß man, dass es am Ende ein Happy End geben wird. Ich denke, damit verrate ich nicht zu viel.
Fazit: eine witzige und zugleich spannende Geschichte, die gut ohne allzu viel Herzschmerz auskommt.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Über die Kunst handgeschriebener Briefe

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen
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Das Cover und der Titel von Ito Ogawas Roman „Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen“ haben mich sofort angesprochen, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die Handlung ist schnell erzählt: Die 25-jährige ...

Das Cover und der Titel von Ito Ogawas Roman „Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen“ haben mich sofort angesprochen, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die Handlung ist schnell erzählt: Die 25-jährige Hatoko kehrt nach dem Tod ihrer Großmutter in ihrer Heimatstadt Kamakura zurück und übernimmt den Schreibwarenladen. Sie verkauft nicht nur Schreibutensilien, sondern übernimmt auch das Schreiben von Grußkarten und persönlichen Briefen. Außerdem werden ihre Beziehung zu Freunden und Bekannten im Laufe eines Jahres erzählt, die sie immer mehr wertschätzt.
Das Schreiben von Briefen für andere erschien mir anfangs eine eher ungewohnte Tätigkeit, aber es wird im Buch sehr gut erklärt. Dazu sind die Briefe im Original und in Übersetzung abgedruckt was eine schöne Ergänzung des Romans darstellt.
Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig für mich. Irgendwie plätscherte die Geschichte eher dahin, und ein Ereignis nach dem anderen wurde erzählt, ohne dass es wirkliche Zusammenhänge gab. Erst am Ende merkt man, wie sich alles im Laufe eines Jahres zusammengefügt hat. Hier und da fehlte mir allerdings Tiefgang und manche Punkte wurden schlichtweg nicht erklärt.
Fazit: Trotz des Schreibstils hat mir der Roman gut gefallen, weil er viel von der japanischen Lebensweise widerspiegelt, die so anders als die europäische Lebensweise ist und das Buch dadurch interessant macht.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Eine witzige Geschichte für einen Leseabend

Note to myself: Liebe ist keine Option
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„Note to myself. Liebe ist keine Option“ von Kira Mohn nimmt uns mit nach New York zur Kinder Buchhandlung „Unicorns, Starships and Bugs“ wo die Hauptfigur Alice arbeitet. Nachdem sie ihren Freund Bennett ...

„Note to myself. Liebe ist keine Option“ von Kira Mohn nimmt uns mit nach New York zur Kinder Buchhandlung „Unicorns, Starships and Bugs“ wo die Hauptfigur Alice arbeitet. Nachdem sie ihren Freund Bennett mit ihrer Freundin in flagranti in ihrer eigenen Wohnung erwischt, wirft sie kurzerhand ihre Matratze im IKEA-Tannen-Style aus dem Fenster. Leider trifft sie dabei Lennon, der einen Entschuldigung-Drink raus handelt. Obwohl ihr Lennon sympathisch ist, will Alice erst mal keinen Freund. Lennon sieht das anders, und auch Bennett merkt, was er an Alice hatte. Mit dieser Rahmenhandlung ist für einen entspannten und amüsanten Leseabend gesorgt. Der Schreibstil ist flüssig und die anderen Figuren sympathisch - mit der Aussicht darauf, dass sie noch ihr eigenes Buch bekommen. Das Cover erinnert an einen Notizblock, passend zu den Listen, die Alice regelmäßig in einem Buch ihrer geliebten Großmutter festhält.
Fazit: für alle, die leichte angenehme, Happy-End- Stories mögen, mit dem Bonus von einem Hauch New York und Buchhandlungen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Die Geschichte der Rätselmacher

Das größte Rätsel aller Zeiten
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In „Das größte Rätsel aller Zeiten“ von Samuel Burr macht sich der 25-jährige Clayton auf die Suche nach seiner Herkunft. Als Findelkind wird er von den Mitgliedern der Gemeinschaft der Rätselmacher großgezogen, ...

In „Das größte Rätsel aller Zeiten“ von Samuel Burr macht sich der 25-jährige Clayton auf die Suche nach seiner Herkunft. Als Findelkind wird er von den Mitgliedern der Gemeinschaft der Rätselmacher großgezogen, allen voran von der Gründerin Pippa. Es gibt zwei Handlungsstränge: Claytons Suche in der Gegenwart und Pippas Gründung der Gesellschaft und ihre Entwicklung in der Vergangenheit. Besonders gut gefallen hat mir, dass viele Rätselvarianten und ihre Lösungsmöglichkeiten (manchmal tut es auch ein Hammer) vorkommen. Das Cover ist hübsch in Dunkelgrün mit goldenen blauen und rosanen Oktogonen gestaltet was an ein Rätsel erinnert. Die Geschichte selbst ist ruhig und unaufgeregt und begleitet Clayton, wie er das Rätsel um seine Herkunft löst und sich weiter entwickelt. Wichtig ist zu wissen, dass die Geschichte mehr Roman als Krimi ist. Fazit: für alle, die gerne Geschichten ohne große Aufregung lesen und gute Rätsel wertschätzen.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Ein Krimi im Herzen der Pfalz

Weinstraßenbetrug
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Der Regionalkrimi „Weinstraßenbetrug“ von Markus Gutmann spielt in der Pfalz, genauer gesagt in Bad Dürkheim, und ist bereits der achte Band in der Reihe. Trotzdem lässt er sich gut unabhängig davon lesen. ...

Der Regionalkrimi „Weinstraßenbetrug“ von Markus Gutmann spielt in der Pfalz, genauer gesagt in Bad Dürkheim, und ist bereits der achte Band in der Reihe. Trotzdem lässt er sich gut unabhängig davon lesen.
Der Oberstaatsanwalt Röder freut sich auf den Faschingsumzug mit seiner gesamten Familie, wird aber gleich zu Beginn zu einem tödlichen Unfall gerufen, der auch ein Mord sein könnte. Nach und nach ziehen die Tat immer größere Kreise und auch Röders Freund Hellinger gerät in Verdacht.
Der Krimi ist mir aufgrund des Weinkorken-Covers und dem Untertitel „Pfalz Krimi“ aufgefallen, da ich familiäre Verbindungen zur Region habe und bereits dort war. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man viel über Weinanbau und -handel, was zusammen einen kurzweiligen und interessanten Krimi ergibt.
Fazit: für alle, die gerne spannende, aber auch humorvolle Krimis lesen und sich für die Pfalz und ihren Weinanbau interessieren.

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