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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2025

Immer wieder aufstehen ist wichtig im Leben

Das Leben ist ungerecht
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Ich habe Miriam Höller schon mehrfach als Speakerin auf verschiedenen Veranstaltungen erlebt. Dort kommt sie mit einer wahnsinnigen Präsenz auf die Bühne, dass man nur an ihren Lippen hängen kann.

Aus ...

Ich habe Miriam Höller schon mehrfach als Speakerin auf verschiedenen Veranstaltungen erlebt. Dort kommt sie mit einer wahnsinnigen Präsenz auf die Bühne, dass man nur an ihren Lippen hängen kann.

Aus diesem Grund war ich wahnsinnig neugierig auf ihr Buch und gespannt ob ich neues erfahre.

Um es vorweg zu nehmen, das meiste was ich gelesen habe, kannte ich bereits aus ihren Vorträgen.

Und in der schriftlichen Form kommt einfach das Charisma dieser wunderbaren Frau nicht so zum tragen wie es bei Live Auftritten der Fall ist.

Aber wer nicht das Glück hatte Miriam Höller live zu erleben, findet in diesem Buch eine wunderbare Motivationsanleitung, dass es sich lohnt immer wieder aufzustehen und das Leben anzunehmen, wie es nun einmal ist.

Denn wir leben nicht bei Wünsch dir was sondern meist bei so ist es. Und wenn man das akzeptiert und in allem negativen auch versucht die positiven Dinge zu entdecken, dann wird man ein erfüllteres Leben führen.

Mir zerreißt es immer das Herz, wenn ich lesen muss, was Miriam Höller in ihrem Leben schon so alles widerfahren ist, aber ich liebe ihre überwiegend positive Lebenseinstellung.

Denn egal wie oft du hinfällst , wichtig ist nur, dass du immer wieder aufstehst.

Deshalb hat das Buch eine wichtige Botschaft und lohnt sich vom Inhalt. Aber wer es vertiefen will, sollte auf jeden Fall versuchen, Miriam Höller live zu erleben.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Bücher sind wie Kinder

Der Buchspazierer
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In diesem Buch begleiten wir einen älteren Buchhändler, der Bücher zu seinen Kunden austrägt. Eines Tages stößt ein 9 jähriges Mädchen zu ihm, die ihn unbedingt begleiten will.
Das löst eine Lawine an ...

In diesem Buch begleiten wir einen älteren Buchhändler, der Bücher zu seinen Kunden austrägt. Eines Tages stößt ein 9 jähriges Mädchen zu ihm, die ihn unbedingt begleiten will.
Das löst eine Lawine an Ereignissen aus, die anfänglich so gar nicht absehbar waren.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und Carsten Henn kann wunderbar mit Worten umgehen. Aus diesem Grund habe ich das Lesen sehr genossen.
Auch die Figuren, die teilweise sehr skurril beschrieben wurden, empfand ich als gelungen gestaltet.
Einzig die Brutalität, die im letzten Drittel des Buches thematisiert wird, hat mich sehr verschreckt und hätte meines Erachtens auch nicht zwingend so passieren müssen.
Für diesen Twist hätte sich der Autor etwas weniger plakatives überlegen sollen.
Denn so werden leider, die sehr wichtigen anderen Themen, die er anspricht, wie Analphabetismus bei Erwachsenen, wachsende Einsamkeit und häusliche Gewalt unnötigerweise in den Hintergrund gedrängt.
Das hätte ich mir anders gewünscht.
Deshalb kann ich auch nicht die volle Punktzahl vergeben, denn dieser Aspekt hat mich dann doch zu sehr gestört.
Ansonsten eine wunderbare Ode an das Lesen und Bücher an sich, die ich bis auf den genannten Teil sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Eine Kreuzfahrt ist nicht immer lustig

Wer zuletzt tanzt, tanzt am besten
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Dies war nicht mein erster Krimi dieser Autorin, die ich unter anderem Namen auch als Liebesromanautorin kenne.

Dieses Mal begleiten wir Janna Berg und Markus Neumann auf einer Mission auf einem Donau-Flusskreuzfahrtschiff.

Der ...

Dies war nicht mein erster Krimi dieser Autorin, die ich unter anderem Namen auch als Liebesromanautorin kenne.

Dieses Mal begleiten wir Janna Berg und Markus Neumann auf einer Mission auf einem Donau-Flusskreuzfahrtschiff.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.

Die Geschichte wurde kurzweilig erzählt und war zugleich witzig und spannend.

Die Figuren fand ich gut ausgearbeitet, bis auf die Sticheleien zwischen Melanie und Gabriel, die mir teilweise etwas zu viel waren, ausserdem hätte ich mir da eine Auflösung erwartet, warum sie so miteinander umgehen.

Die Beschreibungen der einzelnen Orte, die im Rahmen der Kreuzfahrt besucht werden, waren sehr detailliert, sodass ich vieles direkt vor Augen hatte, auch wenn ich einige der Städte gar nicht kenne.

Es gab einige unerwartete Wendungen, die mich direkt in das Geschehen hinein katapultiert haben.

Witzig fand ich auch den Tanzwettbewerb, da ich selber gerne tanze, war ich mittendrin mit Janna und Markus auf der Tanzfläche

Leider ist der Fall innerhalb dieses Buches in meinen Augen nicht ganz auserzählt, es bleiben ein paar lose Fäden offen, deshalb mache ich einen kleinen Abzug in der Bewertung .

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Liebhaber von Krimis, in denen auch das Privatleben der handelnden Pesonenen ein Rolle spielt.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Manchmal findest du dein Glück fern der Heimat

Winterlich verliebt in den schottischen Highlands
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Dies ist der zweite Band der "Verliebt in Schottland"- Reihe von Claudia Tallian. Die Bücher können auf jeden Fall für sich allein gelesen werden, denn ausser dass irgenwann ein Auto in die Werkstatt der ...

Dies ist der zweite Band der "Verliebt in Schottland"- Reihe von Claudia Tallian. Die Bücher können auf jeden Fall für sich allein gelesen werden, denn ausser dass irgenwann ein Auto in die Werkstatt der Protagonistin des ersten Bandes muss, gibt es nach meiner Meinung keine Überschneidungen.

Dies ist jetzt die Geschichte der Wedding Plannerin Sarah, die es endlich geschafft hat einen Preis als beste Ihrer Zunft zu bekommen, nachdem Sie sich ihr Business innerhalb von 3 Jahren in New York aufgebaut hat.

Zum Preis gehört eine Live TV Schaltung mit einem neuen Brautpaar. Dummerweise entpuppt sich der Bräutigam als ihr vermeintlicher Freund, weshalb Sarah ihm vor Enttäuschung die Torte ins Gesicht wirft. Als dieses Video viral geht, ziehen plötzlich all ihre Kunden die Aufträge zurück, sodass sie ohne Job dasteht. Sie nimmt ein Job Angebot in Schottland an, was sich leider auch nicht als das erweist, als das es angepriesen wurde.

Die Geschichte beginnt schwungvoll und auch wenn ich den Plot für etwas unrealistisch halte, konnte der Schreibstil mich überzeugen und mitnehmen, weshalb ich das Buch gerne gelesen habe.

Die Beschreibungen des Settings, gerade die Veränderungen am Bed and Breakfast waren sehr detailliert, sodass ich alles direkt vor Augen hatte und sehr gerne dort Urlaub machen würde. Leider gibt es diese kleine Fleckchen Erde nur in der Phantasie der Autorin, so muss ich also virtuell hin reisen. Aber auch den Ausflug nach Loch Ness und Urquhart Castle habe ich genossen, denn diese Location gibt es wirklich und sie war vollkommen realistisch wieder gegeben.

Die Figuren sind lebhaft gezeichet und mancher Charakterzug hat mich zum schmunzeln gebracht, so wie bei Ian: "der Typ: ein Telefon ist zum telefonieren da", ich liege jetzt noch lachend in der Ecke.

Allerdings war die Kommunikatin zwischen den Protagonisten doch manches Mal zu zäh, sodass ich mir gewünscht hätte, dass sie endlich mal miteinander reden, statt immer nur aneinander vorbei. Das hat beim Lesen leider ein paar Längen verursacht.

Jedoch hat die Autorin es geschafft dies alles mit einem gelungenen , aber absolut kitschigen Ende zu Abschluss zu bringen.

Ich hattte beschwingte, emotionale und berührende Lesestunden mit dem Buch, das mich gut unterhalten konnte und zum träumen gebracht hat.

Eine Leseempfehlung für alle, die nicht unbedingt auf einen realistischen Plot Wert legen und 4 winterliche Sterne gibt es von mir dafür.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Dich hatte ich nicht auf dem Wunschzettel
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Kurz vor Weihnachten kehrt Maya Bashir nach 8 Jahren zu ihren Eltern in die schottischen Highlands zurück. Sie hat ihren Job in Glasgow verloren und sich von ihrem langjährigen Freund getrennt.

Um etwas ...

Kurz vor Weihnachten kehrt Maya Bashir nach 8 Jahren zu ihren Eltern in die schottischen Highlands zurück. Sie hat ihren Job in Glasgow verloren und sich von ihrem langjährigen Freund getrennt.

Um etwas Geld zu verdienen, heuert sie als Skilehrerin im örtlichen Skizentrum an, wo sie permanent Sam über den Weg läuft, der ihr damals das Herz geborchen hat.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, jedoch war bereits nach 5 der 28 Kapitel klar, was vor 8 Jahren zwischenden beiden schief gelaufen ist und wer dafür verantwortlich ist.

Da hat leider dazu geführt, dass die Geschichte in der Mitte einige Längen aufwies, weshalb ich einen Abzug in meiner Bewertung vornehmen werde.

Die Figuren sind gut gezeichnet, vieles, wie zum Beispiel die Harmoniesucht von Maya ihrem Vater gegenüber oder die Unsicherheit von Sam, ob er gut genug ist, konnte ich als Leserin förmlich zwischen den Zeilen spüren.

Auch ist es der Autorin gelungen, ernste Themen, wie toxische Beziehungen oder Entfremdung von der Familie, in die Geschichte einfließen zu lassen. So hat der Roman eine Aussage, die sicherlich viele Lesende nachdenklich machen kann.

Die Beschreibung des Settings, vor allem der geschmückten Häuser vom Weihnachtslichterwettbewerb, waren so detailliert, dass ich das Gefühl hatte, gemeinsam mit Maya und Sam an den Häusern vorbei zu schlendern und die Bewertungskarten auszufüllen.

Ich bin nicht so der Deko-Typ, aber anschauen, wenn auch nur virtuell, hat mir grosse Freude bereitet.

Sehr gerne habe ich diese berührende und etwas andere Weihnachtsgeschichte gelesen.

Von mir gibt es 4 Sterne dafür.

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